Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 10.06.2026 / Gültig für gebrauchte Bücher / Mindestbestellwert 20,00 € / Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein / Online auf www.bücher.de.de / Nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen oder Preisaktionen / Nur einmal pro Einkauf einlösbar / Gutschein wird auf max. 500€ Bestellwert angerechnet / Keine Barauszahlung / Nicht gültig für Versandkosten und Services

Produktbild: Die Frauen vom Savignyplatz

Die Frauen vom Savignyplatz Roman

29

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2018

Herausgeber

Gotthard Erler

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/11,3/2,7 cm

Gewicht

255 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3425-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Joan Wengs literarische Zeitreise in die Jahre der Berliner Bohème ist beste Unterhaltung, mit sympathischen Charakteren leicht erzählt vor authentischer Kulisse.« ("Belletristik Couch")
»Joan Wengs spürbare Liebe zu ihren Romanfiguren und ihre Faszination springen auf ihr Publikum über.« ("Stuttgarter Nachrichten")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2018

Herausgeber

Gotthard Erler

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/11,3/2,7 cm

Gewicht

255 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3425-8

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
DE
produktsicherheit@aufbau-verlage.de

Kundinnen und Kunden meinen

29 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

"Nichts als Sirup für den Geist" (S.78, E-book)

Bewertung aus Hamburg am 13.01.2019

Bewertungsnummer: 1163842

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Ich möchte einen Laden für Sirupbücher. Für Bücher, die nicht literarisch sind, nicht gut oder kritisch. Ich möchte Bücher verkaufen, die einfach glücklich machen. Eine gute Zeit schenken, einem das Gefühl geben, dass die Welt nicht ganz verloren ist. Bücher, die Kraft geben und Mut schenken – Sirupbücher eben.“ (S. 121/122, E-book) Von so einem Laden träumt Vicky 1925 in Berlin. Dabei ist ihr eigenes Leben wirklich schon schwer genug: vier kleine Kinder, sie ist erneut schwanger, ein untreuer Ehemann, der die Scheidung möchte, abhängig von ihrem despotischen Vater, der ihr und ihrer Familie eine zwei-Zimmer-Wohnung vermietet... und das alles in einer Zeit, in der Frauen die Erlaubnis vom Ehemann (alternativ: vom Vater oder einem älteren Bruder) benötigten, um ein Konto zu eröffnen – geschweige denn einen eigenen Laden?! Aber sie ist der Meinung: „Warum soll ich als Frau lesen, wie ein Herr Döblin sich die Ehe mit einem gewalttätigen Ehemann vorstellt?“ (S. 79, E-book) Tatkräftig arbeitet Vicky daran, sich ihren Traum vom „Sirupladen“ (sie will ihn aber so nicht nennen, weil sie dann Angst hätte, „dass dann ständig Leute vor der Tür stehen, die eine Saftbar erwarten.“) (S. 131, E-book) Dies war mein erstes Buch von Joan Weng (und es wird garantiert nicht mein letztes sein!), ich bin großartig in die Geschichte gekommen. Etwas in Anlehnung an Falladas „Kleiner Mann – was nun?“ habe ich mich im Laufe der Geschichte immer wieder gefragt: „Kleine Frau – was nun?“, aber dies Buch strahlt weit mehr Optimismus aus... Die Autorin hat ihre Geschichte in die „Goldenen Zwanziger“ in Berlin gelegt (an manchen Stellen schimmert der Glamour auch tatsächlich etwas durch), aber sie beschreibt eher das Leben der Menschen, die außerhalb der illustren Gesellschaft stehen, die mit Wohnungsnot, Vorurteilen, chauvinistischen Ansichten und Armut zu kämpfen haben – und dies ist ihr wunderbar und einfühlsam gelungen! Ich fühlte mich förmlich in Vickys Leben einbezogen, am liebsten hätte ich ihr sofort angeboten, auch mal auf ihre Kinder aufzupassen... Auch haben mir die Hinweise auf Döblin, Tucholsky (und andere männliche Autoren) im Vergleich zu Courths-Mahler sehr gut gefallen und mich teilweise zum Schmunzeln gebracht... Spritzige Dialoge und amüsante Vergleiche runden den Lesegenuss perfekt ab. Vickys Schwierigkeiten mit dem Gedankengut des aufkommenden Nationalsozialismus passten und entsprachen dem damaligen Zeitgeist. In einem Anhang erklärt die Autorin, dass sie sich um „historische Korrektheit“ bemüht habe und führt genau aus, wo sie ihrer Phantasie freien Lauf gelassen habe. Im Nachhinein habe ich vorhin gerade gelesen, dass die Autorin zur Zeit aktuell über das Thema Frauenbild in der Literatur der Weimarer Republik promoviert – ja, die Beschäftigung mit diesem Thema ist deutlich zu merken – aber bravourös in einem Roman umgesetzt! Kurz gesagt: „Die Frauen vom Savignyplatz“ ist ein Buch, was mich wirklich begeistert hat, es ist bedeutend mehr als nur „Sirup für den Geist“, denn in einem Punkt möchte ich das Eingangszitat von Vicky verändern: „Sirupbücher“ können (und müssen) auch gut sein! Und dieses Kriterium wurde hier voll und ganz erfüllt! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung…

"Nichts als Sirup für den Geist" (S.78, E-book)

Bewertung aus Hamburg am 13.01.2019
Bewertungsnummer: 1163842
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Ich möchte einen Laden für Sirupbücher. Für Bücher, die nicht literarisch sind, nicht gut oder kritisch. Ich möchte Bücher verkaufen, die einfach glücklich machen. Eine gute Zeit schenken, einem das Gefühl geben, dass die Welt nicht ganz verloren ist. Bücher, die Kraft geben und Mut schenken – Sirupbücher eben.“ (S. 121/122, E-book) Von so einem Laden träumt Vicky 1925 in Berlin. Dabei ist ihr eigenes Leben wirklich schon schwer genug: vier kleine Kinder, sie ist erneut schwanger, ein untreuer Ehemann, der die Scheidung möchte, abhängig von ihrem despotischen Vater, der ihr und ihrer Familie eine zwei-Zimmer-Wohnung vermietet... und das alles in einer Zeit, in der Frauen die Erlaubnis vom Ehemann (alternativ: vom Vater oder einem älteren Bruder) benötigten, um ein Konto zu eröffnen – geschweige denn einen eigenen Laden?! Aber sie ist der Meinung: „Warum soll ich als Frau lesen, wie ein Herr Döblin sich die Ehe mit einem gewalttätigen Ehemann vorstellt?“ (S. 79, E-book) Tatkräftig arbeitet Vicky daran, sich ihren Traum vom „Sirupladen“ (sie will ihn aber so nicht nennen, weil sie dann Angst hätte, „dass dann ständig Leute vor der Tür stehen, die eine Saftbar erwarten.“) (S. 131, E-book) Dies war mein erstes Buch von Joan Weng (und es wird garantiert nicht mein letztes sein!), ich bin großartig in die Geschichte gekommen. Etwas in Anlehnung an Falladas „Kleiner Mann – was nun?“ habe ich mich im Laufe der Geschichte immer wieder gefragt: „Kleine Frau – was nun?“, aber dies Buch strahlt weit mehr Optimismus aus... Die Autorin hat ihre Geschichte in die „Goldenen Zwanziger“ in Berlin gelegt (an manchen Stellen schimmert der Glamour auch tatsächlich etwas durch), aber sie beschreibt eher das Leben der Menschen, die außerhalb der illustren Gesellschaft stehen, die mit Wohnungsnot, Vorurteilen, chauvinistischen Ansichten und Armut zu kämpfen haben – und dies ist ihr wunderbar und einfühlsam gelungen! Ich fühlte mich förmlich in Vickys Leben einbezogen, am liebsten hätte ich ihr sofort angeboten, auch mal auf ihre Kinder aufzupassen... Auch haben mir die Hinweise auf Döblin, Tucholsky (und andere männliche Autoren) im Vergleich zu Courths-Mahler sehr gut gefallen und mich teilweise zum Schmunzeln gebracht... Spritzige Dialoge und amüsante Vergleiche runden den Lesegenuss perfekt ab. Vickys Schwierigkeiten mit dem Gedankengut des aufkommenden Nationalsozialismus passten und entsprachen dem damaligen Zeitgeist. In einem Anhang erklärt die Autorin, dass sie sich um „historische Korrektheit“ bemüht habe und führt genau aus, wo sie ihrer Phantasie freien Lauf gelassen habe. Im Nachhinein habe ich vorhin gerade gelesen, dass die Autorin zur Zeit aktuell über das Thema Frauenbild in der Literatur der Weimarer Republik promoviert – ja, die Beschäftigung mit diesem Thema ist deutlich zu merken – aber bravourös in einem Roman umgesetzt! Kurz gesagt: „Die Frauen vom Savignyplatz“ ist ein Buch, was mich wirklich begeistert hat, es ist bedeutend mehr als nur „Sirup für den Geist“, denn in einem Punkt möchte ich das Eingangszitat von Vicky verändern: „Sirupbücher“ können (und müssen) auch gut sein! Und dieses Kriterium wurde hier voll und ganz erfüllt! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung…

Die Frauen vom Savignyplatz

Bewertung aus Illschwang am 13.12.2018

Bewertungsnummer: 1155593

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Berlin, 1925: Als Vicky von ihrem Mann verlassen wird, denkt sie gar nicht daran, sich einen neuen Gatten und Ernährer zu suchen. Stattdessen erfüllt sie sich lieber einen Traum und eröffnet gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Buchhandlung. Und zwar nur für Frauen. Der kleine Laden am Savignyplatz sorgt von Anfang an für Aufsehen. Schon bald werden sie zu Ikonen der aufkeimenden Emanzipation, aber auch Ziel konservativer Anfeindungen. Doch dann wirft Vicky plötzlich alle guten Vorsätze über Bord und das ausgerechnet wegen eines Mannes ... Starke Frauen in einer schweren Zeit. Toll umgesetzt und wunderbar zu lesen.. Das Buch macht mich sprachlos wie Frauen zu diese Zeit kämpfen mussten um ihren Traum zu erfüllen. Ich würde ich sehr freuen mehr von den Kämpferinnen zu erfahren.

Die Frauen vom Savignyplatz

Bewertung aus Illschwang am 13.12.2018
Bewertungsnummer: 1155593
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Berlin, 1925: Als Vicky von ihrem Mann verlassen wird, denkt sie gar nicht daran, sich einen neuen Gatten und Ernährer zu suchen. Stattdessen erfüllt sie sich lieber einen Traum und eröffnet gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Buchhandlung. Und zwar nur für Frauen. Der kleine Laden am Savignyplatz sorgt von Anfang an für Aufsehen. Schon bald werden sie zu Ikonen der aufkeimenden Emanzipation, aber auch Ziel konservativer Anfeindungen. Doch dann wirft Vicky plötzlich alle guten Vorsätze über Bord und das ausgerechnet wegen eines Mannes ... Starke Frauen in einer schweren Zeit. Toll umgesetzt und wunderbar zu lesen.. Das Buch macht mich sprachlos wie Frauen zu diese Zeit kämpfen mussten um ihren Traum zu erfüllen. Ich würde ich sehr freuen mehr von den Kämpferinnen zu erfahren.

Kundinnen und Kunden meinen

Die Frauen vom Savignyplatz

von Joan Weng

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Frauen vom Savignyplatz