Viele dieser Erzählungen hat Aline Valangin in Comologno im Onsernonetal geschrieben, um sie ihren Gästen, zu denen etwa auch Ignazio Silone gehörte, vorzulesen und Abwechslung in die langen Abende im abgelegenen Bergdorf zu bringen. Die Erzählungen spielen denn auch in einem engen Tessiner Bergtal. Aline Valangin ist eine genaue Beobachterin des Dorfes und seiner Bewohner, und ihre Geschichten erzählen von Schlaumeiern und Revoluzzern, von Trinkern und Außenseitern, aber auch von Frauen, die den Unbill und die Härten des Lebens am direktesten zu spüren bekamen und zu ertragen hatten. Sie sucht in den Erzählungen nicht das idyllische, verklärte Tessin, sondern die urtümlichen, wilden Leidenschaften, ihre Figuren sind wahr, intensiv und lebendig. Als Ganzes bilden die Erzählungen ein packendes Sittenbild des Tessins der Dreißiger- und Vierzigerjahre, unbeschönigt, realistisch, virtuos.
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begine
aus Lemwerder
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10.04.2025
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Poetische Erzählungen
Die Schweizer Schriftstellerin Aline Valangin lebte von 1889 bis 1986.
Die Autorin hat viele Gedichtbände geschrieben.
Tessiner Erzählungen sind aus einem Tessiner Dorfidyll.
Sie stammen aus den Jahren 1937 und 1939.
Aline Valangin schreibt poetisch. Es gibt viele verschiedene Charaktere, die das ländliche Leben zeigen.
Die Erzählungen lesen sich interessant.
Ich habe diese Erzählungen gerne gelesen. Und möchte sie weiter empfehlen.
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