Produktbild: Eine Frau wird älter

Eine Frau wird älter Ein Aufbruch

6

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.10.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1125 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641223847

Beschreibung

Rezension

»Ein gelassen-selbstbewusster Erfahrungsbericht. ... Auch eine freundliche Provokation dazu, selbst aktiv zu werden und das ganz persönliche Bild des eigenen Alters zu entwickeln.«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

15.10.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1125 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641223847

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Thema verfehlt

Bewertung aus Hohenwarth am 20.12.2020

Bewertungsnummer: 1417112

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich fand dieses Buch nicht hilfreich und sogar absolut am Thema vorbei, eher zu empfehlen für weibliche Jugendliche in der Pupertät.

Thema verfehlt

Bewertung aus Hohenwarth am 20.12.2020
Bewertungsnummer: 1417112
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich fand dieses Buch nicht hilfreich und sogar absolut am Thema vorbei, eher zu empfehlen für weibliche Jugendliche in der Pupertät.

Klimawandel auf dem Planet Frau

Bewertung aus Viersen am 30.10.2018

Bewertungsnummer: 1143147

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klimakterium klingt schon nach „Da ist nicht mehr viel zu machen.“ Der Klimawandel der Frau, der sie in einen unwirtlichen Planeten verwandelt, aus dem Leben nicht mehr entsteht, ist der Anfang vom Ende, ein Sterben auf Raten. Die Funktionsfähigkeit des Körpers setzt sukzessive aus. Frau wird ein unsichtbares Neutrum, das sich enkelbetüddelnd und/oder einsam vegetierend dem Ende entgegenstrickt. Schweigen wir am besten gleich von etwas anderem … Ja, Pustekuchen! Pfeifen wir auf den Mutterkuchen! Im Entferntesten nicht so platt ist die Quintessenz von Ulrike Draesner, die sich in ihrem Memoire „Eine Frau wird älter“ nicht nur mit den Wechseljahren in ihren verschiedenen Auswirkungen befasst, sondern sich in 34 launigen Kapiteln dem Thema Alter, mit dem Schwerpunkt „Mittelalter“, widmet. Sie erzählt in entwaffnender Offenheit von ihrem Alterungsprozess, den sie nicht als Abstieg begreift, sondern als Weg. Und jeder Weg führt bekanntermaßen irgendwann mal an ein Ende. Alter ist keine Krankheit, der Alterungsprozesses und die körperliche Verfasstheit keine Maßeinheit eigenen Versagens, wie einen die Prediger der Selbstoptimierung glauben machen wollen. Draesner räumt mit Klischees auf, stellt mit Tante Ille das Role Model schlechthin für „Happy Aging“ vor und gibt eine Reihe schöner Denkanstöße, wie man dem Älterwerden, insbesondere den Wechseljahren auf Augenhöhe begegnen kann, ohne sich einem drohenden Verfall ausgeliefert zu fühlen. Es ist auch ein spannender Prozess, den wir alle - Frauen wie Männer – durchlaufen, so Draesner. Das Herausmendeln von Gesichtern längst Vorangegangener aus dem eben noch jungen, eigenen Gesicht ist eine faszinierende Entwicklung, die die Autorin liebevoll beschreibt und die jeder schon an sich selbst entdeckt haben dürfte. Plötzlich schaut man in den Spiegel und realisiert, dass man doch nicht nach der Geburt vom Postboten bei den Eltern abgegeben worden ist, sondern die Augenpartie des Vaters und das Kinn der Mutter hat. Und die Nase? Hat man die nicht letztens in Fotoalben noch im Gesicht des Großvaters stecken sehen? Bliebe man immer 39 entginge einem der Beleg, dass wir alle auf den Schultern unserer Ahnen stehen, die sich auf die eine oder andere Weise durch ererbte Eigenschaften oder Äußeres bemerkbar machen, sich gewissermaßen in, mit und durch uns fortschreiben. Das hat nicht nur etwas Tröstliches, das macht Älterwerden zu einer Entdeckungsreise, die – zugegeben – unterwegs anstrengender wird, sich aufaddierende Ausfälle, persönliche Verluste beschert und manche Prüfungen auferlegt. Draesner idealisiert Alter und seine Beschwernisse nicht, plädiert aber für „a little less drama, baby“. Und sie zeigt zudem auf, dass Frau Frau bleibt – vor und nach der Periode. Dabei packt sie den Begriff Menopause dahin, wo er hingehört, nämlich in den Schredder. Wer will schon auf „Pause“ gesetzt werden, wenn man sich nach über vier Jahrzehnten endlich ungebremst durch die tamponfreie Zone bewegen kann? Draesners Memoire ist ein kluges, pointiertes, kurzweiliges Resümee gelebten Lebens einer Frau schon höher an Jahren und Erfahrung. Sie hat es geschrieben an einem Ort, der verheißungsvoll ist: ein Zimmer mit Aussicht. Denn Älterwerden ist, wie uns der Untertitel von „Eine Frau wird älter“ wissen lässt, ein Aufbruch. Und irgendwie tönt aus den fein geschriebenen Zeilen Frank Sinatra fröhlich und entschlossen: „That’s life“. Also dann, auf geht’s! Ich muss allerdings erst einmal den Ohrwurm quitt werden.

Klimawandel auf dem Planet Frau

Bewertung aus Viersen am 30.10.2018
Bewertungsnummer: 1143147
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klimakterium klingt schon nach „Da ist nicht mehr viel zu machen.“ Der Klimawandel der Frau, der sie in einen unwirtlichen Planeten verwandelt, aus dem Leben nicht mehr entsteht, ist der Anfang vom Ende, ein Sterben auf Raten. Die Funktionsfähigkeit des Körpers setzt sukzessive aus. Frau wird ein unsichtbares Neutrum, das sich enkelbetüddelnd und/oder einsam vegetierend dem Ende entgegenstrickt. Schweigen wir am besten gleich von etwas anderem … Ja, Pustekuchen! Pfeifen wir auf den Mutterkuchen! Im Entferntesten nicht so platt ist die Quintessenz von Ulrike Draesner, die sich in ihrem Memoire „Eine Frau wird älter“ nicht nur mit den Wechseljahren in ihren verschiedenen Auswirkungen befasst, sondern sich in 34 launigen Kapiteln dem Thema Alter, mit dem Schwerpunkt „Mittelalter“, widmet. Sie erzählt in entwaffnender Offenheit von ihrem Alterungsprozess, den sie nicht als Abstieg begreift, sondern als Weg. Und jeder Weg führt bekanntermaßen irgendwann mal an ein Ende. Alter ist keine Krankheit, der Alterungsprozesses und die körperliche Verfasstheit keine Maßeinheit eigenen Versagens, wie einen die Prediger der Selbstoptimierung glauben machen wollen. Draesner räumt mit Klischees auf, stellt mit Tante Ille das Role Model schlechthin für „Happy Aging“ vor und gibt eine Reihe schöner Denkanstöße, wie man dem Älterwerden, insbesondere den Wechseljahren auf Augenhöhe begegnen kann, ohne sich einem drohenden Verfall ausgeliefert zu fühlen. Es ist auch ein spannender Prozess, den wir alle - Frauen wie Männer – durchlaufen, so Draesner. Das Herausmendeln von Gesichtern längst Vorangegangener aus dem eben noch jungen, eigenen Gesicht ist eine faszinierende Entwicklung, die die Autorin liebevoll beschreibt und die jeder schon an sich selbst entdeckt haben dürfte. Plötzlich schaut man in den Spiegel und realisiert, dass man doch nicht nach der Geburt vom Postboten bei den Eltern abgegeben worden ist, sondern die Augenpartie des Vaters und das Kinn der Mutter hat. Und die Nase? Hat man die nicht letztens in Fotoalben noch im Gesicht des Großvaters stecken sehen? Bliebe man immer 39 entginge einem der Beleg, dass wir alle auf den Schultern unserer Ahnen stehen, die sich auf die eine oder andere Weise durch ererbte Eigenschaften oder Äußeres bemerkbar machen, sich gewissermaßen in, mit und durch uns fortschreiben. Das hat nicht nur etwas Tröstliches, das macht Älterwerden zu einer Entdeckungsreise, die – zugegeben – unterwegs anstrengender wird, sich aufaddierende Ausfälle, persönliche Verluste beschert und manche Prüfungen auferlegt. Draesner idealisiert Alter und seine Beschwernisse nicht, plädiert aber für „a little less drama, baby“. Und sie zeigt zudem auf, dass Frau Frau bleibt – vor und nach der Periode. Dabei packt sie den Begriff Menopause dahin, wo er hingehört, nämlich in den Schredder. Wer will schon auf „Pause“ gesetzt werden, wenn man sich nach über vier Jahrzehnten endlich ungebremst durch die tamponfreie Zone bewegen kann? Draesners Memoire ist ein kluges, pointiertes, kurzweiliges Resümee gelebten Lebens einer Frau schon höher an Jahren und Erfahrung. Sie hat es geschrieben an einem Ort, der verheißungsvoll ist: ein Zimmer mit Aussicht. Denn Älterwerden ist, wie uns der Untertitel von „Eine Frau wird älter“ wissen lässt, ein Aufbruch. Und irgendwie tönt aus den fein geschriebenen Zeilen Frank Sinatra fröhlich und entschlossen: „That’s life“. Also dann, auf geht’s! Ich muss allerdings erst einmal den Ohrwurm quitt werden.

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Eine Frau wird älter

von Ulrike Draesner

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