»Buch des Jahres 2018« auf Kochbuch-Couch.de Einmal von Paddington Bärs Marmelade naschen? Oder doch lieber ein Stück neapolitanische Pizza, wie sie Elena Ferrante für »Meine geniale Freundin« ersonnen hat? Und wie mag wohl das Hühnchen in Estragon aus »Anna Karenina« schmecken? Das Little Library Cookbook ist eine Sammlung unwiderstehlicher Rezepte aus den schönsten Romanen der Welt. Kate Young, die einen erfolgreichen Kochblog betreibt, hat hier eine Sammlung von Köstlichkeiten zusammengestellt, angereichert mit persönlichen Erlebnissen, Tipps und wunderschönen Bildern. Ihr Buch führt den hungrigen Leser vom Frühstück über Lunch, Nachmittagstee und Dinner bis zum Mitternachtssnack durch den Tag - und durch Kate Youngs Bibliothek der Lieblingsbücher mit vielen alten Bekannten. Zusätzliche Kapitel sind festlichen Menüs und Weihnachten gewidmet.
Weitere berührende Wunderraum-Geschichten finden Sie in unserem kostenlosen aktuellen Leseproben-E-Book »Einkuscheln und loslesen - Bücher für kurze Tage und lange Nächte«
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
11.11.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Little Library Cookbook
Wer gerne kocht und zudem lesebegeistert ist, der wird dieses Buch lieben – das Little Library Cookbook. Es ist nicht nur ein wunderschönes, dekoratives Coffeetable- Buch, sondern es beinhaltet inspirierende und besondere Rezepte aus 100 bekannten, tollen Romanen aus aller Welt. Beispielsweise kann man Paddington Bärs Orangenmarmelade nachkochen oder ein Weihnachtsmenü nach der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens zaubern. Auch das Rezept für die Siruptorte aus Harry Potter, sowie vieles mehr kann nachgemacht werden. Viel Freude beim Stöbern, Lesen, als auch natürlich beim Kochen und Backen sind garantiert bei diesem Buch.
Bewertung
5/5
23.07.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Essen und Lesen sind zwei Genüsse, die sich wunderbar ergänzen." (D.C.Lewis) Das "Little Library Cookbook" der Foodbloggerin Kate Young bietet dies in wunderschön ansprechender Weise. Ein außergewöhnliches Kochbuch quer durch die Welt der Bücher - ein Appetithäppchen für leidenschaftliche Leser und Köche!
Bücher in meiner Hand
4/5
09.10.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zum Schmökern und/oder Nachkochen bestens geeignet
Auf der Suche nach einer Geschenkidee bin ich auf das "Little Library Cookbook" gestossen. Mir gefällt die Idee, ein Kochbuch nur über Rezepte aus Bücher zu machen.
Das hübsche Cover lädt ein, den Inhalt zu erforschen. Und mit diesem kann man sich tagelang verweilen. Immer mal wieder ein bisschen weiterlesen, Rezepte gucken und die Bilder auf sich wirken lassen.
Das "Little Library Cookbook" führt die Leser durch den ganzen Tag: es beginnt mit Frühstücksideen, macht eine Mittagspause, später darf die britische Teatime natürlich nicht fehlen, bevor es Zeit zum Abendessen ist. Das Kapitel Mitternachtsmahl (wer kennt die nicht aus WG-Zeiten?) rundet den Tag ab. Doch es ist noch lange nicht fertig, denn da man ab und an auch Partys feiert, sind auch zu diesem Thema Rezepte vorhanden. Abgerundet wird das Buch mit Weihnachtsrezepten zum Schluss.
Der australischen Autorin, die in England lebt, merkt man die Liebe zum Lesen deutlich an. Sie verbindet seit ihrer Kindheit gewisse Speisen und Essensdüfte mit den von ihr gelesenen Büchern. Daraus entstand die Idee zu diesem Kochbuch.
Ob Pippi Langstrumpf, Pu der Bär, Sherlock Holmes, Harry Potter oder Jane Austen, Sylvia Platz, Gabriel Garcia Marquez, Daphne du Maurier, Agatha Christie, C. S. Lewis oder Banana Yoshimoto - die Rezeptauswahl ist gross und ausgewogen. Somit kommt niemand zu kurz, es ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei, literarisch wie rezeptemässig.
Die Rezepte sind gut umsetzbar. Einige sind ein wenig aufwendig geraten, doch wenn man nicht soviel Zeit investieren will, kann man die Rezepte schneller und einfacher umsetzen, in dem man die Mayonnaise nicht selbst macht, handelsüblichen Ricotta oder bereits vorgeschnittenes Fleisch/Fisch kauft und Pelati anstatt frische Tomaten verwendet.
Einige Rezepte sind vegan, allerdings nicht viele. Viele Veganer sind es sich aber wie Allergiker eh gewohnt, Rezepte zu ihren Gunsten zu verändern, von daher sollte man sich nicht abschrecken lassen.
Ausserdem unterhält das Kochbuch auch so, ohne dass man ein einziges Rezept ausprobiert. Denn Kate Young schreibt nicht nur bei jedem Rezept dazu, aus welchem Buch die Speise kommt, sondern auch was sie damit verknüpft oder welche Erlebnisse sie assoziiert.
Fazit: Egal ob man alles nachkocht oder nur darin schmökert: es ist ein tolles Geschenk für alle Bücher- und Kochfans!
4 Punkte.
sommerlese
3/5
01.08.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bücherfreunde und Genießer…
Bücherfreunde und Genießer können sich von diesem Buch angesprochen fühlen. Denn wer lässt sich nicht gerne von seinen Lieblingsfiguren dazu inspirieren, ihre Köstlichkeiten nachzumachen und zu kosten? Ob Paddington Bärs Marmelade oder das Hühnchen in Estragon aus "Anna Karenina", die Auswahl ist groß und es gibt insgesamt 100 Speisen aus Büchern zu entdecken. Kate Youngs Blog heißt "The Little Library Café", daher lag die Idee mit dem Buch wohl recht nahe. Mit 100 Speisen vollführt die Food-Bloggerin Kate Young einen kulinarisch-literarischen Spaziergang durch die Buchwelt. Die Buchbandbreite ist groß, von Kinderbüchern über Klassiker zur Gegenwartsliteratur ist so einiges dabei. Es ist ein wunderschön aufgemachtes Koch- und Backbuch mit den beliebtesten Rezepten der Autorin zu einigen ihrer liebsten Bücher. Sie stellt dazu ihre persönlichen Erlebnisse und Kommentare ein und die jeweiligen Rezepte. Diese Buchausgabe besticht mit ihrer hochwertigen Aufmachung mit blauem Leinenrücken und Lesebändchen und den toll in Szene gesetzten Foodfotos. Auch die wunderbare Idee, Lieblings-Bücher mit entsprechenden Rezepten zu verbinden und daraus ein einziges Buch zu machen, ist ganz nach meinem Geschmack. Nun haben diese Idee inzwischen schon einige Krimi- oder Romanautorinnen ebenfalls erkannt, wie z. B. Rita Falk oder Anne Barns, allerdings stellen sie meistens am Ende einige Rezepte ein. Bei Kate Youngs Buch schwappt die besondere Stimmung der Buchszenen durch die Köstlichkeiten förmlich direkt auf den Leser über und man kann sich durch die beschriebenen Düfte und Geschmackserlebnisse auch die Atmosphäre zu sich nach Hause holen. Schliesslich verbindet jeder mit bestimmten Figuren oder Buchstellen ganz bestimmte Speisen. Doch kommen wir zu den 100 Rezepten und dazugehörigen Büchern. Da gibt es Porridge, wie im Roman "Der geheime Garten" von Frances Burnett oder Kokos-Shortbread, wie in Sarah Perrys Buch "Die Schlange von Essex". Es gibt viele, sehr englisch angehauchte Rezepte: Scones, Apple pie, Bilbos Kümmelkuchen, Clam Chowder oder auch Brotpudding, alles Gerichte, die ich nicht unbedingt nachbacken oder -kochen möchte. Weiterhin werden vorgestellt: Japanischer Nudeltopf (Ramen), Zwiebelsuppe und englische Muffins mit Hefeteig. Letzteres leider wie bei einigen Rezepten auch, ohne Bild. Der Abschnitt mit Mitternachtssnacks erscheint mir sehr ungewöhnlich. Nehmen wir den Sirupkuchen und Fish and Chips, es bleibt bis auf wenige Ausnahmen sehr englisch, leider kenne ich die Bücher nicht alle und deshalb verblasst auch der Reiz, etwas nachzubereiten. Es wird wohl eher nicht mein Lieblingskochbuch. Weiterhin finden sich Beispiele für weiches Ei, Baiser, Kartoffel-Lauch-Suppe, doch diese gehören zur einfachen Küche oder Spaghetti mit Fleischbällchen, dafür brauche ich eigentlich keine Rezepte. Marshmallows selbst herzustellen ist sicherlich eine tolle Sache, es ist aber nicht ganz einfach und man kann sie ja auch recht günstig kaufen. Man erlebt durch die Rezepte und Textausschnitte die jeweiligen Stimmungen mit, durch die die Autorin beim Lesen sofort in die Küche muss. Die Rezepte reichen von kleinen, schnell gemachten Gerichten bis hin zu ganzen Menüs, die recht aufwendig sein können. Die Mengen sind sehr unterschiedlich, was aber kein Problem darstellt. Ein alphabetisches Rezept- und Zuatenverzeichnis und ein Autorenverzeichnis laden zum Schmökern und Aussuchen von Buch und Rezept ein. Insgesamt ganz gelungen, doch mit der sehr englischen Ausrichtung auch sehr speziell. Ein sehr englisch ausgerichteter kulinarisch-literarischer Spaziergang durch die Buchwelt. Die Auswahl der sehr englisch angehauchten Rezepte sind nicht so sehr nach meinem Geschmack, doch ich kann mir vorstellen, dass das Buch seine Liebhaber finden wird.
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