Produktbild: Die Politische Ökonomie des Populismus
Band 2728

Die Politische Ökonomie des Populismus

Aus der Reihe edition suhrkamp
1

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

17,7/10,6/2 cm

Gewicht

119 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12728-5

Beschreibung

Rezension

» Die Politische Ökonomie des Populismus ist keine Apologie des Populismus. Was Manow zeigt, ist, dass man es weniger mit einer Krankheit als mit einem Symptom zu tun hat. Einem Symptom, das zeigt, wie schlecht man gewappnet ist für eine Globalisierung, von der man doch abhängig ist.« ("der Freitag")
»Philip Manows Buch leistet einen wichtigen Beitrag, um die ökonomischen Beweggründe derjenigen genauer in den Blick zu bekommen, die sich von den demokratischen Institutionen und vom Projekt der europäischen Einigung abwenden. Damit eröffnet es auch der politischen Praxis neue Wege.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Die Größe dieses schmalen Buchs liegt sowohl in der Architektur wie in vielen konkreten Schlussfolgerungen: Die politische Ökonomie des Populismus ist tatsächlich immer wieder eine andere, je nachdem, welchen Horizont man anlegt. … Manow gibt nicht alle Antworten, aber einen Schlüssel, der nicht zuletzt das Wahljahr 2019 öffnen hilft.« ("Der Standard")
»Manow bezieht sich demnach stark auf die ökonomische Entwicklung, ohne immer nur platt auf den ›Neoliberalismus‹ hinzuweisen, worin sich mitunter andere Erklärungsmodelle erschöpfen. Er betrachtet Populismus auch als ein nicht nur politisch rechtes, sondern auch linkes Phänomen, ohne hier eine oberflächliche Gleichsetzung vorzunehmen. Darüber hinaus geht er in der Erörterung reflektierend und systematisch vor und setzt sich dabei immer wieder mit gegenteiligen Positionen auseinander.« ("humanistischer Pressedienst")
»Philip Manows neues Buch ist Analyse und Streitschrift zugleich. Und die liefert eine überzeugende Erklärung für die eigentümliche Nord-Süd-Spaltung der europäischen Erscheinungsformen des Populismus.« ("Makroskop")
»Während die Regierenden das Mantra der Integration predigen, füllen sich die unteren Ränge mit Europaskeptikern. Die Nachfrage nach populistischem Protest bleibt groß. Mit Manows politischer Ökonomie verliert er seinen moralischen Appeal. Wer über Populismus redet, darf nicht länger über Kapitalismus schweigen.« ("Falter")
»Auch dort, wo man widersprechen oder ergänzen möchte, ist „Die Politische Ökonomie des Populismus“ ein hellsichtiges, äußerst inspirierendes Buch; in seiner analytischen Kühle auch weit entfernt von dem hysterischen Ton, der die Debattenbeiträge von rechts wie links sonst häufig prägt.« ("Deutschlandfunk Kultur")
» ... der deutsche Politikwissenschaftler der Stunde.« ("Schweizer Monat")
»Das Buch bietet eine Fülle präziser Daten und Beobachtungen sowie kluger Überlegungen zu einem Phänomen, das uns sicherlich noch lange beschäftigen wird. ... Ein unbedingt lesenswertes Buch!« ("Francia-Recensio")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

17,7/10,6/2 cm

Gewicht

119 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12728-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Die Professoren-Dampfwalze…

Juti aus HD am 05.01.2020

Bewertungsnummer: 2729950

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Professoren-Dampfwalze Ein Mathematiker hätte dieses Buch wie folgt geschrieben: Satz: Während in Südeuropa der Populismus von links kommt und sich gegen den freien Handel und die Austeritätspolitik wendet, der die einheimische, auf dem Weltmarkt nicht wettbewerbsfähige Wirtschaft gefährdet, herrscht in Nord- und Mitteleuropa ein rechter Populismus, der sich gegen Fluchtmigration wendet, die nach Meinung der Insider den Sozialstaat gefährdet. In West- und Osteuropa fürchtet der rechte Populismus mehr den Kampf um Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor, der in Nord- und Mitteleuropa geringere Bedeutung hat. Korollar: Die Wähler der AfD bei der Bundeswahl 2017 sind vorwiegend Arbeitskräfte, die Angst haben, ihren Status zu verlieren. Beweis: Wahlanalysen, Arbeitsmarktanalysen, Regionalstatistiken Definition: Deprivation bezeichnet allgemein den Zustand der Entbehrung, des Entzuges, des Verlustes oder der Isolation von etwas Vertrautem sowie das Gefühl einer Benachteiligung, also: Wo der Anteil der AfD-Wähler groß ist, ist auch die Deprivation groß. Korollar: Der Brexit ist durch europäische Binnenwanderung aus Osteuropa in den britischen Arbeitsmarkt mitverursacht worden, gerade in den Verliererregionen der Globalisierung. Dies ist ein Beispiel für den EU-kritischen Populismus. Jetzt fragt sich der geehrte Leser, wieso das Buch auf 177 Seiten ausgewalzt wird. Der Autor ist eben Professor der Politikwissenschaft und nicht der Mathematik. Die ersten 25 Seiten sind ein Vorwort als längere Inhaltsangabe. Im zweiten Kapitel zeigt der Autor, dass er die Bücher seiner Kollegen gelesen hat, in der Hoffnung, dass sie auch seines lesen. Dann folgen ständige Wiederholungen, wirklich schöne, klare Schaubilder werden vertextet und die Methodik wird mehrfach erklärt. Nicht zuletzt ist der Anhang fast 40 Seiten lang. Weil die Thesen des Autors plausibel sind, vergebe ich 3 Sterne. Einzig die These, dass Merkels Migrationspolitik 2015 dazu diente, Griechenland in der EU zu halten, halte ich für abwegig, weil das Ende der Balkanroute zum Lager in Idomeni in Griechenland führte, also genau das Szenario das laut Manow vermieden werden sollte. Ich bin sicher, dass für 95% der Leser meine Inhaltsangabe reicht und sie das Büchlein nicht mehr lesen müssen.

Die Professoren-Dampfwalze…

Juti aus HD am 05.01.2020
Bewertungsnummer: 2729950
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Professoren-Dampfwalze Ein Mathematiker hätte dieses Buch wie folgt geschrieben: Satz: Während in Südeuropa der Populismus von links kommt und sich gegen den freien Handel und die Austeritätspolitik wendet, der die einheimische, auf dem Weltmarkt nicht wettbewerbsfähige Wirtschaft gefährdet, herrscht in Nord- und Mitteleuropa ein rechter Populismus, der sich gegen Fluchtmigration wendet, die nach Meinung der Insider den Sozialstaat gefährdet. In West- und Osteuropa fürchtet der rechte Populismus mehr den Kampf um Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor, der in Nord- und Mitteleuropa geringere Bedeutung hat. Korollar: Die Wähler der AfD bei der Bundeswahl 2017 sind vorwiegend Arbeitskräfte, die Angst haben, ihren Status zu verlieren. Beweis: Wahlanalysen, Arbeitsmarktanalysen, Regionalstatistiken Definition: Deprivation bezeichnet allgemein den Zustand der Entbehrung, des Entzuges, des Verlustes oder der Isolation von etwas Vertrautem sowie das Gefühl einer Benachteiligung, also: Wo der Anteil der AfD-Wähler groß ist, ist auch die Deprivation groß. Korollar: Der Brexit ist durch europäische Binnenwanderung aus Osteuropa in den britischen Arbeitsmarkt mitverursacht worden, gerade in den Verliererregionen der Globalisierung. Dies ist ein Beispiel für den EU-kritischen Populismus. Jetzt fragt sich der geehrte Leser, wieso das Buch auf 177 Seiten ausgewalzt wird. Der Autor ist eben Professor der Politikwissenschaft und nicht der Mathematik. Die ersten 25 Seiten sind ein Vorwort als längere Inhaltsangabe. Im zweiten Kapitel zeigt der Autor, dass er die Bücher seiner Kollegen gelesen hat, in der Hoffnung, dass sie auch seines lesen. Dann folgen ständige Wiederholungen, wirklich schöne, klare Schaubilder werden vertextet und die Methodik wird mehrfach erklärt. Nicht zuletzt ist der Anhang fast 40 Seiten lang. Weil die Thesen des Autors plausibel sind, vergebe ich 3 Sterne. Einzig die These, dass Merkels Migrationspolitik 2015 dazu diente, Griechenland in der EU zu halten, halte ich für abwegig, weil das Ende der Balkanroute zum Lager in Idomeni in Griechenland führte, also genau das Szenario das laut Manow vermieden werden sollte. Ich bin sicher, dass für 95% der Leser meine Inhaltsangabe reicht und sie das Büchlein nicht mehr lesen müssen.

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Die Politische Ökonomie des Populismus

von Philip Manow

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  • Vorwort

    Populisten vs. Elite, Elite vs. Popu listen

    Eine hitzige Debatte

    Die Ungewaschenen

    Was nun?

    Der Populismus und die Politische Ökonomie der Globalisierung

    Nord und Süd, Ost und West, links und rechts - Varianten des Populismus

    Das südeuropäische Rendezvous mit der Globalisierung

    Die europäische Verschärfung

    Ein vergleichendes Erklärungsschema

    Der Aufstieg der Rechtspopulisten in Deutschland

    Wirtschaftliche Modernisierungsverlierer und kulturelle Abwehrreflexe

    Wer wählt AfD? Datenlage und Hypothesen

    Wer wählt AfD? Die Ergebnisse

    Verteilungsgerechtigkeit und Protest

    Die europäische Geografie des Populismus

    Die vier Regime und die Varianz des Protests

    Insider, Outsider, linker und rechter Protest: geografische Muster der Problemwahrnehmung und Varianten der Globalisierung

    Lega und Movimento, Ukip und Brexit - Einzelbetrachtungen

    Die Europaisierung des Populismus

    Anmerkungen

    Anhang

    Literatur

    Danksagung