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Produktbild: Ermordung des Glücks
Band 2

Ermordung des Glücks Ein Fall für Jakob Franck. Roman

Aus der Reihe Jakob Franck
56

10,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,7 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46931-6

Beschreibung

Rezension

»Jeder Satz will gelesen sein.« ("DIE ZEIT")
» Emordung des Glücks ist ein vielschichtiger, sprachlich hochkarätiger Roman.« ("stern")
»So kunstvoll und ergreifend kann Krimi sein.« ("WELT AM SONNTAG")
»Friedrich Ani schreibt wie ein Schweizer Präzisionsuhrwerk, in diesem eigenen, eigenwilligen Ton, schlank und scharf und trotzdem satt an Atmosphäre.« ("Frankfurter Rundschau")
»Mit Ermordung des Glücks ist Friedrich Ani ein vielschichtiger Roman gelungen, der von feiner Charakterzeichnung und subtilem Spannungsaufbau lebt.« ("FOCUS")
»Friedrich Ani könnte glatt zum achten Mal den Deutschen Krimipreis erhalten.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ani versteht es, beim Leser echte Emotionen auszulösen. Das ist grosse Kunst.« ("tagesanzeiger.ch")
»Anis Krimi zeichnet sich durch psychologische Tiefe und schwarze Melancholie in eleganter Prosa aus.« ("Sächsische Zeitung")
» ... Deswegen hat man schon Sehnsucht nach der nächsten Wolkenschieberei des Jakob Franck, wenn er mit seiner zweiten noch gar nicht fertig ist.« ("welt.de")
»Ein weiteres Mal erweist sich Ani als ein brillanter Erzähler und Menschenkenner.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,7 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46931-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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Ein beeindruckendes Buch

Recensio aus Datteln am 03.04.2018

Bewertungsnummer: 1094623

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Den pensionierten Kriminalbeamten Jakob Franck kenne ich bereits aus dem ersten Teil "Der namenlose Tag". Ich nahm ihn als einen authentischen und liebevollen Charakter wahr, ohne Berührungsängste, jedoch mit viel Mitgefühl seinen Mitmenschen gegenüber ausgestattet. Dieses Bild von ihm blieb mir im zweiten Teil erhalten. Um was geht es? Wie muss es sich für ein Ehepaar anfühlen, wenn der eigene Sohn nicht mehr nach Hause kommt? Der 11-jährige Lennard verschwindet eines Tages nach dem Sport. Die Polizei hat keinerlei Anhaltspunkte. Aufgrund eines starken Unwetters, lassen sich weder Zeugen noch verwertbare Spuren finden. 34 quälende Tage lang warten die Eltern auf den einen tröstlichen Anruf. Die Wahrheit jedoch dringt kompromisslos und mit zerstörerischer Kraft in die Realität ein. Man findet die Leiche des Jungen in einem Waldgebiet. Jakob Franck ist es schließlich, der die schreckliche Nachricht den Eltern überbringt. Man spürt förmlich, wie die Hoffnung, an die sie sich bis zuletzt klammerten, mit einem Fingerschnipp entschwindet und erdrückende Trauer an ihre Stelle tritt. Während der Vater verzweifelt Halt bei seiner Frau sucht, zieht diese sich zunehmend zurück. Die neue Zweisamkeit scheint zu zerbrechen. Trotz aller Bemühungen der Beamten, stagnieren die Ermittlungen. Man will den Fall zu den Akten legen, doch Jakob Franck hat bereits für sich entschieden, so lange nach dem Täter zu suchen, bis dieser gefasst wird. Die Charaktere sind authentisch, ihr Auftreten gut durchdacht. Friedrich Ani lässt beinahe jede Figur selbst zu Wort kommen. Wer den ersten Teil gelesen hat, weiß, dass der Autor den Fokus primär auf die einzelnen Protagonisten legt und den Kriminalfall sowie dessen Lösung absichtlich sekundär thematisiert. Weg von all den pauschalisierenden Klischees, die mit den Charakteren des Genres "Krimi" indes einhergehen. Der Schreibstil ist auch im Nachfolgeband ziemlich anspruchsvoll. Dies ist keine Lektüre, die man vor dem Zubettgehen liest. Vielmehr sollte dem Buch besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. Die Sprache glänzt mit einer atmosphärisch dichten, ergreifenden und unmissverständlichen Präzision. Das Cover ist in einem dezenten Blauton gehalten, der Name des Autors in Schwarz, der Buchtitel in Weiß. Zu sehen sind die Silhouetten zweier Erwachsener und die eines Kindes. Passend, wie ich finde, wenn man den Inhalt kennt. Fazit: Dieser Krimi hat mich emotional gepackt, hochgeworfen und wieder aufgefangen. Derart schwermütige Melancholie erlebe ich selten beim Lesen. Ein beeindruckendes Buch!

Ein beeindruckendes Buch

Recensio aus Datteln am 03.04.2018
Bewertungsnummer: 1094623
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Den pensionierten Kriminalbeamten Jakob Franck kenne ich bereits aus dem ersten Teil "Der namenlose Tag". Ich nahm ihn als einen authentischen und liebevollen Charakter wahr, ohne Berührungsängste, jedoch mit viel Mitgefühl seinen Mitmenschen gegenüber ausgestattet. Dieses Bild von ihm blieb mir im zweiten Teil erhalten. Um was geht es? Wie muss es sich für ein Ehepaar anfühlen, wenn der eigene Sohn nicht mehr nach Hause kommt? Der 11-jährige Lennard verschwindet eines Tages nach dem Sport. Die Polizei hat keinerlei Anhaltspunkte. Aufgrund eines starken Unwetters, lassen sich weder Zeugen noch verwertbare Spuren finden. 34 quälende Tage lang warten die Eltern auf den einen tröstlichen Anruf. Die Wahrheit jedoch dringt kompromisslos und mit zerstörerischer Kraft in die Realität ein. Man findet die Leiche des Jungen in einem Waldgebiet. Jakob Franck ist es schließlich, der die schreckliche Nachricht den Eltern überbringt. Man spürt förmlich, wie die Hoffnung, an die sie sich bis zuletzt klammerten, mit einem Fingerschnipp entschwindet und erdrückende Trauer an ihre Stelle tritt. Während der Vater verzweifelt Halt bei seiner Frau sucht, zieht diese sich zunehmend zurück. Die neue Zweisamkeit scheint zu zerbrechen. Trotz aller Bemühungen der Beamten, stagnieren die Ermittlungen. Man will den Fall zu den Akten legen, doch Jakob Franck hat bereits für sich entschieden, so lange nach dem Täter zu suchen, bis dieser gefasst wird. Die Charaktere sind authentisch, ihr Auftreten gut durchdacht. Friedrich Ani lässt beinahe jede Figur selbst zu Wort kommen. Wer den ersten Teil gelesen hat, weiß, dass der Autor den Fokus primär auf die einzelnen Protagonisten legt und den Kriminalfall sowie dessen Lösung absichtlich sekundär thematisiert. Weg von all den pauschalisierenden Klischees, die mit den Charakteren des Genres "Krimi" indes einhergehen. Der Schreibstil ist auch im Nachfolgeband ziemlich anspruchsvoll. Dies ist keine Lektüre, die man vor dem Zubettgehen liest. Vielmehr sollte dem Buch besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. Die Sprache glänzt mit einer atmosphärisch dichten, ergreifenden und unmissverständlichen Präzision. Das Cover ist in einem dezenten Blauton gehalten, der Name des Autors in Schwarz, der Buchtitel in Weiß. Zu sehen sind die Silhouetten zweier Erwachsener und die eines Kindes. Passend, wie ich finde, wenn man den Inhalt kennt. Fazit: Dieser Krimi hat mich emotional gepackt, hochgeworfen und wieder aufgefangen. Derart schwermütige Melancholie erlebe ich selten beim Lesen. Ein beeindruckendes Buch!

Der " andere Krimi "

Bewertung am 06.12.2017

Bewertungsnummer: 449849

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der pensionierte Kommissar Jakob Franck hat ein sehr ruhiges Leben. Er ist eher der bärbeissige Typ, lebt alleine, hat kaum Freunde - aber einen seltsamen Umgang: Personen aus seinen ungelösten Fällen besuchen ihn des Abends oder auch Nachts. Sie sitzen auf den Stühlen in seinem Arbeitszimmer, wo er ihre Akten im Regal stehen hat. Nicht das es viele wären - aber die ungelösten Fälle lassen ihn nicht los. Die Geschichte beginnt mit einem verschwundenen Jungen, den man ermordet auf findet. Seine Kollegen kommen nicht Recht weiter und bitten ihn um Hilfe. Das ist der Anfang eines besonderen Krimis. Kein Reisser, sondern ehrliche Polizeiarbeit - manchmal an der Grenze des erträglichen. Tiefgründige Psychogramme der Protagonisten sind bei Friedrich Ani selbstverständlich. Aber auch eine spannende Handlung, die uns Leser fesselt. Es lohnt sich Friedrich Ani zu entdecken.

Der " andere Krimi "

Bewertung am 06.12.2017
Bewertungsnummer: 449849
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der pensionierte Kommissar Jakob Franck hat ein sehr ruhiges Leben. Er ist eher der bärbeissige Typ, lebt alleine, hat kaum Freunde - aber einen seltsamen Umgang: Personen aus seinen ungelösten Fällen besuchen ihn des Abends oder auch Nachts. Sie sitzen auf den Stühlen in seinem Arbeitszimmer, wo er ihre Akten im Regal stehen hat. Nicht das es viele wären - aber die ungelösten Fälle lassen ihn nicht los. Die Geschichte beginnt mit einem verschwundenen Jungen, den man ermordet auf findet. Seine Kollegen kommen nicht Recht weiter und bitten ihn um Hilfe. Das ist der Anfang eines besonderen Krimis. Kein Reisser, sondern ehrliche Polizeiarbeit - manchmal an der Grenze des erträglichen. Tiefgründige Psychogramme der Protagonisten sind bei Friedrich Ani selbstverständlich. Aber auch eine spannende Handlung, die uns Leser fesselt. Es lohnt sich Friedrich Ani zu entdecken.

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Ermordung des Glücks

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