Was bleibt, wenn die Schreie enden? Briefe 1966-1989
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
32447
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
14.11.2018
Abbildungen
ca. 20 Abbildungen schwarzweisse im Band verteilt
Herausgeber
Martha Dow Fehsenfeld + weitereVerlag
SuhrkampSeitenzahl
1008
Maße (L/B/H)
22,1/14,2/4,5 cm
Gewicht
992 g
Farbe
Anthrazit / Silbergrau
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
The Letters of Samuel Beckett. Volume IV : 1966-1989Übersetzt von
Chris Hirte
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-42837-5
Dieser Band beschließt die große vierbändige Ausgabe der Briefe Samuel Becketts. Er enthält Briefe aus den letzten 23 Lebensjahren, in denen sich das Werk des seit Warten auf Godot (1953) berühmten Autors weiter entfaltet.
1969 erhält Beckett den Nobelpreis – und flieht nach Tunesien. Aus der Lawine der Glückwünsche und sonstigen Zuschriften kann er, der gewissenhafte Korrespondent, sich kaum befreien. Immer wieder, zum Beispiel zu den Geburtstagen, wird er in dieser Weise verschütt gehen, sich beklagen und aufs Neue berappeln. Denn weiterhin drängen Texte ans Licht. Zahlreiche Theater- und Fernsehstücke entstehen ebenso wie Prosa, so die Trilogie Gesellschaft, Schlecht gesehen schlecht gesagt und Aufs Schlimmste zu .
Beckett inszeniert die eigenen Stücke in Paris, London und häufig in Berlin – sowie Fernsehstücke in Stuttgart. Dauernd ist er mit Selbstübersetzungen (französischer Texte ins Englische, englischer Texte ins Französische) beschäftigt. Er bekommt es – unwillig und dann doch kooperativ – mit BiographInnen zu tun, Deirdre Bair, dann James Knowlson ( Samuel Beckett. Eine Biographie , 2001). Urlaube, die er mit seiner Frau auf Malta, an der nordafrikanischen Küste oder in den Alpen verbringt, sind auch Fluchten vor dem Pariser und internationalen Kulturbetrieb, den er haßt und in dem er doch unermüdlich mitwirkt.
Zuletzt lassen die Kräfte nach. Am 22. Dezember 1989 stirbt Samuel Beckett im Pflegeheim. Unweigerlich pointiert und trocken, immer noch in diesem unnachahmlichen Ton, bescheidet eines seiner letzten Schreiben den Briefpartner: „Mein Hirn ist Matsch, kann nicht helfen. Bonne continuation.“
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