Produktbild: Die Hauptstadt

Die Hauptstadt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

459

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/3,8 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46920-0

Beschreibung

Rezension

»Eine grandiose ... Liebeserklärung an Europa und gleichzeitig eine blendend recherchierte Innenansicht über die Arbeit der Europäischen Kommission.« ("Der Tagesspiegel")
»… ein großer Wurf.« ("DIE WELT")
»Robert Menasses großer EU-Roman ist ein leidenschaftliches Plädoyer …« ("Frankfurter Rundschau")
»Schriftsteller wie Robert Menasse müssten deutlicher Gehör finden und Politiker endlich wieder eine Brücke zu den Intellektuellen schlagen.« ("SPIEGEL ONLINE")
»Ein grosses Jubilee Project soll das fünfzigjährige Bestehen der EU-Kommission feiern. Rund um die Vorbereitungen entwickelt Menasse seine raffiniert gebaute Geschichte, in der nichts dem Zufall überlassen ist.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Das ist ein elegant geschriebener, fabelhaft gebauter, pointen- und gedankenreicher Roman.« ("DIE ZEIT")
»Jedes Element für sich ist relevant, unzweifelhaft auch literarisch gelungen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
» Die Hauptstadt , das ist nicht nur ein meisterhaft erzählter Ideen- und Epochenroman, es ist auch ein erhellendes und anregendes Lesevergnügen, bei dem uns Europa in einem neuen Licht erscheint.« ("ORF")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

459

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/3,8 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46920-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    03.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut

    Ausgezeichnete Darstellung der Nationalstaatlichkeit und vor allem erkennt man ,daß reiner Nationalismus der Tod für die EU leider sein wird. Robert Menasse ist ein guter Beobachter und hat seine Recherchen hervorragend in einen Roman gepackt.

  • Bewertung

    4/5

    31.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Werde erneut lesen

    Hab das buch vor einer weile gelesen. Gut geschrieben und für mich auch informativ über das innenleben der EU-funktionär/innen. Diese menschen wurden für mich so mehr zu menschen. Hab vieles unterstrichen, ja sogar im buch kommentiert. Werde wieder zurückkommen und nachdenken. Ev. mache manches daraus zu thema in meinen café philos, die ich online durchführe… "Da waren einmal die Eitlen. Na gut, eitel waren im Grunde alle, in gewissem Sinne auch er. Man müsste präzisieren: die Nichts-als-Eitlen." Werde es später wieder lesen. Dann kann ich mehr schreiben.

  • Volker Jentsch

    3/5

    23.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Brüsseler Allerlei Würde ich…

    Brüsseler Allerlei Würde ich das Buch kommentieren, wenn es landauf, landab mit weniger Lorbeer behängt worden wäre? Ich würde nicht. Schon gar nicht, wenn dessen Kapitel mit Untersprüchen beschwert werden („Wenn wir in die Zukunft reisen könnten, hätten wir noch mehr Distanz“, u.a.), deren Sinn und Zusammenhang mit dem Folgenden mir regelmäßig verschlossen blieben. Und dennoch tu ich es. Korrumpiert vom vielen Lorbeer? Ich konzentriere mich auf eine Gestalt in Menasses Werk, eine von den vielen, die durch Brüssels Straßen, Kneipen, Gebäude laufen, vielleicht doch eher irren, essen, schlürfen, schwitzen, intrigieren, von ihren körperlichen und psychischen Schmerzen und der unaufhörlichen Hitze gepeinigt werden. Auf eine aus dem umfangreichen „Personal“ (Bezeichnung von S. Prokopp, einer Amazon-Kommentatorin): den Herrn Professor Erhart. Dieser gelehrte Österreicher hält eine aufrührerische Rede vor einem von der EU finanzierten „think tank“. Es geht um Europas Zukunft, insbesondere die wirtschaftliche. Nach mehreren Anläufen, die vom Autor unterbrochen werden, weil es zwischendurch auf jeweils hundert Seiten ja auch anderes zu berichten gibt (so daß ich immer wieder rekapitulieren mußte, wer denn bloß noch dieser Erhart ist), kommt es endlich. Es muß etwas Großes kommen, es muß der Kulminationspunkt des Romans sein, dachte ich, was sonst hätte die gespreizten Wege von Erhart durch Brüssel gerechtfertigt, bis er loswerden kann, was ihm auf den Nägeln brennt? Doch der Berg kreißte und gebar eine Maus. Das Elend der Ökonomie, so Erhart, sei ihr nationalistischer Charakter. Und Auschwitz müsse europäische Hauptstadt werden. Alles in allem: ein Buch mit bescheidener Dramaturgie, ein Behälter für Geschichten und Gestalten, die den berühmten roten Faden vermissen lassen. Die Bücher von Menasses Schwester Eva gefallen mir besser. Der Bruder wird’s mir verzeihen.

  • Bewertung

    aus Bonn

    5/5

    19.03.2019

    eBook (ePUB)

    Ein Schwein durch die Straßen

    Dieses Werk liefert ein mosaikartiges Gesamtbild der europäischen "Hauptstadt" Brüssel im Jahre von 2015 mit Episoden verschiedener Personen, das einerseits die Arbeitsweisen und die Intrigen der Brüsseler Bürokratie erhellt, andererseits von verschiedenen Ereignissen der Stadt wie Mord, Terroranschlag etc, in den persönlichen Episoden integriert berichtet. Es gibt auch einen Denkanstoß über das Grundideal des Projekts "Europa" und dessen Zukunft. Hier werden durchaus ernste Themen aufgegriffen, jedoch werden sie mit einem durch die Brüsseler Innenstadt herumlaufenden unbekannten Schweins gelockert, um eine humorvolle Note ergänzt.

  • Bewertung

    5/5

    20.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein würdiger Empfänger des Deutschen...

    Ein würdiger Empfänger des Deutschen Buchpreises! Der ironische Ton mildert etwas das Erschrecken über die sich selbst ausbremsende Bürokratie der EU.

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