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Die Eismacher Roman – Geschenkausgabe

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.10.2018

Verlag

btb

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

14,4/9,3/2,5 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Originaltitel

De ijsmakers

Übersetzt von

Andreas Ecke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71745-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.10.2018

Verlag

btb

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

14,4/9,3/2,5 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Originaltitel

De ijsmakers

Übersetzt von

Andreas Ecke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71745-3

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: [email protected]

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Die Geschichte des Eises aus der Sicht einer Eismacherfamilie

Ulrike Frey aus Haltern am See am 04.09.2018

Bewertungsnummer: 1130677

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Familie Talamini lebt inmitten der malerischen Dolomiten. Der Ururgroßvater des Protagonisten Giovanni ist mit Freunden und Nachbarn 1891 auf die Idee gekommen, aus dem St. Gotthard-Tunnel Schnee und Eis zu ernten. Anschließend haben sie es um eine Trommel gepackt, Salz hinzuzufügen, damit es nicht zu schnell schmilzt. In die Trommel kommt der Brei, der gerührt werden und immer wieder von der kalten Wand abgestreift werden muss. Drehen, drehen, drehen. Die Masse wird mehr und berkommt die richtige Konsistenz, doch man muss aufpassen. Drehen, drehen, drehen, das ist die Melodie, mit der die Familie lebt. Natürlich wussten die Italiener nicht, dass auch auf anderen Flecken unserer Erde die gleichen Versuche mit Erfolg unternommen wurden. Ebenso wurde z.B. die Eistüte wahrscheinlich von einem aus Syrien stammenden Italiener erfunden. Die Familie der Talaminis ist sehr erfolgreich, sie haben auch in Rotterdam ein Eiscafe. Giovanni hat einen jüngeren Bruder Luca, für den er immer da ist. Doch es kommt der Tag, als sich Giovanni dazu entscheidet, für die Literatur zu leben. Er ist sehr erfolgreich, veranstaltet große Poetry Festivals und umgibt sich mit Schriftstellern. Sein Bruder spricht von Stund an kein Wort mehr mit ihm, hat er doch sein Leben der Familientradition vorgezogen und sein jüngerer Bruder muss seinen Platz einnehmen. Allerdings im Privatleben bekommt Luca das schönste Mädchen des Dorfes, in das auch Giovanni verliebt war. Wenn man sich die Geschichte der Talaminis ansieht, so merkt man, dass in jeder Generation das Eismachen mehr als Pflicht gesehen wird. Der Vater von Vater Guiseppe wird erst einmal Abenteurer, nachdem er durch den St. Gotthardttunnel verschwunden ist; Giovannis Vater wäre gerne Erfinder geworden, tja, und er hat die Poesie. Natürlich hat er ständig Kontakt zu seiner Familie, nur sein ehemals bester Freund, sein Bruder Luca, meidet ihn und spricht mehrere Jahre kein Wort mit ihm. Bis auf den Tag, als er eine an ihn herantritt und ihn um etwas Außergewöhnliches bittet. Ernest van der Kwast hat eine wunderbare bildhafte Sprache, ich sehe alles vor mir und kann das Eis schmecken. Wortgewaltig berichtet er über das Leben einer Eismacherfamilie mit all ihren Sorgen und Nöten. Besonders schön finde ich die Zitate der Schriftsteller/Poeten. Das Buch erschien im April 2018 in der Taschenbuchausgabe bei btb und Randomhouse.

Die Geschichte des Eises aus der Sicht einer Eismacherfamilie

Ulrike Frey aus Haltern am See am 04.09.2018
Bewertungsnummer: 1130677
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Familie Talamini lebt inmitten der malerischen Dolomiten. Der Ururgroßvater des Protagonisten Giovanni ist mit Freunden und Nachbarn 1891 auf die Idee gekommen, aus dem St. Gotthard-Tunnel Schnee und Eis zu ernten. Anschließend haben sie es um eine Trommel gepackt, Salz hinzuzufügen, damit es nicht zu schnell schmilzt. In die Trommel kommt der Brei, der gerührt werden und immer wieder von der kalten Wand abgestreift werden muss. Drehen, drehen, drehen. Die Masse wird mehr und berkommt die richtige Konsistenz, doch man muss aufpassen. Drehen, drehen, drehen, das ist die Melodie, mit der die Familie lebt. Natürlich wussten die Italiener nicht, dass auch auf anderen Flecken unserer Erde die gleichen Versuche mit Erfolg unternommen wurden. Ebenso wurde z.B. die Eistüte wahrscheinlich von einem aus Syrien stammenden Italiener erfunden. Die Familie der Talaminis ist sehr erfolgreich, sie haben auch in Rotterdam ein Eiscafe. Giovanni hat einen jüngeren Bruder Luca, für den er immer da ist. Doch es kommt der Tag, als sich Giovanni dazu entscheidet, für die Literatur zu leben. Er ist sehr erfolgreich, veranstaltet große Poetry Festivals und umgibt sich mit Schriftstellern. Sein Bruder spricht von Stund an kein Wort mehr mit ihm, hat er doch sein Leben der Familientradition vorgezogen und sein jüngerer Bruder muss seinen Platz einnehmen. Allerdings im Privatleben bekommt Luca das schönste Mädchen des Dorfes, in das auch Giovanni verliebt war. Wenn man sich die Geschichte der Talaminis ansieht, so merkt man, dass in jeder Generation das Eismachen mehr als Pflicht gesehen wird. Der Vater von Vater Guiseppe wird erst einmal Abenteurer, nachdem er durch den St. Gotthardttunnel verschwunden ist; Giovannis Vater wäre gerne Erfinder geworden, tja, und er hat die Poesie. Natürlich hat er ständig Kontakt zu seiner Familie, nur sein ehemals bester Freund, sein Bruder Luca, meidet ihn und spricht mehrere Jahre kein Wort mit ihm. Bis auf den Tag, als er eine an ihn herantritt und ihn um etwas Außergewöhnliches bittet. Ernest van der Kwast hat eine wunderbare bildhafte Sprache, ich sehe alles vor mir und kann das Eis schmecken. Wortgewaltig berichtet er über das Leben einer Eismacherfamilie mit all ihren Sorgen und Nöten. Besonders schön finde ich die Zitate der Schriftsteller/Poeten. Das Buch erschien im April 2018 in der Taschenbuchausgabe bei btb und Randomhouse.

Eine langatmige Geschichte über das Leben einer Eismacherfamilie

Raumzeitreisender aus Ahaus am 05.02.2026

Bewertungsnummer: 3036649

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ernest van der Kwast beschreibt in diesem Roman die Lebensgeschichte einer italienischen Eismacher-Dynastie über mehrere Generationen. Der Fokus liegt auf Giuseppe Talamini und seinen beiden Söhnen Luca und Giovanni. Im Frühling siedeln die Erwachsenen nach Rotterdam über, wo sie ein Eiscafé betreiben und im Herbst geht es zurück nach Italien. Der Lebenswandel prägt die Familie einschließlich der Kinder. Jede Arbeitskraft wird im Eisgeschäft benötigt. Der ältere Sohn Giovanni durchbricht die Tradition, reist viel und widmet sich beruflich der Literatur. Die schwere Arbeit im Eiscafé bleibt bei Luca hängen, der seinem Bruder den Ausstieg übel nimmt und jahrelang nicht mit ihm spricht. Sowohl die Entwicklung der Eisgeschichte als auch die Familienverhältnisse werden überzeugend dargestellt. Die Leser erhalten einen Eindruck von dem harten Leben als Eismacher. Intrigen prägen den Alltag. Dennoch wirkt der Roman langatmig. Die Erzählung erfolgt aus der Sicht von Sohn Giovanni. Die Handlungen wirken nicht abgeschlossen, es gibt viele lose Enden. Die Poesie wirkt aufgesetzt. Tiefgehende Diskussionen fehlen. Schwermut statt Humor dominieren weite Teile des Romans.

Eine langatmige Geschichte über das Leben einer Eismacherfamilie

Raumzeitreisender aus Ahaus am 05.02.2026
Bewertungsnummer: 3036649
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ernest van der Kwast beschreibt in diesem Roman die Lebensgeschichte einer italienischen Eismacher-Dynastie über mehrere Generationen. Der Fokus liegt auf Giuseppe Talamini und seinen beiden Söhnen Luca und Giovanni. Im Frühling siedeln die Erwachsenen nach Rotterdam über, wo sie ein Eiscafé betreiben und im Herbst geht es zurück nach Italien. Der Lebenswandel prägt die Familie einschließlich der Kinder. Jede Arbeitskraft wird im Eisgeschäft benötigt. Der ältere Sohn Giovanni durchbricht die Tradition, reist viel und widmet sich beruflich der Literatur. Die schwere Arbeit im Eiscafé bleibt bei Luca hängen, der seinem Bruder den Ausstieg übel nimmt und jahrelang nicht mit ihm spricht. Sowohl die Entwicklung der Eisgeschichte als auch die Familienverhältnisse werden überzeugend dargestellt. Die Leser erhalten einen Eindruck von dem harten Leben als Eismacher. Intrigen prägen den Alltag. Dennoch wirkt der Roman langatmig. Die Erzählung erfolgt aus der Sicht von Sohn Giovanni. Die Handlungen wirken nicht abgeschlossen, es gibt viele lose Enden. Die Poesie wirkt aufgesetzt. Tiefgehende Diskussionen fehlen. Schwermut statt Humor dominieren weite Teile des Romans.

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Die Eismacher

von Ernest van der Kwast

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