Produktbild: Illegal am Everest

Illegal am Everest Mein steiniger Weg auf der Suche nach dem Glück

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11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.03.2018

Verlag

Wörterseh Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

10475 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783037637456

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

31.03.2018

Verlag

Wörterseh Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

10475 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783037637456

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  • peedee

    4/5

    19.04.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der Suchende

    Hans-Peter Duttle, geb. 1938 in Beirut, ist Schweizer Diplomatensohn, der sein Leben lang auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens ist. Immer wieder bricht er aus seinem Umfeld aus und versucht, in der Ferne sein Glück zu finden. Er schliesst sich drei Amerikanern an, die 1962 eine illegale Besteigung des Mount Everest wagen. Die Expedition scheitert. Er arbeitet u.a. in Kanada bei den Inuit oder in Peru bei den Indianern. Seine „Heimat“, die Schweiz, ist keine wirkliche Heimat für ihn. Wird er sein Glück finden? Die Geschichte hat Reto Winteler aufgeschrieben. Erster Eindruck: Ein sehr passendes Cover mit dem Mann, der da im Eis hängt. Es zeigt auf, wie gewaltig Eismassen sein können und wie klein der Mensch doch eigentlich ist. Buchtitel und Untertitel gefallen mir sehr gut; der schwarze „Trauerrand“ jedoch nicht. Sehr schön sind die Fotostrecken im Mittelteil des Buches; diese machen Erlebnisberichte immer viel persönlicher. „Mein Leben war ein Leben auf der Flucht.“ So beginnt das Buch. Hans-Peter Duttle weiss jedoch auch rückblickend nicht genau, wovor er davonlief. Das Verhältnis zu seinem Vater wird sehr unterkühlt beschrieben; aus der Sicht des Sohnes war er für seinen Vater offenbar stets eine Enttäuschung, ein Versager. Die Mutter scheint mir liebevoll, aber trotzdem zu wenig für den Sohn präsent. Hans-Peter kommentiert ein Foto von seiner Mutter und sich selbst: „Eigentlich bin ich hier überflüssig, eine Quantité négligeable.“ Sein Bruder Rudi war offenbar der Sonnenschein, der Augapfel der Familie. Für Hans-Peter wurde dadurch sein Gefühl, unzulänglich zu sein, noch verstärkt. Rudi verstirbt noch im Kindsalter aufgrund einer misslungenen Operation. Als Hans-Peter sechs Jahre alt war, ist die Diplomatenfamilie nach Bern umgezogen. Als junger und unzufriedener Lehrer trifft Hans-Peter den Amerikaner Roger, der in den Himalaya will – Hans-Peter wird der fehlende vierte Mann. Und dann geht es Schlag auf Schlag und die Expedition beginnt. Vier sehr unterschiedliche Männer: Woody ist Philosophieprofessor, Norman Rechtsanwalt (und seit Jahren mit Woody befreundet), Roger ist Geologiestudent. Wenn ich die Beschreibung der Expedition lese, wird mir schier anders: diese Strapazen, viele gefährliche Situationen, viel unüberlegtes Handeln! Die Expedition scheitert unter dramatischen Umständen. Es wäre interessant gewesen, von den anderen Teammitgliedern zu erfahren, wie sie die Expedition erlebt haben. Zurück in der Schweiz, kriegt er Arbeit als Lehrer in einem kleinen Dorf – es klingt merkwürdig, wenn er sagt, „ich beschloss, mich in irgendein abgelegenes Bauerndorf zurückzuziehen, um mein Leben dort als kleiner Dorfschulmeister zu Ende zu fristen“. Es scheint, dass er überhaupt keine Erwartungen mehr hatte und auch, als wäre er schon im reiferen Alter. Weitere Auslandseinsätze folgen, lassen ihn aber nicht zur Ruhe kommen. Die Geschichte rund um den Titel „Illegal am Everest“ wird in der ersten Hälfte des Buches erzählt – ich hätte gedacht, dass diese sozusagen das ganze Buch umfasst. Doch mit dem Untertitel „Mein steiniger Weg auf der Suche nach dem Glück“ wird die Geschichte rund, denn das ist er auf jeden Fall: ein Suchender. Es war eine abenteuerliche und interessante Geschichte, keine Frage, aber für mich war sie auch traurig, denn ich spürte fast durchgängig eine bedrückende Grundstimmung. Von mir gibt es 4 Sterne.

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