Produktbild: Schneekönig

Schneekönig Mörderisch und herrlich schräg: Weihnachten mit Trödelhändler Gossec! — Kriminalroman

6

14,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2018

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/1,9 cm

Gewicht

280 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30611-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Bronski ist wieder ein ausgezeichneter Krimi voller Lokalkolorit gelungen. Dass dabei trotz aller Düsternis auch der Humor nicht zu kurz kommt, macht den vorweihnachtlichen Lesespaß komplett." ("Münchner Merkur")
"Schneekönig" ist ein ebenso kurzweiliger wie anrührender Roman, der die alte Idee von Literatur als Medium der Wunscherfüllung auf das Schönste wiederbelebt." ("CrimeMag")
"Ein Buch voller skurriler Ideen ... und einem Helden, der für irdische Gerechtigkeit sorgen will und irgendwo zwischen Leben und Tod sich selbst und seinem inneren Schweinehund begegnet." ("BR B5 aktuell")
"Verwunschen und gelungen kommt Max Bronski mit seinem "Schneekönig" daher. (...) ein herrlich schräges Krippenspiel mit allem Zubehör." ("Buchkultur, Heft 181, 6/2018")
"Der neue Krimi um Trödelhändler Gossec verbindet sprachliche Raffinesse mit einer rasanten, eigenwilligen Handlung, die voller Ironie und psychologischer Tiefe Münchner Lokalkolorit verbreitet wie keine andere. Gossec ist Kult!" ("Buch-Magazin")
"Ein Buch wie eine Tasse Punsch - ach was, wie ein ganzer Topf." ("Weser-Kurier")
"Mit 'Schneekönig' erzählt Max Bronski die Weihnachtsgeschichte wunderschön neu." ("Hohenzollerische Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2018

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/1,9 cm

Gewicht

280 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30611-6

Herstelleradresse

Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG
Landsberger Straße 346
80687 München
DE
produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • gaby2707

    aus München

    4/5

    22.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die Weihnachtsgeschichte mal anders.

    Wilhelm Gossec macht sich an einem winterlichen Abend im Dezember vom Christkindlmarkt auf zu seinem Trödelladen im Münchner Schlachthofviertel und kommt im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder, hier eines Lastwagens. Nach einer kurzen Nahtoderfahrung taucht er an einer U-Bahn-Station wieder auf. Im dichten Schneegestöber trifft er auf die hochschwangere Mariella und ihren Freund und nimmt sie, angelehnt an das biblische Krippenspiel, zur Entbindung mit zu sich nachhause. Am nächsten Tag wird bekannt, dass in der benachbarten Maiklinik zwei neugeborene Buben ermordet wurden. Sucht der Mörder nach dem kleinen neugeborenen Joshua? Durch den ziemlich schrägen Humor, der diesen Gossec prägt, hat es ein paar Seiten gedauert, bis ich mich in der etwas anderen Weihnachtsgeschichte angekommen bin und mich wohlgefühlt habe. Wilhelm Gossec erzählt seine Geschichte in der Ich-Form. Locker, leicht und mit einem etwas merkwürdigem Verlauf bin ich mir manchmal nicht sicher, ist der Trödelhändler nun noch unter uns oder dirigiert er seine Leute von hoch oben? Trotz allem Wirrwarr hat der Münchner Grantler schnell meine Sympathien erhascht. Kümmert er sich doch rührend um Mariella und ihren neugeborenen Sohn, teilt sich mit der Münchner Obdachlosen e.V. einen Stand mit altbayerischen Weihnachtsantiquitäten am Christkindlmarkt, hilft einer alten Dame bei der Rückabwicklung einer Versicherung und setzt sich dafür ein, dass die Mieter des Hauses, in dem er seinen Antiquitätenladen hat, nach dem vor der Tür stehendem Tod des Besitzers auch dort wohnen bleiben können. Seine manchmal verworrenen, unklaren Gedanken verwirren auch mich etwas und ich kann mir aus der ganzen Geschichte meinen eigenen Reim machen. Mir als Münchnerin gefällt es besonders, wenn ich mit ihm unterwegs bin. Vom Marienplatz über den Viktualienmarkt zur Blumenstraße, zurück ins Schlachthofviertel – immer habe ich ein klares Bild vor Augen. Auch von den sich meterhoch türmenden Schneemassen. Ich würde diese Geschichte, obwohl sie den ein oder anderen Toten bereit hält, nicht als Krimi bezeichnen. Für mich war es die Weihnachtsgeschichte von Maria und Josef bis zu den 3 Heiligen aus dem Morgenland. Eine Geschichte, auf die ich mich einfach eingelassen habe. Mir hat´s gefallen.

  • Bewertung

    aus München

    4/5

    22.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die Weihnachtsgeschichte mal…

    Die Weihnachtsgeschichte mal anders. Wilhelm Gossec macht sich an einem winterlichen Abend im Dezember vom Christkindlmarkt auf zu seinem Trödelladen im Münchner Schlachthofviertel und kommt im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder, hier eines Lastwagens. Nach einer kurzen Nahtoderfahrung taucht er an einer U-Bahn-Station wieder auf. Im dichten Schneegestöber trifft er auf die hochschwangere Mariella und ihren Freund und nimmt sie, angelehnt an das biblische Krippenspiel, zur Entbindung mit zu sich nachhause. Am nächsten Tag wird bekannt, dass in der benachbarten Maiklinik zwei neugeborene Buben ermordet wurden. Sucht der Mörder nach dem kleinen neugeborenen Joshua? Durch den ziemlich schrägen Humor, der diesen Gossec prägt, hat es ein paar Seiten gedauert, bis ich mich in der etwas anderen Weihnachtsgeschichte angekommen bin und mich wohlgefühlt habe. Wilhelm Gossec erzählt seine Geschichte in der Ich-Form. Locker, leicht und mit einem etwas merkwürdigem Verlauf bin ich mir manchmal nicht sicher, ist der Trödelhändler nun noch unter uns oder dirigiert er seine Leute von hoch oben? Trotz allem Wirrwarr hat der Münchner Grantler schnell meine Sympathien erhascht. Kümmert er sich doch rührend um Mariella und ihren neugeborenen Sohn, teilt sich mit der Münchner Obdachlosen e.V. einen Stand mit altbayerischen Weihnachtsantiquitäten am Christkindlmarkt, hilft einer alten Dame bei der Rückabwicklung einer Versicherung und setzt sich dafür ein, dass die Mieter des Hauses, in dem er seinen Antiquitätenladen hat, nach dem vor der Tür stehendem Tod des Besitzers auch dort wohnen bleiben können. Seine manchmal verworrenen, unklaren Gedanken verwirren auch mich etwas und ich kann mir aus der ganzen Geschichte meinen eigenen Reim machen. Mir als Münchnerin gefällt es besonders, wenn ich mit ihm unterwegs bin. Vom Marienplatz über den Viktualienmarkt zur Blumenstraße, zurück ins Schlachthofviertel – immer habe ich ein klares Bild vor Augen. Auch von den sich meterhoch türmenden Schneemassen. Ich würde diese Geschichte, obwohl sie den ein oder anderen Toten bereit hält, nicht als Krimi bezeichnen. Für mich war es die Weihnachtsgeschichte von Maria und Josef bis zu den 3 Heiligen aus dem Morgenland. Eine Geschichte, auf die ich mich einfach eingelassen habe. Mir hat´s gefallen.

  • Miss.mesmerized

    4/5

    21.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Schneekönig

    Nach einem kalten Abend auf dem Münchner Christkindlmarkt ist Wilhelm Gossec auf dem Weg nach Hause zu seinem Trödelladen als er plötzlich angefahren wird. Zwischen Sein und Nichtsein schwebend scheint man ihm noch eine Chance zu geben und schickt ihn zurück auf die Erde, wo er vor seinem Laden ein Paar in Not findet. Er nimmt die beiden mit zu sich und kurz danach assistiert er Mariella auch schon bei der Geburt ihres Sohnes Joshua. Ein ungutes Gefühl hatte sie davon abgehalten in die Klinik zu gehen, in der just in dieser Nacht zwei neugeborene Jungen ermordet wurden. Mariella druckst herum, ihr Begleiter ist nicht der Vater des Kindes, schnell wird Gossec klar, dass die Frau in höchster Gefahr ist. Derweil bricht der Winter über die bayerische Hauptstadt herein und das Leben kommt zum Erliegen – nicht jedoch für Gossec, der neben der Findelfamilie auch noch seine eigene Bleibe retten muss und dann war da ja auch noch die Frage, ob er jetzt gen Himmel reisen darf oder doch noch ein paar Jahre irdisches Dasein genießen soll... Max Bronskis sechster Fall um den Trödelhändler ist kein bierernster Krimi, sondern recht humorvoll in Handlung und Sprache und durch die schon wenig realistische Ausgangssituation eine eher unterhaltsame denn spannende Angelegenheit. Nichtsdestotrotz gibt es eine gut konstruierte und durchaus knifflige Krimihandlung, die nebenbei um das ernste Thema der Immobilienhaie und die schwierige Situation auf dem Münchner Wohnungsmarkt ergänzt wird. Gossec ist als Figur kauzig angelegt und kann dank seiner Menschenkenntnis den Fall eher unkonventionell angehen. Vor dem Hintergrund der Ereignisse der vergangenen Tage erscheint mir auch das Vorgehen der saudischen Prinzen auch keineswegs mehr so abwegig wie das vielleicht noch vor Kurzem der Fall gewesen wäre. Dass Mariella und das Baby in ernsthafter Gefahr schweben, wenn ein Killerkommando nach ihnen sucht, ist leicht vorstellbar. Neben dieser Haupthandlung fand ich jedoch die Problematik um die alte Immobilie, in der Gossec und seine Nachbarn wohnen, nicht nur überzeugend eingebaut, sondern auch als reale Bedrohung der normalen Bürger gut gewählt. So entsteht eine gelungene und unterhaltsame Mischung aus Spannung und Humor, die man aufgrund der Kürze des Romans an einem entspannten Sonntagnachmittag genießen kann.

  • Sikal

    2/5

    01.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Weihnachtsmärchen?

    Der Besitzer eines Trödelladens, Wilhelm Gossec, überlässt manchmal seinen Stand am Münchner Christkindlmarkt der Obdachlosenhilfe. Dort wird dann die Weihnachtsgeschichte aufgeführt, es werden Spenden gesammelt und heiße Getränke ausgeschenkt. Nach einigen ziemlich alkoholhaltigen Heißgetränken wankt Gossec nach Hause und hat nach einem Unfall eine eigenartige Nahtoderfahrung… Als er wieder in seinen Trödelladen heimkehren will, trifft er auf die schwangere Mariella und ihren Begleiter, denen er sich annimmt. Als plötzlich zwei neugeborene Babys im Krankenhaus getötet werden und Gossec sich verfolgt fühlt, wird klar, dass Mariellas Sohn in Gefahr ist. Gossec fühlt sich verpflichtet, dem ganzen auf die Spur zu gehen. Während seiner Ermittlungen begegnet er eigenartigen Gestalten, immer wieder sich selber, schwankt zwischen Traum und Realität und ist selbst verwirrt – und verwirrt somit auch den Leser. Der Autor hat hier einen etwas eigenartigen Krimi geschrieben, der für meine Begriffe mit allzu breit gestreuten skurrilen Erlebnissen aufwartet. Ich musste manche Passagen doppelt lesen, um zu verstehen welcher Gossec nun gerade gemeint ist. Kein Krimi für mich, das Buch war mir zu verwirrend geschrieben und wies zu viele Nebenhandlungen auf. Daher auch nur 2 Sterne.

  • Inas Buecherregal

    4/5

    04.11.2018

    eBook (ePUB 3)

    unterhaltsamer Krimi? zur Weihnachtszeit

    Dreimal in der Woche überlässt Wilhelm Gossec dem Münchner Obdachlosenverein seinen Stand auf dem Christkindlmarkt. Vervollständigt wird die Truppe, die die Hirten und Joseph darstellen, von Roswitha als Maria und einem Ministranten. Verkleidet als Hirtenbub rezitiert er die Weihnachtsgeschichte. Nach dem Alkoholgeschwängerten Abbau macht sich Wilhelm auf den Heimweg und wird von einem Auto erfasst..... Das Buch wird aus der Ich-Form erzählt, Erzähler ist Wilhelm Gossec, ein Trödelhändler aus München. Ich war erst skeptisch, mit einem Krimi im herkömmlichen Sinne hatte der Anfang schon nichts zu tun und ich war gespannt wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Plötzlich war ich dann doch ganz versunken in die Geschichte von Wilhelm, Mariella und ihrem Neugeborenen. Der Autor schreibt in einem lockeren und humorvollen Stil, einen bitterernsten Krimi erwartet man hier vergeblich, es ist eher eine unterhaltsame als eine spannende Geschichte. Teilweise etwas wirr, was war während seiner doppelten Anwesenheit mit seinem verletzten Körper, ist der verletzte Körper im Krankenhaus real? Oder der Wilhelm der die Geschichte erzählt? Oder ist alles nur ein Traum? Warum fällt keinem auf dass es ihn doppelt gibt bzw hat keiner seiner Freunde etwas von seinem Unfall mitbekommen? Wilhelm selbst scheint dies auch nicht klar zu sein.... Ansonsten handelt Wilhelm ganz normal und nachvollziehbar. Er hilft einer werdenden Mutter, kümmert sich um seine Nachbarn, zwischendurch wird der Wohnugsmarkt in München thematisiert. Alles ganz normal, bis auf ein paar seltsame, um nicht zu sagen mystische Vorkommnisse. Nimmt man diese raus, sind die Handlungen der Protagonisten nachvollziehbar, die Handlung schlüssig. Ein Spannungsbogen existiert kaum bis gar nicht, trotzdem ist eine gut konstruierte Geschichte die Spaß macht.

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