Eine neue Geschichte von Paul Maar: Unsichtbare Hunde gibt es wirklich - und echte Freunde auch!
Bevor Niko und Ole sich kannten, hatte jeder der beiden einen unsichtbaren Freund: Hund Snuffi gehörte zu Niko, Mops Mucki zu Ole. Doch jetzt sind auf einmal Niko und Ole beste Freunde, haben jede Menge Spaß und brauchen ihre unsichtbaren Begleiter nicht mehr. Die Hunde wollen nicht glauben, was mit ihnen passiert: Heißt das etwa, nur weil sie unsichtbar sind, gibt es sie nicht? Das kann doch nicht sein! Und so machen sich Snuffi und Mucki gemeinsam auf die Suche nach einem neuen menschlichen Freund.
Mit viel Charme, Witz und Fantasie das ideale Buch fürs erste Selberlesen - liebevoll illustriert von SaBine Büchner
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Fernweh_nach_Zamonien
aus Buchhaim
5/5
19.12.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine herzerwärmende Geschichte über beste Freunde und imaginäre Freunde, zauberhaft und detailreich illustriert.
Inhalt:
Snuffi Hartenstein ist nicht einfach nur irgendein Hund. Er ist Nikos bester Freund und die zwei machen alles gemeinsam: Schwimmen, Skaten, Eisessen, Pausenbrotteilen ... Sogar in der Schule sitzen die beiden nebeneinander.
Doch da gibt es noch eine weitere Besonderheit: Snuffi ist unsichtbar!
Doch dann taucht in Nikos Klasse eines Tages ein neuer Schüler auf: Ole.
Ole sitzt nun neben Niko, skatet mit ihm und teilt das Pausenbrot.
Was soll nun aus Snuffi werden?
llustrationen:
Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbenfrohe Illustration (teils halb- sowie ganzseitig), um die Handlung aufzugreifen.
Die Gestaltung der Tiere gefällt mir sehr gut. Besonders Snuffi und Mucki sind zauberhaft. Ihre Mimik ist einfach nur herrlich und sorgt immer wieder für Lacher.
Eines der Lieblingsbilder umfasst eine komplette Doppelseite: im totale Chaos liegen die Freunde Snuffi und Mucki auf dem Sofa und es gibt sehr viele Kleinigkeiten zu entdecken. Die folgende Doppelseite ist dagegen das komplette Gegenteil in tiefstem schwarz.
Überhaupt sind die Zeichnungen sehr detailliert und laden zum Betrachten ein. Und sie stecken voller Ideen, um die Handlung zu spiegeln:
Die vielen Zeichnungen von Niko und Snuffi bei ihren Freizeitaktivitäten (Eisessen, Skaten usw.) bzw. in der Schule, und anschließend exakt die gleichen mit Niko und Ole, die deutlich machen, dass der imaginäre Freund durch einen neuen besten Freund ersetzt wurde.
Die Freunde Mucki, Snuffi und Kater Harry müssen, um wieder in die Menschenwelt zu gelangen, den ganzen Weg, d.h. alle Seiten zurück laufen.
Snuffi und ein Teil seiner Sprechblase verschwinden tatsächlich links aus dem Bild. Einfach, aber genial!
Altersempfehlung:
ab 4 Jahre (zum Vorlesen)
oder für geübte Leser, denn die Schrift ist groß und auf jeder Seite gibt es (meist) nicht zu viel Text.
Mein Eindruck:
Die beiden unsichtbaren Hunde Snuffi (Nikos imaginärer Freund) und der Mops Mucki (Oles imaginärer Freund) sind liebenswert und lustig und stecken voller Überraschungen. Aus dem Nirgendwo, in dem sie gelandet sind, da Niko und Ole sie nicht mehr brauchen, erschaffen sie mit viel Phantasie ihre eigene Welt. Auch wenn sie sich hierbei nicht immer einig sind, werden sie dicke Freunde.
Richtig spannend wird es mit Kater Harry, denn er möchte wieder zurück in die Menschenwelt zu seiner Luise und nimmt die beiden Hunde mit auf eine lustige und fantasievolle Reise.
Auch wenn Ole und Niko als beste und dickste Freunde die beiden Hunde tatsächlich nicht mehr brauchen, finden Snuffi und Mucki durch Zufall einen anderen Weg, um ein einsames Kind glücklich zu machen.
Mir gefällt besonders, dass das Buch sich an eine große Zielgruppe richtet:
Jüngeren Kindern kann es vorgelesen werden, Grundschüler können es selbst lesen, es ist zudem geschlechterneutral.
Auch die tierischen Freunde sind gut gewählt, denn welches Kind hätte nicht gerne einen Hund oder eine Katze.
Die Frage, ob es "normal" ist, einen unsichtbaren Freund zu haben, stellt sich erst gar nicht.
Auch dass Freundschaften auseinander gehen und neue beste Freunde alte ablösen können wird kindgerecht thematisiert. Dank des Happy Ends sind am Ende alle glücklich.
Eine zauberhafte Geschichte für große und kleine Leser!
Fazit:
Eine fantasievolle und lustige Geschichte über Freundschaft und imaginäre Freunde.
Zauberhaft und fantastisch illustriert. Man entdeckt mit jedem Mal immer neue Kleinigkeiten.
...
Rezensiertes Buch "Snuffi Hartenstein" aus dem Jahr 2018
Bewertung
aus Roth
5/5
05.11.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Snuffi Hartenstein
Inhaltsangabe:
Unsichtbare Hunde gibt es wirklich! Und echte Freunde auch!
„Mops Mucki, kannst du mich sehen?“, fragt Snuffi. „Doofe Frage! Ich bin doch nicht blind“, sagt Mucki. „Das ist der Beweis!“, ruft Snuffi. „Wenn du mich sehen kannst, dann muss es mich auch geben!“
Unsere Meinung:
Uns hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und das Cover gefällt uns sehr gut. Der Autor hat einen schönen Schreibstil, der sich durch die ganze Geschichte zieht. Das Abenteuer wurde sehr gut beschrieben, wir konnten uns die Geschichte sehr gut vorstellen. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und bildlich. Die Charaktere hat der Autor sehr gut getroffen. Wir konnten uns sehr gut in alle Charaktere hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen. Die Geschichte war sehr spannend und unterhaltsam. Die Zeichnungen sind sehr schön illustriert. Von uns gibt es fünf Sterne.
SchoLu
5/5
13.10.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein süßes Buch über Freundschaft zum Vorlesen ab 4 Jahren
In Snuffi Hartenstein geht es um einen unsichtbaren Hund, der eines Tages von seinem Jungen durch einen realen Jungen ersetzt, und somit vergessen, wird. Im Buch erfährt man, wohin die unsichtbaren Freunde verschwinden und wie es ihnen im "nirgendwo" ergeht. Snuffi Hartenstein lernt dort einen weiteren Hund und einen Kater kennen, die auch von ihren Menschen vergessen wurden. Zusammen versuchen sie, wieder ins reale Leben zurück zu kommen.
Das Buch hat nicht viel Text und ist somit schon gut zum Vorlesen ab 4 Jahren geeignet. Aber auch für das erste Selberlesen ab 6-7 Jahren ist es optimal. Außerdem hat es viele tolle Bilder, die zusätzlich zum Text einiges erzählen. Auch als Erwachsener findet man immer wieder neues, wenn man sich die Bilder zusammen mit seinem Kind anguckt ;o)
Fazit: Das Buch ist dank seiner wirklich tollen Zeichnungen eine schöne Geschichte zum Thema Freundschaft!
smillas_bookworld
aus Rheinland Pfalz
5/5
25.09.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Freche, ungewöhnliche Geschichte zum Vorlesen / für Zweitleser
Irgendwo im Nirgendwo trifft Snuffi Hartenstein auf Mops Mucki, dem er seine Geschichte erzählt: Er gehört zu Niko. Und Niko zu ihm. Gemeinsam haben sie ganz viel unternommen und Snuffi hat ihn überallhin begleitet. Doch dann kam Ole in die Klasse und auf einmal hat Niko keine Zeit mehr für Snuffi. Mucki versteht ihn: Er hat genau dasselbe erlebt! Aber wie kommen sie wieder raus aus Nirgendwo?
Die frechen und detailverliebten Illustrationen haben unsere Herzen im Sturm erobert. Meine Töchter (5+7 Jahre alt) waren sofort Feuer und Flamme für Snuffi! Die Bilder laden zum Betrachten ein und bei genauem Hinsehen kann man kleine Details und Hinweise entdecken. Und auch den Text sollte man aufmerksam lesen.
Meine Zweitklässlerin hat das Buch ganz allein gelesen. Für sie war das Text-Bild-Verhältnis super, denn der Text ist schön aufgelockert - nicht nur durch die Illustrationen, sondern auch durch Sprechblasen. Keine Angst: Es gibt auch längere, zusammenhängende Textabschnitte, welche durch viele Leerzeilen gestreckt sind. Die Mischung fand sie auf jeden Fall ganz toll! Wir mussten zwischendurch selbst immer mal unterbrechen, denn eine Kapiteleinteilung gibt es nicht.
Zum Vorlesen eignet sich die Geschichte ebenfalls (m.E. ab 5 Jahren). Wir haben uns alle köstlich amüsiert! So einen unsichtbaren Freund zu haben, hat schon was! Und das wird auch bildlich schön veranschaulicht: In Gegenwart anderer ist Snuffi nur als Schemen abgebildet.
Wir haben inzwischen mehrfach darin gelesen und geblättert. Man entdeckt immer noch ein paar Kleinigkeiten und hat lange Freude an Snuffi & Co. Für meine 7jährige war es das erste Buch mit etwas mehr Text, das sie nicht abgeschreckt hat.
Elke Seifried
aus Gundelfingen
5/5
24.09.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Weil man einen Freund an seiner Seite braucht....
Freude kommen, Freunde gehen, das ist auch in Kindertagen schon so. Mangelt es an Freunden, muss schon mal ein unsichtbarer herhalten, bis der erste „richtige“ Freund einem über den Weg läuft und genau davon erzählt dieses fantasievolle, liebenswerte Kinderbuch.
Während Hund Snuffi Harrenstein Nikos bester Freund war und jede Minute mit ihm geteilt hat, wird es zuerst auf der Schulbank zu eng für ihn, denn ein neuer Mitschüler nimmt den Platz neben Niko ein. Nicht nur in der Schule verstehen sich sein Herrchen und Ole prächtig, nein auch in ihrer Freizeit machen sie immer mehr miteinander und schließlich sind die beiden Jungs die besten Freunde. Da ist Snuffi völlig überflüssig. Welch ein Glück nur, dass Mops Mucki, der bisherige unsichtbare Freund von Ole auch alleine ist und sich so die beiden zusammentun können. Werden sie die beiden unsichtbaren tierischen Freunde ihren Platz zurückerobern oder sich in ein neues Abenteuer stürzen? Das wird natürlich nicht verraten.
Mit einem unsichtbaren Freund bin ich nicht allein auf der Welt, was ist ein guter Freund, was machen Freunde alles gemeinsam, das sind Themen die hier, gelungen umgesetzt, angesprochen werden. Aber auch sonst bietet die Geschichte zahlreiche Gesprächsanlässe. So haben mir z.B. die beiden „übriggeblieben, ins Nichts geschickte“ eingebildeten Hunde sehr leid getan, denn sie bemühen sich sehr ihren Platz wieder einnehmen zu dürfen. Hier kann man sicher mit den kleinen Lesern auch darüber reden, wie es den Betroffenen geht, wenn Freundschaften zerbrechen.
Wer Paul Maar kennt, der weiß, dass sein Schreibstil einen einfach mitnimmt. Witzig, spritzig entwickelt er seine Geschichten, fantasievolle Details und ganz viel Abwechslung sind hier geboten. Da gibt es schon mal zwischendurch einen Zwerg auf einem Berg, der dichten kann und die tollsten eingebildeten Sachen werden scheinbar wahr. Gut gefällt mir auch, dass der Autor die kleinen Leser mit einem guten Ende entlässt.
Die Geschichte ist in kindgerechten Worten erzählt, hier wird kein Erstleser und auch kein jüngerer Zuhörer überfordert. Die übersichtliche Textmenge, die sich zwischen den vielen Bildern einreiht, zahlreiche Sprechblasen, die an einen Comic erinnern und die großzügige Schrift laden zudem richtig ein selbst zu lesen, statt die kleinen Leser zu erschlagen.
Mich hat ja schon das super süße Cover angelockt und auch die allesamt bunten Illustrationen im Buch sind wirklich mehr als liebevoll entworfen. Da steckt ganz viel Herzblut in Sabine Büchners Arbeit und mit den unzähligen Details macht das Betrachten so richtig Spaß. Gekonnt finde ich auch die Schatten mit denen die unsichtbaren Freunde dargestellt werden, als sie an Bedeutung verlieren.
Ich liebe die Geschichten von Paul Maar, hat sein Sams doch meine Kindheit fast ein wenig mit geprägt. Ich war deshalb sehr gespannt auf sein neustes Werk und auch hier ist ihm wieder ein liebevoll, witzig und phantasievolles Abenteuer gelungen, das fünf Sterne redlich verdient.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.