Besiedlung und Bekehrung Die Rolle von Religion bei der Kolonisierung des amerikanischen Nordostens
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.06.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
1265 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640642625
Was heute als religiöse Intoleranz betrachtet würde, wurde jedoch zur Zeit der europäischen Besiedlung allgemein als moralisch legitim akzeptiert. Religion war zu diesem Zeitpunkt für die Europäer der wichtigste Identifikationsschwerpunkt, die Identifikation mit der eigenen Nation oder Klassenzugehörigkeit weit weniger ausschlaggebend. Anfangs bestand auch keine klare Trennung zwischen Religion und Regierung - erst nach Abschluss des westfälischen Friedens 1648 begann sich diese im europäischen Wertesystem langsam zu etablieren. Insofern kann man zumindest die europäischen Kolonien, vor allem die puritanischen Kolonien Neuenglands, bis zum Ende des 17. Jahrhunderts teilweise als theokratisch "abstempeln". Trotzdem war die Trennung zwischen dem Weltlichen und dem Spirituellen unter den Zuwanderern immer noch wesentlich deutlicher als unter den Einheimischen. Dies zeigte sich insbesondere in den jeweils gegensätzlichen Ansichten zur Natur und deren Funktion. Die Ureinwohner des Kontinents praktizierten Naturreligionen, denen zufolge jedes Lebewesen und jedes Objekt über eine Seele verfügte, die es auch zu gegebenen Anlass zu besänftigen galt. Diese wurden seitens der Neuankömmlinge bzw. Eroberer als inakzeptabler Aberglaube betrachtet, den es zu bekämpfen galt. Folgender Beitrag schildert den Verlauf dieses Konflikts.
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