Predicates of Personal Taste Einteilung der Prädikate und strukturelle Schwierigkeiten
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Sprache:Deutsch
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
302 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640928323
B: Die Pizza ist nicht lecker. ¬ p
(2) A: Hans ist groß. p
B: Hans ist nicht groß. ¬ p
(3) A: Anna ist schwanger. p
B: Anna ist nicht schwanger. ¬ p
Wer hat Recht, Sprecher A oder B?
Wenn in Beispiel 3 einer der beiden Sprecher Recht hat, muss der andere Unrecht haben. Entweder ist Anna schwanger oder eben nicht. Beide Aussagen zusammen führen zu einem Widerspruch (p ^ ¬p), p und ¬p können nicht gleichzeitig gelten. In Beispiel 2 lässt sich allerdings nicht eindeutig entscheiden, ob einer der beiden Sprecher Recht hat.
Intuitiv würde man vermuten, dass die beiden Urteile aus verschiedenen Perspektiven gefällt worden sind und sich die Maßstäbe von Sprecher A und B unterscheiden. Auch in Beispiel 1 ist es schwierig, sogar unmöglich, einem Sprecher Recht zu geben. (p ^ ¬p)bilden hier keine Kontradiktion mehr, sondern es ist "halt Geschmackssache". Das relationale Verhältnis der drei Beispiele scheint sich zu verändern. Erstaunlich, denn prima facie wirken Beispiel 1, 2 und 3 strukturell identisch. Worin liegt also der semantische Unterschied, der Beispiel 3 widersprüchlich macht und Beispiel 1 und 2 nicht?
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