Produktbild: Freude auf Abruf

Freude auf Abruf Von der Kunst das Glück in sich zu entdecken

1

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.04.2018

Verlag

Books4success

Seitenzahl

296 (Printausgabe)

Dateigröße

5589 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864705588

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

05.04.2018

Verlag

Books4success

Seitenzahl

296 (Printausgabe)

Dateigröße

5589 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864705588

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"Das Leben ist zu wichtig, um ernst genommen zu werden" - "Ist das so?"

Dr_ M aus Sachsen am 11.06.2018

Bewertungsnummer: 1109794

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beide Zitate stammen aus diesem Buch. Der erste Satz ist das Lebensmotto des Autors und klingt fast wie ein Zen-Spruch. In Wirklichkeit aber transportiert er einen gewissen chronischen Hang zur Albernheit bei Chade-Meng Tan, der sich beispielsweise in den recht grenzwertigen Zeichnungen in seinem Buch offenbart. Vielleicht denkt er, er müsse witzig sein, weil viele buddhistische Meister einen sehr hintergründigen Humor besitzen, an dem er allerdings mit seinem kindlichen Gemüt krachend scheitert. Immerhin scheint dieser Autor in bestimmten Kreisen eine Art Kultfigur zu sein. Bei Google hat man ihn für Achtsamkeitskurse abgestellt, obwohl er eigentlich Ingenieur ist. Er spricht bei der UNO, kennt amerikanische Ex-Präsidenten, den Dalai Lama und andere wichtige Menschen. Der zweite Satz stammt von einem der oft sehr schweigsamen alten Zen-Meister und drückt den buddhistischen Gleichmut aus, der sich erst nach langen Übungen einstellt und nach außen genau den inneren Zustand bezeugt, den Chade-Meng Tan mit seinem Buch beschreiben möchte, obwohl er ihn wahrscheinlich selbst gar nicht kennt. Denn wenn es anders wäre, wüsste er, dass man ihn nicht mit Worten ausdrücken kann. Jeder Versuch, dies zu tun, führt nur zur Verwirrung. Auch davon zeugt dieses Buch. Freude im Leid zu empfinden – darum geht es beispielsweise – ist für die meisten Menschen unvorstellbar und absurd. Sie können solche Verheißungen nicht begreifen. Wird ein Buch schon vor seiner ersten Zeile seitenlang von bekannten Leuten beworben, so kann man diesen Manipulationsversuch ignorieren, skeptisch werden oder sich von der eingeforderten Begeisterung anstecken lassen. Obwohl der Text nur sehr langsam seinen eigentlichen Zweck enthüllt, verflog meine Skepsis zunächst nach und nach, denn Chade-Meng Tan gelingt bis zum letzten Drittel seines Buches etwas, was für sein Anliegen sehr nützlich ist und selten so erklärt wird. Ein erfahrener Leser erkennt schon am Titel, dass es sich bei diesem Werk um eine Anleitung zur Meditation handelt. Inzwischen gehören Meditationen zum Standardarsenal jedweder Lebenshilfe. Den Geist zu beruhigen und zu erziehen, dient dem mentalen und körperlichen Wohlbefinden wie kaum etwas anderes. Und diese Methodik ist über Jahrtausende erfolgreich angewendet und entwickelt worden. Dennoch scheitern viele Menschen an ihr. Das ist erklärlich, denn Meditation soll Zustände mildern und heilen, die durch Leistungsdruck und Anspruchsdenken erzeugt wurden und wird dann unglücklicherweise oft mit genau dieser krankmachenden Haltung in Angriff genommen. Oder anders ausgedrückt: Loslassen ist kein Wettbewerb mit einer Zielvorgabe. Chade-Meng Tan schafft es in der ersten Hälfte seines Textes eine völlig entkrampfte Anleitung zur Meditation aufzubauen. An sich ist dabei nichts wirklich neu, außer der Reduktion des Ganzen auf zunächst einen Atemzug und der Beschreibung von Vorstellungen und Empfindungen, die man dabei entwickeln sollte. Diese geniale Aufspaltung eines Prozesses in seine kleinsten Bausteine nimmt der Meditation die Schwere und die Angst vorm Scheitern eines für die meisten Probanden seltsamen Vorhabens. Denn sich hinzusetzen und den eigenen Atem nur zu beobachten, zwingt zur scheinbaren Untätigkeit und Stille, die viele Menschen einfach nicht mehr aushalten können. Bei einem einzelnen Atemzug (und vielleicht noch einem und noch einem …) ist das jedoch nicht ganz so ungewöhnlich. Daneben dringen Sanftheit im Umgang mit sich selbst, Mitgefühl und anderes für viele Menschen ungewohntes Verhalten in den Vordergrund. Das macht Chade-Meng Tan tatsächlich sehr geschickt. Man kann an diesem Buch sehr genau verfolgen, wo der Autor selbst angekommen ist und steht. Plötzlich nämlich verändert sich am Ende seines Textes der Stil seiner Mitteilungen. Während sein Buch sehr langsam und sanft beginnt, musste nun am Schluss noch alles, was er über Meditation theoretisch zu wissen glaubt, an den Leser gebracht werden, den er damit völlig überfordert, weil das für einen Anfänger (und für jeden anderen auch) nutzloses und verwirrendes Wissen ist. Entweder man kommt selbst durchs Üben dahin oder eben nicht. Eine theoretische Abhandlung über die verschiedenen Bewusstseinsstadien oder anderes Zeugs sind praktisch nichts wert. Ein Meister würde das wohl wissen. Chade-Meng Tan schwadroniert zwar übers Loslassen, aber er versteht offensichtlich selbst nicht, was damit gemeint ist. Wenn man Chade-Meng Tans auf einzelne Schritte reduzierte Meditationstechniken ausprobiert und immer wieder übt, wird sich die wohltuende Wirkung bald einstellen. Selbstverständlich kann man sich auch von Chade-Meng Tan erklären lassen, wie wirklich große Meister empfinden und wie sie ihren Geist beherrschen. Ob man es jedoch wirklich so verstehen kann, wie es tatsächlich ist, bleibt dagegen eher zweifelhaft, ebenso wie übrigens die blödsinnige Aussage in diesem Buch, dass der "Große Geist besser als Sex ist". Wer solche Gegenüberstellungen erfindet, hat wohl weder je guten Sex gehabt und auch den Großen Geist noch nie getroffen, denn der vergleicht nicht.

"Das Leben ist zu wichtig, um ernst genommen zu werden" - "Ist das so?"

Dr_ M aus Sachsen am 11.06.2018
Bewertungsnummer: 1109794
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beide Zitate stammen aus diesem Buch. Der erste Satz ist das Lebensmotto des Autors und klingt fast wie ein Zen-Spruch. In Wirklichkeit aber transportiert er einen gewissen chronischen Hang zur Albernheit bei Chade-Meng Tan, der sich beispielsweise in den recht grenzwertigen Zeichnungen in seinem Buch offenbart. Vielleicht denkt er, er müsse witzig sein, weil viele buddhistische Meister einen sehr hintergründigen Humor besitzen, an dem er allerdings mit seinem kindlichen Gemüt krachend scheitert. Immerhin scheint dieser Autor in bestimmten Kreisen eine Art Kultfigur zu sein. Bei Google hat man ihn für Achtsamkeitskurse abgestellt, obwohl er eigentlich Ingenieur ist. Er spricht bei der UNO, kennt amerikanische Ex-Präsidenten, den Dalai Lama und andere wichtige Menschen. Der zweite Satz stammt von einem der oft sehr schweigsamen alten Zen-Meister und drückt den buddhistischen Gleichmut aus, der sich erst nach langen Übungen einstellt und nach außen genau den inneren Zustand bezeugt, den Chade-Meng Tan mit seinem Buch beschreiben möchte, obwohl er ihn wahrscheinlich selbst gar nicht kennt. Denn wenn es anders wäre, wüsste er, dass man ihn nicht mit Worten ausdrücken kann. Jeder Versuch, dies zu tun, führt nur zur Verwirrung. Auch davon zeugt dieses Buch. Freude im Leid zu empfinden – darum geht es beispielsweise – ist für die meisten Menschen unvorstellbar und absurd. Sie können solche Verheißungen nicht begreifen. Wird ein Buch schon vor seiner ersten Zeile seitenlang von bekannten Leuten beworben, so kann man diesen Manipulationsversuch ignorieren, skeptisch werden oder sich von der eingeforderten Begeisterung anstecken lassen. Obwohl der Text nur sehr langsam seinen eigentlichen Zweck enthüllt, verflog meine Skepsis zunächst nach und nach, denn Chade-Meng Tan gelingt bis zum letzten Drittel seines Buches etwas, was für sein Anliegen sehr nützlich ist und selten so erklärt wird. Ein erfahrener Leser erkennt schon am Titel, dass es sich bei diesem Werk um eine Anleitung zur Meditation handelt. Inzwischen gehören Meditationen zum Standardarsenal jedweder Lebenshilfe. Den Geist zu beruhigen und zu erziehen, dient dem mentalen und körperlichen Wohlbefinden wie kaum etwas anderes. Und diese Methodik ist über Jahrtausende erfolgreich angewendet und entwickelt worden. Dennoch scheitern viele Menschen an ihr. Das ist erklärlich, denn Meditation soll Zustände mildern und heilen, die durch Leistungsdruck und Anspruchsdenken erzeugt wurden und wird dann unglücklicherweise oft mit genau dieser krankmachenden Haltung in Angriff genommen. Oder anders ausgedrückt: Loslassen ist kein Wettbewerb mit einer Zielvorgabe. Chade-Meng Tan schafft es in der ersten Hälfte seines Textes eine völlig entkrampfte Anleitung zur Meditation aufzubauen. An sich ist dabei nichts wirklich neu, außer der Reduktion des Ganzen auf zunächst einen Atemzug und der Beschreibung von Vorstellungen und Empfindungen, die man dabei entwickeln sollte. Diese geniale Aufspaltung eines Prozesses in seine kleinsten Bausteine nimmt der Meditation die Schwere und die Angst vorm Scheitern eines für die meisten Probanden seltsamen Vorhabens. Denn sich hinzusetzen und den eigenen Atem nur zu beobachten, zwingt zur scheinbaren Untätigkeit und Stille, die viele Menschen einfach nicht mehr aushalten können. Bei einem einzelnen Atemzug (und vielleicht noch einem und noch einem …) ist das jedoch nicht ganz so ungewöhnlich. Daneben dringen Sanftheit im Umgang mit sich selbst, Mitgefühl und anderes für viele Menschen ungewohntes Verhalten in den Vordergrund. Das macht Chade-Meng Tan tatsächlich sehr geschickt. Man kann an diesem Buch sehr genau verfolgen, wo der Autor selbst angekommen ist und steht. Plötzlich nämlich verändert sich am Ende seines Textes der Stil seiner Mitteilungen. Während sein Buch sehr langsam und sanft beginnt, musste nun am Schluss noch alles, was er über Meditation theoretisch zu wissen glaubt, an den Leser gebracht werden, den er damit völlig überfordert, weil das für einen Anfänger (und für jeden anderen auch) nutzloses und verwirrendes Wissen ist. Entweder man kommt selbst durchs Üben dahin oder eben nicht. Eine theoretische Abhandlung über die verschiedenen Bewusstseinsstadien oder anderes Zeugs sind praktisch nichts wert. Ein Meister würde das wohl wissen. Chade-Meng Tan schwadroniert zwar übers Loslassen, aber er versteht offensichtlich selbst nicht, was damit gemeint ist. Wenn man Chade-Meng Tans auf einzelne Schritte reduzierte Meditationstechniken ausprobiert und immer wieder übt, wird sich die wohltuende Wirkung bald einstellen. Selbstverständlich kann man sich auch von Chade-Meng Tan erklären lassen, wie wirklich große Meister empfinden und wie sie ihren Geist beherrschen. Ob man es jedoch wirklich so verstehen kann, wie es tatsächlich ist, bleibt dagegen eher zweifelhaft, ebenso wie übrigens die blödsinnige Aussage in diesem Buch, dass der "Große Geist besser als Sex ist". Wer solche Gegenüberstellungen erfindet, hat wohl weder je guten Sex gehabt und auch den Großen Geist noch nie getroffen, denn der vergleicht nicht.

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