2016: Erstveröffentlichung des Comics “We stand on guard”. Eine rein Fiktive Geschichte. Die Weltmacht USA überfällt ihren wasserreichen, nördlichen Nachbarn Kanada.
2026: In der Realität. Kanadas Militär hat offenbar Szenarien einer Invasion durch die USA durchgespielt.
Man muss natürlich sagen, dass die USA schon vor rund 200 Jahren Krieg gegen Kanada geführt hat. So neu ist die Überlegung von Brian K. Vaughan dann auch nicht. Aber leider wiederholt sich Geschichte laufend.
Nun aber zu diesem wunderbaren Comic. Ich bin total begeistert. Der Handlungsstrang ist interessant, spannend und ziemlich fesselnd. Es wird ganz schwer dieses Buch aus der Hand zu legen. Brian K. Vaughan versteht es die Lesenden sofort tief in die Geschichte abtauchen zu lassen. Die Spannung wird kontinuierlich gesteigert. Die Charaktere sind gut gewählt und ausgearbeitet. Man fühlt quasi den Schmerz, die Hoffnung und auch die Hoffnungslosigkeit und spürt den Willen, sich den Invasoren zu widersetzen.
Zeichnerisch macht diese Umsetzung eines interessanten Themas richtig spaß. Auch die Zeitsprünge in der Geschichte haben mir gut gefallen.
“We stand on guard” ist eine Geschichte, die auf allen Ebenen punktet. Ein gelungenes Artwork, eine Story mit Tiefgang und einigen Wendungen, die man vorher nicht erahnt hat.
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