Namen wie Maggi, Nestlé, Bally, Le Coultre oder Lindt sind jedem bekannt - aber wie sahen eigentlich die Anfänge dieser Firmen aus? Wie erfand Julius Maggi den Suppenwürfel? Was trieb Rudolf Lindt an, die beste Schokolade der Welt herzustellen? Alex Capus erzählt von Männern mit großen Ideen, Mut und Glück. Anschaulich und humorvoll zeichnet er den oft überraschenden Lebensweg von zehn Pionieren nach, deren Erfindungen die Welt veränderten und unser Leben nachhaltig prägten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
peedee
Book Circle Community
5/5
23.03.2026
eBook (ePUB)
Sehr informativ und unterhaltsam
Die Namen Lindt, Bally, Le Coultre, Maggi, Hoffmann-La Roche, Nestlé und deren Firmen sind vielen bekannt. Aber wer steckt eigentlich hinter diesen Namen? Wie begann die Geschichte der Unternehmen? Waren die Firmen gleich auf Erfolgskurs oder mussten sie lange für den Erfolg kämpfen? Alex Capus erzählt von zehn erfolgreichen Erfindern und Firmengründern.
Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover – die massive Bergwelt ist beeindruckend genug.
Wie einleitend erwähnt, hat Alex Capus zehn Männer ausgewählt – ja, es sind ausschliesslich Männer, denn zu jener Zeit war das Unternehmertum doch vorwiegend in Männerhand. Der Autor hat Informationen zusammengetragen, die den Werdegang illustrieren und zudem auch gut unterhalten. Am Ende des jeweiligen Porträts gibt es eine Historie über die Familie bzw. die Firma. Hier kleine Einblicke in zwei Geschichten:
- Wer kennt die berühmte Schokolade von Lindt und Sprüngli nicht? Aber wie es dazu kam, dass diese zwei Herren zusammenkamen, war mir nicht bekannt. Über deren Verbindung schreibt Capus unter anderem: „Mit Lindt und Sprüngli waren die grösstmöglichen Gegensätze eine Verbindung eingegangen – der eine ein aristokratischer, dünkelhafter Schöngeist, der andere ein nüchterner, von zwinglianischem Arbeitsethos durchdrungener Kaufmann, dessen Familie sich mit eisernem Fleiss aus bescheidensten Verhältnissen hochgearbeitet hatte.“ Sehr interessant. Die Zusammenarbeit war schon vor über hundert Jahren nicht einfach. Lindt und Sprüngli begannen 1905 einen Rechtsstreit, der erst 1927 endete!
- Ein sehr amüsantes Detail führte zur Gründung der später weltbekannten Firma Bally: Carl Franz Bally reiste im Jahr 1850 nach Paris und wollte seiner Frau ein Paar Stiefel nach Hause bringen. Da ihm die Schuhgrösse nicht bekannt war, brachte er gleich ein Dutzend Paare mit!
Den porträtierten Herren war eines gemein: Es war nicht immer ein einfacher, gradliniger Weg. Es brauchte zuweilen sehr viel Durchhaltewillen oder nach vernichtenden Rückschlägen Mut zum Neustart; dafür zolle ich ihnen Respekt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen – 5 Sterne.
Bewertung
aus Obfelden
5/5
01.09.2020
eBook (ePUB)
Sehr interessant
Spannend, wie klein doch alles angefangen hat. Geschichten der grossen Firmen in der Schweiz
Bewertung
5/5
26.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein tolles Buch
Gehört zum Allgemeinwissen über die Schweizer Grossunternehmen. Wie ist der Maggi-Würfel entstanden? Ist Nestlé nicht eine französische Firma? Nein von einem Schwaben namens Näschtle in der Schweiz gegründet. Und Rodolphe Lindt hat vergessen, eine Rührmaschine über Nacht abzustellen und dabei die zartschmelzende Schweizer Schoggi erfunden. Wie Brown Boveri entstanden ist, sehe ich noch immer vor Augen, wenn ich in Baden vorbei fahre. Absolut lesenswert. Ich habe das kleine Buch auch unzählige Male verschenkt und immer positives Feedback erhalten.
Kurt Straumann, Buonas, ehemaliger Leiter Dale Carnegie Training Schweiz.
Bewertung
aus Bern
2/5
20.09.2019
Buch (Taschenbuch)
Kurzatmig
Jede einzelne dieser zehn patriarchalischen Figuren wäre ein ganzes Buch wert -- oder mehr. (Und diese sind ja in vielen Fällen auch schon geschrieben worden.) Alex Capus fügt eine lange Liste von Quellen an und will damit wohl sein umfassendes Wissen über die Porträtierten belegen. Aber dadurch, dass er zehn spannende Persönlichkeiten zwischen zwei Buchdeckel gequetscht und damit notgedrungen ihre Biografien massiv eingedampft hat, wirkt vieles in diesem Buch kurzatmig, oberflächlich und wenig tiefgründig. Schade. Ich hätte über Julius Maggi und andere Verrückte gern mehr gelesen; Capus liefert mir nicht viel mehr als ein längliches Inhaltsverzeichnis.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.