Produktbild: Rosen für Theophanu. Braut Ottos II. - Kaiserin des Abendlandes

Rosen für Theophanu. Braut Ottos II. - Kaiserin des Abendlandes Historischer Roman

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Produktdetails

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PDF

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Nein

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Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

264 (Printausgabe)

Dateigröße

2450 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783862825585

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01.03.2018

Verlag

Acabus Verlag

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2450 KB

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1

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Deutsch

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9783862825585

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  • Bewertung

    aus St.Guilhem le Desert

    5/5

    13.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Unbekannte Kaiserin Theophanu

    Günter Krieger Rosen für Theophanu Historischer Roman Worum es geht , Klappentext : Als die byzantinische Prinzessin Theophanu im Jahr 972 nach Rom reist, um Otto II. zu heiraten, beginnt für sie fern der Heimat ein neues Leben. Am Kaiserhof herrschen raue Sitten. Theophanu muss sich behaupten, um den zahllosen politischen Ränkespielen nicht zum Opfer zu fallen. Im Sommer 980 bringt sie endlich den lang ersehnten Thronfolger zur Welt. Zufällig wird das Bauernmädchen Jutta Zeugin dieses bedeutenden Ereignisses und macht es sich zum Lebensziel, Theophanus Zofe zu werden. Doch bis dahin muss die junge Kaiserin für sich und ihren Sohn kämpfen … Eine der großen Frauengestalten des Mittelalters: Theophanu, deutsche Kaiserin aus Byzanz und Gemahlin Ottos II., ihrer großen Liebe. Glanz und Glück, aber auch Tragik und Tod sind die Wegbegleiter Theophanus, der selbst kein langes Leben beschieden war. Meine Meinung : Ein ganz wunderbar geschriebener und herrlich zu lesender Roman . Der Autor Günter Krieger hat mich mit seiner Geschichte um Kaiserin Theophanu und das Mädchen Jutta absolut überzeugt . Er hat einen schönen, gut lesbaren Stil , schreibt sehr eingängig und detailreich und das Buch war spannend und auch informativ . Die Kaiserin war eine sehr kluge und sympathische Frau , trotz Zwangsehe eine sehr gute liebende Frau für den Kaiser, der auch seinerseits seine Gemahlin liebte und ehrte . Seltsam , dass so wenig über diese strahlene Persönlichkeit bekannt ist , der Günter Krieger mit seinem historischen Roman ein lesenswertes Denkmal gesetzt hat . Ein wunderschöner Roman , den ich allen Freunden von historischen Romanen nur empfehlen kann ! Von mir gibt es dafür kaiserliche 5 Sterne !!!

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    11.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben einer starken Frau

    Kaiserin Theophanu, Ehefrau von Otto II starb am 15.06.991 mit Anfang 30 Jahren. Das Buch schildert ihr bewegtes und in meinen Augen tragisches leben. Theophanu wurde in Konstantinopel geboren und mit 14 Jahren mit Otto II, dem Sohn von Otto I verheiratet. Sie verließ ihre Heimat, ihre Eltern und heiratete den ihr unbekannten Otto in Rom. Das war ihr in so weit gnädig, als die beiden vom ersten Augenblick an eine starke Zuneigung verband und Otto sie als Ratgeberin schätzte. Die Bevölkerung stand der Ausländerin eher ablehnend gegenüber. Kurz nach ihrer Heirat stirbt Otto I und Otto II übernimmt die Herrschaft. Diese steht unter keinem guten Stern. Von Beginn an muss er sich gegen Herrschaftsansprüche seiner Verwandtschaft wehren und wird in verlustreiche Kriege gezwungen. Erst 22jährig stirbt Otto II und lässt Theophanu mit dem erst 2 Jahre alten Thronfolger zurück. Theophanu setzt nun mehr ihre ganze Kraft und ihren Verstand ein, um ihrem Sohn die Herrschaft zu erhalten. Schnell lernt sie, dass man als Kaiserin nicht nur geben darf, sondern auch fordern muss. Unterstützt durch absolut loyale Freunde wie den Erzbischof von Köln Willigis gelingt es ihr tatsächlich dem Sohn die Kaiserkrone zu sichern. Parallel dazu erzählt der Autor die Geschichte der Bauerntochter Jutta. Die Lebenswege von Jutta und Theophanu kreuzen sich im Sommer 980. Jutta hat gerade ihre Mutter bei der Geburt der Schwester Magda verloren. Theophanu hatden Thronfolgergeboren, dessen Zwillingsschwester bei der Geburt gestorben ist. Theophanu hält Magda in ihrem Fiebertraum für die Tochter Irene und schenkt Jutta eine silberne Spange. Juttas Lebensweg verläuft typisch für ein Mädchen zur damaligen Zeit. Der Vater heiratet erneut. Die Stiefmutter bringt einen Sohn mit in die Ehe, der sofort an erster Stelle steht und Jutta mit Wissen des Vaters drangsaliert. Jutta träumt davon diesem Leben zu entkommen. Als der Vater bestimmt, dass Jutta den Stiefbruder heiraten soll, flieht sie zusammen mit der Schwester. Sie will zu Theophanu und hofft dort eine Stelle zu erhalten. Sie erreicht die kaiserliche Gesellschaft, als Theophanu im Sterben liegt. Der Kreis schließt sich. Mir war die Person Theophanu unbekannt.Eigentlich nicht verwunderlich, da die Geschichtsschreibung meist von Männern und ihren Kriegen erzählt. Der Autor entwirft im sachlichen Erzählstil das Bild einer starken intelligenten gebildeten Frau, die es verstand, sich in einer von Männern regierten Welt zu behaupten. Traurig, dass sie so jung sterben musste und so ihren minderjährigen Sohn nicht weiter unterstützen konnte. Traurig auch, dass sie in Vergessenheit geraten ist, taugt sie doch als starkes Vorbild in einer gerade an weiblichen Vorbildern armen Geschichtsschreibung. Im Gegensatz zu diesem privilegierten und erfüllten Leben der Kaiserin das Leben des Bauernmädchens Jutta zu schildern, fand ich als Stilelement großartig. Zum einen verdeutlicht es die Vorzüge der adligen Gesellschaft wie den Zugang zu Bildung, macht aber gleichzeitig die Gemeinsamkeiten deutlich wie die Zwangsverheiratung. Beide Frauen verbindet ihr Wunsch nach einem selbst bestimmten Leben, wobei ich Jutta mehr Chancen einräume. Alles in allem ein wunderbares Geschichtsbuch

  • Leseigel

    aus Villingen

    5/5

    11.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben einer starken Frau…

    Das Leben einer starken Frau Kaiserin Theophanu, Ehefrau von Otto II starb am 15.06.991 mit Anfang 30 Jahren. Das Buch schildert ihr bewegtes und in meinen Augen tragisches leben. Theophanu wurde in Konstantinopel geboren und mit 14 Jahren mit Otto II, dem Sohn von Otto I verheiratet. Sie verließ ihre Heimat, ihre Eltern und heiratete den ihr unbekannten Otto in Rom. Das war ihr in so weit gnädig, als die beiden vom ersten Augenblick an eine starke Zuneigung verband und Otto sie als Ratgeberin schätzte. Die Bevölkerung stand der Ausländerin eher ablehnend gegenüber. Kurz nach ihrer Heirat stirbt Otto I und Otto II übernimmt die Herrschaft. Diese steht unter keinem guten Stern. Von Beginn an muss er sich gegen Herrschaftsansprüche seiner Verwandtschaft wehren und wird in verlustreiche Kriege gezwungen. Erst 22jährig stirbt Otto II und lässt Theophanu mit dem erst 2 Jahre alten Thronfolger zurück. Theophanu setzt nun mehr ihre ganze Kraft und ihren Verstand ein, um ihrem Sohn die Herrschaft zu erhalten. Schnell lernt sie, dass man als Kaiserin nicht nur geben darf, sondern auch fordern muss. Unterstützt durch absolut loyale Freunde wie den Erzbischof von Köln Willigis gelingt es ihr tatsächlich dem Sohn die Kaiserkrone zu sichern. Parallel dazu erzählt der Autor die Geschichte der Bauerntochter Jutta. Die Lebenswege von Jutta und Theophanu kreuzen sich im Sommer 980. Jutta hat gerade ihre Mutter bei der Geburt der Schwester Magda verloren. Theophanu hatden Thronfolgergeboren, dessen Zwillingsschwester bei der Geburt gestorben ist. Theophanu hält Magda in ihrem Fiebertraum für die Tochter Irene und schenkt Jutta eine silberne Spange. Juttas Lebensweg verläuft typisch für ein Mädchen zur damaligen Zeit. Der Vater heiratet erneut. Die Stiefmutter bringt einen Sohn mit in die Ehe, der sofort an erster Stelle steht und Jutta mit Wissen des Vaters drangsaliert. Jutta träumt davon diesem Leben zu entkommen. Als der Vater bestimmt, dass Jutta den Stiefbruder heiraten soll, flieht sie zusammen mit der Schwester. Sie will zu Theophanu und hofft dort eine Stelle zu erhalten. Sie erreicht die kaiserliche Gesellschaft, als Theophanu im Sterben liegt. Der Kreis schließt sich. Mir war die Person Theophanu unbekannt.Eigentlich nicht verwunderlich, da die Geschichtsschreibung meist von Männern und ihren Kriegen erzählt. Der Autor entwirft im sachlichen Erzählstil das Bild einer starken intelligenten gebildeten Frau, die es verstand, sich in einer von Männern regierten Welt zu behaupten. Traurig, dass sie so jung sterben musste und so ihren minderjährigen Sohn nicht weiter unterstützen konnte. Traurig auch, dass sie in Vergessenheit geraten ist, taugt sie doch als starkes Vorbild in einer gerade an weiblichen Vorbildern armen Geschichtsschreibung. Im Gegensatz zu diesem privilegierten und erfüllten Leben der Kaiserin das Leben des Bauernmädchens Jutta zu schildern, fand ich als Stilelement großartig. Zum einen verdeutlicht es die Vorzüge der adligen Gesellschaft wie den Zugang zu Bildung, macht aber gleichzeitig die Gemeinsamkeiten deutlich wie die Zwangsverheiratung. Beide Frauen verbindet ihr Wunsch nach einem selbst bestimmten Leben, wobei ich Jutta mehr Chancen einräume. Alles in allem ein wunderbares Geschichtsbuch

  • Bewertung

    aus Frankenthal

    4/5

    17.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr als nur "die Frau von"

    Otto der Große ließ insgesamt drei Gefolgschaften nach Byzanz reisen. Erst die dritte war in ihrer Mission erfolgreich. Sie brachten eine ersehnte byzantinische Braut für Ottos Sohn, den späteren Otto II. Man erhoffte sich durch die Vermählung zum einen stabilere Beziehungen zum oströmischen Reich, aber gleichzeitig auch eine Stärkung der eigenen Dynastie. Berief sich doch Byzanz darauf, die einzige legitime Nachfolge des Römischen Reichs zu sein. Theophanu - die gesendete Braut, war jedoch nicht wie erhofft, eine kaiserliche Tochter, sondern nur eine kaiserliche Nichte. Zurückschicken wäre ein Affront gewesen. Die Hochzeit fand doch statt und die junge Griechin wurde zur wichtigsten Frau des Reiches. Auch wenn sie dafür sehr hart kämpfen musste. Aus allen Fakten, die über das Leben Theophanus bekannt sind, hat Günter Krieger einen durchaus interessanten und lesenswerten Roman geschaffen. Mein Respekt hat er allein dadurch verdient, dass es ihm selbst gelungen ist, bei all den Mitspielerin um Interessen des damaligen Reiches den Überblick zu bewahren. Unter anderem dadurch kann man mit Hilfe der Lektüre eine sehr gute Zusammenfassung in die Machtpolitik der damaligen Zeit gewinnen. Warum zog es den jungen Kaiser immer wieder nach Italien, wo es doch auch im Norden seines Reiches an allen Ecken brannte? Wieso hatte es die Frau aus Byzanz so schwer, auch nachdem sie endlich den ersehnten Thronfolger geboren hatte? Damit man auch ein Einblick in das Leben der überwältigenden Mehrheit der damaligen Bevölkerung gewinnen kann, hat der Autor auch eine kleine Nebenrolle geschaffen. Ein bäuerliches Mädchen, dass durch Zufall zweimal der Kaiserin persönlich begegnen sollte. Beide Male in sehr schicksalhaften Momenten. Die große Recherchearbeit, die Günter Krieger beim Schreiben dieses Romans geleistet haben muss, hat aber auch einen Nachteil: wer schon viel über das Leben Theophanus weiß, wird wohl kaum eine spannende Lektüre vorfinden. Viele Ereignisse des Buches dürften auf Fakten basieren. Wer, wie ich, bisher nur den Namen gehört hat, kann aber einen durchaus lesenswerten und interessanten Blick in das Leben eines der bedeutendsten Frauen des Mittelalters gewinnen.

  • Ladybella911

    aus Besancon

    4/5

    06.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Die byzantinische Kaiserin - jung, schön und außerordentlich klug, man sollte sie nicht vergessen

    Günter Krieger gelingt es immer wieder hervorragend, den Leser in vergangene Zeiten und Welten mitzunehmen. Dabei greift er zurück auf historische Frauengestalten – aber er schreibt nicht zum gefühlt hundertsten Mal über Elisabeth I. Oder Marie Antoinette, sondern er begibt sich auf die Spuren anderer bedeutender Frauen, die ihre Zeit und ihre Mitmenschen prägten, aber leider der Vergessenheit anheim gefallen sind. Hier geht es zum Beispiel um die junge Byzantinerin Theophanu, Kaiserin des Abendlandes, Gemahlin Ottos des Zweiten und Mutter von drei Kindern, darunter der Thronfolger Otto III. Abgesehen davon, dass Theophanu als junges Mädchen alleine und nur von ihrem engsten Gefolge begleitet die weite und gefahrvolle Reise von Byzanz nach Rom unternahm, um dort ihren zukünftigen Gemahl zu treffen den sie vorher nie gesehen hatte, war ihr mit dieser „Zwangsehe“ großes Glück beschieden. Die beiden Brautleute verliebten sich und daraus erwuchs eine große und innige Liebe, die der jungen Frau Kraft und Stärke gab. Denn einfach hatte sie es beileibe nicht. Von ihrer Schwiegermutter, Kaiserin Adelheid wurde sie abgelehnt, als nicht standesgemäß erachtet, und für ihr Volk blieb sie, trotz all ihrer Bemühungen, eine Fremde. Obwohl noch sehr jung, als der geliebte Gemahl mit nur 28 Jahren starb, zeigte sie Mut und Durchsetzungs-kraft, als sie in Vertretung die Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn übernahm, und wusste ihre Gegner mit Mut, Entschlossenheit und großer politischer Klugheit zu überzeugen. Der Schreibstil des Autors, in einer der Zeit angepassten Sprache zeichnet uns ein lebendiges und authentische Bild dieser großen Kaiserin, die leider auch sehr jung an einer Krankheit verstarb. Als Gegenpol schildert uns der Autor in einem zweiten Erzählstrang, den er immer wieder geschickt mit den historischen Ereignissen zusammenführt den Lebensweg eines jungen Bauernmädchens, ihre schwierigen Lebensumstände unter der zu damaliger Zeit geltenden Meinung das Mädchen/Frauen nichts wert sind. Aber auch sie weiss sich zu behaupten. Dieser „Geschichtsunterricht“ den uns Günter Krieger hier präsentiert, ist prall gefüllt mit Leben, den Sitten und Gebräuchen der damaligen Zeit und lässt uns tief darin eintauchen . Hat mir wieder einmal gut gefallen und meine Empfehlung gebe ich daher sehr gerne und 4 Sterne.

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