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Frauen und Macht Ein Manifest

2

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

22318

Erscheinungsdatum

08.03.2018

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

7395 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Women & Power. A Manifesto

Übersetzt von

Ursula Blank-Sangmeister

Sprache

Deutsch

EAN

9783104909196

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

22318

Erscheinungsdatum

08.03.2018

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

7395 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Women & Power. A Manifesto

Übersetzt von

Ursula Blank-Sangmeister

Sprache

Deutsch

EAN

9783104909196

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Super

Bewertung aus Grenchen am 23.07.2019

Bewertungsnummer: 1230934

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gut argumentiert! Leicht zu lesen und sehr interessant! Tiefgründig! Starke Frau!

Super

Bewertung aus Grenchen am 23.07.2019
Bewertungsnummer: 1230934
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gut argumentiert! Leicht zu lesen und sehr interessant! Tiefgründig! Starke Frau!

Ein beeindruckendes Manifest

Sikal am 26.03.2018

Bewertungsnummer: 1092405

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Mary Beard lehrt an der Cambridge University Alte Geschichte. Sie ist eine begnadete Historikerin. Ihrem Buch „Frauen & Macht“ liegen zwei Vorträge zugrunde, in denen sie darauf plädiert, dass Frauen ernst genommen werden, dass ihnen die Zentren der Macht nicht verschlossen bleiben. Bereits sehr mehreren Jahrtausenden wird Frauen untersagt, den Mund in der Öffentlichkeit aufzumachen. Zu Zeiten Odysseus verbietet Telemach seiner Mutter zu sprechen und schickt sie stattdessen wieder an den Webstuhl. Die wirklich wichtigen Gespräche sind ausschließlich Männersache. Diese Einstellung zieht sich durch die Jahre und wir erfahren dies quer durch die Jahrhunderte in sämtlicher Literatur. In der klassischen Welt wird der öffentlichen Rede von Frauen „stets mit Abscheu begegnet“ – mit zwei Ausnahmen: Einerseits dürfen Frauen als Opfer oder Märtyrerinnen das Wort erheben, um ihren Tod anzukündigen. Andererseits dürfen Frauen gelegentlich reden, um ihr Heim, ihre Kinder, ihren Ehemann oder die Interessen anderer Frauen zu schützen (spricht nur für die Frauen und keinesfalls vertritt eine Frau die Meinung eines Mannes). Exemplarisch zieht die Autorin einige Beispiele hervor, die uns manchmal den Kopf schütteln lassen oder auch zu Aha-Erlebnissen führen. Frauen mussten sich immer schon anpassen, verändern, um sich Gehör zu verschaffen, zu so mancher List greifen. Ihre Rolle als Frau ist in den Positionen der Macht nicht gewünscht – man muss nur durch die Runde schauen, welchen Frauen solche Positionen zugestanden werden und wie sie sich dann verhalten. Z.B. nahm Margareth Thatcher Stimmunterricht, um eine tiefere Stimme zu bekommen oder kleiden sich Politikerinnen wie Hillary Clinton oder Angela Merkel häufig in einer „Uniform“ (Hosenanzug), um Stärke und männliche Entschlossenheit zu demonstrieren. „… Dabei wird die Macht zudem sehr eng ausgelegt, als etwas, das nur wenige – meist Männer – besitzen und handhaben können. (Genau das ist es, was durch das Bild eines Perseus oder eines Donald Trump, der sein Schwert schwingt, verdeutlicht wird.) Unter diesen Bedingungen sind Frauen als Geschlecht – nicht als Individuen – quo Definition von der Macht ausgeschlossen.“ Natürlich ist im Laufe der Jahre bereits viel geschehen, doch von einer Gleichberechtigung kann noch lange nicht gesprochen werden. Ohne Quotenregelung hätten wir noch weniger Frauen in Führungspositionen. Frauen verdienen immer noch weniger für die gleiche Leistung als Männer. Nur weil wir bereits das Wahlrecht haben, dürfen wir Frauen nicht aufhören für unsere Rechte zu kämpfen. Mary Beards leidenschaftliches Plädoyer soll nicht verhallen sondern einen Anstoß geben - nicht Schweigen sondern das Wort erheben - lautet die Devise.

Ein beeindruckendes Manifest

Sikal am 26.03.2018
Bewertungsnummer: 1092405
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Mary Beard lehrt an der Cambridge University Alte Geschichte. Sie ist eine begnadete Historikerin. Ihrem Buch „Frauen & Macht“ liegen zwei Vorträge zugrunde, in denen sie darauf plädiert, dass Frauen ernst genommen werden, dass ihnen die Zentren der Macht nicht verschlossen bleiben. Bereits sehr mehreren Jahrtausenden wird Frauen untersagt, den Mund in der Öffentlichkeit aufzumachen. Zu Zeiten Odysseus verbietet Telemach seiner Mutter zu sprechen und schickt sie stattdessen wieder an den Webstuhl. Die wirklich wichtigen Gespräche sind ausschließlich Männersache. Diese Einstellung zieht sich durch die Jahre und wir erfahren dies quer durch die Jahrhunderte in sämtlicher Literatur. In der klassischen Welt wird der öffentlichen Rede von Frauen „stets mit Abscheu begegnet“ – mit zwei Ausnahmen: Einerseits dürfen Frauen als Opfer oder Märtyrerinnen das Wort erheben, um ihren Tod anzukündigen. Andererseits dürfen Frauen gelegentlich reden, um ihr Heim, ihre Kinder, ihren Ehemann oder die Interessen anderer Frauen zu schützen (spricht nur für die Frauen und keinesfalls vertritt eine Frau die Meinung eines Mannes). Exemplarisch zieht die Autorin einige Beispiele hervor, die uns manchmal den Kopf schütteln lassen oder auch zu Aha-Erlebnissen führen. Frauen mussten sich immer schon anpassen, verändern, um sich Gehör zu verschaffen, zu so mancher List greifen. Ihre Rolle als Frau ist in den Positionen der Macht nicht gewünscht – man muss nur durch die Runde schauen, welchen Frauen solche Positionen zugestanden werden und wie sie sich dann verhalten. Z.B. nahm Margareth Thatcher Stimmunterricht, um eine tiefere Stimme zu bekommen oder kleiden sich Politikerinnen wie Hillary Clinton oder Angela Merkel häufig in einer „Uniform“ (Hosenanzug), um Stärke und männliche Entschlossenheit zu demonstrieren. „… Dabei wird die Macht zudem sehr eng ausgelegt, als etwas, das nur wenige – meist Männer – besitzen und handhaben können. (Genau das ist es, was durch das Bild eines Perseus oder eines Donald Trump, der sein Schwert schwingt, verdeutlicht wird.) Unter diesen Bedingungen sind Frauen als Geschlecht – nicht als Individuen – quo Definition von der Macht ausgeschlossen.“ Natürlich ist im Laufe der Jahre bereits viel geschehen, doch von einer Gleichberechtigung kann noch lange nicht gesprochen werden. Ohne Quotenregelung hätten wir noch weniger Frauen in Führungspositionen. Frauen verdienen immer noch weniger für die gleiche Leistung als Männer. Nur weil wir bereits das Wahlrecht haben, dürfen wir Frauen nicht aufhören für unsere Rechte zu kämpfen. Mary Beards leidenschaftliches Plädoyer soll nicht verhallen sondern einen Anstoß geben - nicht Schweigen sondern das Wort erheben - lautet die Devise.

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Frauen und Macht

von Mary Beard

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