Effizienz- und Qualitätssteigerung durch Steuerungsinstrumente in der Schulfinanzierung für die allgemein bildenden Schulen - Ein Kampf gegen Windmühl
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.02.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
409 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638608879
Das Budget der öffentlichen Hand für Bildung, Forschung und Wissenschaft betrug 2003 für den Bildungsprozess ein Volumen von 122 Mrd. EUR. Dies entspricht 5,6% des BIP Deutschlands. Innerhalb der OECD befindet sich Deutschland damit im unteren Mittelfeld. Allgemein bildende Schulen (staatliche und private Schulen) machten gemeinsam den größten Einzelposten dabei mit 48 Mrd. EUR aus.
Soweit man dem Vergleich eines arithmetischen Mittels aus BIP und Bildungsausgaben Glauben schenken mag, und die Sonderrolle Deutschlands durch das duale Berufsausbildungssystem vernachlässigt, kommt man durch einen internationalem Vergleich zu dem Schluss, dass es in der Bildungspolitik- und Finanzierung noch Entwicklungspotentiale für Deutschland gibt (vgl. GRÖZINGER 2005, 44). In fast allen Industrieländern wird das Schulwesen im wesentlichen aus den öffentlichen Haushalten finanziert. Dies gilt auch für Länder mit hohen Privatschulanteil. In vielen Ländern werden private Schulen, dazu gehört auch Deutschland, staatlich unterstützt. In anderen Ländern, wie z.B. Großbritannien und USA, müssen private Schulen sich vollständig selbst finanzieren können und bekommen keine staatlichen Zuschüsse. Mit Blick auf die vergangenen Jahrzehnte ist der Bildungsetat, für die allgemein bildenden Schulen, angestiegen. Diese Mehrinvestition ist aber nicht in Lehrmittel und Ausstattung investiert worden, sondern vorwiegend für die Verbesserung der Schüler - Lehrer Proportion. Mit Blick auf die einzelnen Schultypen ist auffallend, das der Primar- und Sekundarbereich in Deutschland unterfinanziert ist und der Sekundarbereich II klar oberhalb des OECD Durchschnitts liegt (vgl. ebd. 44). Dies zeigt, dass in Deutschland nicht nur im internationalen Vergleich weniger für Bildung ausgegeben wird, sondern auch große Anteile der Mittel als Personalkosten anfallen und Schulzweige unterschiedlich stark finanziell unterstützt werden. Unternehmerisch gesprochen ist die "Firma Schule" mit Abstand der größte Arbeitgeber Deutschlands. Mit 850.000 Angestellten (inklusive Verwaltung) und 9,5 Mio. "Kunden" übertrifft sie alle Großunternehmen wie z.B. Siemens (461.000 Mitarbeiter), Daimler- Chrysler (380.000 Mitarbeiter) und VW (340.000 Mitarbeiter).
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