Produktbild: Kemal Atatürk

Kemal Atatürk

4

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.04.2018

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

170 (Printausgabe)

Dateigröße

2537 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644403635

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

24.04.2018

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

170 (Printausgabe)

Dateigröße

2537 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644403635

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1 Sterne

Informativer und dennoch kurzer Einstieg in ein komplexes Thema.

Robert aus Delitzsch am 03.12.2018

Bewertungsnummer: 1152137

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dem Autor ist es gelungen, sich der ebenso komplexen, wie kontroversen, Person Atatürks, im überschaubaren Rahmen anzunehmen. Es ist ihm dabei gelungen auch Leser ohne besondere Vorkenntnisse "mitzunehmen", ohne Leser mit selbigen zu ermüden. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen (wobei es zweifellos hilfreich ist das Bernd Rill einen deutlich lesbareren Satzbau pflegt als ich). Insbesondere ist zu loben das Licht- und Schattenseiten erwähnt werden, ohne in eine rituelle "Ausgewogenheit" zu verfallen. Das Atatürk im Buch mit Mussolini, Hitler und Stalin (aber auch Churchill) verglichen wird, liegt daran dass sie nun einmal Zeit- und Berufsgenossen waren (und wir uns im übrigen im Bereich Sachbücher befinden). Spoiler ahead: Mustafa Kemal schneidet eindeutig besser ab. Negativ finde ich das Atatürks militärische Laufbahn wesentlich mehr Raum einnimmt, als seine spätere Laufbahn als Staatsmann. Hier werden leider beinahe zwei Jahrzehnte in nur wenigen Kapiteln zusammengefasst, was eindeutig zu knapp bemessen ist. Wer sich wirklich für Atatürks Wirken und Werk interessiert, findet hier bestenfalls einen Einstieg.

Informativer und dennoch kurzer Einstieg in ein komplexes Thema.

Robert aus Delitzsch am 03.12.2018
Bewertungsnummer: 1152137
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dem Autor ist es gelungen, sich der ebenso komplexen, wie kontroversen, Person Atatürks, im überschaubaren Rahmen anzunehmen. Es ist ihm dabei gelungen auch Leser ohne besondere Vorkenntnisse "mitzunehmen", ohne Leser mit selbigen zu ermüden. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen (wobei es zweifellos hilfreich ist das Bernd Rill einen deutlich lesbareren Satzbau pflegt als ich). Insbesondere ist zu loben das Licht- und Schattenseiten erwähnt werden, ohne in eine rituelle "Ausgewogenheit" zu verfallen. Das Atatürk im Buch mit Mussolini, Hitler und Stalin (aber auch Churchill) verglichen wird, liegt daran dass sie nun einmal Zeit- und Berufsgenossen waren (und wir uns im übrigen im Bereich Sachbücher befinden). Spoiler ahead: Mustafa Kemal schneidet eindeutig besser ab. Negativ finde ich das Atatürks militärische Laufbahn wesentlich mehr Raum einnimmt, als seine spätere Laufbahn als Staatsmann. Hier werden leider beinahe zwei Jahrzehnte in nur wenigen Kapiteln zusammengefasst, was eindeutig zu knapp bemessen ist. Wer sich wirklich für Atatürks Wirken und Werk interessiert, findet hier bestenfalls einen Einstieg.

Kritische Bewertung

Bewertung am 26.07.2025

Bewertungsnummer: 2550126

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch enttäuscht auf ganzer Linie, wenn man es als sachliche und ausgewogene Biografie über Mustafa Kemal Atatürk lesen möchte. Statt einer fundierten historischen Darstellung liefert der Autor eine einseitige, fehlerhafte und emotional aufgeladene Abrechnung mit einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der türkischen Geschichte. Ein besonders gravierender Kritikpunkt ist der Umgang des Autors mit Atatürks Verhältnis zum Islam. Immer wieder wird behauptet, Atatürk sei „islamfeindlich“ gewesen – ein Vorwurf, der nicht nur unbelegt bleibt, sondern historisch schlicht nicht korrekt ist. Atatürk war selbst Muslim, er betete, es gibt Abbildungen von ihm in der Moschee, und viele Frauen in seinem direkten Umfeld – darunter seine Mutter und seine Ehefrau – waren gläubige, bedeckte Musliminnen. Dass Atatürk den Koran ins Türkische übersetzen und unter der Bevölkerung verbreiten ließ sowie den Gebetsruf (Ezan) ebenfalls in die Landessprache übertragen ließ, war kein Zeichen von Feindlichkeit gegenüber dem Islam, sondern ein Versuch, den Menschen einen direkten Zugang zu ihrer Religion zu ermöglichen – ganz im Geiste von Aufklärung und Selbstbestimmung. Diese Aspekte ignoriert der Autor entweder völlig oder stellt sie verzerrt dar, um ein negatives Bild zu erzeugen. Hinzu kommen zahlreiche sachliche und sprachliche Mängel: So werden Begriffe durchgehend falsch geschrieben, Namen entweder komplett falsch wiedergegeben oder durch fragwürdige Ersatzbegriffe wie „weibliche Wesen“ ersetzt. Ein sorgfältiger Umgang mit Fakten und Sprache – insbesondere bei einem Sachbuch – ist hier nicht erkennbar. Auch strukturell ist das Buch schwer nachvollziehbar. Der Autor springt oft ungeordnet zwischen verschiedenen Jahren und Ereignissen hin und her, was es Leserinnen und Lesern erschwert, einen klaren historischen Zusammenhang nachzuvollziehen. Der rote Faden fehlt, wodurch sich das Buch stellenweise mehr wie ein willkürlich zusammengestellter Meinungsessay als wie eine durchdachte Biografie liest. Positiv ist lediglich zu erwähnen, dass der Autor die Bedeutung von Atatürks Reformen in Bezug auf Bildung und die Gleichstellung der Geschlechter durchaus anerkennt. Leider bleibt auch dieser Aspekt oberflächlich und wird vom insgesamt polemischen Ton des Buches überschattet. Fazit: Dieses Buch wirkt eher wie ein ideologisch gefärbtes Pamphlet als wie eine sachlich fundierte Biografie. Es fehlt an historischer Tiefe, Quellenkritik, Objektivität und sprachlicher Sorgfalt. Wer sich ernsthaft mit Atatürks Leben und Wirken auseinandersetzen will, sollte zu wissenschaftlich fundierter Literatur greifen – dieses Buch trägt leider zur historischen Aufklärung kaum etwas bei.

Kritische Bewertung

Bewertung am 26.07.2025
Bewertungsnummer: 2550126
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch enttäuscht auf ganzer Linie, wenn man es als sachliche und ausgewogene Biografie über Mustafa Kemal Atatürk lesen möchte. Statt einer fundierten historischen Darstellung liefert der Autor eine einseitige, fehlerhafte und emotional aufgeladene Abrechnung mit einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der türkischen Geschichte. Ein besonders gravierender Kritikpunkt ist der Umgang des Autors mit Atatürks Verhältnis zum Islam. Immer wieder wird behauptet, Atatürk sei „islamfeindlich“ gewesen – ein Vorwurf, der nicht nur unbelegt bleibt, sondern historisch schlicht nicht korrekt ist. Atatürk war selbst Muslim, er betete, es gibt Abbildungen von ihm in der Moschee, und viele Frauen in seinem direkten Umfeld – darunter seine Mutter und seine Ehefrau – waren gläubige, bedeckte Musliminnen. Dass Atatürk den Koran ins Türkische übersetzen und unter der Bevölkerung verbreiten ließ sowie den Gebetsruf (Ezan) ebenfalls in die Landessprache übertragen ließ, war kein Zeichen von Feindlichkeit gegenüber dem Islam, sondern ein Versuch, den Menschen einen direkten Zugang zu ihrer Religion zu ermöglichen – ganz im Geiste von Aufklärung und Selbstbestimmung. Diese Aspekte ignoriert der Autor entweder völlig oder stellt sie verzerrt dar, um ein negatives Bild zu erzeugen. Hinzu kommen zahlreiche sachliche und sprachliche Mängel: So werden Begriffe durchgehend falsch geschrieben, Namen entweder komplett falsch wiedergegeben oder durch fragwürdige Ersatzbegriffe wie „weibliche Wesen“ ersetzt. Ein sorgfältiger Umgang mit Fakten und Sprache – insbesondere bei einem Sachbuch – ist hier nicht erkennbar. Auch strukturell ist das Buch schwer nachvollziehbar. Der Autor springt oft ungeordnet zwischen verschiedenen Jahren und Ereignissen hin und her, was es Leserinnen und Lesern erschwert, einen klaren historischen Zusammenhang nachzuvollziehen. Der rote Faden fehlt, wodurch sich das Buch stellenweise mehr wie ein willkürlich zusammengestellter Meinungsessay als wie eine durchdachte Biografie liest. Positiv ist lediglich zu erwähnen, dass der Autor die Bedeutung von Atatürks Reformen in Bezug auf Bildung und die Gleichstellung der Geschlechter durchaus anerkennt. Leider bleibt auch dieser Aspekt oberflächlich und wird vom insgesamt polemischen Ton des Buches überschattet. Fazit: Dieses Buch wirkt eher wie ein ideologisch gefärbtes Pamphlet als wie eine sachlich fundierte Biografie. Es fehlt an historischer Tiefe, Quellenkritik, Objektivität und sprachlicher Sorgfalt. Wer sich ernsthaft mit Atatürks Leben und Wirken auseinandersetzen will, sollte zu wissenschaftlich fundierter Literatur greifen – dieses Buch trägt leider zur historischen Aufklärung kaum etwas bei.

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