Mad Scientist und Mensch-Tier-Verhältnis. Herkunft des Wissenschaftsklischees und Betrachtung der antirationalistischen Wissenschaftskritik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.01.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
573 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668612204
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Herkunft dieses Bildes. Als Basis dienen dabei zwei Herangehensweisen: Die eine ist die Annahme, dass dieses Klischee seinen Ursprung in Konflikten zwischen Religion und Wissenschaft hat, und dass die moderne Wissenschaft die alten, religiösen Grenzen der Wissensaneignung zu gefährden droht. Der "mad scientist" wäre also eine religiös motivierte Warnung vor einer vermeintlich zu starker Wissensaneignung als Reaktion auf schwankende religiös-gesellschaftliche Macht. Die andere Herangehensweise ist die Annahme, dass der "mad scientist" seinen Ursprung in der Dualismen-Bildung und des "Othering", der Veranderung, hat.
Konkret geht es dabei um den gesellschaftlichen Aufbau von Eigen- und Fremdgruppe, mit dem Ziel der Abwertung des Fremden und der gleichzeitigen Aufwertung des Eigenen. Wir werden sehen, dass dieses Phänomen weitreichende Wurzeln in der westlichen Ideengeschichte hat und auf den beiden Urdualismen Mensch-Tier, sowie Kultur-Natur beruht.
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