Depression bei Kindern und Jugendlichen
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.12.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
365 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638238014
betrifft. Dabei handelt es sich um eine gedrückte und depressive Stimmung. Der Begriff
"Depression" leitet sich vom lateinischen "deprimere" ab, was Bedrücktheit bedeutet. Das
griechische Wort dafür ist "Melancholie" (Schwarzgalligkeit).
Depressive Verstimmungen sind uns meistens aus unserer eigenen Erfahrung bekannt. Wir
kennen das Gefühl der Traurigkeit oder der Niedergeschlagenheit, z.B. beim Verlust eines
Freundes, beim Nicht-Bestehen einer Prüfung, beim Verlust des Arbeitsplatzes usw.
Schätzungsweise leiden 20% aller Erwachsenen irgendwann in ihrem Leben an irgendeiner
depressiven Störung. Wenn man die unklinischen Depressionen einschließt, kann die
Lebensprevalenzrate 30% erreichen (Compas, 1997). Damit gehören die Depressionen zu den am
meisten verbreiteten psychischen Störungen. Bei einem Teil der Betroffenen wird die depressive
Störung so schwer, dass eine medikamentöse oder psychotherapeutische Behandlung erforderlich
wird.
Die Symptome drücken sich auf verschiedenen Ebenen aus: auf der Gefühlsebene
(Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Freudeverlust, Entwicklung einer
pessimistischen Zukunftsperspektive usw.), auf der Handlungsebene (Ermüdbarkeit, Apathie,
Antriebslosigkeit, Rückzug aus der Gesellschaft usw.), auf der kognitiven Ebene (verminderte
Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistung) und auf der körperlichen Ebene (
Schlafstörungen, Gewichtsänderungen, körperliche Schmerzen, Verminderung des Sexualtriebes
usw.).
Die Depression unterscheidet sich von der normalen Trauer dadurch, dass sie oft grundlos,
unverhältnismäßig stark und lange ausfällt.
Die vorliegende Arbeit bezieht sich hauptsächlich auf die Diagnose und Ursachen von
Depression im Kindes- und Jugendalter. Die Interventionsverfahren sind kein Teil dieser Arbeit.
Im großen und ganzen umfassen die therapeutischen Maßnahmen die medikamentöse und die
psychotherapeutische (z.B. die kognitiv-behavioristische Therapie) Behandlung.
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