Das galaktische Reich Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht. Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Raumkathedrale nach Tiamande gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern müssen zusammenarbeiten, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Schiffe kämpfen sie um ihre Zukunft - und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
thrill.tastic
5/5
17.09.2025
Hörbuch-Download
5 Sterne leuchten für dieses galaktische Abenteuer
Schon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist.
Bewertung
5/5
26.01.2020
Buch (Paperback)
Für alle Liebhaber epischer Science...
Für alle Liebhaber epischer Science Fiction. Vielleicht in Richtung Herbert.
Sandra8811
aus Oberbayern - Chiemgau
5/5
27.10.2019
Buch (Paperback)
Vielversprechender Trilogie-Auftakt
Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Kai Meyer habe ich zum ersten Mal auf der Buchmesse Frankfurt im Jahr 2018 gesehen. Damals las er aus einem anderen Buch vor, aber sein Schreibstil gefiel mir damals. Ich habe mir daraufhin erstmal dieses Buch geholt ;-)
Cover:
Das Cover ist etwas düsterer und zeigt noch nicht ganz so viel, was ich aber sehr spannend finde. Mir gefällt vor allem, dass die Hexenstatuen schimmern, wenn man das Buch bewegt. Man erkennt gut, dass es sich um ein Science-Fiction-Buch handelt.
Inhalt:
Die junge Iniza wurde auserwählt, als Braut der Gottkaisierin auf Tiamande zu dienen. Keiner weiß, was Iniza dort erwartet, allerdings ist sie nicht allein. Ihr Geliebter Glanis ist bemüht, sie unauffällig während des Hinfluges vor ihrem Schicksal zu erretten. Schnell haben Glanis und Iniza nicht nur den Plan zu fliehen, sondern kommen größeren Geheimnissen auf die Spur. Zusammen mit dem Kopfgeldjäger Kranit und der Alleshändlerin Shara machen sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Galaxie.
Handlung und Thematik:
Wenn man sich erstmal eingelesen hat, lässt einen das Buch gar nicht mehr los. Man muss sich schon ein wenig damit beschäftigen und auch konzentrieren, es ist also nicht unbedingt was für immer mal wieder kurz lesen, sondern man muss dabei bleiben. Es passiert einiges und stellenweise hatte es so ein Tempo, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Durch ein paar Überraschungen zwischendurch blieb es interessant. Kai Meyers fantastische Welt birgt viele Geheimnisse, die Iniza und ihre Gefährten nicht erahnt hatten. Das lässt sich gut auf die reale Welt adaptieren, denn wer weiß, was die über die Welt herrschenden Institutionen alles machen, was wir uns nicht denken und ob es nicht noch eine andere Macht gibt, die irgendwo schlummert…
Charaktere:
Iniza ist zwar die Person, um die sich alles dreht bzw. mit der das Abenteuer begann, allerdings fand ich sie am schwächsten beschrieben und immer wieder kamen Stellen, wo sie mich einfach nervte.
Auch Glanis war nicht wirklich interessant. Er nahm gleich zu Beginn eine Art Opferrolle an, die er irgendwie nicht mehr los wurde.
Vor allem Kranit war mega cool, er war interessant und hatte mehr Tiefe als andere Charaktere. Ich hätte es lieber gelesen, wenn er im Mittelpunkt der Story gestanden hätte, oder auch Shara. Sie wogen die nervige Prota wieder auf ;-)
Übrigens gab es auch eine Art Künstliche Intelligenz, was ich irgendwie hier nicht erwartet hatte.
Schreibstil:
Mir gefällt es wie Kai Meyer die Welt aufgebaut hat. Es ist zwar sehr komplex und spacig, aber wenn man sich mal reingelesen hat und dabei bleibt, ist es sehr interessant und mitreißend. Die Zeichnungen die sich im Buch befinden sind sehr hilfreich, so kann man sich anfangs alles noch besser vorstellen. Die Handlung an sich war spannend geschrieben und es gab immer wieder Überraschungen. Was mich störte war die Protagonistin Iniza, aber ich glaube fast, dass Kai Meyer das so wollte, denn alle anderen Charaktere hatten Tiefe und passten perfekt ins Bild.
Persönliche Gesamtbewertung:
Ein vielversprechender Trilogie-Auftakt mit vielfältigen Charakteren. Nicht geeignet um es kurz mal zwischendurch zu lesen, sondern man muss dabei bleiben. Wenn man erst mal damit angefangen hat, lässt es einen nicht mehr los.
Sandra8811
aus Bayern
5/5
27.10.2019
Buch (Paperback)
Vielversprechender Trilogie-Au…
Vielversprechender Trilogie-Auftakt Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Kai Meyer habe ich zum ersten Mal auf der Buchmesse Frankfurt im Jahr 2018 gesehen. Damals las er aus einem anderen Buch vor, aber sein Schreibstil gefiel mir damals. Ich habe mir daraufhin erstmal dieses Buch geholt ;-) Cover: Das Cover ist etwas düsterer und zeigt noch nicht ganz so viel, was ich aber sehr spannend finde. Mir gefällt vor allem, dass die Hexenstatuen schimmern, wenn man das Buch bewegt. Man erkennt gut, dass es sich um ein Science-Fiction-Buch handelt. Inhalt: Die junge Iniza wurde auserwählt, als Braut der Gottkaisierin auf Tiamande zu dienen. Keiner weiß, was Iniza dort erwartet, allerdings ist sie nicht allein. Ihr Geliebter Glanis ist bemüht, sie unauffällig während des Hinfluges vor ihrem Schicksal zu erretten. Schnell haben Glanis und Iniza nicht nur den Plan zu fliehen, sondern kommen größeren Geheimnissen auf die Spur. Zusammen mit dem Kopfgeldjäger Kranit und der Alleshändlerin Shara machen sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Galaxie. Handlung und Thematik: Wenn man sich erstmal eingelesen hat, lässt einen das Buch gar nicht mehr los. Man muss sich schon ein wenig damit beschäftigen und auch konzentrieren, es ist also nicht unbedingt was für immer mal wieder kurz lesen, sondern man muss dabei bleiben. Es passiert einiges und stellenweise hatte es so ein Tempo, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Durch ein paar Überraschungen zwischendurch blieb es interessant. Kai Meyers fantastische Welt birgt viele Geheimnisse, die Iniza und ihre Gefährten nicht erahnt hatten. Das lässt sich gut auf die reale Welt adaptieren, denn wer weiß, was die über die Welt herrschenden Institutionen alles machen, was wir uns nicht denken und ob es nicht noch eine andere Macht gibt, die irgendwo schlummert… Charaktere: Iniza ist zwar die Person, um die sich alles dreht bzw. mit der das Abenteuer begann, allerdings fand ich sie am schwächsten beschrieben und immer wieder kamen Stellen, wo sie mich einfach nervte. Auch Glanis war nicht wirklich interessant. Er nahm gleich zu Beginn eine Art Opferrolle an, die er irgendwie nicht mehr los wurde. Vor allem Kranit war mega cool, er war interessant und hatte mehr Tiefe als andere Charaktere. Ich hätte es lieber gelesen, wenn er im Mittelpunkt der Story gestanden hätte, oder auch Shara. Sie wogen die nervige Prota wieder auf ;-) Übrigens gab es auch eine Art Künstliche Intelligenz, was ich irgendwie hier nicht erwartet hatte. Schreibstil: Mir gefällt es wie Kai Meyer die Welt aufgebaut hat. Es ist zwar sehr komplex und spacig, aber wenn man sich mal reingelesen hat und dabei bleibt, ist es sehr interessant und mitreißend. Die Zeichnungen die sich im Buch befinden sind sehr hilfreich, so kann man sich anfangs alles noch besser vorstellen. Die Handlung an sich war spannend geschrieben und es gab immer wieder Überraschungen. Was mich störte war die Protagonistin Iniza, aber ich glaube fast, dass Kai Meyer das so wollte, denn alle anderen Charaktere hatten Tiefe und passten perfekt ins Bild. Persönliche Gesamtbewertung: Ein vielversprechender Trilogie-Auftakt mit vielfältigen Charakteren. Nicht geeignet um es kurz mal zwischendurch zu lesen, sondern man muss dabei bleiben. Wenn man erst mal damit angefangen hat, lässt es einen nicht mehr los.
Uwes-Leselounge
5/5
30.08.2018
Buch (Paperback)
Was für ein Weltenentwurf !!!
STORYBOARD:
Die Galaxie wird durch den Orden der Hexen von Tiamande und deren Gottkaiserin, die den Maschinenherrscher vor über tausend Jahren in einem Krieg besiegt haben, beherrscht. Diese Welt wird durch Tyrannei und Unterdrückung regiert und über allem steht Kamastraka, ein schwarzes Loch, welches der Hexenorden anbetet, gleich einer Religion. Iniza, Tochter des Barons von Koryantum soll die nächste Frau der Gottkaiserin werden. Niemand weiß genau, wie oder was mit der Braut der Gottkaiserin geschehen wird, da niemals wieder eine gesehen wurde.
Zusammen mit ihrem Freund und Hauptmann der Garde von Koryantum, Glanis, hat sie vor der Abreise zur Weltraumkathedrale, die sie zum Heimatplanet der Gottkaiserin bringen soll, einen Fluchtplan ausgearbeitet. Doch dieser scheitert, denn der letzte Waffenmeister von Amun, Kranit, entführt Iniza. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern erleiden sie Schiffbruch auf dem Planeten Nurdenmark, einer Bergbaukolonie. So schnell wie möglich, versucht Kranit ein Schiff ausfindig zu machen, um Iniza seinem Auftraggeber zu bringen. So kauft er vom Verwalter der Minenkolonie das Raumschiff "Nachtwärts", um seinem Ziel näher zu kommen. Allerdings hat die ehemalige Besitzerin und Alleshändlerin Shara etwas dagegen. Auch Glanis versucht seine Freundin aus den Händen des Waffenmeisters zu befreien. Auf einer abenteuerlichen Flucht quer durch die Galaxie muss die unfreiwillige Crew zusammenarbeiten und sich gegenseitig Vertrauen, um zu überleben. Ein Science-Fiction-Abenteuer der besonderen Art beginnt.
MEINUNG:
Ich habe mich sehr auf den neuen Roman und Weltenentwurf von Kai Meyer gefreut und bin noch immer überwältigt von diesem Szenario, welches absoluten Lesespaß, Spannung sowie jede Menge Action und Weltraumkämpfe bereit hält. Während dem Lesen flog ich an Bord der "Nachtwärts" an der Seite von Shara, Iniza, Glanis und Kranit mit und kam mir wie in der Serie "Babylon 5" vor. Kai Meyer ist mit "Die Krone der Sterne" ein absolutes Science Fiction Spektakel gelungen, was mich völlig aus dem Lesesessel gehauen hat.
Shara war vor ihrer Zwangsdeportation eine Alleshändlerin und mit ihrem sichelförmigen Schiff mit Namen "Nachtwärts" flog sie kreuz und quer durch die Galaxie. Auf Grund gewisser Umstände wurde sie verhaftet und kam als Skalvin auf den Planeten Nurdenmark. Dort musste sie seit zweieinhalb Jahren auf einem Felsbrocken in der Umlaufbahn des Planeten schuften und schürfte nach Indigo, einer seltenen und kostbaren Edelsteinart. Als sie endlich auf eine große Ader stößt, verkauft sie diesen Claim und wähnt sich in Freiheit. Ihr Leben soll neu beginnen, aber da hat sie die Rechnung ohne den Verwalter, Kalter Pin, gemacht. Denn dieser verkauft vor Ablauf des Vertrages ihr Schiff. Shara ist ein sehr interessanter Charakter da sie leicht durchgeknallt, lebensmüde und zugleich verdammt zäh ist. Als ehemalige Soldatin kann sie viel einstecken und auch austeilen. Unter der harten Schale, schlägt ein weiches Herz und ich konnte ihr Handeln absolut nachvollziehen, hatte sie bisher doch kein einfaches Leben.
Kranit ist ein harter Hund und ein äußerst gewiefter Kämpfer. Er hat vor nichts und niemandem Angst und kämpft bis zum Schluß. Dabei hat er das Herz auf dem rechten Fleck. Ein Cowboy im Weltall.
Iniza ist schlau, versteht es zu taktieren, ähnlich wie ihr Freund Glanis, in den sie bis über beide Ohren verliebt ist. Sie macht sich gewisse Vorfälle zu Nutze. Dabei steht die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund, was mir gut gefallen hat.
Einzig Glanis fiel neben diesen starken Charakteren etwas ab und ich konnte nicht wirklich mit ihm warm werden.
Auf der Flucht vor den Hexen und ihrem Onkel Hadrath, der einer Art Sekte mit dem Namen "Die Stille" angehört, müssen Iniza und die Anderen allerhand brenzliche Situationen und Kämpfe überstehen.
FAZIT: "Die Krone der Sterne" aus dem Fischer Tor Verlag, besticht durch eine fesselnde und bildliche Schreibweise, die den Leser kaum zu Atem kommen lässt. Dabei verwebt Kai Meyer die verschiedenen Schicksale der Charaktere gekonnt in eine spannende Geschichte, die jedem Scifi Fan das Herz höher schlagen lässt. Der Roman des Autors ist Science Fiction vom Feinsten, gepaart mit geballter Action bestehend aus Kämpfen und Verfolgungsjagden, die teilweise recht brutal sind, aber gut in die Story passen. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und während dem Lesen erinnerte mich das Ganze teilweise an die TV-Serie "Babylon 5", die ich sehr mochte. Was für eine Geschichte und was für Weltenentwurf, ich kann es kaum erwarten, bis der 2. Band erscheinen wird.
5 von 5 Nosinggläser und eine klare Lesempfehlung von mir.
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