Produktbild: Totenlust

Totenlust Thriller

2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2018

Verlag

Festa

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/4,3 cm

Gewicht

595 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86552-635-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2018

Verlag

Festa

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/4,3 cm

Gewicht

595 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86552-635-9

Herstelleradresse

Festa
Justus-von-Liebig-Str. 10|04451|Borsdorf bei Leipzig|DE
shop@festa-verlag.de

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Kurt ist ein gelangweilter…

TPC aus Offenbach am 22.03.2022

Bewertungsnummer: 2765609

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurt ist ein gelangweilter Polizist in Tylersville, Maryland, einem öden Kaff an einer US-amerikanischen Schnellstraße. Bis auf ein paar Jugendliche, die für Spontanpartys und Sex unbefugt das weitläufige Grundstück des schwerreichen und dubiosen Doktor Willard betreten, hat er wenig Sorgen. Das ändert sich jedoch schnell, als zuerst der frisch begrabene Leichnam eines Mannes inklusive Sarg aus seinem Grab verschwindet, dann ein Polizist, dessen Streifenwagen man im Straßengraben findet, vermisst wird und danach auch noch ein hilfloses Mädchen im Rollstuhl spurlos verschwindet. Außerdem gibt es plötzlich keine Tierkadaver mehr am Rande der Schnellstraße und Kurt kommt bei seinen Ermittlungen immer mehr der Verdacht, dass er es mit einem völlig neuartigen und brandgefährlichen Gegner zu tun hat … Bei „Totenlust“ handelt es sich um den Debütroman des US-Amerikaners Edward Lee aus dem Jahre 1988, und auch wenn man darin schon Ansätze der Trademarks des späteren Vorreiters des Extreme Horrors erkennen kann, wie zum Beispiel das exzessive Blutvergießen und einige fiese Szenarien, handelt es sich dabei doch eher um einen klassischen Horror-Roman mit Ghoul-Thematik (das ist übrigens kein Spoiler, denn der Originaltitel lautet „Ghouls“). Das darin geschilderte Auftauchen einer mysteriösen, blutrünstigen Macht in einer amerikanische Kleinstadt ist spannend und gruselig, die Charaktere sind, wenn auch etwas stereotyp, dennoch glaubwürdig, und der Stil flott und mitreißend – auch wenn es ein paar Seiten weniger auch getan hätten. Dazu gesellt sich eine interessante Military-Science-Komponente, die an „Predator“ erinnert. Dadurch kommen nicht nur Lee-Liebhaber und –Komplettisten auf ihre Kosten, sondern auch Fans von klassischem Old-School-Horror erwartet eine literarische Vollbedienung.

Kurt ist ein gelangweilter…

TPC aus Offenbach am 22.03.2022
Bewertungsnummer: 2765609
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurt ist ein gelangweilter Polizist in Tylersville, Maryland, einem öden Kaff an einer US-amerikanischen Schnellstraße. Bis auf ein paar Jugendliche, die für Spontanpartys und Sex unbefugt das weitläufige Grundstück des schwerreichen und dubiosen Doktor Willard betreten, hat er wenig Sorgen. Das ändert sich jedoch schnell, als zuerst der frisch begrabene Leichnam eines Mannes inklusive Sarg aus seinem Grab verschwindet, dann ein Polizist, dessen Streifenwagen man im Straßengraben findet, vermisst wird und danach auch noch ein hilfloses Mädchen im Rollstuhl spurlos verschwindet. Außerdem gibt es plötzlich keine Tierkadaver mehr am Rande der Schnellstraße und Kurt kommt bei seinen Ermittlungen immer mehr der Verdacht, dass er es mit einem völlig neuartigen und brandgefährlichen Gegner zu tun hat … Bei „Totenlust“ handelt es sich um den Debütroman des US-Amerikaners Edward Lee aus dem Jahre 1988, und auch wenn man darin schon Ansätze der Trademarks des späteren Vorreiters des Extreme Horrors erkennen kann, wie zum Beispiel das exzessive Blutvergießen und einige fiese Szenarien, handelt es sich dabei doch eher um einen klassischen Horror-Roman mit Ghoul-Thematik (das ist übrigens kein Spoiler, denn der Originaltitel lautet „Ghouls“). Das darin geschilderte Auftauchen einer mysteriösen, blutrünstigen Macht in einer amerikanische Kleinstadt ist spannend und gruselig, die Charaktere sind, wenn auch etwas stereotyp, dennoch glaubwürdig, und der Stil flott und mitreißend – auch wenn es ein paar Seiten weniger auch getan hätten. Dazu gesellt sich eine interessante Military-Science-Komponente, die an „Predator“ erinnert. Dadurch kommen nicht nur Lee-Liebhaber und –Komplettisten auf ihre Kosten, sondern auch Fans von klassischem Old-School-Horror erwartet eine literarische Vollbedienung.

Schräges Lesevergnügen

Bewertung aus Bern am 31.03.2018

Bewertungsnummer: 1093956

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich sind Lee's Romane gepfefferte Satiren, er nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch dieser frühe Thriller spielt in einem abseitigen Bezirk und führt uns ein anderes Amerika vor, wo man bald begreift, warum es dort so viele Waffennarren gibt, warum sich dort Frauen derart gegängelt fühlen usw. Machos und Antihelden, Faustrecht, Psychopathen, Macht, Gier, die ganze Palette. Nicht ganz so gruselig, wie in einigen seiner späteren Werke, aber es gibt genug schräge Situationen, die Handlungen nehmen unerwartete Wendungen, selbst Ghoule tauchen auf. Rabenschwarzer Humor begleitet den Leser und man erfreut sich der sprudelnden Fantasie des Autors. Einfach krude entrückt, wie er dieser Gesellschaft einen Spiegel vorhält.

Schräges Lesevergnügen

Bewertung aus Bern am 31.03.2018
Bewertungsnummer: 1093956
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich sind Lee's Romane gepfefferte Satiren, er nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch dieser frühe Thriller spielt in einem abseitigen Bezirk und führt uns ein anderes Amerika vor, wo man bald begreift, warum es dort so viele Waffennarren gibt, warum sich dort Frauen derart gegängelt fühlen usw. Machos und Antihelden, Faustrecht, Psychopathen, Macht, Gier, die ganze Palette. Nicht ganz so gruselig, wie in einigen seiner späteren Werke, aber es gibt genug schräge Situationen, die Handlungen nehmen unerwartete Wendungen, selbst Ghoule tauchen auf. Rabenschwarzer Humor begleitet den Leser und man erfreut sich der sprudelnden Fantasie des Autors. Einfach krude entrückt, wie er dieser Gesellschaft einen Spiegel vorhält.

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Totenlust

von Edward Lee

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