Produktbild: Der Appell von Jesus an die Welt

Der Appell von Jesus an die Welt Liebe und Frieden sind möglich

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2018

Verlag

Benevento

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

19,8/11,1/1,4 cm

Gewicht

159 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0030-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2018

Verlag

Benevento

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

19,8/11,1/1,4 cm

Gewicht

159 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0030-3

Herstelleradresse

Benevento
Halleiner Landesstr 24 BT2
5061 Elsbethen
AT

Email: info@at.redbullmediahouse.com

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  • S.A.W

    5/5

    23.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bergpredigt

    Franz Alt übersetzt die Bergpredigt in die Gegenwart und wählt dafür die Form eines Interviews. Wenn man all die menschengemachten Dogmen weglässt, dann lassen sich die Worte Jesu tatsächlich als Botschaft für die Gegenwart verstehen: 1. Gewaltlosigkeit: Die Zahl der Kriege und der Gewalttaten ging in den letzten 2000 Jahren langsam zurück. 2. Die Botschaft der Frauen: Maria Magdalena war die Verkünderin der Auferstehung. Jesus forderte einen Ausstieg aus dem Patriarchat und eine Aufwertung der weiblichen Werte von Liebe und Verzeihung 3. Papst Franziskus spricht Klartext: Er wäscht den Armen die Füße und den Bischöfen den Kopf „Deine Rede sei ja, ja, oder nein, nein.“ 4. Gewaltregime lassen sich nur mit gewaltlosem Widerstand stürzen wie in Indien 1947, in Osteuropa 1989 und in Südafrika 1994. 5. Wenn man „vom Ende her denkt“ und vom ewigen Leben ausgeht, dann wird das Kriegsdenken überwunden. Beispielsweise forderte der ehem. Ministerpräsident Höppner schon vor 20 Jahren, mit den Taliban zu reden, statt sie zu bekämpfen. Dann würde in Afghanistan längst Frieden herrschen. Ein undogmatisches, dafür aber überzeugendes Buch. Siehe auch: Opelt: Die Kinder des Tantalus

  • Bewertung

    4/5

    11.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein "Interview" mit Jesus zeigt...

    Ein "Interview" mit Jesus zeigt auf, was in unserer modernen Welt schief läuft, anders sein muss. Kurzweilig und kaum religiös, regt dieses Büchlein zum Nachdenken an.

  • Wortschätzchen

    aus Kreis HD

    3/5

    05.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Jesus heute zu einem Interview zur Verfügung stünde

    Bücher mit religiösen Inhalten sind meiner Meinung nach immer sehr schwer zu rezensieren. Sie spalten und polarisieren: die einen sind modern eingestellt, die anderen sehr konservativ. Doch immer wird Religion mehr oder weniger auch zu einem Instrument, die Menschen zu manipulieren. Franz Alt lässt in diesem Buch Jesus auf Fragen von heute im Heute beantworten. Einige Ansätze finde ich wirklich gut und gelungen, andere lassen mich meinen Kopf ganz heftig schütteln. Das liegt aber wohl hauptsächlich daran, dass ich meine ganz eigene Mischung gefunden habe zwischen Glaube und Wissenschaft. Dass es aber vor sehr vielen Jahren einen außergewöhnlichen Mann gab, dessen Name Jesus war und der uns bis heute mehr oder weniger beschäftigt und beeinflusst, das lässt sich kaum abstreiten. Man muss aber auch wirklich einsehen, dass sehr viele Jahre nach dessen Leben erst schriftlich festgehalten wurde, was er gesagt und getan hat. Auch besteht kein Zweifel daran, dass Sprache immer falsch interpretiert und übersetzt werden kann und dabei vieles einen anderen Sinn ergeben kann und wird. Insofern fällt es mir noch schwerer, hier gerecht zu werten. Die Idee des Buches gefällt mir sehr. Ein „frischer Wind“ ist auch in Sachen Religion kein Fehler. Doch habe ich ein wenig das beklemmende Gefühl, dass Herr Alt Jesus ein klein wenig für sich und seine Zwecke (seine Meinung „durchzusetzen“) missbraucht. Das gefällt mir dann doch gar nicht. Was also tun? Ich denke, es ist am sinnvollsten, dieses Buch jenen zu empfehlen, die ein wenig philosophisch an die Sache herangehen wollen, nicht extrem manipulierbar sind und passende Diskussionspartner haben. Wer im Glauben unsicher ist und Hilfe und An-Leitung sucht, ist, meiner Ansicht nach, hier nicht gut aufgehoben. Ein klein wenig „heruntergeschraubt“ ist die Aussage, dass man selbst die Welt jederzeit ein bisschen besser machen kann, jedoch sinnvoll, wahr und müsste viel öfter in Erinnerung gebracht werden. In diesem Sinne bekommt das Büchlein von mir drei Sterne.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    2/5

    12.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Franz Alt enttarnt Jesus als ÖDP-Fan

    Das neue Buch von Franz Alt beschäftigt sich wieder einmal mit der Frage, was wohl Jesus zu unseren heutigen Problemen zu sagen hätte. Ob es Blasphemie ist oder nicht, mag ich nicht zu entscheiden, aber wenn Herr Alt sich sicher ist, dass Jesus heute ein glühender Anhänger der alleinigen Energieerzeugung mit Solarzellen aus chinesischer Produktion wäre, dann kann man schon leicht verwirrt sein. Vielleicht muss man Jesus dahingehend entschuldigen, dass er zu Lebzeiten noch nichts von stabilen Stromnetzen und Physik im Allgemeinen wusste, was wiederum Herrn Alt bestätigen würde, der abstreitet, dass Jesus Gottes Sohn ist. Der Jesus des Herrn Alt weiß auch zu berichten, dass die Sonne „noch Brennstoff für weitere hundert Milliarden Jahre“ hätte. Wenn man keine Ahnung von Astrophysik hat, sollte man besser schweigen anstatt solchen Unsinn einem Wehrlosen in den Mund zu legen. Die Komik bei Herrn Alt besteht jedoch nicht nur in seinen von faktischem Wissen unbelasteten moralisierenden Belehrungen, sondern vor allem darin, dass er genau das macht, was er den Theologen der letzten beiden Jahrtausende vorwirft: Er benutzt Jesus als Transportmittel für seine eigenen Überzeugungen. Der Trick ist attraktiv und erfolgreich: Man macht sich einfach die Autorität eines für viele Menschen Unanfechtbaren zu Nutze, um sie zu beeinflussen. Woher Alt so genau weiß, was Jesus einst tatsächlich gesagt und gemeint hat, ist nicht überliefert. Allerdings kommt hier ein zweiter Trick ins Spiel, der in Wirklichkeit mit dem ersten identisch ist. In seinen früheren Büchern benutzte Alt die (für Laien ebenso unanfechtbare) Wissenschaft, um andere davon zu überzeugen, dass Jesus nicht das gesagt hat, was in der Bibel steht, sondern das, was Alt glaubt. Man muss nicht sehr lange nachdenken, um zu dem simplen Schluss zu kommen, dass wir nicht wissen und auch nicht wissen können, was Jesus wirklich gesagt hat. Alles, was Jesus in der Bibel zugeschrieben wird, stammt von anderen und wurde erst Generationen nach der angeblichen Auferstehung fixiert. Folglich liest man auch erst recht nicht die Botschaften von Jesus in diesem Büchlein, sondern die persönlichen Ansichten von Franz Alt, die er Jesus in den Mund legt. Mit anderen Worten: Der ganze Text ist eine einzige selbstgerechte Anmaßung. Je länger man in diesem Buch liest, umso mehr enthüllen sich die oben schon beschriebene Methode Alts und ihre Verlogenheit. So lässt er Jesus sagen: "Wahrheit macht euch frei, Ideologie verblendet." Es dauert danach nicht lange bis der Altsche Jesus dem Leser das ganze Register grünlinker ideologischer Auffassungen von einer besseren Welt aufzählt. Wir sollen keine Braunkohle mehr verbrennen, endlich die Nationalstaaten abschaffen oder wenigstens teilweise entmachten, keine Steuern mehr für Rüstung zahlen (wie soll das gehen?), den Wehrdienst verweigern (ist eh inzwischen abgeschafft), Gerechtigkeit in die Welt bringen (was immer das auch bedeutet) und den Atomkern nicht spalten (Alts 11. Gebot). Auch mit dem Mindestlohn hat sich der erdachte Jesus auf Anfrage von Franz Alt schon intensiv befasst. In einer nicht nachvollziehbaren ökonomischen Genialität hat er ihn auf einen Dollar für die ganze Welt festgelegt. Selbstverständlich äußert sich dieser Jesus auch zu Flüchtlingen: " … sie werden aber bald in die reichen Länder drängen und sich dort holen, was ihnen zusteht." Ein paar Seiten früher ließ Alt Jesus allerdings schon verlautbaren: "Alles, was ihr besitzt, entspricht nicht eurer Leistung, es sind Geschenke zum Weiterschenken." Schon merkwürdig: Die einen haben nur etwas zu verschenken, den anderen steht etwas zu. Zusammen genommen ist das jedoch wieder entlarvend, weil Alt damit trefflich, aber wohl ungewollt den wahren Grund der Migrationsbewegungen nach Europa enthüllt: Es sind die Geschenke, die man hier abholen kann. Man könnte noch weiteres Material aus der ideologischen Schublade des Franz Alt anführen, das er Jesus in den Mund legt. Ehrlicher wäre es gewesen, wenn er Jesus aus dem Spiel gelassen hätte, statt ihn als Marketing-Vehikel zu missbrauchen. In Abwandlung eines christlichen Gebots könnte man auch fordern: Du sollst den Namen Jesus nicht missbrauchen! Auch ein solches Buch hat gute Seiten. Man kann an ihm nämlich exemplarisch die Vorgehensweise grüner Ideologen erkennen. Und die geht so: Zunächst wird eine ideale Welt als anstrebenswert postuliert. Obwohl ein solcher Zustand niemals erreicht werden kann, wird in der Folge die Realität an ihm gemessen und alles mit einer hyperventilierenden Moralpose verurteilt, was dem unerreichbaren Ideal nicht entspricht. Dazu gehört selbstverständlich auch das aus vielen Religionen bekannte Erzeugen von Schuldgefühlen. Das ist nicht immer leicht zu durchschauen, besonders dann nicht, wenn die Vorgänge komplex sind. Doch in diesem Buch gibt es ein einfaches Beispiel, das diese Methode offenlegt. Alt fordert vehement, die Stromerzeugung komplett aus den sogenannten erneuerbaren Energien zu leisten. Das geht nur, wenn man sich auf genügend viele Wasserkraftwerke stützen kann. Alt postuliert jedoch eine ideale Welt, in der das mit Solartechnologie und Windrädern funktionieren soll. Wenn er nur ein wenig von Stromnetzen und Physik verstehen würde, dann wüsste er, dass so etwas auch in absehbarer Zukunft nicht möglich ist. Strom muss bislang genau dann erzeugt werden, wenn er gebraucht wird. Es existiert gegenwärtig keine wirtschaftlich darstellbare Speichertechnologie. Wer also keine Atomkraft nutzen und alle Kraftwerke abschalten will, die mit fossilen Rohstoffen arbeiten, muss erst einmal erklären, wie dann ein Wechselstromnetz stabilisiert werden soll. Das kann weder Alt noch irgendwer anderes. Doch das kümmert diese Leute allerdings nicht, weil sie diese Zusammenhänge entweder gar nicht kennen oder nicht verstehen. Sie leben in ihrer Traumwelt und verurteilen die Realität, für deren Komplexität sie kein Verständnis aufbringen können oder wollen. Ob das im Sinne von Jesus ist, kann man sehr wohl bezweifeln.

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