Produktbild: Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause Roman | Ein bewegender Roman über Freundschaft und Zusammenhalt - "Ergreifend bis zur letzten Seite" Elle

51

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

20813

Erscheinungsdatum

23.02.2018

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

420 (Printausgabe)

Dateigröße

797 KB

Übersetzt von

Frauke Brodd

Sprache

Deutsch

EAN

9783961615056

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

20813

Erscheinungsdatum

23.02.2018

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

420 (Printausgabe)

Dateigröße

797 KB

Übersetzt von

Frauke Brodd

Sprache

Deutsch

EAN

9783961615056

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  • Lines Books

    aus Nentershausen

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein eindringliches und bewegendes Debüt!

    In letzter Zeit wurde ich immer häufiger auf "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" aufmerksam. Das Cover fiel mir auf Anhieb auf, ich persönlich finde es einfach wundervoll gestaltet, auf der einen Seite wirkt es schlicht doch auf der anderen Seite strahlt es förmlich. Auch der Klappentext klang einfach wundervoll und somit war meine Entscheidung gefallen und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Der Einstieg ins Buch fiel mir unglaublich leicht, das lag vor allem an den wundervollen Schreibstil der Autorin. Sie schreibt locker und sehr flüssig, gleichzeitig ist ihr Stil unglaublich einnehmend und bewegend. Ich merkte deutlich wie viel Herzblut sie in jedes geschriebene Wort steckte. Sie schaffte es mich in den Bann der Story zu ziehen. Schon bald blendete ich alles andere aus, es gab nur noch mich und dieses Buch. Ich habe mitgelitten, mitgeweint, und mitgetrauert. Ich war völlig versunken und die Emotionen die ich fühlte brachten mich an meine Grenzen. Es war atemberaubend, es war fesselnd und es war wie eine Sucht ich konnte und wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, es war wie eine Sucht. Ja, ich war süchtig und bekam nicht genug, auch wenn ich gewollt hätte ich hätte dieses Buch niemals freiwillig auf die Seite gelegt. Es war so viel, es war unglaublich und es ließ mich nicht mehr los. Dieses Buch wurde zu Recht mit Preisen überschüttert, eigentlich bin ich eher skeptisch wenn es um gehypte Bücher geht. Doch dieses Meisterwerk hat den ganzen Hype vollkommen verdient. Die Charaktere wurden einfach wundervoll gestaltet. Sie wirkten auf mich authentisch und realistisch. Selten habe ich Charaktere erlebt die derart Facettenreich gestaltet worden sind. Mit diesem Debüt ist der Autorin ein eindringlicher, tiefgründiger und bewegender Roman gelungen der auf ganzer Linie überzeugen kann. Ein fesselnder Roman über Trauer, Freundschaft und Familien Geheimnisse der mich bis zur letzten Seite gefangen hielt. Klare und uneingeschränkte Empfehlung. Fazit: Mit "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" ist der Autorin ein tiefgründiges und sehr bewegendes Debüt gelungen welches meine Erwartungen bei weitem übertraf. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl. An dieser Stelle möchte ich mich beim Verlag und bei Netgalley für die Bereitstellung des Buches bedanken, dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

  • Klara

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Der Trost der Wölfe

    In Carol Rifka Brunts Romanerstling “Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“ (”Tell the Wolves I´m Home”) muss die 14jährige June Elbus mit dem Tod ihres geliebten Onkels Finn fertig werden. Finn Weiss war ein bekannter Maler in New York, eine charismatische, brillante Persönlichkeit. Er starb in den 80er Jahren an der zunächst noch weithin unbekannten und unverstandenen Krankheit AIDS. June, ein Mädchen ohne Freunde, hatte ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Onkel , der ihr Interesse für das Mittelalter teilte und ihr bei ausgefallenen Unternehmungen Wissen vermittelte. Vor seinem Tod fertigte der Maler ein Porträt von June und ihrer zwei Jahre älteren Schwester Greta an, was ihm die Möglichkeit gab, die Mädchen bei unzähligen sonntäglichen Sitzungen zu sehen. Nach Finns Tod nimmt sein von den Eltern geheim gehaltener Lebenspartner Toby Kontakt zu June auf. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, von der niemand etwas wissen darf. Sie teilen ihre Trauer und ihre Erinnerungen, und June begreift, dass es Geheimnisse in ihrer Familie gibt, von denen sie nichts wusste und dass sich manches ganz anders verhält, als sie dachte. Ihre Schwester Greta, die ihr früheres inniges Verhältnis durch Boshaftigkeit und ständige Schikanen zerstört hat, gerät in eine Abwärtsspirale, die nur June bemerkt. Die sehr gefühlvolle, aber nicht rührselige Geschichte entwickelt sich auf einen Höhepunkt zu, wo alle Geheimnisse ans Licht kommen und eine Lösung der Konflikte in Sicht ist. Der Roman liest sich hervorragend und überrascht durch sorgfältige Charakterzeichnung. Die Figuren – neben June vor allem Greta und die Mutter der Mädchen – sind runde Charaktere ohne Schwarz-Weiß-Zeichnung, die die tieferen Schichten ihres Wesens allmählich offenbaren. Es geht immer wieder um Verlust und Trauer, Freundschaft und Liebe, um Geschwisterrivalität – nicht nur zwischen June und Greta, sondern auch zwischen Finn und seiner älteren Schwester Danni – , um die zur Heilung tiefer Wunden nötige Empathie und um die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Der Roman ist jedoch nicht nur ein Coming-of-Age-Roman – konsequent aus der Perspektive der jungen Ich-Erzählerin June erzählt, sondern die Autorin setzt sich auch ernsthaft mit dem Phänomen AIDS auseinander, indem sie zeigt, welches Leid die Krankheit in den betroffenen Familien verursacht und mit welcher Ignoranz die Menschen ihr damals begegneten. So sah die Reagan-Administration zunächst keine Veranlassung, Steuergelder für die Erforschung einer Krankheit zu verschwenden, an der (angeblich) nur Homosexuelle litten und die zudem noch als selbstverschuldet galt. Es ist ein Verdienst des Buches, diese vergangene Ära lebendig werden zu lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es beginnt recht gemächlich, wird dann aber zunehmend spannender. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

  • Nisowa

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Sag den Wölfen, ich bin zu Hause / eine faszinierende Geschichte

    In " Sag den Wölfen, ich bin zu Hause " kommt June nur schwer über den Verlust ihres geliebten Onkels hinweg. Doch wie sie bemerken muss, trauert sie nicht alleine um ihn und muss mit der Tatsache erst mal klar kommen. Da June nicht wusste, das es da noch jemanden in Finns Leben gab. Aber sie lernt daraus auch, das aus vielen negativen Gefühlen etwas positives werden kann. Die Story ist atemberaubend, abwechselungsreiche und spannend. Man darf mit June mitfiebern und die verschiedensten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln aber auch die ein oder andere Träne zu vergiessen. Ich musste das Buch in einem Rutsch durchlesen und konnte es nicht aus der Hand legen. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Paderborn

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Herzzerreißend offen, schmerzhaft liebevoll

    „Mir ging durch den Kopf, wie das alles gleichzeitig falsch und schrecklich und schön war.“ (S. 279) Wie oft kann einem ein Buch das Herz brechen? In „Sag den Wölfen, ich bin zuhause“ begleiten wir die junge June auf dem Weg, den Verlust ihres Onkels zu verarbeiten. Aus völlig unerwarteter Richtung wird ihr dabei Hilfe zuteil, die sie mit einigen bitteren Wahrheiten konfrontiert – und mit der Erkenntnis, dass auch in schlimmen Ereignissen etwas Gutes stecken kann, dass man manchmal etwas verlieren muss, um etwas anderes zu gewinnen. Zwischen den Seiten dieses Buchs steckt so viel, dass ich das Gefühl habe, dem Text mit meiner Rezension niemals gerecht werden zu können – vor allem nicht ohne zu viel zu verraten. Die Zartheit der Worte ließ mich immer wieder schlucken und hin und wieder musste ich kurz durchatmen und mir bewusstmachen, dass es ein Buch ist, nur ein Buch und nicht das echte Leben, nicht mein Leben. Als ich ein Drittel des Romans gelesen hatte, war ich mir immer noch nicht sicher, ob ich ihn am Ende lieben oder hassen würde. Worte wie „Alles, was sie sagte, blieb vage, als würden die Einzelheiten sie niederstechen, wenn sie zu scharf gezeichnet waren.“ (S. 37) waren so wundervoll, konnten die Stimmung so gut transportieren, doch die unfassbare Grausamkeit des Lebens, die sich hier wieder und wieder manifestierte, machte mich fertig. Ganz besonders lag das an den Figuren. „Danni sagte immer, Finn hätte jemand Besseren verdient.“ (S. 211) Diesem Urteil konnte ich mich durchaus anschließen, allerdings in etwas anderer Ausprägung als Finns Schwester Danni sich das dachte: Finn hätte eine bessere Schwester verdient. Und das war es, was mir beinahe körperliches Unbehagen bereitete: Ich konnte einige Figuren, besonders eben Danni, einfach nicht verstehen. Vielleicht ist das zu kurz gedacht, vielleicht komme ich irgendwann selbst in Situationen, in denen ich es nachvollziehen kann, oder ich bin selbst auch so und merke es nur nicht – aber wenn man jemanden liebt, dann will man denjenigen glücklich sehen. Daran glaube ich sehr fest. „Ich klammerte mich an die Vorstellung, dass alles, was sie getan hatte, aus Liebe geschehen war. Denn das konnte ich nachvollziehen. Ich konnte es verzeihen. Es ermöglichte mir daran zu glauben, dass ich vielleicht eines Tages fähig sein würde, auch mir selbst zu verzeihen.“ (S. 373) Am Ende kam ich zu dem Urteil, dass ich das Buch liebe. Es hat mich dazu gebracht, Rotz und Wasser zu heulen, und ich bleibe dabei, dass ich das Verhalten mancher Figuren nicht kapiere und auch gar nicht kapieren will. Doch die Aussage, dass auch aus Schlechtem Gutes entstehen kann, dass manchmal schlimme Dinge passieren müssen, damit gute geschehen können, die ist stark. Und so bleibt am Ende eigentlich nur eines zu sagen: „Nichts davon ist gerecht. Rein gar nichts.“ (S. 221)

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Großartig!

    „Chancen schwimmen nicht zu dir zurück, wenn du sie wegwirfst.“ (S. 43) Dank Netgalley bin ich auf „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“ von Carol Rifka Brunt aufmerksam geworden. Ich habe bisher wenig Erfahrung mit sog. „Coming of age“-Romanen gemacht, entweder, weil ich sie „übersehen“ habe oder Titel/Inhalt mich nicht angesprochen haben. Bei vorliegendem Buch war das anders – da gingen die Neugier nach dem „Was hat es mit dem Titel auf sich?“, die geniale Gestaltung des Covers und die Inhaltsangabe eine perfekte Symbiose ein und ruckzuck war das Buch auf den Reader geladen. Tja, unnu? Habe ich eines meiner persönlichen Jahreshighlights gelesen – auch wenn ich weiß, dass das Jahr noch „jung“ ist. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 14-jährigen June Elbus, die nach dem Tod ihres geliebten Onkels in einen Strudel aus Trauer und Wut gerät, gleichzeitig aber auch einem alten Familiengeheimnis auf die Spur kommt, ihre Schwester „neu“ kennenlernt und sich den Fragen des Lebens bzw. des Erwachsenwerdens stellen muss. „Alles, was ich sah, war, dass man Greta und mich in diesem Rahmen zusammengepfercht hatte. Egal, was passierte, wir beide würden für immer zwischen diesen vier Holzleisten in der Falle sitzen.“ (S. 54) Das Ganze kommt in einer wunderbar leichten, jedoch nicht zu blumigen Sprache daher. Die Geschichte spielt in den 80er-Jahren in den USA und betrachtet kritisch den seinerzeitigen gesellschaftlichen Umgang mit AIDS und bietet immer mal wieder Hinweise auf Musik und Kunst. Letzteres baut die Autorin sprachlich so perfekt in die Geschichte ein, dass das Kopfkino angeschmissen wird und unaufhörlich läuft. Nach Ende der Lektüre habe ich die Homepage der Autorin besucht, nur um festzustellen, dass die dort gezeigten Fotos von Gemälden, die sie als Inspiration genommen hat, ziemlich genau mit meiner Vorstellung der im Buch genannten Kunstwerke übereinstimmen. „Faszinierend!“ würde Mr. Spock jetzt sagen. All jenen, die sich für Musik und Kunst interessieren sowie „Coming of age“-Geschichten aufgeschlossen gegenüberstehen, sei dieses wunderbare Buch ans Herz gelegt. Großartiges Debüt! „Eine Romantikerin zu sein, bedeutet, dass du immer das Schöne siehst. Das Gute. Du möchtest nicht die düstere Wahrheit der Dinge wahrnehmen. Du glaubst daran, dass sich alles zum Guten wenden wird.“ (S. 139)

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