Produktbild: Summ, wenn du das Lied nicht kennst
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Summ, wenn du das Lied nicht kennst Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

1814 KB

Originaltitel

Hum If You Don't Know The Words

Übersetzt von

Heike Reissig + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783641219734

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

1814 KB

Originaltitel

Hum If You Don't Know The Words

Übersetzt von

  • Heike Reissig
  • Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783641219734

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  • StephanieP

    aus Innsbruck

    5/5

    17.04.2018

    eBook (ePUB)

    Lesehighlight

    Robin wächst behütet in Südafrika im zwanzigsten Jahrhundert auf. Zur selben Zeit lebt die Witwe Beauty, welche alleine für ihre Kinder aufkommen muss. Die beiden unterschiedlichen Protagonisten treffen durch Zufall aufeinander, als Robins Eltern getötet und Beauty nach ihrer Tochter sucht. Die beiden Protagonisten geben sich Geborgenheit und es entwickelt sich eine innige Beziehung. Doch Robin hat Angst, dass sich Beauty sobald sie ihre Tochter findet, von ihm entfernt. Verzweifelt trifft Robin eine folgenschwere Entscheidung. Bianca Marais Schreibstil ist sowohl flüssig als auch fesselnd. Die beiden Handlungsstränge der Protagonisten wechseln sich ab und erscheinen zunächst sehr unterschiedlich. Im Laufe des Buches werden sie allerdings sehr gelungen zusammengeführt. Die Autorin spielt zu Beginn der Handlung mit Humor, allerdings wird die Geschichte immer ernster. Die Handlung wirkt in keinster Weise konstruiert und konnte mich sowohl fesseln als auch mitreißen. Obwohl das Buch relativ viele Seiten hat, kann die Autorin unnötige Längen und Wiederholungen komplett vermeiden. Die einzelnen Protagonisten sind wirklich authentisch und vielschichtig dargestellt. Besonders gut gefällt mir, dass die Hauptcharaktere aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen und sich ihre Wege dennoch kreuzen. Besonders gelungen finde ich die Darstellung des Rassismus und Hasses gegenüber dunkelhäutigen Menschen zur Zeit der Apartheit. Die Autorin hat es geschafft die damalige Stimmung sehr gelungen und anschaulich darzustellen und zu vermitteln. FAZIT: „Summ wenn du das Lied nicht kennst“ ist mein erstes Buch der Autorin. Es konnte mich vom ersten bis zum letzten Kapitel fesseln und begeistern. Besonders die Darstellung der damaligen Stimmung in der Gesellschaft konnte mich überzeugen. Daher vergebe ich 5 Sterne und werde auch in Zukunft gerne zu Büchern der Autorin greifen!

  • Niknak

    5/5

    17.03.2018

    eBook (ePUB)

    Sehr berührende Geschichte über das Schicksal zweier Menschen in Zeiten der Apartheit

    Inhalt: Der 16.6.1976 verändert das Leben zweier Menschen und verbindet sie auf wundersame Art und Weise. Die neunjährige Robin Conrad wächst behütet in einem Vorort von Johannisburg auf, als an diesem Tag ihre Eltern ermordet werden. Da sie sonst keine Verwandten hat, kommt sie zu ihrer Tante Edith nach Soweto. Diese weiß allerdings nicht wie sie plötzlich mit einem Kind umgehen soll, da sie selbst keine hat und auch noch als Stewardess arbeitet und viel unterwegs ist. Beauty Mbali macht sich zur selben Zeit auf die Suche nach ihrer Tochter Nomsa, die an einem Schüleraufstand beteiligt sein soll, der sehr blutig durch die Polizei zerschlagen wird. Das Schicksal führt Robin und Beauty zusammen und sie entwickeln eine dicke Freundschaft, die es normalerweise unter Weißen und Schwarzen nicht gibt. Trotzdem können sie sich gegenseitig helfen, bis Robin eine fatale Entscheidung trifft. Mein Kommentar: Die Autorin Bianca Marais wurde selbst in Südafrika geboren und von einer Schwarzen großgezogen, da ihre Eltern viel arbeiteten. Daher hat sie in diesem Roman auch viele eigene Erfahrungen einbringen können, wodurch die Geschichte richtig glaubhaft und lebendig rüberkam. Sie erzählt die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven, was mir sehr gut gefallen hat. Zum einen wird Robins Perspektive erzählt, die als Weiße wohlbehütet aufwächst und erst langsam lernen muss, dass die Schwarzen auch ganz "normale" Menschen sind und nicht weniger wert sind, als sie selbst. Ihre Entwicklung kann man sehr gut nachvollziehen und leidet dabei auch mit ihr mit. Sie versteht oft nicht die Unterdrückung oder Ungleichbehandlung von Schwarzen, aber auch von Juden und Homosexuellen, da die Autorin alle drei Randgruppen gekonnt ins Buch eingebaut hat. Zum anderen erfährt man die Geschichte aus Beautys Sicht und ihren Problemen, mit denen die Schwarzen zu dieser Zeit zu kämpfen hatten. Man bekommt die Unterdrückung und Ungleichbehandlung mit und kann ihre Lage sehr gut verstehen. Man leidet richtig mit ihr mit und hofft, dass sich ihre Situation bald verbessert. Trotz all der vielen schrecklichen Dinge, die in diesem Land passieren, gibt es auch Weiße, die sich für die Rechte der Schwarzen einsetzen und dabei oft sogar ihr Leben riskieren. Dies kam im Buch auch sehr gut rüber, da Beauty einige solcher Menschen kennenlernte, die ihr halfen ihre Tochter Nomsa doch noch lebendig zu finden. Außerdem ist es der Autorin auch noch gelungen, die Trauerarbeit der Beiden über den Verlust der Eltern, aber auch der verschwundenen Tochter sehr gut rüberzubringen und dem Leser glaubhaft zu machen. Man konnte auch die Verarbeitung der Trauer richtig gut mitverfolgen. Am Ende deutet Robin an, dass es noch eine Fortsetzung geben könnte, was mir sehr gut gefallen würde, da ich gerne erfahren möchte wie es mit den Protagonisten weitergeht und wie sich ihr Leben weiter entwickelt. Da das Ende relativ offen ist, könnte ich mir so etwas sehr gut vorstellen. Mein Fazit: Ein sehr bewegender Roman, der auf die Probleme in Zeiten der Apartheit aufmerksam macht und den Leser nachdenklich zurücklässt. Dabei hoffe ich auf eine Fortsetzung des Romans, um noch mehr darüber zu erfahren. Ganz liebe Grüße, Niknak

  • Webervogel

    4/5

    15.01.2021

    eBook (ePUB)

    Über Verlust, Freundschaft und Widerstand in unmenschlichen Zeiten

    16.06.1976 – Schicksalstag in Südafrika. Im Township Soweto beginnt ein beispielloser Schüleraufstand gegen das rassistische Bildungssystem sowie das Apartheidsregime an sich. Die Polizei geht mit brutaler Gewalt gegen die größtenteils minderjährigen Demonstranten vor, viele sterben. Mittendrin im Geschehen ist die 49-jährige Beauty Mbali, eine der beiden Hauptfiguren im Roman „Summ, wenn du das Lied nicht kennst“. Sie demonstriert nicht, sie sucht – ihre 17-jährige Tochter Nomsa, die seit sieben Monaten bei der Familie von Beautys Bruder wohnt, um in Soweto eine höhere Bildung zu erlangen, als es ihr an den Schulen in ihrem Homeland möglich wäre. Beauty kann Nomsa in den Unruhen nicht finden, auch in den Tagen, Wochen, Monaten danach bleibt das Mädchen verschwunden. Doch Beauty gibt ihre Tochter nicht auf. Auch für die neunjährige Robin ist der 16.06.1976 ein Schicksalstag. Das kleine weiße Mädchen wohnt in der Minenstadt Boksburg, 50 km von Soweto entfernt, und bekommt dort nur wenig von den Unruhen in Soweto mit. Auch ihre Eltern gehen abends unbesorgt zu einer Einladung – werden auf dem Weg dorthin jedoch von Schwarzen ermordet. Von einem auf dem anderen Tag Vollwaise, bleibt Robin nur noch ihre alleinstehende Tante Edith, die Stewardess und mit ihrer plötzlichen Vormundschaft für ein Kind heillos überfordert ist. Schließlich kreuzen sich ihre und Beautys Wege. Die südafrikanische Autorin Bianca Marais, selbst erst 1976 geboren, schildert die Auswirkungen der Apartheid in „Summ, wenn du das Lied nicht kennst“ aus verschiedensten Perspektiven, was ich als wirklich gelungen empfunden habe. Zunächst einmal werden unterschiedliche Ausprägungen von Rassismus gezeigt: Bösartig, gedankenlos, gewohnheitsmäßig. An Robins Beispiel wird deutlich, was es mit einem Kind macht, wenn es in der Überzeugung aufwächst, es sei aufgrund seiner Hautfarbe anderen Menschen grundsätzlich überlegen. Durch Randbemerkungen von Beauty und anderen schwarzen Protagonisten zeigt sich, wie sich die Apartheid auf alle Lebensbereiche auswirkte: Toiletten für Weiße benutzen? Verboten. Ohne Genehmigung außerhalb des eigenen Homelands unterwegs sein? Verboten. Am Strand spazieren oder im Meer baden? Verboten, auch das ist den Weißen vorbehalten. Paradoxerweise, denn wie lässt Marais ihre Protagonistin Beauty denken: „Ich habe keine Ahnung, warum sie stundenlang in der Sonne braten, um braun zu werden, wo sie unsere Hautfarbe doch so abstoßend finden.“ Doch es gibt auch Weiße, die Beauty helfen. Menschen, denen man ihre guten Absichten vielleicht erst auf den zweiten Blick ansieht. Außenseiter mit gutem Herzen. Der Roman handelt viel von Schwarz und Weiß, ist aber nicht schwarzweiß, was mir sehr gefallen hat. Allerdings wurde mir „Summ, wenn du das Lied nicht kennst“ irgendwann zu überladen. Nach dem Verlust ihrer Eltern macht Robin eine Wandlung durch, in deren Verlauf sie erkennt, dass die Welt nicht untergeht, wenn sie und eine Schwarze das gleiche Geschirr und Badezimmer benutzen. Eine so begrüßenswerte wie nachvollziehbare Erkenntnis. Dass dieses verlorene, verstörte Mädchen aber schließlich in einer „Shebeen“, einer illegal betriebenen Kneipe in Soweto, eine flammende Rede darüber hält, dass sie hofft, dass Nelson Mandela eines Tages das Land regieren und die Nation heilen wird, so dass sie alle als Gleiche zusammenleben können – das war mir entschieden zu viel der Wandlung und weiser Vorhersehung. Das Kind wächst in einem Maße über sich hinaus, das mir fast märchenhaft erschien. Auch sonst war der Roman an einigen Stellen einfach zu schön, um wahr zu sein. Sowohl Robin als auch Beauty lernen im Verlauf des Buches, „dass einem Freunde an den seltsamsten Orten und in völlig unerwarteter Gestalt begegnen können“. Aber dass Robins neuer Freundeskreis aus einem jüdischen Jungen, einem homosexuellen Paar, weißen Widerständlern und einem Farbigen besteht, kam mir doch arg konstruiert vor; sämtliche diskriminierte Minderheiten schienen vertreten. Hier hat es Autorin Marais für meinen Geschmack einfach übertrieben – sicher aus ehrenwerten Motiven, aber zu Lasten der Glaubwürdigkeit. Trotzdem ist „Summ, wenn du das Lied nicht kennst“ ein empfehlens- und lesenswerter Roman, der das Südafrika der 1970er Jahre auf viele verschiedene Arten illustriert. Mir hat er es emotional nähergebracht, als es ein Sachbuch, eine Ausstellung oder eine Fernsehdokumentation gekonnt hätten. Dies ist ein Verdienst des Buches. Am Ende deutet Hauptfigur Robin an, dass es eventuell eine Fortsetzung gibt, die ich mir aufgrund des offenen Endes sehr gut vorstellen könnte – und auf jeden Fall lesen würde.

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    30.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich sehe dich. Ich höre dich. Du bist nicht allein."

    Ein wunderschönes Buch mit einer wunderbaren Geschichte, die durch ihre berührenden Passagen nichts von ihrer Spannung und Dringlichkeit verliert. Leser erweitern sowohl ihr Geschichtswissen als auch ihre Gefühlswelt. Gerne lesen!

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