Produktbild: Feinde
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Feinde Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

84475

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1407 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641201616

Beschreibung

Rezension

»So sind die Krimis, die unter die Haut gehen.«

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

84475

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1407 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641201616

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  • Schurken.blog

    aus Österreich

    5/5

    02.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unzensierter Spiegel unserer Zeit in einen stellenweise derben Thriller gepackt. Lesetipp!

    In Köln werden zwei Getötete in morbider Stellung gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um zwei Roma-Jungs handelt, die vom Arbeiterstrich gekommen sind. Doch die anderen Roma schweigen. Der 46-jährige Can Arat bringt einen Jungen dazu, doch auszupacken. Gemeinsam mit seiner Chefin sind sie einem Menschenhandel auf der Spur, der in politisch hohe Kreise reicht und kaum Aussicht bietet, den Schuldigen zu bestrafen. Doch Can lässt sich nicht einschüchtern und ermittelt privat weiter. Dazu fährt er bis nach Bulgarien, die Route der Roma-Arbeiterstrichjungen. Susanne Saygin hat mit "Feinde" nicht nur einen spannenden, erschreckenden Thriller geschrieben, der - bis auf ein paar Stellen der Nebensächlichkeiten, die die Handlung etwas stocken lassen - unterhaltsam zu lesen ist, sondern greift mit diesem Buch wirklich heiße Eisen an. Denn zwischen den Zeilen steckt wahnsinnig viel Kritik und die tretet nach allen Seiten aus. Die Rechten kommen verständlicherweise nicht gut weg, sie werden als hirnlose Schlägertypen in Chinohosen gezeigt. Aber auch die Linken bekommen einiges vor dem Bug: Denn Saygin zeigt, dass es mit Gutmenschentum nicht getan ist, dass das Problem der Migration- und Flüchtlingspolitik hausgemacht und gewollt ist , und viel tiefer sitzt. Dass EU-Subventionen die Armut fördern und überhaupt, dass wir alle mal nachdenken und genauer hinsehen sollten. Denn wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. Und der macht aus Armut richtig viel Kohle. Hier in "Feinde" sind es die Roma, die auf der Strecke bleiben oder tot auf dieser Balkanroute aufgefunden werden. Oder eben in Köln. Ein sehr mutiges Buch über ein absolut wichtiges Thema, das tief blicken lässt und so einiges erklärt. Und dazu noch sehr unterhaltsam zu lesen, denn dieser Can ist eine coole Socke, könnte man sagen. Und dass er auf Alleingang macht, macht ihn noch sympathischer. Dazu noch diese unzensierte Sprache zwischendurch (seine Chefin Simone wird als "Kampflesbe" bezeichnet, die Roma als "Zigeunersoße", Can selbst als "Kanake") macht diesen Thriller erschreckend lebendig und etwas derb zu lesen. Für mich das wahrscheinlich wichtigste Buch des Jahres im Krimiregal. Lesen!

  • Buecherseele79

    5/5

    02.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Deine Feinde sitzen überall

    Can und seine Chefin Simone werden zu einem Doppelmord gerufen- 2 Roma Männer in sehr eindeutiger Pose werden aufgefunden. Wer die Opfer sind, woher sie kommen, warum ihnen das widerfahren ist- das ist nun die Aufgabe von Can und Simone und sie tappen im Dunkeln. Zeugen gibt es, aber die haben zu grosse Angst und wollen nichts verraten... Im Laufe ihrer Ermittlungen bemerken Can und Simone sehr schnell dass es hier um mehr als Mord geht..um Menschenhandel, billige Arbeitskräfte, Subventionen der EU abschöpfen, Leben zu zerstören... und diese Machenschaften ziehen ihre Kreise bis ganz nach oben... Zu Beginn ist es etwas holprig, man weiss nicht so genau wohin die Geschichte führen wird, auch muss man sich an Can und Simone etwas gewöhnen da sie als Team sehr eigen miteinander umgehen- aber genau hier liegt auch der Charme der Ermittler- sie reden wie ihnen der Mund gewachsen ist, haben Ecken und Kanten und ihre privaten Probleme die sie eben auch belasten. Der Schreibstil an sich ist flüssig, sehr gut verständlich, und von Seite zu Seite packt er einen auch immer mehr bis man das Buch nur sehr ungern aus der Hand legt. Ein besonderes Augenmerkt legt die Autorin gekonnt auf die offenen Grenzen, auf den Rechtsdruck der nicht nur in Deutschland wieder zunimmt, auf die Möglichkeiten die EU zu "bescheissen" und welche dunklen Geschäfte möglich sind. Und gerade hier, wie auch in der Realität- man kommt sehr schwer an die "ganz dort oben" heran. Die jahrelangen Recherchen der Autorin haben sich auf jeden Fall ausgezahlt was man diesem Thriller auch deutlich anmerkt. Man sollte sich vielleicht auch für den "Blick über den Tellerrand" interessieren, sich mit Politik und Gesellschaft etwas auskennen damit man diesen Thriller auch gerne liest. Ein Thriller der einem den eigenen Spiegel vorhält, der zeigt dass Rechts ebenso Mist ist wie zuviel Links, dass man einen gehobenen Lebensstandard meist auf Kosten von anderen Menschen lebt die für Dumpinglöhne und kaum überleben jede Arbeit annehmen und dabei ausgebeutet werden. Mich konnte dieser Thriller auf ganzer Linie überzeugen, packen und auch schockieren und ich kann ihn daher nur empfehlen!

  • Buecherseele79

    aus Schwarzwald

    5/5

    29.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Zu Beginn ist es etwas…

    Zu Beginn ist es etwas holprig, man weiss nicht so genau wohin die Geschichte führen wird, auch muss man sich an Can und Simone etwas gewöhnen da sie als Team sehr eigen miteinander umgehen- aber genau hier liegt auch der Charme der Ermittler- sie reden wie ihnen der Mund gewachsen ist, haben Ecken und Kanten und ihre privaten Probleme die sie eben auch belasten. Der Schreibstil an sich ist flüssig, sehr gut verständlich, und von Seite zu Seite packt er einen auch immer mehr bis man das Buch nur sehr ungern aus der Hand legt. Ein besonderes Augenmerkt legt die Autorin gekonnt auf die offenen Grenzen, auf den Rechtsdruck der nicht nur in Deutschland wieder zunimmt, auf die Möglichkeiten die EU zu "bescheissen" und welche dunklen Geschäfte möglich sind. Und gerade hier, wie auch in der Realität- man kommt sehr schwer an die "ganz dort oben" heran. Die jahrelangen Recherchen der Autorin haben sich auf jeden Fall ausgezahlt was man diesem Thriller auch deutlich anmerkt. Man sollte sich vielleicht auch für den "Blick über den Tellerrand" interessieren, sich mit Politik und Gesellschaft etwas auskennen damit man diesen Thriller auch gerne liest. Ein Thriller der einem den eigenen Spiegel vorhält, der zeigt dass Rechts ebenso Mist ist wie zuviel Links, dass man einen gehobenen Lebensstandard meist auf Kosten von anderen Menschen lebt die für Dumpinglöhne und kaum überleben jede Arbeit annehmen und dabei ausgebeutet werden. Mich konnte dieser Thriller auf ganzer Linie überzeugen, packen und auch schockieren und ich kann ihn daher nur empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    08.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Urbaner Topkrimi

    Can, ein deutsch-türkischer Polizist aus Köln, wird mit einem Mord an zwei jungen Roma-Männern konfrontiert. Die Aufklärung scheint in weiter Ferne zu sein, denn keiner will etwas gesehen haben oder hat brauchbare Informationen. Can und seine Kollegin Simone mutmaßen, dass ein hiesiger Immobilienmogul seine Finger mit im Spiel hat. Doch beweisen lässt sich nichts. Nebenbei erlebt Can ein persönliche Tiefpunkt. Seine Freundin Marie wurde vor ein paar Monaten ermordet und die Beziehung zu seiner Langzeitfteundin bzw. Mitbewohnerin wird zunehmend schwieriger. Can begibt sich auf dünnes Eis indem er am Ball bleibt und sich immer weiter vor in dem verbrecherischen und skrupellosen Sumpf tastet... Ein toller und "lebensnaher" Krimi, der das Bild einer Stadt zeichnet, in dem die Behörden und die Politik keine Macht und keinen Einfluss mehr besitzen. Eine Parallelwelt, wie die in vielen grossen Städten existiert. Mit den kulturell vielschichtigen Stadtteilen, die ihre eigenen Regeln haben. Hilflose und überforderte Polizisten, denen oft die Hände gebunden sind. Und Wirtschaftsmächten, die sich mit Geld alles leisten dürfen. Toll, urban, rasant, spannend, erschreckend

  • Karlheinz

    aus Frankfurt

    4/5

    02.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Starkes Erstlingswerk mit kleinen Schwächen

    Klappentext: Für den türkischstämmigen Polizisten Can und das Ermittlungs-Team um seine Vorgesetzte Simone fängt alles mit einem Doppelmord im Roma-Milieu in einer deutschen Großstadt an. Doch dieses Verbrechen zieht schnell weite Kreise: Korruption, Menschenhandel und das Schicksal derjenigen, die von der Gesellschaft nichts mehr zu erwarten haben, sind der Schmelztiegel, in dem sich dieser fesselnde, emotionale und realistische Roman um das Leben und Überleben in unserer heutigen Zeit entfaltet. Der Polizist Can tut alles, um die Wahrheit zu finden und gleichzeitig seine Menschlichkeit nicht zu vergessen. Sein Kampf gegen die eigene Fehlbarkeit ist zugleich eine kraftvolle Suche nach Erlösung und Liebe. Der Autor: Susanne Saygon, geboren 1967 im Rheinland, studierte Geschichte in Köln und Cambridge. Sie hat deutsch-türkische Wurzel und lebte knapp zwanzig Jahre in Köln. Es handelt sich um ihren Debütroman, für den sie fünf Jahre recherchiert und ihre eigenen Wurzeln hat einfließen lassen, was deutlich merkbar ist. Buchcover: Das Cover erscheint ein wenig düster und bedrückend, hat mit dem Inhalt des Buches nur bedingt was zu tun und noch Luft nach oben. Handlung: Die Handlung hat einen roten Faden, eingeteilt in Kapitel mit der genau richtigen Länge. Sie entwickelt sich langsam und kommt immer mehr in Fahrt. Bereits am Anfang wird eine Spannung erzeugt, die bis zum Ende des Romans stetig gesteigert wird. Für einen Debütroman schon recht gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil ist manchmal ein wenig einfach gehalten, lässt sich aber angenehm flüssig lesen. Bereits nach wenigen Seiten hat mich der Roman nicht mehr los gelassen und es fiel mir schwer ihn aus der Hand zu legen, was mehr an der tollen Handlung liegt. Es kommt zu einigen ungewöhnlichen Redewendungen, die sich dann mehrfach wiederholen und dadurch nicht besser werden. Protagonisten: Der Protagonist steht natürlich im Mittelpunkt, jedoch wird er sehr ausführlich dargestellt, wodurch auffällt, dass gerade die weiteren Protagonisten ein wenig zu kurz kommen und vieles offen lässt. So wirkt das Ganze am Ende nicht allzu ausgewogen. Fazit: Die Autorin versucht bei ihrem Debütroman einen Krimi mit einer Botschaft zu verknüpfen. Dazu werden mehrere Geschehnisse aus der Vergangenheit mit der aktuellen Handlung verknüpft. Dieses schafft sie so geschickt, dass keine Fragen aufkommen, sondern alles nachvollziehbar ist. Wenn die kleinen Schwächen bei Schreibstil und den Protagonisten nicht wären, hätte ich sogar fünf Sterne gegeben, denn die Darstellung von Köln und vor allem dem deutsch-türkischen Kommissar sind mehr als gelungen. Die fünfjährige Recherche wird hier deutlich sichtbar.

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