Produktbild: Lehrer über dem Limit

Lehrer über dem Limit Warum die Integration scheitert

4

16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2018

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/2,5 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Cool Grey / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-184-1

Beschreibung

Rezension

"Eine Lehrerin erzählt, warum deutsche Schulen bei der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund scheitern."
WELT kompakt 26.3.2018

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2018

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/2,5 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Cool Grey / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-184-1

Herstelleradresse

Europa Verlage GmbH
Johannisplatz 15
81667 München
Deutschland
Email: info@europa-verlag.com
Url: www.europa-verlag.com
Telephone: +49 89 18947330
Fax: +49 89 189473316

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Siegbert Rudolph, www.der-lesekoch.de

    aus 90522 Oberasbach

    5/5

    31.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ich denke, dieses Buch hat…

    Ich denke, dieses Buch hat unsere Republik gebraucht. Die Autorin wagt sich, so manche Entwicklung im Zusammenhang mit Flüchtlingen kritisch anzusprechen, ohne den Verdacht der Fremdenfeindlichkeit zu erwecken. Sie macht deutlich, wie mit unserer sozialstaatlichen Fürsorge vielen Leistungsempfängern die Eigeninitiative abtrainiert wird, mit der sie auch selbst für sich sorgen könnten. Sie kritisiert den völligen Verzicht auf Sanktionen im Bereich Erziehung und Bildung, und dass man so tut, als wäre der Verzicht auf Sanktionen der einzig zielführende Weg, um permanent Regeln verletzende Menschen zu sozial verträglichen Verhalten zu bewegen. Die Beispiele, die sie bringt, gehen teilweise unter die Haut. Insbesondere die Schilderung der Verhaltensmuster aufgrund von Kämpfen um höhere Rangordnungsplätze öffnete mir eine völlig neue Sicht. Es wird deutlich, wie weltfremd Behörden agieren, etwas, das auch ich in meinem bescheidenen Erfahrungsfeld so wahrnehme. Die Autorin geißelt mit überzeugenden Beispielen die überzogene politische Korrektheit. Gut finde ich, dass nicht nur auf Probleme hingewiesen wird, sondern auch konkrete Maßnahmen zur Verbesserung genannt werden. Der Epilog enthält eine Liste mit Punkten, die zeigen, wie wir den Einwanderern bedingungslos in einem ihre Wertvorstellungen akzeptierenden Entgegenkommen und fast unbegrenzter materieller Versorgungsbereitschaft begegnen. Es folgt auch noch ein Katalog mit Maßnahmen von der Bindung der Förderung an Mitarbeit bis hin zur Ausbildung der Lehrer und der Schaffung von institutionellen Sanktionen im Bildungswesen. Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen, an vielen Stellen am Rand Zustimmung vermerkt, und hoffe, dass es, wie die Autorin wünscht, die Diskussion zum Thema Integration erfrischend belebt.

  • HSL

    5/5

    15.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Mein Eindruck

    Über 40 Jahre Berufserfahrung an Haupt- und Realschulen in Frankfurt/Main und in Lehrerfortbildungen weist die Autorin Ingrid Freimuth auch mit Lehrerkollegien aller Schularten in pädagogischen Tagen, die sie plante und durchführte auf. Bereits der Titel zeigt mir, wie wenig der Staat sich für dieses brisante Thema interessiert. Doch der Europa Verlag bringt es mit der neuen Veröffentlichung zur Sprache. Bei der Anordnung Probleme der Migranten zu lösen, hat die Regierung bis heute die Lehrer allein gelassen und die Lehrerschaft soll ausbaden, was die Regierung einfach so entscheidet. In diesem Buch wird nochmals ganz stark unterstrichen, was wir alle samt tagtäglich mit Migranten am eigenen Leib erfahren, nur noch viel intensiver. Auch in der sozialpädagogischen Lernhilfe, wo die Autorin Kurse an der Volkshochschule im Bereich »Deutsch als Zweitsprache« hielt, kommt es stark zum Tragen. Denn die Rangordnungsstrukturen der ausländischen Familien bestimmen sogar über unsere Wertevorstellungen hinaus und ignorieren diese mit Überheblichkeit und nicht erst seit 2015. Der Regelapparat des Staates dringt tief in die Schulen ein, jedoch besteht kaum eine Möglichkeit bei Verletzungen diese Regeln mit Sanktionen durchzusetzen. Obwohl es bei der Justiz, im Straßenverkehr oder auch zwischen Staaten selbstverständlich ist, passiert an Schulen und Bildungseinrichtungen nichts und die zahlreichen Migranten werden weiterhin in ihrem passiven Verhalten und stark materiell unterstützt. Durch die vielen Integrationsförderungen entstehen immer mehr Versorgungserwartungen der Eingewanderten die aus unterschiedlichen Kulturen stammen. Die damit sehr angespannten Verhältnisse wachsen und das Lernniveau leidet, weil es an politischen Entscheidungen fehlt oder auch erst durch Entscheidungsvermeidungen entstehen konnte. Gerade eben ist das neue Bundeskabinett gewählt wurden und ich frage mich wozu? Wenn die Kritik bei ausländischen Verhaltensweisen angebracht ist, hat man diese Menschen nicht mit Nazis zu vergleichen und ich empfinde es sowieso ganz schäbig immer wieder in eine solche Ecke gestellt zu werden. Ein Sanktionskatalog wäre die Antwort, damit den Lehrern wieder Respekt gezollt wird. In diesem Buch beschreibt die Autorin realistische Szenen und Betrachtungen des Lehreralltags mit widrigen Umständen und Begleiterscheinungen. Mit der Beschwörungsformel „Wir schaffen das“, wird es wohl kaum klappen, denn damit hat die Bundeskanzlerin das Problem dem Deutschen Volk auferlegt. Sie hat es sträflich versäumt die Einwanderer mit „Ihr schafft das“ anzusprechen. Nun fordern die Migranten Unterstützung rund um die Uhr und Eigeninitiative fehlt. Deshalb wird Integration auch nicht funktionieren. Die genannten und dargelegten Beispiele, die seit Jahren nicht von der Politik überarbeitet werden, führen zu diesem Dilemma. Und alles was Frau Freimuth aufgeführt hat sollte jeder Bundesbürger wissen und vor allem der Bundesregierung vorgelegt werden. Die Autorin nennt das Kind beim Namen und ist eine sehr kompetente Frau die nicht überhört werden soll.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    4/5

    08.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ehrliche Einblicke in den Alltag einer Lehrerin

    Die Autorin bricht in ihrem Buch mit der seit vielen Jahren in der deutschen Gesellschaft bestehenden "political correctness" und schildert unverblümt ihre Erlebnisse als Lehrerin aus mehr als 40 Jahren Berufserfahrung. Dabei fokussiert sich die Autorin auf ihre Berufsjahre an Hauptschulen, um die dortigen herausfordernden Schulverhältnisse anhand von Fallbeispielen anschaulich zu beschreiben. Meiner Meinung nach diskriminiert Frau Freimuth mit ihren gemachten Erfahrungen weder eine bestimmte Religionsgemeinschaft, noch eine bestimmte Gesellschaftsschicht. Die Autorin bezieht sich in ihrem Buch auf eigene Erfahrungen, eigene Erlebnisse sowie eigene Emotionen, die eventuell nicht für jedem Leser nachvollziehbar sind. Da ich selbst Lehrerin an einer Brennpunktschule in einer Großstadt bin, teile ich so einige Erlebnisberichte der Autorin. Im Epilog macht Frau Freimuth deutlich, dass nicht nur an Schulen, sondern im gesamten gesellschaftlichen Bereich unseres Lebens, eine missverstandene politische Korrektheit nicht zur Integration von zugewanderten Mitmenschen beitragen kann. Wer sich für eine ehrliche Beschreibung der Verhältnisse an einigen deutschen Schulen interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

  • Bewertung

    aus Laer

    1/5

    22.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    auch LehrerInnen können irren...

    unfreiwillig offenbart die Aurorin folgendes... 1. Ein Bildungssystem soll gefälligst stets dem jeweiligen Gesellschaftssystem dienen. 2. Wer nicht "kompatibel" ist fällt durch. 3. Nicht kompatibel sind z.B. Kinder, die lieber stundenlang Klavierüben oder im Schwimmbad endlos Bahnen ziehen, statt fur Latein und Mathe zu büffeln. 4. Nicht kompatibel sind ferner Migranten-, ALG2-, oder Arbeiterkinder, die es wagen von einem Medizin- oder Jurastudium zu traumen. (die OECD rügt Deutschland regelmäßig wegen mangelnder Chancengleichheit) 5. Lehrkräfte sind letzlich auch nur Menschen, und somit anfällig für Vorurteile und Verallgemeinerungen. Ein Kind, dem dadurch klar gemacht wird, dass es nicht viel zu erwarten hat wird aufgrund dieser Frustration allzugern in die Rolle des Störenfrieds hineingleiten, die man ihm schon vorab zugewiesen hat. In diesem Sinne sollten Schulabbrecherquoten auch einmal im Hinblick auf die Verantwortung der PädagogInnen hin bewertet werden. Dem verweigert sich die Autorin leider. 6 Wer Erfahrung uber alles stellt ist nicht mehr offen für die Wahrnehmung von Entwicklungen. Auch MigrantInnen sind nicht im Jahr 1970 stehengeblieben. Frau Freimuth scheint dagegen 40 Jahre Beruf zur Festigung ihrer Klischees genutzt zu haben. Alles in allem ein weiters Buch, dass v.a. spalten und primitive Urängste vor allem Anderssein bedienen will. Die AFD wird es freuen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

1

3

0

2

0

1

1

Bewertungen (4)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Lehrer über dem Limit