Produktbild: Eine Liebe, in Gedanken

Eine Liebe, in Gedanken Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2,5 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Weiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87518-7

Beschreibung

Rezension

»Es liegt eine Magie über diesem Roman, jene Magie, die von großartigen Bildern ausgeht, die einen nicht loslassen.« ("Tanja Jeschke / Stuttgarter Zeitung")
»Unangestrengt poetisch kommt er daher, dieser kostbare, tröstliche Liebesroman.« ("Oliver Jungen / DIE ZEIT")
»Ein glänzendes, bewegendes Buch, das ohne laute Töne auskommt.« ("Rainer Moritz / MDR Kultur")
»Einer der besten Liebesromane überhaupt.« ("Maren Keller / Literatur SPIEGEL")
»Der Roman ist eine Feier der gedanklichen Emanzipation von den Zumutungen des erlebten Lebens.« ("Carsten Otte / SWR 2")
»Eindringlich und berührend.« ("Meike Schnitzler / BRIGITTE")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2,5 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Weiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87518-7

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    29.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebe in Gedanken

    Ein wunderschönes Buch mit Tiefgang. Hat mir sehr gut gefallen und war im Nu gelesen.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    06.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebe, in Gedanken

    "Hamburg, 1964. Antonia und Edgar scheinen wie füreinander gemacht. Sie teilen den Traum von einer Zukunft fern von ihrer Herkunft. Im Krieg geboren und mit Härte und Verdrängung aufgewachsen, wollen die Welt kennenlernen, anders leben und lieben als ihre Eltern. Edgar ergreift die Chance, für eine Außenhandelsfirma ein Büro in Hongkong aufzubauen. Toni soll folgen, sobald er Fuß gefasst hat. Nach einem Jahr der Vertröstungen löst Toni die Verlobung. Sie will nicht mehr warten und hoffen, sondern endlich weiterleben. Tonis und Edgars Leben entwickeln sich auseinander, doch der Trennungsschmerz zieht sich wie ein roter Faden durch beide Biographien. Toni lebt in dem Konflikt zwischen ihren Idealen von Freiheit und Unabhängigkeit und dem Wunsch, sich zu binden, um Edgar zu vergessen. Fünfzig Jahre später, nach dem Tod ihrer Mutter fragt sich Tonis Tochter: War ihre Mutter gescheitert oder lebte sie, wie sie es sich gewünscht hat: selbstbestimmt und frei? Wer war dieser Mann, den sie nie vergessen konnte? Die Tochter will ihm begegnen, ein einziges Mal." - soweit der Klappentext. Kristine Bilkau, Jahrgang 1974, hat Geschichte und Amerikanistik studiert. Ihr Debütroman "Die Glücklichen" fand ein begeistertes Medienecho, wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg. (Quelle: Klappentext) Das Cover zeigt eine Frau, gekleidet im Stil der 60er Jahre, die aufs Meer schaut, das den Farbtupfer setzt. Ein Cover, das in seiner Schlichtheit die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Kristine Bilkau schreibt einen ganz eigenen Stil, klar, gefühlvoll und intensiv. Jeder Satz, jedes Wort sitzt, keine Schnörkel, keine Klischees. Der Roman ist in viele, recht kurze Kapitel unterteilt. Dabei wechseln sich Gegenwart, das Auflösen der Wohnung der verstorbenen Mutter mit all den Fragen, die das aufwirft und Vergangenheit, die Liebe zwischen Toni und Edgar ab. Diese Liebe, die sich nicht erfüllt hat, hat Tonis Leben entscheidend verändert. Tonis Tochter versucht, Antworten auf die Frage nach dem "Warum" zu finden, es gelingt ihr nicht. Kristine Bilkau hat einen wunderbaren, berührenden Roman geschrieben, der mich absolut begeistert hat.

  • Lese-katze92

    5/5

    26.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Edgar und Toni lieben sich,…

    Edgar und Toni lieben sich, sie scheinen füreinander bestimmt. Sie sind nicht nur unzertrennlich, sondern träumen beide von einem besseren Leben zu zweit. Während Edgar mit seiner beruflichen Situation immer frustrierter erscheint, könnte es bei Toni kaum besser laufen. Doch schon bald zeichnen sich die ersten Beiden ab. Toni muss immer wieder schmerzlich erfahren, dass sie ihrer Zeit zu weit voraus ist. Während sie sich auch von erniedrigenden Situationen nicht ermutigen lässt, ahnt sie nicht, dass die größte Herausforderung noch bevorsteht, denn Edgar hat ein vielversprechendes Arbeitsangebot in Hongkong erhalten. Weit weg von Deutschland und weit weg von seiner geliebten Toni. Jahrzehnte später ist Toni friedlich entschlafen. Langsam und behutsam löst ihre Tochter nun den Haushalt auf. Dabei fallen ihr nicht nur all jene vertraute Dinge in die Hände, die ihr nur allzu vertraut sind, sondern auch ein Stapel Briefe. Jene Briefe, welche Edgar ihrer Mutter schrieb, als diese noch jung und voller Träue war. Sie lässt dabei nicht nur die Beziehung ihrer Mutter Toni und die von Edgar Revue passieren, sondern reflektiert zugleich auch das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und bin noch immer sehr berührt von der zarten und behutsamen Schreibweise der Autorin. Sie erzählt in ihrem Roman nicht bur über die tragische Liebe zweiter Menschen voller Hoffnungen und Träume, sondern zeigt dem Leser auch auf, mit welchen Widrigkeiten eine junge Frau in diesen Zeiten zurechtkommen musste. Auch verdeutlicht ihr Werk, mit Blick in die Vergangenheit einer jungen Frau, wie viel sich teilweise für die Frauen heutzutage verändert hat, aber auch noch verändern muss. Die Liebe zwischen Toni und Edgar hat mich nicht nur Träumen sondern auch verzweifelt den Kopf schütteln lassen. Gerne hätte ich sie manchmal wachgerüttelt oder sie einfach nur getröstet. Aber auch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter kam nicht zu kurz. So musste diese sich wichtigen Fragen stellen, wie "Habe ich genug Zeit mit meiner Mutter verbracht? War sie einsam? Habe ich meine Mutter wirklich gekannt?". Dies sind Fragen, die sich viele Menschen auch im echten Leben stellen sollten bzw. sicherlich stellen werden. Mit "Eine Liebe, in Gedanken", ist der Autorin eine einfühlsam und behutsam erzählte Geschichte gelungen, welche mich als Leserin nicht nur berühren konnte, sondern mich zugleich auch zum Nachdenken angeregt hat.

  • Lese-katze92

    5/5

    26.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebe, in Gedanken

    Edgar und Toni lieben sich, sie scheinen füreinander bestimmt. Sie sind nicht nur unzertrennlich, sondern träumen beide von einem besseren Leben zu zweit. Während Edgar mit seiner beruflichen Situation immer frustrierter erscheint, könnte es bei Toni kaum besser laufen. Doch schon bald zeichnen sich die ersten Beiden ab. Toni muss immer wieder schmerzlich erfahren, dass sie ihrer Zeit zu weit voraus ist. Während sie sich auch von erniedrigenden Situationen nicht ermutigen lässt, ahnt sie nicht, dass die größte Herausforderung noch bevorsteht, denn Edgar hat ein vielversprechendes Arbeitsangebot in Hongkong erhalten. Weit weg von Deutschland und weit weg von seiner geliebten Toni. Jahrzehnte später ist Toni friedlich entschlafen. Langsam und behutsam löst ihre Tochter nun den Haushalt auf. Dabei fallen ihr nicht nur all jene vertraute Dinge in die Hände, die ihr nur allzu vertraut sind, sondern auch ein Stapel Briefe. Jene Briefe, welche Edgar ihrer Mutter schrieb, als diese noch jung und voller Träue war. Sie lässt dabei nicht nur die Beziehung ihrer Mutter Toni und die von Edgar Revue passieren, sondern reflektiert zugleich auch das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und bin noch immer sehr berührt von der zarten und behutsamen Schreibweise der Autorin. Sie erzählt in ihrem Roman nicht bur über die tragische Liebe zweiter Menschen voller Hoffnungen und Träume, sondern zeigt dem Leser auch auf, mit welchen Widrigkeiten eine junge Frau in diesen Zeiten zurechtkommen musste. Auch verdeutlicht ihr Werk, mit Blick in die Vergangenheit einer jungen Frau, wie viel sich teilweise für die Frauen heutzutage verändert hat, aber auch noch verändern muss. Die Liebe zwischen Toni und Edgar hat mich nicht nur Träumen sondern auch verzweifelt den Kopf schütteln lassen. Gerne hätte ich sie manchmal wachgerüttelt oder sie einfach nur getröstet. Aber auch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter kam nicht zu kurz. So musste diese sich wichtigen Fragen stellen, wie "Habe ich genug Zeit mit meiner Mutter verbracht? War sie einsam? Habe ich meine Mutter wirklich gekannt?". Dies sind Fragen, die sich viele Menschen auch im echten Leben stellen sollten bzw. sicherlich stellen werden. Mit "Eine Liebe, in Gedanken", ist der Autorin eine einfühlsam und behutsam erzählte Geschichte gelungen, welche mich als Leserin nicht nur berühren konnte, sondern mich zugleich auch zum Nachdenken angeregt hat.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    25.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Zeitreise, in Gedanken

    In ihrem zweiten Roman „Eine Liebe, in Gedanken“ nähert sich die Autorin Kristine Bilkau einem großen Thema: Wer waren unsere Eltern? Wie waren sie, als sie selbst noch junge Menschen waren? Wie sah ihr Alltag aus, welche Leidenschaften, Ängste, Träume hatten sie? Und inwiefern kann man selbst als Kind dieser Person in der Vergangenheit noch nachspüren? Die Protagonistin in Bilkaus Roman findet nach dem Tod ihrer kürzlich verstorbenen Mutter beim Aufräumen derer Wohnung alte Briefe, Bücher, Fotos. Sie beginnt, anhand dieser Indizien die Vergangenheit ihrer Mutter zu rekapitulieren, ergänzt die Erzählungen ihrer Mutter mit den Informationen und Anhaltspunkten, die sie aus den alten Fundstücken erhält. Dabei nimmt sie den Leser mit in die 60er Jahre, die Zeit, in der ihre Mutter Antonia, genannt Toni, ihre erste große Liebe Edgar kennenlernte. Der Roman spielt nun, sowohl vom Erzählanteil her, aber vor allem auch bezogen auf Lebendigkeit und Intensität hauptsächlich in den Jahren 1964 – 1967. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Umstände, Besonderheiten und den Mitte der 60er Jahre eher noch miefig-konservativen Zeitgeist einzufangen. Toni und Edgar, junge Erwachsene, die gerade den ersten Schritt ins Leben wagen, sehnen sich nach einem unabhängigen, aufregenden und gemeinsamen Leben. Aber so einfach war das damals noch nicht. Junge Frauen wurden von ihren Müttern dazu angehalten, sich vom „Richtigen“ schnell den Ring an den Finger stecken zu lassen, damit das Projekt Familienplanung anlaufen konnte und vor allem der Familie keine „Schande“ gemacht wurde. Unverheiratete, allein wohnende junge Frauen fanden sich unter den Argusaugen einer ältlichen Hauswirtin wieder, die darauf achtete, dass potentielle Liebhaber auch ja nicht über Nacht blieben. Eine freie Sexualität durch die damals ja schon verfügbare Antibabypille? Doch nicht für unverheiratete kinderlose Frauen! Diese Ebene hat mir im Buch am Besten gefallen – wie lebendig und plastisch die 60er Jahre vor meinem inneren Auge entstanden sind. Das Buch las sich dabei fast von allein – der Schreibstil der Autorin ist so leicht, so unkompliziert, so tragend - und entwickelt dennoch einen unwiderstehlichen Sog, so dass ich mich von Anfang an sehr gut auf die Geschichte einlassen konnte. Ich hatte vor dem Lesen sehr (!) viele restlos begeisterte Stimmen zu dem Buch gehört – und wie das manchmal ist, wenn man sehr hohe Erwartungen an ein Buch hat, gab es dann irgendwann ab der zweiten Hälfte einen Hauch von Ernüchterung bei mir. Als Leser verfolgt man, wie Edgar Deutschland verlässt, um im Ausland den beruflichen Aufstieg anzugehen, und Toni monatelang voller Sehnsucht darauf wartet, dass er sie nachholt. Es kommt, wie es kommen muss – die Beziehung versandet, läuft aus, zu einem gemeinsamen Leben in der Ferne kommt es nicht mehr. Aus den Puzzleteilen, die der Leser aus der Perspektive von Tonis Tochter in der Gegenwartsebene erhält, bekommt man eine Ahnung davon, wie Toni dennoch zeitlebens an dieser Liebe hing, nach Erklärungen gesucht hat, sie niemals loslassen konnte – sie eben „in Gedanken“ weitergeführt hat. An und für sich also eine gefühlvolle, tiefgehende Geschichte – woher, also die Ernüchterung? Ich glaube, sie kam hauptsächlich daher, dass ich als Leser schon fast enttäuscht war, die Entwicklung Tonis von einer lebensfrohen, positiven, selbstbewussten Frau hin zu einer Wartenden mitzuerleben, die all ihre eigenen Pläne und Träume aufgibt, um darauf zu warten, dass Edgar sie doch endlich nachholen würde. Sie kündigt ihren Job, ihre Wohnung, steht vor dem Nichts – und fragt monatelang noch nicht mal nach, warum. „Sie muss ihn gehen lassen, seine Wünsche und Hoffnungen müssen sich erfüllen, denn nur dann können sich auch ihre Wünsche und Hoffnungen erfüllen.“ (S. 147) Mit dieser Entwicklung habe ich vor allem deswegen gehadert, weil sich Edgar für mich bis zu dem Zeitpunkt, wo er ins Ausland geht, schon mehr oder weniger ins Aus manövriert hatte. Ein Zauderer, ein „Waschlappen“, der für nichts und niemanden Verantwortung übernehmen will, den Sensiblen markiert, wenn es mal nicht nach seinen Wünschen geht, sich dann aber in der Rolle des beruflich Erfolgreichen gefällt, der „Frauchen“ nachholt, wenn er glaubt, dass jetzt die Zeit gekommen sei. Schlimm. Ich habe Toni einfach nicht gewünscht, sich so hinhalten zu lassen. Vermutlich habe ich die Entwicklung der beiden zu sehr aus unserem heutigen Blickwinkel auf Gleichstellung, weibliches Selbstbewusstsein und Selbstverständnis beurteilt – aber ich konnte mich davon beim Lesen nicht frei machen, und so haben es mir sowohl Toni als auch (besonders) Edgar in der zweiten Hälfte des Romans nicht leichtgemacht, mit der gleichen Begeisterung einzutauchen. Die dem Geschehen in den Sechzigern übergeordnete Idee – die Auseinandersetzung von Tonis Tochter mit der Vergangenheit und Persönlichkeit ihrer Mutter fand ich gut, sie spielte für mich allerdings eine eher untergeordnete Rolle. Bezüglich dieses Aspekts hatte ich etwas mehr Fokus, mehr Tiefe erwartet. Für mich blieb diese Ebene jedoch mehr erzählerischer Rahmen, eine zweite Ebene, die die unterschiedlichen Abschnitte aus der Vergangenheit zusammenfügt und manches erklärt, selbst jedoch keine allzu große Rolle spielt. Der Roman erhält von mir dennoch vier Sterne, für Kristine Bilkaus wunderbaren Stil, den unaufgeregten und doch mitreißenden Erzählfluss und die lebendigen Schilderungen der 60er Jahre, die mich in eine Zeit haben eintauchen lassen, die so ewig ja noch nicht her ist – und doch ganz anders war.

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