Künstlergemeinschaft "Brücke" Anfang und Dresdner Jahre
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Sprache:Deutsch
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.08.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
187 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640397525
Im liberalen Bürgertum finden lebensreformerische Gedanken in vielfältiger Form eine wachsende Zahl von Anhängern: Gleichberechtigung der Frauen, Bodenreform und Sozialprogramme, gesundes Leben, freie Schulen... Das kulturelle Leben der Stadt ist rege, im Theater stehen mit Hauptmann, Ibsen, Gorki und Tschechow, die Dramatiker des Naturalismus, auf dem Programm; 1905 gelangt die Oper "Salome" von Richard Strauss zur Uraufführung. Allerdings gibt es auch gegenläufige Strömungen im Reich: Die Weltausstellung 1889 in Paris, ganz im Zeichen des Gedenkens an die französische Revolution, wird vom Deutschen Reich offiziell boykottiert.
Aber die künstlerische Opposition formiert sich: 1893 wird die Dresdner Sezession gegründet, nur ein Jahr nach der Münchner Sezession, die Berliner Sezession wird erst 1898 folgen. In Dresden zeigen die Galeristen Ernst Arnold und Emil Richter Werke von Vincent van Gogh und Paul Gauguin und beeinflussen damit maßgeblich die junge Künstlergeneration der Stadt.
Am 7. Juni 1905 schließen sich vier Studenten der Technischen Hochschule Dresden zur Künstlergemeinschaft "Brücke" zusammen. Ernst Ludwig Kirchner und Fritz Bleyl kennen sich bereits seit 1901 und stehen unmittelbar vor dem Abschluss ihres Architekturstudiums, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff haben ihr Studium dagegen gerade erst aufgenommen.
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