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Produktbild: Sami und der Wunsch nach Freiheit
Artikelbild von Sami und der Wunsch nach Freiheit
Rafik Schami

1. Sami und der Wunsch nach Freiheit (Ungekürzt)

Sami und der Wunsch nach Freiheit

Gesprochen von
11

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wolfgang Berger

Spieldauer

8 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

14.07.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

127

Verlag

Lindhardt og Ringhof

Sprache

Deutsch

EAN

9788711836262

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Wolfgang Berger

Spieldauer

8 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

14.07.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

127

Verlag

Lindhardt og Ringhof

Sprache

Deutsch

EAN

9788711836262

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Eine etwas andere Fluchtgeschichte

monerl aus Langen am 04.05.2018

Bewertungsnummer: 1101775

Bewertet: Hörbuch-Download

Kurzmeinung: Genre: Roman Handlung: Scharif, der der katholischen Minderheit in Syrien angehört und auf seiner Flucht aus Syrien über die Türkei im Mai 2012 in Deutschland angekommen ist, vermisst seinen besten Freund Sami, mit dem er seine Kindheit und sein ganzes Leben, bis zur Flucht, verbracht hat. Sie teilen große und kleine Geschichten, die sie verbinden. Im Leben geht es nicht nur gut und schön zu. Es gibt Höhen, Tiefen und einige Verletzungen und ein jede hinterlässt mal große, mal kleine Narben in unserem Leben. Samis Leben in Syrien hat, obwohl er noch sehr jung ist, bereits viele Narben. Scharif erzählt uns von diesen Wunden. Charaktere: Obwohl dies ein Roman voller Geschichten ist, ist dies eine Erzählung von wahren Erlebnissen. Scharif und Sami sind nicht erfunden. Rafik Schami lernt den geflüchteten Scharif kennen, der ihm von sich erzählt. Dabei kann er Sami nicht auslassen, denn sein und Samis Geschichten überschneiden sich sehr. Und so lässt der Autor die beiden Freunde vor unserem Auge entstehen und schreibt eine ganz andere Art von Fluchtgeschichte. Spannung: Dieses Buch lebt nicht von Spannung. Auch wenn man gespannt ist, was die beiden Jungen so erleben und wie es dazu kam, dass sie fliehen mussten. Schreibstil: In typischer Schami-Manier bekommen wir viele Geschichten in einer. Denn im Leben von Sami spielen auch der Postbote Elias, Josephine, der Süßigkeitenverkäufer Hasan und noch viele andere eine große Rolle. Und alle haben Spuren und Einkerbungen in Samis Herzen hinterlassen. Der Autor erzählt ein wahres "Märchen" und findet die richtigen Worte, einerseits den Finger in die Wunden Syriens (Drill und harte Schläge in den Schulen, Überwachung der Menschen durch den Geheimdienst, Folterungen der Menschen bei Nichtgefallen ihrer Lebensweise, Äußerungen usw., der Kinderaufstand in 2012 und die unmenschliche Reaktion des Regimes darauf) zu legen und andererseits dennoch eine angenehme Geschichte darüber zu schreiben, die man gerne liest und die der Gewalt etwas die Kraft nimmt, ohne sie zu verharmlosen. Denn Schami will berichten, informieren, die Augen öffnen, den Fokus auf die Menschen legen und nicht die Leser verschrecken. Das ist wahre Schreibkunst! Ende: Alles spitzt sich zu. Im Laufe der Zeit ist abzusehen, dass die Menschen zwar ein Leben in Ruhe und Frieden haben wollen aber dass es so nicht weitergehen kann. Das moderne Leben und das Internet verhelfen zu großer Vernetzung trotz der alltäglichen Überwachung und der Aufstand bricht aus. Das Regime findet keine Kontrolle außer Freiheitsberaubung, Gewaltausübung und unmenschlicher Folterung bis hin zur Tötung. Menschen, von Kindern bis zu Erwachsenen, sind nicht mehr sicher und müssen fliehen, um ihr Leben zu retten. So trennen sich durch die Flucht die Wege von Scharif und Sami. Und ich hoffe für sie, dass sie irgendwann wieder zusammenfinden und ein glückliches Leben führen dürfen, egal wo das sein mag. Hörbuch: Der Sprecher trifft genau den richtigen Erzählton für diese Geschichte. Manchmal frech, manchmal melancholisch aber auch hoffnungsvoll, je nachdem, welche Geschichte gerade erzählt wird. Ich habe sehr gerne zugehört und Scharif und Sami auf ihrem Weg begleitet. Fazit: Da ich eine große vielen kleinen Geschichten bevorzuge, die auch hier angerissen und spannend erzählt werden und dann leider ihren Abschluss finden (müssen), habe ich einen Stern abgezogen. Insgesamt ist Rafik Schami mit "Sami und der Wunsch nach Freiheit" aber sehr gelungen eine Geschichte von Menschen zu erzählen, die lieber in ihrer Heimat geblieben wären, die sich jedoch in Form des Regimes immer mehr gegen sie gewandt und sie schlussendlich vertrieben hat. Wer eine etwas andere Fluchtgeschichte hören will, dem empfehle ich unbedingt diese hier!

Eine etwas andere Fluchtgeschichte

monerl aus Langen am 04.05.2018
Bewertungsnummer: 1101775
Bewertet: Hörbuch-Download

Kurzmeinung: Genre: Roman Handlung: Scharif, der der katholischen Minderheit in Syrien angehört und auf seiner Flucht aus Syrien über die Türkei im Mai 2012 in Deutschland angekommen ist, vermisst seinen besten Freund Sami, mit dem er seine Kindheit und sein ganzes Leben, bis zur Flucht, verbracht hat. Sie teilen große und kleine Geschichten, die sie verbinden. Im Leben geht es nicht nur gut und schön zu. Es gibt Höhen, Tiefen und einige Verletzungen und ein jede hinterlässt mal große, mal kleine Narben in unserem Leben. Samis Leben in Syrien hat, obwohl er noch sehr jung ist, bereits viele Narben. Scharif erzählt uns von diesen Wunden. Charaktere: Obwohl dies ein Roman voller Geschichten ist, ist dies eine Erzählung von wahren Erlebnissen. Scharif und Sami sind nicht erfunden. Rafik Schami lernt den geflüchteten Scharif kennen, der ihm von sich erzählt. Dabei kann er Sami nicht auslassen, denn sein und Samis Geschichten überschneiden sich sehr. Und so lässt der Autor die beiden Freunde vor unserem Auge entstehen und schreibt eine ganz andere Art von Fluchtgeschichte. Spannung: Dieses Buch lebt nicht von Spannung. Auch wenn man gespannt ist, was die beiden Jungen so erleben und wie es dazu kam, dass sie fliehen mussten. Schreibstil: In typischer Schami-Manier bekommen wir viele Geschichten in einer. Denn im Leben von Sami spielen auch der Postbote Elias, Josephine, der Süßigkeitenverkäufer Hasan und noch viele andere eine große Rolle. Und alle haben Spuren und Einkerbungen in Samis Herzen hinterlassen. Der Autor erzählt ein wahres "Märchen" und findet die richtigen Worte, einerseits den Finger in die Wunden Syriens (Drill und harte Schläge in den Schulen, Überwachung der Menschen durch den Geheimdienst, Folterungen der Menschen bei Nichtgefallen ihrer Lebensweise, Äußerungen usw., der Kinderaufstand in 2012 und die unmenschliche Reaktion des Regimes darauf) zu legen und andererseits dennoch eine angenehme Geschichte darüber zu schreiben, die man gerne liest und die der Gewalt etwas die Kraft nimmt, ohne sie zu verharmlosen. Denn Schami will berichten, informieren, die Augen öffnen, den Fokus auf die Menschen legen und nicht die Leser verschrecken. Das ist wahre Schreibkunst! Ende: Alles spitzt sich zu. Im Laufe der Zeit ist abzusehen, dass die Menschen zwar ein Leben in Ruhe und Frieden haben wollen aber dass es so nicht weitergehen kann. Das moderne Leben und das Internet verhelfen zu großer Vernetzung trotz der alltäglichen Überwachung und der Aufstand bricht aus. Das Regime findet keine Kontrolle außer Freiheitsberaubung, Gewaltausübung und unmenschlicher Folterung bis hin zur Tötung. Menschen, von Kindern bis zu Erwachsenen, sind nicht mehr sicher und müssen fliehen, um ihr Leben zu retten. So trennen sich durch die Flucht die Wege von Scharif und Sami. Und ich hoffe für sie, dass sie irgendwann wieder zusammenfinden und ein glückliches Leben führen dürfen, egal wo das sein mag. Hörbuch: Der Sprecher trifft genau den richtigen Erzählton für diese Geschichte. Manchmal frech, manchmal melancholisch aber auch hoffnungsvoll, je nachdem, welche Geschichte gerade erzählt wird. Ich habe sehr gerne zugehört und Scharif und Sami auf ihrem Weg begleitet. Fazit: Da ich eine große vielen kleinen Geschichten bevorzuge, die auch hier angerissen und spannend erzählt werden und dann leider ihren Abschluss finden (müssen), habe ich einen Stern abgezogen. Insgesamt ist Rafik Schami mit "Sami und der Wunsch nach Freiheit" aber sehr gelungen eine Geschichte von Menschen zu erzählen, die lieber in ihrer Heimat geblieben wären, die sich jedoch in Form des Regimes immer mehr gegen sie gewandt und sie schlussendlich vertrieben hat. Wer eine etwas andere Fluchtgeschichte hören will, dem empfehle ich unbedingt diese hier!

Vom Traum, ein Schmetterling zu werden

Igelmanu66 aus Mülheim am 18.01.2021

Bewertungsnummer: 1048825

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Inzwischen ist in Syrien so viel passiert, dass man damit Bücher füllen könnte, doch selbst eine Bibliothek würde nicht ausreichen, um alles zu erklären. Es wird Politiker und Historiker noch Jahrzehnte beschäftigen. Ich aber wollte nur Samis Geschichte aufschreiben, so wie Scharif sie mir erzählt hat. Ich habe es ihm fest versprochen.« Scharif und Sami wachsen in Damaskus auf. Die beiden Freunde sind unzertrennlich, haben von klein auf alles Schlimme und Schöne miteinander geteilt. In den Wirren des Krieges verschwindet Sami und Scharif gelingt die Flucht nach Deutschland. Dort erzählt er die Geschichte von Sami und seinen Narben… Was für ein wundervolles Buch hat Rafik Schami hier wieder geschrieben! Als ich es zuhause auspackte, hatte ich eigentlich noch viel anderes zu tun, wollte ich eigentlich nur mal kurz reinschauen. Doch wie ein Sog packte mich die Geschichte und ließ mich nicht mehr los. Der Autor versteht es, einen neugierig zu machen. Kleine eingestreute Andeutungen machten es mir unmöglich, das Buch wegzulegen. Dazu diese großartige Sprache, in der ich versinken könnte! Ich notiere mir beim Lesen immer Sätze und Ausdrücke, die mich besonders ansprechen und bewegen. Diese Liste wuchs im Rekordtempo! In einzelnen Episoden berichtet der Erzähler über das alltägliche Leben in Syrien. Hochinteressant und sehr berührend! Die Welt, in der Sami und Scharif aufwachsen, erscheint völlig fremdartig und vertraut zugleich. Wenn beispielsweise über die unfassbare Gewalt und Unterdrückung berichtet wird, der die Kinder schon in der Schule begegnen, ist ihre Welt ganz weit weg. Dieselben Kinder und Jugendlichen sitzen aber später vor ihren Computern oder Smartphones und chatten im Internet – und schon ist die Welt wieder ganz nah. Die einzelnen Episoden wirken so lebendig, so echt – ich hatte wirklich das Gefühl, ich sitze neben Scharif und höre ihm zu. Diverse Abschweifungen verstärken diesen Eindruck, sie machen alles noch realistischer, denn genau so erzählen Menschen, vor allem, wenn sie viel zu erzählen haben. Sami und Scharif wirken schnell so vertraut, als würde man sie schon lange kennen. Natürlich stellt man kulturelle Unterschiede fest, aber auch so viel Verbindendes, die gleichen Wünsche, Hoffnungen und Lebenspläne, die die meisten Menschen umtreiben. Nur dass der Wunsch nach Freiheit für Sami und Scharif ein sehr viel existenziellerer ist. Dieses Buch, so unterhaltsam und fesselnd es geschrieben ist, kann helfen, Nähe zu schaffen. Der Krieg in Syrien geht ständig durch die Medien, jeder hat schon erschreckende Bilder voller Not und Zerstörung gesehen. Aber sicher hat nicht jeder präsent, wie die Verhältnisse dort vor dem Krieg waren. Oder dass es Kinder waren, die 2011 den Aufstand ausgelöst haben. Nach dem Lesen des Buchs ist man schlauer und erkennt, dass die restliche Welt sich nicht aus der Verantwortung stehlen darf. »Ein Diktator braucht und schätzt niemanden mehr als die Gleichgültigen.« Eine perfekt treffende Aussage, denn ohne eine große schweigende Mehrheit gäbe es für viele Verbrechen keine Durchführungsmöglichkeit, sowohl im eigenen Land als auch in der Welt. Der Albtraum der Menschen in Syrien ist noch lange nicht zu Ende, aber diese Geschichte bewegt die Herzen und schafft es vielleicht, ein bisschen Hoffnung zu machen. Rafik Schami wurde selbst in Damaskus geboren und verlebte dort seine Kindheit und Jugend. Als junger Mann kam er nach Deutschland und hat im Lauf der Jahrzehnte viele großartige Bücher geschrieben und zahlreiche Auszeichnungen erlangt. Ich empfinde sein Werk als ungeheuer wertvoll und habe auch dieses Buch, trotz des ernsten Themas, sehr genossen. Fazit: Unbedingt lesen! Eine großartige Geschichte, mal faszinierend und lustig, mal traurig und schockierend. Und immer sehr berührend. »Wir träumen alle davon, Schmetterlinge zu werden, doch man will uns nur als Raupen leben lassen.«

Vom Traum, ein Schmetterling zu werden

Igelmanu66 aus Mülheim am 18.01.2021
Bewertungsnummer: 1048825
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Inzwischen ist in Syrien so viel passiert, dass man damit Bücher füllen könnte, doch selbst eine Bibliothek würde nicht ausreichen, um alles zu erklären. Es wird Politiker und Historiker noch Jahrzehnte beschäftigen. Ich aber wollte nur Samis Geschichte aufschreiben, so wie Scharif sie mir erzählt hat. Ich habe es ihm fest versprochen.« Scharif und Sami wachsen in Damaskus auf. Die beiden Freunde sind unzertrennlich, haben von klein auf alles Schlimme und Schöne miteinander geteilt. In den Wirren des Krieges verschwindet Sami und Scharif gelingt die Flucht nach Deutschland. Dort erzählt er die Geschichte von Sami und seinen Narben… Was für ein wundervolles Buch hat Rafik Schami hier wieder geschrieben! Als ich es zuhause auspackte, hatte ich eigentlich noch viel anderes zu tun, wollte ich eigentlich nur mal kurz reinschauen. Doch wie ein Sog packte mich die Geschichte und ließ mich nicht mehr los. Der Autor versteht es, einen neugierig zu machen. Kleine eingestreute Andeutungen machten es mir unmöglich, das Buch wegzulegen. Dazu diese großartige Sprache, in der ich versinken könnte! Ich notiere mir beim Lesen immer Sätze und Ausdrücke, die mich besonders ansprechen und bewegen. Diese Liste wuchs im Rekordtempo! In einzelnen Episoden berichtet der Erzähler über das alltägliche Leben in Syrien. Hochinteressant und sehr berührend! Die Welt, in der Sami und Scharif aufwachsen, erscheint völlig fremdartig und vertraut zugleich. Wenn beispielsweise über die unfassbare Gewalt und Unterdrückung berichtet wird, der die Kinder schon in der Schule begegnen, ist ihre Welt ganz weit weg. Dieselben Kinder und Jugendlichen sitzen aber später vor ihren Computern oder Smartphones und chatten im Internet – und schon ist die Welt wieder ganz nah. Die einzelnen Episoden wirken so lebendig, so echt – ich hatte wirklich das Gefühl, ich sitze neben Scharif und höre ihm zu. Diverse Abschweifungen verstärken diesen Eindruck, sie machen alles noch realistischer, denn genau so erzählen Menschen, vor allem, wenn sie viel zu erzählen haben. Sami und Scharif wirken schnell so vertraut, als würde man sie schon lange kennen. Natürlich stellt man kulturelle Unterschiede fest, aber auch so viel Verbindendes, die gleichen Wünsche, Hoffnungen und Lebenspläne, die die meisten Menschen umtreiben. Nur dass der Wunsch nach Freiheit für Sami und Scharif ein sehr viel existenziellerer ist. Dieses Buch, so unterhaltsam und fesselnd es geschrieben ist, kann helfen, Nähe zu schaffen. Der Krieg in Syrien geht ständig durch die Medien, jeder hat schon erschreckende Bilder voller Not und Zerstörung gesehen. Aber sicher hat nicht jeder präsent, wie die Verhältnisse dort vor dem Krieg waren. Oder dass es Kinder waren, die 2011 den Aufstand ausgelöst haben. Nach dem Lesen des Buchs ist man schlauer und erkennt, dass die restliche Welt sich nicht aus der Verantwortung stehlen darf. »Ein Diktator braucht und schätzt niemanden mehr als die Gleichgültigen.« Eine perfekt treffende Aussage, denn ohne eine große schweigende Mehrheit gäbe es für viele Verbrechen keine Durchführungsmöglichkeit, sowohl im eigenen Land als auch in der Welt. Der Albtraum der Menschen in Syrien ist noch lange nicht zu Ende, aber diese Geschichte bewegt die Herzen und schafft es vielleicht, ein bisschen Hoffnung zu machen. Rafik Schami wurde selbst in Damaskus geboren und verlebte dort seine Kindheit und Jugend. Als junger Mann kam er nach Deutschland und hat im Lauf der Jahrzehnte viele großartige Bücher geschrieben und zahlreiche Auszeichnungen erlangt. Ich empfinde sein Werk als ungeheuer wertvoll und habe auch dieses Buch, trotz des ernsten Themas, sehr genossen. Fazit: Unbedingt lesen! Eine großartige Geschichte, mal faszinierend und lustig, mal traurig und schockierend. Und immer sehr berührend. »Wir träumen alle davon, Schmetterlinge zu werden, doch man will uns nur als Raupen leben lassen.«

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Sami und der Wunsch nach Freiheit

von Rafik Schami

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