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Produktbild: Das Labyrinth der Lichter

Das Labyrinth der Lichter Roman

16

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13162

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.02.2018

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

944

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/4,5 cm

Gewicht

591 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

El laberinto de los espíritus

Übersetzt von

Peter Schwaar

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-03251-8

Beschreibung

Rezension

Die Verschrobenheit der Charaktere, die stilsicher inszenierten, oft von Ironie durchtränkten Wortgefechte […] all das bricht den genretypischen, linearen Erzählfluss immer wieder erfrischend auf. ("Deutsche Presse Agentur")
Mit dem ›Labyrinth der Lichter‹ beendet der spanische Literat einen grandiosen Roman-Zyklus ("Kleine Zeitung")
Mit seinen Romanen rund um den Friedhof der vergessenen Bücher schuf der spanische Bestsellerautor eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten. ("Film, Sound und Media")
Endlich. Endlich wieder ein Roman, in dem man sich über Tage verlieren kann, dessen Ende man eher befürchtet als herbeisehnt, ein Schmöker im besten Sinne. ("Hersfelder Zeitung")
Carlos Ruiz Zafón, Meister der kunstvoll verwobenen Familiengeschichten, bringt in ›Das Labyrinth der Lichter‹ seine Barcelona-Saga aus den Jahren des Franco-Regimes grandios zu Ende. ("Kleine Zeitung")
Für Barcelona-Fans ein Muss ("Rundfunk Berlin Brandenburg")
Dieses Buch trotzt sogar Netflix. ("Tages-Anzeiger")

Produktdetails

Verkaufsrang

13162

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.02.2018

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

944

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/4,5 cm

Gewicht

591 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

El laberinto de los espíritus

Übersetzt von

Peter Schwaar

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-03251-8

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    31.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das liebe ich an den Barcelona…

    Das liebe ich an den Barcelona-Romanen von Carlos Ruiz Zafón: Die Leser werden eingesogen in die Geschichte, in den Strudel der Ereignisse und werden selbst Teil des komplexen Beziehungsgeflechts. Man möchte eingreifen in den einen oder anderen Handlungsstrang, muss sich aber mit der Rolle des Beobachters auf einer Metaebene begnügen. Der Fokus liegt auf Alicia Gris, die als Kind in Barcelona gelebt hat, den Buchladen Sempere kennt und in den Wirren des spanischen Bürgerkrieges schwer verletzt wurde. Zwanzig Jahre später kommt sie in geheimer staatlicher Mission zurück, um das Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufzuklären. Es handelt sich um denselben Mauricio Valls, der in der Vergangenheit Direktor des Gefängnisses von Montjuїc gewesen ist. Damit sind Brücken geschlagen zu bekannten Vertretern der Barcelona-Reihe wie David Martin, Fermin, Familie Sempere und anderen Protagonisten. Alicia Gris ist eine außergewöhnliche junge Frau, die sich trotz einer Behinderung zu wehren weiß. In ihrer Kindheit hatte sie bereits Berührungspunkte mit Fermin, die im Laufe der Entwicklung der Ereignisse wiederbelebt werden. Fermin ist ein markanter Typ, Meister „geschraubter Weisheiten“ (711) und für mich der eigentliche Held der Barcelona-Romane. Zafón versteht es, verschiedene Genres zu bedienen. „Das Labyrinth der Lichter“ beschreibt Auswirkungen der Franko-Ära und ist damit ein politischer bzw. gesellschaftskritischer Roman. Mit dem „Friedhof der vergessenen Bücher“ und den Bezügen zu geheimnisvollen Büchern integriert der Autor magische Elemente und es ist auch ein Krimi und ein Abenteuerroman. Die vier Bände sollten in der Reihenfolge gelesen werden, in der sie erschienen sind, wobei die Bände zwei und drei durchaus vertauscht werden können. Band vier sollte aber nicht als erstes gelesen werden, weil zu viele Antworten gegeben werden auf Fragen, die in den ersten Bänden angesprochen werden. So sind z.B. die Ausführungen zu Carax zu weitgehend (709), sodass dem Leser von „Der Schatten des Windes“ ein Teil der Spannung genommen werden würde. Wo liegen die Schwächen? Fumeros Nachfolger Hendaya, ein knallharter Hund, greift nicht durch, als Alicia Gris zusammen mit Daniel Sempere in der benachbarten Bäckerei gesehen wird (696) und er faltet auch nicht Fernandito zusammen, als dieser in der Nähe einer verdächtigen Villa von ihm aufgegriffen wird (499). Ja, er kann nicht einmal dessen Namen ermitteln, obwohl Fernandito neben seiner Vespa aufgegriffen wird. Zur Vorgeschichte oder zu „Zafóns Kosmos“ gehört auch „Der Fürst der Parnass“, eine Art Zusatzgeschenk des Autors zur Unterhaltung und zum Verständnis der Hintergründe. Im Hinblick auf das nunmehr bekannte Ende der Barcelona-Reihe verwirrt dieser Roman, der u.a. „Corelli“ und den „Friedhof der vergessenen Bücher“ behandelt, ein wenig. Da die Romane im Abstand von mehreren Jahren erschienen sind, hat man als Leser nicht mehr alle Details aus den Anfangsbüchern parat. Auch wenn „Das Labyrinth der Lichter“ in sich geschlossen ist, hätte ich bei verschiedenen Themen am Liebsten mal eben in den Anfangsbüchern nachgeschlagen, um noch ein wenig tiefer in Zafóns Kosmos einzutauchen. Der Roman strebt nicht, wie ein Thriller, einem Höhepunkt zu, sondern hat mehrere Zwischenhochs. Auch wenn die eine oder andere Gefahr beseitigt ist, wird die Erzählung immer wieder erneut spannend. Der Roman findet einen würdigen Abschluss, alle Fäden laufen zusammen. Aber die Geschichte der Semperes geht weiter, wie im Nachwort deutlich wird. Zafón schreibt verständlich, fesselt die Leser, versprüht Magie und ist eine große Bereicherung für den Büchermarkt.

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    5/5

    01.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    »Die Erinnerungen, die man im…

    »Die Erinnerungen, die man im Schweigen begräbt, sind die, die einen unaufhörlich verfolgen.« Madrid, im Jahr 1959. Ein einflussreicher Minister wurde entführt, Alicia, eine Geheimagentin, erhält den Auftrag, ihn zu finden. Dazu muss sich Alicia in ihre Heimatstadt Barcelona aufmachen. Bei der Suche müssen sich sowohl Alicia als auch die anderen Protagonisten immer wieder eigenen Dämonen und den Schatten der Vergangenheit stellen. Für alle Beteiligten wird es äußerst gefährlich und für den Leser sehr spannend… Ich liebe Zafóns Barcelona Reihe, hatte mich sehr auf diesen Band gefreut. Erwartet hatte ich einen Abschlussband, doch dieser 4. Teil kann viel mehr. Auf raffinierte Art verknüpft er die vier Bände miteinander, lässt Handlungen zusammenlaufen, füllt Lücken. Trotzdem funktioniert dieses Buch eigenständig, man kann es verstehen, ohne die anderen Werke kennen zu müssen. Ich fand das persönlich sehr hilfreich, denn obwohl ich die anderen Bände verschlungen habe, liegen einige Jahre und viele andere Bücher dazwischen und meine Erinnerung hatte ebenfalls Lücken. Der Kunstgriff, durch den dieses Verständnis funktioniert, ist, dass jedes Buch einen anderen Ansatz verfolgt, jedes den Leser auf anderem Weg »ins Zentrum der Geschichte« führt. Wie schreibt man so? Ich war wieder begeistert! Die Geschichte entwickelt einen Sog, der fesselt, einen nicht mehr loslässt, verhindert, dass man das Buch weglegt und Dinge tut, die man eigentlich tun müsste. Wer wie ich die Vorgängerbände kennt, freut sich über ein Wiederlesen mit den großartigen Charakteren, zu denen hier neue, interessante hinzukommen. Natürlich spielen die Buchhandlung Sempere & Söhne und der Friedhof der vergessenen Bücher wieder eine wichtige Rolle, die Sprache ist gewohnt poetisch und von unglaublicher Strahlkraft. Die politische Situation in den Tagen des Franco-Regimes wird intensiv dargestellt, es kommt dabei auch zu einigen sehr brutalen Schilderungen, die empfindlichen Lesern möglicherweise zusetzen könnten. Fazit: Großartiger Abschlussband der Reihe! Es ist Jahre her, dass ich in Zafóns Barcelona war – ich schätze, ich werde bald wieder zu Band 1 zurückkehren. »Eine Geschichte hat weder Anfang noch Ende, nur Eingangstüren.«

  • Hortensia13

    4/5

    20.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Irrungen mit Wirrungen

    Der geheime Auftrag der Politischen Polizei führt die junge, vom Krieg gezeichnete Alicia Gris zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Sie soll das mysteriöse Verschwinden des Innenministers Mauricio Valls aufklären, eine umstrittene Persönlichkeit mit düsterer Vergangenheit. Alicia findet in Valls Besitz ein seltenes Buch aus der Reihe «Das Labyrinth der Lichter». Wieso hielt er es versteckt? Hat es mit seinem Verschwinden zu tun? Alicia macht sich auf die Suche. Der Weg führt sich in ein Labyrinth von Intrigen und tödlichen Machenschaften. Der vierte und letzte Band der Reihe «Friedhof der Vergessenen Bücher» ist ein spannender Krimi, der schlussendlich alle offenen Fragen, auch aus den drei vorgängigen Büchern, beantwortet. Carlos Ruíz Zafon versteht es einen runden Abschluss zu machen. Sein Schreibstil ist nach wie vor philosophisch, sarkastisch und voller Humor. Mit 944 Seiten ist dieses Buch aber eine ziemliche Herausforderung. Mein Fazit: Ein ausgiebiges Ende der Reihe, dass alle Erzählstränge der einzelnen Bücher zusammenführt. Wer in die Vergangenheit Barcelonas eintauchen will, kann sich in diesem Labyrinth verlieren. 4 Sterne.

  • KittyCatina

    3/5

    11.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Guter Abschluss einer großartigen Reihe

    Mit „Das Labyrinth der Lichter“ habe ich es nun endlich geschafft, auch den letzten Band rund um den Friedhof der vergessenen Bücher zu lesen, beziehungsweise zu hören, denn mit knapp eintausend Seiten ist dieser Band auch zugleich der dickste der ganzen Reihe. Aber nun ja, kommen wir zu meiner Meinung. Wie schon bei den anderen Büchern des Autors, die ich bisher von ihm gelesen habe, sticht auch in diesem wieder der großartige Schreibstil heraus. Zafón hat eine Sprachgewalt, die ich kaum jemals bei einem anderen Autor erlebt habe und weiß ganz genau, den Leser mit der durch seine Worte erzeugten Atmosphäre, in seinen Bann zu ziehen. So auch mich. Und auch die einzelnen Dialoge sind wieder eine Wucht, der man gerne folgt, wenn es auch manchmal schwer ist, gerade wenn Fermin einmal mehr seine gleichzeitig genialen, wie endlosen Ansprachen von sich gibt. Leider muss ich aber auch sagen, dass mich die Handlung dieses Mal nicht zu einhundert Prozent gepackt hat. Auch wenn ich es von Carlos Ruiz Zafón bisher gewohnt war, dass er seine Geschichten gerne ausbaut und etwas in die Länge zieht, so hat es mich hier ein bisschen gestört und einzelne Passagen waren mir einfach viel zu lang und aufgebauscht. Das lag wahrscheinlich aber ebenfalls daran, dass ich die Semperes und Fermin gerade im Mittelstück des Romans ziemlich vermisst habe. So dreht sich die Handlung größtenteils um Alicia Gris, eine ziemlich starke Persönlichkeit, die mich aber leider nicht so sehr von sich überzeugen konnte, wie die Protagonisten aus den anderen Bänden. Anders war es, als ich nach gefühlt endlosen Seiten Daniel Sempere samt seiner Familie und auch dem gutherzigen, etwas schrulligen Fermin wieder begegnen durfte. Wie wahnsinnig habe ich mich gefreut, als am Ende noch einmal alle ihren verdienten Auftritt hatten und die gesamte Geschichte einen wirklich runden Abschluss bekommen hat. Insoweit muss ich sagen, dass dieser vierte und letzte Band der Reihe absolut seine Berechtigung hat und schriftstellerisch wieder ein absolutes Highlight ist. Auch inhaltlich ist er wirklich genial, alles hat Sinn und Zweck, auch wenn man es in dem Moment, in dem man es liest, vielleicht noch nicht versteht. Und dennoch konnte mich persönlich die Geschichte selbst nicht vom Hocker reißen. Ich denke allerdings, dass es viele geben wird, die auch diesen Band wieder absolut lieben werden.

  • Bewertung

    aus Mülheim

    2/5

    15.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Anstrengend

    Es ist lange her, dass ich so sehr mit einem Buch gekämpft habe. Ich habe mich unglaublich schwer damit getan, es zu lesen. Nicht, weil mir die Story an sich nicht gefallen hat, sondern eher einfach weil es viel zu viel drumherum gegeben hat, das dem Buch den roten Faden genommen hat. Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären doch schon bald merkt sie, dass sie hinter der ganzen Geschichte mehr steckt als ursprünglich gedacht und dass nicht nur sie in großer Gefahr schwebt. Es ist kein harmloses Buch, keine Frage. Man wagt sich schon an ein ziemlich heftiges Werk dran. Deshalb ist es mir vermutlich auch schon zu Beginn sehr schwer gefallen, überhaupt in die Geschichte hineinzukommen. Die anfänglich ständig wechselnden Perspektiven haben es nicht grade erleichtert, einen Fokus setzen zu können. Wenn man dann drin war, war es eigentlich ganz spannend. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Alicia vorangehen wird, ob sie nun doch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und was sich generell für Geheimnisse in Barcelona verstecken. Vieles wurde sehr geschickt miteinander verknüpft, anderes fand ich dann doch wieder zu künstlich verstrickt und offen gesagt habe ich irgendwann den Überblick verloren, wer mit wem zusammenarbeitet, wer "gut" und "böse" ist (was ja immer eher relative Bezeichnungen sind) und inwiefern eigentlich was miteinander zusammenhängt. Es war einfach zuviel Input und nachdem man einmal den Faden verloren hat, war es schwer, der Story richtig folgen zu können. Fazit also: Ich bin sicher dass die eigentliche Idee hinter der Story toll und unglaublich tiefgründig ist aber ich fand es einfach nur anstrengend zu lesen. Es war einzig und allein meinem Stolz zu verdanken, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe.

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