Der zweite Band der magischen Space Opera aus der Feder von Bestsellerautor Kai Meyer!
In jenen Tagen strahlten die Sterne heller. Könige herrschten über Sonnen, Adelshäuser regierten wie Götter im All. Wo Leidenschaften entbrannten, wurden gewaltige Schlachten geschlagen. Zivilisationen vergingen, Welten zerbrachen, Gestirne zerstoben zu Sternenstaub.
Am Ende des bekannten Universums, auf der Hexenwelt Empedeum, sucht der Orden der Gottkaiserin nach einem Zugang zum Pilgerkorridor, einer uralten Sternenstraße, von der keiner ahnt, wohin sie führt – oder was sich auf ihr nähert. In ihrer Verblendung rufen die Hexen ihren Götzen an, das Schwarze Loch Kamastraka, und ahnen nicht, welches Unheil sie damit heraufbeschwören.
Derweil sind Iniza und Glanis dem Orden entkommen und leben mit ihrer neugeborenen Tochter unter Piraten auf dem Planeten Noa. Doch auch dort sind sie alles andere als sicher: Verrat und Entführung, Hinterhalte und Meuchelmorde führen auf die Spur eines Komplotts, das einen galaktischen Krieg entfachen soll.
Um das Leben des Kindes zu retten, nimmt Iniza mit ihren Gefährten den Kampf auf – auch wenn das den Untergang ganzer Welten bedeutet.
Ein ungewöhnlicher Autor mit einer einzigartigen Serie.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
10.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Sehr Spannend!
Sehr interessantes und super geschriebenes Buch! Ich liebe die Art und Weise wie Meyer die Szenen beschreibt und die Geschichten Stück für Stück fortführt. Kann ich wirklich nur empfehlen!
Sharon Baker
aus Mönchengladbach
5/5
15.01.2019
Buch (Taschenbuch)
Großartig starker zweiter Teil! Ein Universum ist nicht genug ...
Ein Jahr ist vergangen, seit Iniza mit ihren Gefährten auf dem Priratenplanet Noa gelandet sind. Sie ist Mutter geworden und versucht ihre kleine Tochter vor allen Machenschaften und vor allem vor den Hexen zu beschützen. Genau wie Glains, der als Sicherheitschef die Augen und Ohren auf Noa offen hält, um seine Familie beschützen zu können. Aber es brodelt hinter geheimen Türen und Intrigen werden gesponnen und schneller als die beiden jungen Eltern denken können, wird ihre Tochter entführt. Glains jagt denn Entführern hinterher. Iniza muss auf Noa die Stellung halten und die Rebellen unter Kontrolle bringen. Aber auch Shara und Kranit steht ein Abenteuer des absoluten Horrors bevor, denn sie kommen den Hexen näher als gewünscht. Wird sich das Team wieder vereinen können? Bekommen Glains und Iniza ihre Tochter wieder? Und welche Kräfte werden erwachen?
Der erste Teil „Die Krone der Sterne“ hat mich damals absolut umgehauen, ich wurde richtig in die Seiten gedrückt und hatte ein fabelhaftes Science Fiction Abenteuer der super Klasse. Nun steht der zweite Teil schon etwas länger hier und ich freute mich schon ewig drauf, aber ihr kennt es, die Zeit hat es irgendwie verhindert. Aber nun endlich habe ich mich auf dem Rücksitz, der Nachtwärts festgeschnallt, und habe mich in den Weltraum gestürzt. Ob sich das Adrenalin in Grenzen hielt, oder nur so durch mich geströmt ist, erzähle ich euch nun.
Das Buch beginnt, nach einer kleinen Zusammenfassung, auch direkt ziemlich genial, denn wir begegnen direkt Shara und Kranit. Die maskuline Alleshändlerin und der letzte Waffenmeister von Amun sind beim Armdrücken. Was man halt so macht, wenn man die Crew unterhalten will, weil man auf einen Auftrag ist. Allerdings geraten die beiden in einem Hinterhalt und schippern von einer Katastrophe in die Nächste. Todesgefahr pur, aber die Zwei sind ein Team und rauschen einfach voran.
Währenddessen folgt Glanis einer Spur auf Noa. Denn als Sicherheitschef ist ihm etwas aufgefallen und dieser Sache möchte er gern auf den Grund gehen. Glanis ist alles andere als glücklich auf diesem Planeten aus Handlangern, Verbrechern und Intriganten, vor allem Inizas Onkel Fael lässt ihm Dunkles ahnen. So versucht er, im Hintergrund Informationen zu sammeln und seine Familie zu beschützen. Nun geraten allerdings die Dinge außer Kontrolle und er scheucht eine Bande Verschwörer auf, und ehe er es sich versieht, steckt er mit Fael in seinem Raumschiff und folgt dem Entführern seiner Tochter durchs All. Diesmal kann Glain zeigen, was in ihm steckt, und tritt hinter den Schatten von Iniza vor.
Auch Iniza hat alle Hände voll zu tun. Sie ist gerade mit der erwachten Muse unterwegs, als man ihre Tochter entführt und statt den Entführern und Glanis zu folgen, hängt sie auf Noa fest und muss sich als Anführerin der Piraten geben. Das hatte ihr gerade noch gefehlt, das sie auch noch Macht spielen muss. So stellt sie sich den Bewohnern Noa, aber auch mit dem Wissen, welches die Muse ihr offenbart und Iniza kommt aus dem Horror gar nicht mehr raus. Sorgenvoll schaut sie in den Himmel und weiß das die Zukunft aussichtslos ist.
Kai Meyer spinnt seine Fäden ganz geschickt weiter und wir erleben einen fabelhaften, actionreichen und aufregenden zweiten Teil. Es wird gekämpft, Intrigen aufgedeckt, Geheimnisse gelüftet und die Lage spitzt sich immer mehr zu. Auch wird das Hintergrundwissen über die STILLE, den Pilgerkorridor, der Hexenmacht und den Maschinengöttern weiter vertieft und die Abgründe dessen werden immer mehr sichtbarer. Unsere vier Helden kämpfen diesmal nicht Seite an Seite, sondern müssen sich oft allein durchschlagen, wo man als Leser immer wieder total mitgeht. Dadurch hält sich die Spannung rasant und konstant, da man schon das nächste Kapitel entgegen fiebert und hofft, mit der nächsten Figur durchs Feuer zu gehen. So viel Aufregung bei einem zweiten Teil ist nicht unbedingt üblich, aber umso mehr habe ich es genossen.
Dem Autor ist eine galaktische Achterbahn an Spannung, Adrenalin und Überraschungen gelungen. Man geht einfach mit, man möchte selber mitfliegen, mitkämpfen, oder einfach nur dabei sein, selbst wenn es der Notsitz ist. Man rauscht durch die Seiten, kann das Gelesene vor Augen sehen und hat ein unglaubliches Weltraumabenteuer. Für mich, ein absolut gelungenes Spektakel, und ich bin sehr gespannt, wie das Finale wird, denn das Ende hier, lässt einen vor Vorfreude zittern.
Hexenmacht hat mich auch diesmal wieder total überzeugt und mich mit weichen Knien aus dem Pilotensitz entlassen. Absolut rasant, hochgradig explosiv und ein Kopfkino der extra Klasse. Chapeau Herr Meyer, ich bin bereit fürs Finale.
Uwes-Leselounge
5/5
30.08.2018
Buch (Taschenbuch)
Absolut gelungene Fortsetzung dieses spektakulären Weltraumabenteuers
STORYBOARD:
Iniza und Glanis sind dem Orden der Hexen nur mit knapper Not entkommen und konnten sich gemeinsam mit ihrer Tochter sowie Shara, Kranit und der Muse in ihrem Schiff, der Nachtmahr, auf den Planeten Noa retten. Dort leben sie mitten unter den Piraten, doch wirklich sicher können sie sich nicht sein. Denn Verrat und Entführung, Hinterhalte und Meuchelmörder sind allgegenwärtig. Kein wirklich schöner Ort, um ein Kind groß zu ziehen. Währenddessen treiben die Hexen in ihrer Verblendung ihre Anbetung an das schwarze Loch von Kamastraka unverdrossen fort. Nichtsahnend, was für ein Unheil sie damit heraufbeschwören. Auf ihrer Suche nach einem Zugang zum Pilgerkorridor haben sie bereits ihre Heimatwelt Empedeum völlig zerstört und an ein Leben auf diesem Planeten ist nicht mehr zu denken. Und trotzdem setzt die oberste Hexe Setembra mit ihrer Raumkathedrale alles daran, diesen Zugang zu finden, egal wohin dieser führt oder was sich darin aufhält. Bei einer Mission der Alleshändlerin Shara, dem letzten Waffenmeister von Amun Kranit und einer Gruppe von Piraten, kommt es an Bord des Schiffes zu einem Kampf auf Leben und Tod. Als das Raumschiff schließlich aus dem Hyperraum fällt, landen sie direkt in den Armen von Virikaan-Jägern, die auf der Suche nach Kranit sind - eine Falle. Als dem Prediger der STILLE Hadrath Talantis die Flucht aus dem Gefängnis der Piraten gelingt, nimmt dieser die Tochter von Iniza und Glanis als Geisel und flieht durch ein Sprungtor mit unbekanntem Ziel. Zwar ist Glanis ihm dicht auf den Fersen, doch Iniza gelingt es nicht mehr, ebenfalls die Verfolgung aufzunehmen. Völlig verzweifelt und in Angst um ihre Tochter Tany bleibt ihr keine andere Wahl, als gemeinsam mit der Muse einen Weg zu finden, ihre Tochter zu befreien und das Schicksal des Universums zu verändern.
MEINUNG:
Bereits mit dem ersten Band Die Krone der Sterne konnte mich Kai Meyer mehr als begeistern. Ich bin/war fasziniert von diesem genialen und bombastischen Weltenentwurf und auch das Ende von Band 1 ließ mich mit voller Vorfreude dem zweiten Band entgegenfiebern.
So nahm ich mit großer Freude und auch ebenso großen Erwartungen das Lesen von Die Krone der Sterne. Hexenmacht auf. Da im ersten Teil so viel passiert war, was ich mir nicht im Einzelnen merken konnte, hatte ich die Befürchtung, nicht mehr alles im Gedächtnis zu haben. Doch meine Sorge war unbegründet, da der Autor hier eine gute Zusammenfassung der Geschehnisse voran gestellt hat. So hatte ich die Zusammenhänge schnell wieder griffbereit und stürzte mich ins Abenteuer.
Nach der Flucht der Freunde Shara, Kranit, Iniza, Glanis und der Muse vor der obersten Hexe Setembra und dem Hexenorden, ist mittlerweile ein Jahr vergangen. Iniza und Glanis leben mit ihrer gemeinsamen Tochter Tany mitten unter den Piraten und versuchen sie gut behütet aufzuziehen. Was alles andere als leicht ist, unter Mördern und Dieben. Auch Shara und Kranit haben sich eingelebt und unterstützen die Piraten auf ihren Missionen.
Die Geschichte ist in drei Handlungsstränge aufgeteilt. So verfolgt der LeserIn den Kampf von Shara und Kranit gegen die Piraten und den Hexenorden, die Flucht von Hadrath, dem Priester der STILLE, und die Verfolgung durch Glanis sowie den verzweifelten Kampf von Iniza und der Muse auf dem Planeten Noa, um das Schicksal des Universums zu verändern.
Die Story ist geprägt von Gewalt, Intrigen und Verrat, Verlust und Liebe, die der Autor hier mit einer immerwährenden Spannung vorantreibt. Fast atemlos und gebannt verfolgte ich die einzelnen Handlungsstränge. Fieberte mit Shara und Kranit während ihrer Auseinandersetzung mit den Piraten und Hexen, fühlte mit Iniza und Glanis, ob ihrer großen Sorge um ihre Tochter Tany und spürte den Hass, die Verbohrtheit und den Zorn auf Hadrath und dessen Verbündeten dem Haus Caudor.
Dabei kann sich der Leser zu keinem Zeitpunkt sicher sein, was als nächstes passiert. Sehr geschickt und für mich an den absolut passenden Stellen, baute Kai Meyer hier Wendungen ein, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ich klebte regelrecht an den Seiten und musste einfach wissen, ob es den Freunden gelingen würde, diese schier ausweglosen Situationen zu meistern. Und trotz dieser großen Action und Gewalt, schafft es der Autor, den Charakteren eine gewisse Tiefe zu geben.
Iniza ist zu einer reifen und kampferprobten Frau heran gewachsen, die für Tany und Glanis alles tun würde. Ich bewundere ihren Mut und auch ihre Unerschrockenheit sich immer wieder an die Front zu stellen. Auch Glanis hat eine Entwicklung genommen, die ich ihm nicht zugetraut hätte. Zu Beginn mochte ich ihn nicht wirklich, doch mit vorschreiten der Geschichte, sah ich ihn in einem anderen Licht.
Nach wie vor mein Favorit ist Kranit, der letzte Waffenmeister von Amun. Er ist geheimnisvoll und irgendwie umgibt ihn ein Vertrauen in seine Fähigkeiten, dass man glaubt, mit ihm jede Schlacht erfolgreich gestalten zu können. Ich war neugierig, was hinter diesem Mann steckt und war mehr als einmal überrascht, von dem, was ich erfahren habe. Kratzbürstig und jeder Zeit Schussbereit ist dagegen die Alleshändlerin Shara Bitterstern. Die Dialoge zwischen ihr und Kranit sind einfach genial und zeugen von gegenseitigem Respekt voreinander. Über Shara hat der LeserIn bereits im ersten Band einiges erfahren, aber längst noch nicht alles. Ihr Schicksal hat mich richtig bewegt und ich konnte ihre Beweggründe absolut nachvollziehen.
Wo hingegen ich Hadrath nach wie vor nicht leiden kann. Er ist hier der sprichwörtliche Antagonist. Und trotzdem muss ich ihn für seine Hartnäckigkeit und absoluten Glauben an die STILLE bewundern. Das Ende hat einen so gemeinen Cliffhanger, dass ich am liebsten sofort zum nächsten Band gegriffen hätte.
FAZIT & BEWERTUNG:
Auch mit dem zweiten Teil seiner Science-Fiction Opera von "Die Krone der Sterne. Hexenmacht" (Fischer Tor) ist Kai Meyer wieder ein spektakuläres Weltraumabenteuer gelungen. Völlig gefesselt von den vielen Geschehnissen und den überraschenden Wendungen verschlang ich dieses 477 Seiten starke Buch innerhalb von zwei Tagen. Für dieses intergalaktische Weltraum Epos kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und 5 von 5 Nosinggläser vergeben.
Bewertung
5/5
11.06.2018
Buch (Taschenbuch)
Auch der zweite Teil von Kai Meyers...
Auch der zweite Teil von Kai Meyers Space Opera die Krone der Sterne wartet wieder mit einer explosiven Mischung aus Sci-Fi und Fantasy auf!
Buecherwesen/Together
aus NRW
5/5
10.04.2018
Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch ist einfach ein grandioses Meisterwerk aus der Feder eines der besten Autoren unserer Zeit
Inhalt:
Die Hexenwelt Empedeum liegt am Ende des bekannten Universums und dort sucht der Orden der Gottkaiserin nach einer uralten Sternenstraße von der keiner ahnt wohin sie führt.
Voller Ehrgeiz und blind für alles andere, rufen die Hexen das schwarze Loch Kamastraka an und ahnen aber nicht welches Unheil sie damit heraufbeschwören.
Iniza und Glanis konnten in der Zwischenzeit fliehen und bei den Piraten auf Noa untertauchen. Doch dort sind sie und ihre neugeborene Tochter Tanys nicht in Sicherheit.
Ein Komplott, das aus Verrat, Entführungen und Hinterhalten besteht, führt immer mehr zu einem galaktischen Krieg und um das Leben des Kindes zu retten, nimmt Iniza mit ihren Gefährten den Kampf auf. Egal welchen Preis sie dafür bezahlen müssen.
Meine Meinung:
Dieses Buch zu lesen, war für mich ein Erlebnis der Extraklasse. Alleine schon die Illustrationen auf den ersten Seiten sind ein Hingucker und lassen uns das Gelesene noch viel besser erleben.
Meine Fantasie hat mich in eine Welt gebracht, die mich sehr oft überwältigte und mir die Luft zum Atmen genommen hat.
Besonders als der Autor die Tore von Tau beschrieben hat, ist mir das im Gedächtnis geblieben, denn die Ausmaße dieses Bauwerks so in Worte zu fassen um damit in meinem Kopf ein Bild davon zu erschaffen, so dass mir die Luft beim lesen wegbleibt, finde ich sensationell. Das passiert mir sehr selten bei Büchern.
Der erste Teil hat mich schon sehr fasziniert, aber der zweite Teil ist noch um einiges besser. Der Leser bekommt viele Einblicke, was den Plan der Hexen angeht, aber auch auf Noa tut sich so einiges.
Wir haben das Vergnügen bei einigen Abenteuern dabei sein zu dürfen und daher die Geschichte aus vielen verschiedenen Sichten mitzuerleben.
Ich kann nicht sagen ob mir einer der Stränge mehr gefallen hat als die anderen, denn jeder davon hat einiges zu bieten.
Iniza und die Muse müssen einiges auf Noa durchstehen und ich hatte sehr oft das Gefühl, dass es mit den beiden zu Ende geht. Kranit und Shara begeben sich auf einen Kurs, den ich nicht betreten möchte, denn er führt sie sehr nah an die Hexen heran. Was uns, den Lesern, aber sehr viel Einblicke gewährt.
Beim Abenteuer von Fael und Glanis, dachte ich am Anfang, dass sich die beiden noch gegenseitig den Schädel einschlagen. Glanis will seine Tochter retten und Fael seinem entflohenen Bruder hinterher. Sehr interessant finde ich hier den Charakter der Amme, eine sehr starke Frau, die für mich aber noch ein Geheimnis in sich birgt.
Auf den letzten Seiten war ich beim lesen immer mehr der Überzeugung, dass dieser Teil das Ende ist, doch in der Zielgeraden wurde ich eines Besseren belehrt und mit einem ganz fiesen Cliffhanger belohnt.
Mein Fazit:
Dieses Buch ist einfach ein grandioses Meisterwerk aus der Feder eines der besten Autoren unserer Zeit und ich erwarte schon gespannt den finalen Band der Geschichte um Iniza.
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