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Die Freiheit, frei zu sein

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9605

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/0,8 cm

Gewicht

67 g

Farbe

Graugrün

Auflage

16. Auflage

Originaltitel

The Freedom to be Free

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14651-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein Text, der auch heute eine Zukunft hat. ("Frankfurter Rundschau")
Arendts kleiner Essay ist ein grosser Wurf. Er verbindet Geschichtsphilosophie mit Tagespolitik und entfaltet eindrücklich die Dialektik von Revolution und Freiheit. ("Basler Zeitung")
Der Sinn von Politik sei Freiheit, hat Hannah Arendt gesagt - und ihr geistiges Leben der Definition dessen gewidmet, was Freiheit ist. ("SWR 2 Kaffee oder Tee")
Plötzlich hat sie einen Bestseller, die große, 1975 verstorbene Philososphin: ihr neu entdeckter Essay als Plädoyer für politisches Engagement in der Ära Trump. ("Literatur")
Die Philosophin feiert politisches Handeln als Freiheitserfahrung – und die Republik aus antikem Geist. ("Deutschlandfunk")
Hannah Arendt, 1975 in New York gestorben, legt ihren Essay historisch an. Es gibt von ihr Erstaunliches. ("Kurier")
Es ist zu hoffen, dass die Neuentdeckung dieser Schrift dazu führen wird, dass die Gedanken zur Natalität des Menschen aufgenommen werden. ("Tages-Anzeiger")
Was für ein Optimismus, beneidenswert! ("Frankfurter Rundschau")
In ihrem Essay ›Die Freiheit, frei zu sein‹ zeichnet Hannah Arendt, eine der grossen politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffs nach. ("Women in Business")
Gerade in der heutigen Zeit gilt es, sich die Bedeutung der Freiheit immer wieder bewusst zu machen und sich mit dem Begriff auseinanderzusetzen und zu erkennen, wenn Freiheit bedroht wird. ("Lehrerbibliothek.de")

Produktdetails

Verkaufsrang

9605

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/0,8 cm

Gewicht

67 g

Farbe

Graugrün

Auflage

16. Auflage

Originaltitel

The Freedom to be Free

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14651-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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Weshalb politische Begriffe der...

Bewertung am 05.02.2020

Bewertungsnummer: 330336

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weshalb politische Begriffe der Freiheit noch keine Freitheit bedeuten und wie Revolutionen zu echter Freiheit beitragen: Mindblown.

Weshalb politische Begriffe der...

Bewertung am 05.02.2020
Bewertungsnummer: 330336
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weshalb politische Begriffe der Freiheit noch keine Freitheit bedeuten und wie Revolutionen zu echter Freiheit beitragen: Mindblown.

Faszinierend

SternchenBlau am 07.12.2023

Bewertungsnummer: 2083719

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Essay ist recht knapp (rund 40 Seiten), aber wie bei Arendt üblich, haben es die Zeilen in sich. Es geht hier um die politische und nicht individuelle Aspekte der Freiheit. Zentral dabei war für mich, dass es bei Revolutionen immer um die Freiheit VON etwas ging, aber nie darum, wozu diese Freiheit genutzt werden soll. Arendt zeichnet die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffes nach. Kenntnisreich führt sie uns dabei durch die Geschichte, den Schwerpunkt legt sie auf den Vergleich die recht zeitgleich stattfindende französische und amerikanische Revolution. Arendt zieht die bittere Erkenntnis, dass der Erfolg der letzteren auf dem Rücken der Schwarzen Sklaven zustande kam. „die Freiheit, frei zu sein, zuallererst bedeutete, nicht nur von der Furcht, sondern auch von der Not frei zu sein. Und die verzweifelte Armut der Massen, die zum ersten Mal offen sichtbar wurden, als sie auf die Straßen von Paris strömten, ließ sich nicht mit politischen Mitteln überwinden; (…) Die Amerikanische Revolution hatte das Glück, nicht mit diesem Freiheitshindernis konfrontiert zu sein, und verdankte ihren Erfolg zu einem Gutteil dem Fehlen verzweifelter Armut unter den Freien und der Unsichtbarkeit der Sklaven in den Kolonien der Neuen Welt.“ Hier hätte ich gerne noch mehr dazu erfahren, nicht nur, aber auch gerade in den Protesten für #BlackLivesMatter. Arendt geht darauf aber leider nicht weiter ein. Da sie u.a. in Bezug auf die Bürgerrechtsbewegung durchaus rassistische Argumente zu deren Verteidigung aufgefahren hat, hätte ich vermutlich auch gerne auch an dieser Stelle etwas progressives von ihr lesen wollen – da ich sie als Denkerin sonst sehr schätze. Spannend fand ich auch den Gedanken: „die Befreiung von der Armut (ist) etwas anderes als die Befreiung von politischer Unterdrückung“ Gerade in Bezug auf das heutige China lässt sich dieser Unterschied sehr deutlich erkennen. Auch, wenn die letzten Sätze sehr pessimistisch daherkommen, formuliert sie doch die Hoffnung, dass mit der Geburt jedes neuen Menschen ein Neuanfang und damit die Chance zur Freiheit möglich sind. Es ist faszinierend, in Arendts Texten ihren Gedankengängen zu folgen, die sich so kundig aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen speist. Das macht die Lektüre auch dieses Essays nicht ganz einfach, aber auf alle Fälle sehr lohnend. Hilfreich und spannend ist dabei auch die Einordnung und Kontextualisierung von Thomas Meyer im Nachwort.

Faszinierend

SternchenBlau am 07.12.2023
Bewertungsnummer: 2083719
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Essay ist recht knapp (rund 40 Seiten), aber wie bei Arendt üblich, haben es die Zeilen in sich. Es geht hier um die politische und nicht individuelle Aspekte der Freiheit. Zentral dabei war für mich, dass es bei Revolutionen immer um die Freiheit VON etwas ging, aber nie darum, wozu diese Freiheit genutzt werden soll. Arendt zeichnet die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffes nach. Kenntnisreich führt sie uns dabei durch die Geschichte, den Schwerpunkt legt sie auf den Vergleich die recht zeitgleich stattfindende französische und amerikanische Revolution. Arendt zieht die bittere Erkenntnis, dass der Erfolg der letzteren auf dem Rücken der Schwarzen Sklaven zustande kam. „die Freiheit, frei zu sein, zuallererst bedeutete, nicht nur von der Furcht, sondern auch von der Not frei zu sein. Und die verzweifelte Armut der Massen, die zum ersten Mal offen sichtbar wurden, als sie auf die Straßen von Paris strömten, ließ sich nicht mit politischen Mitteln überwinden; (…) Die Amerikanische Revolution hatte das Glück, nicht mit diesem Freiheitshindernis konfrontiert zu sein, und verdankte ihren Erfolg zu einem Gutteil dem Fehlen verzweifelter Armut unter den Freien und der Unsichtbarkeit der Sklaven in den Kolonien der Neuen Welt.“ Hier hätte ich gerne noch mehr dazu erfahren, nicht nur, aber auch gerade in den Protesten für #BlackLivesMatter. Arendt geht darauf aber leider nicht weiter ein. Da sie u.a. in Bezug auf die Bürgerrechtsbewegung durchaus rassistische Argumente zu deren Verteidigung aufgefahren hat, hätte ich vermutlich auch gerne auch an dieser Stelle etwas progressives von ihr lesen wollen – da ich sie als Denkerin sonst sehr schätze. Spannend fand ich auch den Gedanken: „die Befreiung von der Armut (ist) etwas anderes als die Befreiung von politischer Unterdrückung“ Gerade in Bezug auf das heutige China lässt sich dieser Unterschied sehr deutlich erkennen. Auch, wenn die letzten Sätze sehr pessimistisch daherkommen, formuliert sie doch die Hoffnung, dass mit der Geburt jedes neuen Menschen ein Neuanfang und damit die Chance zur Freiheit möglich sind. Es ist faszinierend, in Arendts Texten ihren Gedankengängen zu folgen, die sich so kundig aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen speist. Das macht die Lektüre auch dieses Essays nicht ganz einfach, aber auf alle Fälle sehr lohnend. Hilfreich und spannend ist dabei auch die Einordnung und Kontextualisierung von Thomas Meyer im Nachwort.

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Die Freiheit, frei zu sein

von Hannah Arendt

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