Produktbild: Existenzkrise der Demokratie
Band 2250

Existenzkrise der Demokratie Zur politischen Theorie des Liberalismus in der Zwischenkriegszeit

26,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

455

Maße (L/B/H)

2,3/10,8/17,8 cm

Gewicht

279 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29850-3

Beschreibung

Rezension

»Die Ideengeschichte des Liberalismus im 20. Jahrhundert hält auch nach Hackes Studie keine Patentrezepte bereit, wie man mit Krisen umgehen könnte und welches die geeigneten Massnahmen sein könnten, um Gefährdungen der liberalen Demokratie zu begegnen. Daher führt ihr hier geschildertes Schicksal in der Zwischenkriegszeit umso stärker vor Augen, dass die Kontingenz von Krisendynamiken, aus denen neue Bedrohungen erwachsen können, nie unterschätzt werden sollte.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Jens Hackes bemerkenswerte ideengeschichtliche Studie über liberale Denker während der Weimarer Republik offeriert, anders als politische Selbsthilfefibeln mit schön kompakten ›Lehren aus der Geschichte‹, welche derzeit auf den Markt geworfen werden, keine klipp und klaren Handlungsanleitungen; dafür ist Hacke zu sensibel für grundverschiedene geschichtliche Kontexte. Aber lernen lässt sich hier trotzdem einiges.« ("DIE ZEIT")
»Auf jeden Fall ermöglicht die Kenntnis dieser bald einhundert Jahre alten Debatten einen frischen Blick auf unsere Gegenwart und regt entschieden zum Überdenken eigener Überzeugungen an.« ("Zentrum Liberale Moderne")
»Ein augenöffnendes Buch, das Jens Hacke als einen der wichtigsten Ideenhistoriker der Republik etabliert.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Die Berliner Habilitationsschrift von Jens Hacke analysiert minutiös diesen Diskurs, an dem neben Liberalen im engeren Sinn auch gemäßigte Konservative sowie revisionistische Sozialdemokraten teilnahmen. Hacke bescheinigt dabei dem Weimarer Liberalismus trotz aller Fehleinschätzungen eine sehr lebendige und fruchtbare Debattenkultur ... « ("Liberal")
»Die hochinformative und perspektivenreiche Arbeit ist in einer angenehm zu lesenden, flüssigen Wissenschaftsprosa geschrieben, die an die Stelle steiler Thesen und spektakulärer Behauptungen das ruhig und sorgfältig entfaltete Argument setzt. ... Insofern darf Hackes wichtiges Werk als Buch der Stunde gelten.« ("Neue juristische Wochenschrift")
»[Ein faszinierendes, ideenreiches] Werk, dem nicht nur eine lebhafte Diskussion im politikwissenschaftlichen Fach, sondern auch die verdiente Beachtung der Öffentlichkeit zu wünschen ist. Bei Letzterem sollte helfen, dass das Buch - eine Seltenheit bei Habilitationsschriften - wie aus einem Guss geschrieben ist.« ("Merkur")
»Das Erscheinen von Jens Hackes Habilitationsschrift im Sommer 2018 hat bei der Kritik ein starkes und überwiegend positives Echo ausgelöst. Und das zu Recht.« ("Politik 100×100")
»Jens Hacke hat hier ein wichtiges Forschungsfeld eröffnet; und er hat die Latte für solche Studien sehr hoch gelegt.« ("ethikundgesellschaft")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

455

Maße (L/B/H)

2,3/10,8/17,8 cm

Gewicht

279 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29850-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Existenzkrise der Demokratie

  • I. Einleitung: Zur Problematik liberaler politischer Theorie



    II. Ausgangslagen: Konstellationen liberalen Denkens nach dem Ersten Weltkrieg



    Liberale Suchbewegungen im Ersten Weltkrieg: Hugo Preuß, Leopold von Wiese und Max Weber



    Startbedingungen für die Demokratie



    Schwierigkeiten mit der liberalen Demokratie



    Liberale Bürgerlichkeit und bürgerlicher Antiliberalismus



    III. Der Feind von rechts: Auseinandersetzung mit dem Faschismus



    Eine frühe liberale Deutung des Faschismus – Fritz Schotthöfer



    Moritz Julius Bonn: Faschismus als Tyrannei der primitiven Demokratie



    Rechtsliberale Sympathien für den Faschismus? Der Fall Erwin von Beckerath



    Ludwig von Mises: Faschismus als Antimarxismus



    Staatsrechtliche Perspektiven: Gerhard Leibholz und Hermann Heller



    Liberales Denken und der Faschismus – eine Neubewertung



    IV. Verteidigung der parlamentarischen Ordnung: Nachdenken über die »wehrhafte« Demokratie



    Robert Michels’ Soziologie des Parteiwesens: Selbstgefährdungen der Demokratie



    Parlamentarismus in der Weimarer Republik: Herausforderer und Verteidiger



    Hans Kelsen als Theoretiker der Demokratie



    Kelsens Verteidigung der parlamentarischen Regierungsform



    Defizite und Gefährdungen der Demokratie



    Karl Loewenstein: »Militant Democracy«



    Moralische Aufrüstung der liberalen Demokratie



    Liberale Lehren aus der Krise: Auf dem Weg zu einer robusten Demokratie?



    V. Einhegung des Kapitalismus? Die liberale Reformdiskussion in der Zwischenkriegszeit und die Suche nach dritten Wegen



    Strukturwandel im Verhältnis von Liberalismus und Kapitalismus



    Probleme des deutschen Kapitalismus: Moritz Julius Bonns Defizitanalyse



    Das amerikanische Vorbild



    Politik und Ökonomie im Angesicht der Staatskrise



    Genese des Ordoliberalismus



    Totaler oder starker Staat? Carl Schmitt und der Ordoliberalismus



    Auf der Suche nach Ordnung



    Das Legitimationsproblem eines demokratischen Kapitalismus



    Ausblicke und Neuansätze nach 1933



    Ernüchterung und Erneuerung – zum liberalen Denken im 20. Jahrhundert