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Produktbild: Ein fauler Gott

Ein fauler Gott Roman

2

11,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

09.05.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

329

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,7 cm

Gewicht

315 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46872-2

Beschreibung

Rezension

»Lohses Roman steckt voller Trauer und Verlust, er ist anrührend, aber gänzlich kitschfrei ... « ("Der Tagesspiegel")
»Dieser Roman berührt, ohne rührselig zu sein, trifft ins Herz, macht traurig und zeigt trotzdem, wie wichtig das Leben auch in der größten Trauer ist.« ("WDR 4")
» Ein fauler Gott ist ein zauberhafter, zärtlicher Kindheitsroman, ein ›hidden champion‹ der aktuellen Literatursaison.« ("Hamburger Abendblatt")
» ... ein Buch mit einem exakten Blick für das Detail und einer Bildgenauigkeit, die das Seelenleben seiner beiden Hauptfiguren in wechselnden Perspektiven festhält.« ("ZEIT ONLINE")
»Das Debüt des Schauspielers Stephan Lohse ist dank der eindrucksvollen Erzählkraft ein lebenswahr-mitnehmender Roman.« ("Kleine Zeitung, Graz")
»Stephan Lohse beweist das älteste, unerklärlichste Geheimnis der Literatur, die tröstliche Wirkung von sehr traurigen Geschichten.« ("NDR")
»Es sind 300 zügig zu lesende, humorvolle Seiten, die oft wie aus dem eigenen Erinnerungsband gerissen wirken und das Leben als nichtlineare aber wundersame Erzählung feiern.« ("Galore Interviews")
»Wie gut es Stephan Lohse in seinem Debüt gelingt, Blickwechsel und Sprachschatz des Jungen einzunehmen, ohne ins Klischee zu driften ...« ("BARBARA")
»Lohse erzählt auf so einfühlsame, präzise und zugleich humorvolle und originelle Weise, dass man den Erstling des Schauspielers kaum aus der Hand legen kann.« ("Lesart")
»Unbedingt zu empfehlen, Erwachsenen wie Heranwachsenden!« ("lesenswert")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

09.05.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

329

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,7 cm

Gewicht

315 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46872-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Ein wunderbares Buch über Trauerbewältigung einer Mutter und eines Bruder - herzergreifend und traurig, aber auch zum Schmunzeln.

Pink Anemone aus Wien am 11.04.2017

Bewertungsnummer: 1011621

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommer 1972. Benjamin ist vor einigen Wochen elf geworden. Im nächsten Schuljahr wird er ein Herrenrad bekommen, eine Freundin und vielleicht eine tiefe Stimme. Doch dann stirbt sein kleiner Bruder Jonas. Nachts sitzt Bens Mutter auf einer Heizdecke und weint. Ben kommt nun extra pünktlich nach Hause, er spielt ihr auf der C-Flöte vor und unterhält sich mit ihr über den Archäopteryx. An Jonas denkt er immer seltener. Ben hat mit dem Leben zu tun, er muss für das Fußballtor wachsen, sein bester Freund erklärt ihm die Eierstöcke, und sein erster Kuss schmeckt nach Regenwurm. Mit seiner neuen Armbanduhr berechnet er die Zeit...(Klappentext) --------------------------------------- Hier eröffnet sich dem Leser ein wunderbares Buch, welches den Unterschied der Trauerbewältigung zwischen einem Erwachsenen und eines Kindes aufzeigt. Während die Mutter Ruth, nach dem Tod ihres jüngsten Sohnes Jonas, in ein tiefes Loch fällt und sich an die Vergangenheit klammert, sieht es Ben aus einem fast komplett anderen Blickwinkel und somit in die Zukunft. Ben trauert auf seine ganz eigene Weise und bemüht sich auch auf diese Weise seiner Mutter Trost zu spenden. Nicht immer nimmt sie dies wahr, doch Stück für Stück scheint er zu ihr durchzudringen. Es wird abwechselnd aus der Perspektive von Ruth und Ben erzählt. Während sich die Passagen von Ruth eher düster lesen und auch manchmal schockieren, liest sich Bens Perspektive traurig, aber auch mit Witz und Humor. Der Autor hat es auf eine wunderbare Weise geschafft verschiedene Punkte gekonnt einzufangen und wiederzugeben. Da wären zum Einen die Sichtweise und Gedankengänge eines 11-jährigen Jungen bezüglich Trauer, Tod, Gott, aber auch in Bezug auf Freundschaft, Schule, des Erwachsenwerdens, die erste Knutschparty, etc. Zum Anderen wurde die Atmosphäre der 70er Jahre wunderbar eingefangen und lässt einen in Erinnerungen schwelgen (zumindest ein bissl, da ich eher ein Kind der 80er bin *g*). Aber auch der Kampf einer Mutter gegen die Trauer und den Verlust ihres Kindes konnte mich überzeugen. Die Schreibweise ist flüssig, wenn auch manchmal die Erzählweise etwas verwirrnd und unzusammenhängend wirkt. Zudem verliert sich der Autor manchmal in irgendwelchen Geschichten, die so gar nichts mit der Handlung zu tun haben und diese somit auch nicht voranbringen. Hier habe ich dann meist quergelesen. Trotzdem schafft es der Autor mich mit der Geschichte zu fesseln. Trauer und Humor wechseln sich an den richtigen Stellen ab und manchmal liegt beides gar nicht so weit auseinander. Es regt auch sehr zum Nachdenken an -> vielleicht sollten wir Erwachsenen manchmal mehr wie Kinder sein; uns an der kindlichen Sichtweise hin und wieder ein Beispiel nehmen. Fazit: Ein wunderbares und schönes Buch über Trauerbewältigung - herzergreifend, traurig, schockierend, aber auch zum Schmunzeln und Nachdenken. Trot der oben genannten kleinen Mankos kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Ein wunderbares Buch über Trauerbewältigung einer Mutter und eines Bruder - herzergreifend und traurig, aber auch zum Schmunzeln.

Pink Anemone aus Wien am 11.04.2017
Bewertungsnummer: 1011621
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommer 1972. Benjamin ist vor einigen Wochen elf geworden. Im nächsten Schuljahr wird er ein Herrenrad bekommen, eine Freundin und vielleicht eine tiefe Stimme. Doch dann stirbt sein kleiner Bruder Jonas. Nachts sitzt Bens Mutter auf einer Heizdecke und weint. Ben kommt nun extra pünktlich nach Hause, er spielt ihr auf der C-Flöte vor und unterhält sich mit ihr über den Archäopteryx. An Jonas denkt er immer seltener. Ben hat mit dem Leben zu tun, er muss für das Fußballtor wachsen, sein bester Freund erklärt ihm die Eierstöcke, und sein erster Kuss schmeckt nach Regenwurm. Mit seiner neuen Armbanduhr berechnet er die Zeit...(Klappentext) --------------------------------------- Hier eröffnet sich dem Leser ein wunderbares Buch, welches den Unterschied der Trauerbewältigung zwischen einem Erwachsenen und eines Kindes aufzeigt. Während die Mutter Ruth, nach dem Tod ihres jüngsten Sohnes Jonas, in ein tiefes Loch fällt und sich an die Vergangenheit klammert, sieht es Ben aus einem fast komplett anderen Blickwinkel und somit in die Zukunft. Ben trauert auf seine ganz eigene Weise und bemüht sich auch auf diese Weise seiner Mutter Trost zu spenden. Nicht immer nimmt sie dies wahr, doch Stück für Stück scheint er zu ihr durchzudringen. Es wird abwechselnd aus der Perspektive von Ruth und Ben erzählt. Während sich die Passagen von Ruth eher düster lesen und auch manchmal schockieren, liest sich Bens Perspektive traurig, aber auch mit Witz und Humor. Der Autor hat es auf eine wunderbare Weise geschafft verschiedene Punkte gekonnt einzufangen und wiederzugeben. Da wären zum Einen die Sichtweise und Gedankengänge eines 11-jährigen Jungen bezüglich Trauer, Tod, Gott, aber auch in Bezug auf Freundschaft, Schule, des Erwachsenwerdens, die erste Knutschparty, etc. Zum Anderen wurde die Atmosphäre der 70er Jahre wunderbar eingefangen und lässt einen in Erinnerungen schwelgen (zumindest ein bissl, da ich eher ein Kind der 80er bin *g*). Aber auch der Kampf einer Mutter gegen die Trauer und den Verlust ihres Kindes konnte mich überzeugen. Die Schreibweise ist flüssig, wenn auch manchmal die Erzählweise etwas verwirrnd und unzusammenhängend wirkt. Zudem verliert sich der Autor manchmal in irgendwelchen Geschichten, die so gar nichts mit der Handlung zu tun haben und diese somit auch nicht voranbringen. Hier habe ich dann meist quergelesen. Trotzdem schafft es der Autor mich mit der Geschichte zu fesseln. Trauer und Humor wechseln sich an den richtigen Stellen ab und manchmal liegt beides gar nicht so weit auseinander. Es regt auch sehr zum Nachdenken an -> vielleicht sollten wir Erwachsenen manchmal mehr wie Kinder sein; uns an der kindlichen Sichtweise hin und wieder ein Beispiel nehmen. Fazit: Ein wunderbares und schönes Buch über Trauerbewältigung - herzergreifend, traurig, schockierend, aber auch zum Schmunzeln und Nachdenken. Trot der oben genannten kleinen Mankos kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Ungewöhnlicher Schreibstil

Hortensia13 am 18.06.2017

Bewertungsnummer: 1027788

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Sommer 1972 ändert sich für Benjamin sein bisherig 11jähriges Leben. Sein kleiner Bruder Jonas verstirbt unerwartet. Benjamin und seine alleinerziehende Mutter versuchen trotz des Kummers und der Trauer ihr Leben weiterzuleben. Doch meistens gelingt es mehr schlecht als recht. Benjamin versucht für seine Mutter da zu sein und trotz seiner Entwicklung zu einem Teenager ihr das Leben lebenswert zu machen. Der Debütroman von Stephan Lohse besitzt eine sehr gefühlvolle Grundidee. Leider konnte ich mit dem ungewöhnlichen Schreibstil und der Umsetzung der Geschichte nicht allzu viel anfangen. Daher gibt es von mir nur eine mittelmässige Bewertung.

Ungewöhnlicher Schreibstil

Hortensia13 am 18.06.2017
Bewertungsnummer: 1027788
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Sommer 1972 ändert sich für Benjamin sein bisherig 11jähriges Leben. Sein kleiner Bruder Jonas verstirbt unerwartet. Benjamin und seine alleinerziehende Mutter versuchen trotz des Kummers und der Trauer ihr Leben weiterzuleben. Doch meistens gelingt es mehr schlecht als recht. Benjamin versucht für seine Mutter da zu sein und trotz seiner Entwicklung zu einem Teenager ihr das Leben lebenswert zu machen. Der Debütroman von Stephan Lohse besitzt eine sehr gefühlvolle Grundidee. Leider konnte ich mit dem ungewöhnlichen Schreibstil und der Umsetzung der Geschichte nicht allzu viel anfangen. Daher gibt es von mir nur eine mittelmässige Bewertung.

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Ein fauler Gott

von Stephan Lohse

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