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Das Urteil Fünf Erzählungen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.2017

Verlag

Boer Verlag

Seitenzahl

100

Maße (L/B/H)

21,1/14/1,2 cm

Gewicht

251 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946619-58-1

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.2017

Verlag

Boer Verlag

Seitenzahl

100

Maße (L/B/H)

21,1/14/1,2 cm

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251 g

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1. Auflage

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Deutsch

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978-3-946619-58-1

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Kafkas Abrechnung

Bewertung am 11.12.2017

Bewertungsnummer: 297898

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Urteil als Kafkas Abrechnung: Im Gegensatz zu seinem "Brief an den Vater" ist diese in eine Geschichte verpackt - und dennoch beschreibt sie das selbe. Der Mann kümmert sich liebevoll um den alten Vater, der zu nichts mehr selbst fähig ist. Auch besinnt er sich eines alten Freundes und schreibt diesem von seinem Leben seit die zwei getrennte Wege gingen. Er erzält von seiner Verlobten, seiner Arbeit, seinem Vater. Alsbald wirft dieser - kerngesund - demselben boshaft seine Verfehlungen vor. Er habe den Freund vergessen, mit dem der Vater doch Kontakt gehalten hat. Er habe seine Verlobte nicht aus Liebe genommen. Er habe sein Leben verwirkt. Aus Verzweiflung springt der Sohn von einer Brücke. Hat nicht auch Kafka selbst alles gegeben, das der Vater nicht anerkannte. Hat auch nicht dieser somit sein Urteil über den Sohn gesprochen? Eine gelungene Parabel, ganz im Stile Kafkas biographisch und abstrakt.

Kafkas Abrechnung

Bewertung am 11.12.2017
Bewertungsnummer: 297898
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Urteil als Kafkas Abrechnung: Im Gegensatz zu seinem "Brief an den Vater" ist diese in eine Geschichte verpackt - und dennoch beschreibt sie das selbe. Der Mann kümmert sich liebevoll um den alten Vater, der zu nichts mehr selbst fähig ist. Auch besinnt er sich eines alten Freundes und schreibt diesem von seinem Leben seit die zwei getrennte Wege gingen. Er erzält von seiner Verlobten, seiner Arbeit, seinem Vater. Alsbald wirft dieser - kerngesund - demselben boshaft seine Verfehlungen vor. Er habe den Freund vergessen, mit dem der Vater doch Kontakt gehalten hat. Er habe seine Verlobte nicht aus Liebe genommen. Er habe sein Leben verwirkt. Aus Verzweiflung springt der Sohn von einer Brücke. Hat nicht auch Kafka selbst alles gegeben, das der Vater nicht anerkannte. Hat auch nicht dieser somit sein Urteil über den Sohn gesprochen? Eine gelungene Parabel, ganz im Stile Kafkas biographisch und abstrakt.

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