Ausländische Staaten vor deutschen Zivilgerichten Zum Spannungsverhältnis von Staatenimmunität und Recht auf Zugang zu Gericht
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.12.2017
Verlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
523
Maße (L/B/H)
23,6/16,1/4 cm
Gewicht
942 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-16-155548-0
Private Gläubiger ersuchen zunehmend die deutschen Zivilgerichte um Rechtsschutz gegenüber ausländischen Staaten, um ihre Ansprüche aus Staatsanleihen oder Investitionsschutzabkommen durchzusetzen. Hierbei stehen die Gerichte vor der Herausforderung, sowohl der Stellung eines ausländischen Staates als souveränes und gleichwertiges Völkerrechtssubjekt angemessen Rechnung zu tragen als auch dem privaten Gläubiger effektiven Rechtsschutz zu gewähren. Sigrid Lorz zeigt die Besonderheiten auf, die es bei der Beteiligung eines ausländischen Staates an einem Zivilprozess zu beachten gilt, und erörtert Lösungsmöglichkeiten für daraus resultierende Problemkonstellationen. Die Auswirkungen des Völkerrechts auf das Zivilprozessrecht betreffen dabei das gesamte zivilprozessuale Verfahren: angefangen von der Klagezustellung über die Frage nach vollstreckungstauglichen Gegenständen bis hin zu den Rechtsschutzmöglichkeiten.
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