One of TIME MAGAZINE’s 100 Best YA Books of All Time
"Woodson infuses their romance with the emotional urgency that defines her work and a prescient sense of social justice."--
TIME MAGAZINE
* "Once again, Woodson handles delicate, even explosive subject matter with exceptional clarity, surety and depth. In this contemporary story about an interracial romance, she seems to slip effortlessly into the skins of both her main characters. . . . Both voices convincingly describe the couple's love-at-first-sight meeting and the gradual building of their trust. The intensity of their emotions will make hearts flutter, then ache as evidence mounts that Ellie's and Jeremiah's 'perfect' love exists in a deeply flawed society. Even as Woodson's lyrical prose draws the audience into the tenderness of young love, her perceptive comments about race and racism will strike a chord with black readers and open the eyes of white readers."
--Publishers Weekly, starred review
"Woodson offers readers a poetically conceived novel of young love, permeated with complications of family dynamics, racism, and violence. . . . Woodson unerringly limns the delicate intensity and passionate innocence of first love. . . . The two points of view effectively communicate the loneliness of the two sensitive teenagers and their breathless delight in discovering one another. Characterization is solid and well-developed as both parents and frirends focus into reality through the eyes of Miah and Ellie. Their conversations ever so gently open up issues of racism, self-awareness, and moral consciousness."
--The Bulletin of the Center for Children's Books
"Woodson perceptively explores varieties of love, trust, and friendship, as she develops well-articulated histories for both families. . . . A tale as rich in social and personal insight as any of Woodson's previous books."
--Kirkus Reviews
"Lyrical narrative. . . . This fine author once again shows her gift for penning a novel that will ring true with young adults as it makes subtle comments on social situations."
--School Library Journal
"As in all her fiction, Woodson confronts prejudice head-on."
--Booklist
"Gracefully told."
--KLIATT
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Süße Liebesgeschichte für zwischendurch
Bewertung aus Zeithain am 01.02.2021
Bewertungsnummer: 1105834
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Meine Meinung
Wie ihr sehen könnt, ist das Cover ein absoluter Augenschmauß.
Kommen wir zum Schreibstil: Dieser ist sehr leicht verständlich, also auch für Anfänger oder diejenigen, die ihr Schulenglisch nach Jahren wieder auffrischen wollen, sehr gut geeignet. Für mich war er deswegen leider etwas anspruchslos und langweilig. Die Sätze bestehen zu großen Teilen nur aus Hauptsätzen und sind eher wenig ausgeschmückt. Daher wirkt die Erzählweise sehr platt und zweidimensional.
Der Klappentext verspricht hier ein Buch, dass sich auf die sozialen und religiösen Unterschiede zwischen zwei Teenager bezieht, die sich in einander verlieben. Prinzipiell eine gute Idee und obwohl die Story 1998 erstmals veröffentlicht wurde, ist die Thematik immer noch aktuell. Vor allem wenn man sich die Situation in den USA ansieht, aber leider wurde dies im Buch sehr oberflächlich behandelt. Die Tatsache, dass unsere Protaonistin Jüdin ist, spielt hier keine Rolle. Es wird lediglich ein bisschen die Gefühlswelt von Jeremiah gezeigt und wie dieser sich ausgegrenzt fühlt.
Teilweise wurden dem Leser auch sehr kluge Gedanken mit auf den Weg gegeben:
"She had an opinion about everything and everyone whether she'd met them of not. She had opinions about the idea of things." (Seite 23)
Und je länger man darüber nachdenkt, desto klarer wird, dass wir alle solche Menschen kennen. Dazu sage ich nur: Vorurteile. Und das wird wiederum sehr gut in dem Buch aufgegriffen. Wir haben meistens bereits eine Meinung von etwas oder jemanden und geben den Menschen nicht mal den Hauch einer Chance, sich vorzustellen.
Dennoch ging es mir auf den Keks, wie sich die Protaganostin ihrer Mutter gegenüber verhalten hat, auch wenn es gewisse Gründe dafür gab, war sie dennoch zu arrogant und schnippisch. Ganz nebenbei; ich würde mich niemals trauen, so mit meiner Mutter zu reden.
Ein weiterer Kritikpunkt bezieht sich auf das Alter der beiden Personen. Eventuell hätte es der Geschichte mehr Tiefe verleihen können, wenn diese ungefähr 20 gewesen wären. Ich kann nachvollziehen, warum die Autorin das gemacht hat. Sie wollte zeige, dass auch Jugendliche ihre Päckchen zu tragen haben und sie Thematiken wie Rassismus oder Ausgrenzung nicht kalt lassen, aber die Protagonisten waren mir aufgrund des Alters zu naiv.
Ebenso war ich nicht von der Insta-Lovestory begeistert. Aber im Allgemeinen bin ich kein Fan von Insta-love, da ich glaube, man kann sich auf den ersten Blick interessant finden und angezogen fühlen, aber das ist noch lange keine Liebe. Liebe ist stark verbunden mit Vertrauen und dazu muss ich den Menschen hinter dem hübschen Gesicht kennen.
Das Ende war leider sehr enttäuschend, denn bereits wenn man das Vorwort von der Autorin liest, weiß man worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Des Weiteren hätte ich es genauso geschrieben, nur bin ich keine professionelle Autorin, sondern nur ein Laie. Man kann sich das vorstellen wie bei einem Krimileser. Wenn dieser hunderte von Krimis gelesen hat, dann gibt es gewisse Strukturen im Aufbau, die ihn nicht mehr überraschen können. Genauso erging es mir mit diesem Ende, da ich bereits mehrere Romanzen gelesen habe.
Fazit
Zusammengefasst? Ein süße und schnelllebige Coming-of-age Story, aber sobald man den Buchdeckel zu geklappt hat, ist die Geschichte auch schon wieder vergessen. Am besten geht man mit niedrigen Erwartungen in die Geschichte, ansonsten kann ich es jedem empfehlen, der eine lockere Lovestory bevorzugt.
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