Die Rolle der USA bei der westdeutschen Staatsgründung. Eine Entwicklung von den Besatzungszonen bis zur heutigen Rolle Amerikas
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.08.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
895 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668499119
"General Lucius D. Clay und die amerikanische Regierung gaben nach dem Zweiten Weltkrieg einen engen Korridor vor, in dem sich die deutschen Gründungsväter bewegen konnten." Dies sagte Rüdiger Löwe, Redakteur für internationale Sicherheitspolitik und Amerika-Experte, während einer Debatte der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem Thema "US-Verfassung: Vorbild für das Grundgesetz?". Durch diesen "engen Korridor" ergaben sich Bindungen und Verpflichtungen der BRD gegenüber den USA, die bis heute andauern. Besonders der Marshall-Plan nahm gewaltigen Einfluss auf die Neuausrichtung Deutschlands innerhalb seiner Grenzen wie auch in der Außenpolitik. Doch auch schon vor dem Kriegsende waren die USA die bestimmende Größe für die künftige Deutschlandpolitik. Bereits Ende Oktober 1943 wurde in Moskau von den Außenministern der USA, Großbritanniens und der UdSSR über die Zukunft Deutschlands beratschlagt und man einigte sich auf einige wesentliche Punkte, wie etwa die Aufteilung des deutschen Reichs in Besatzungszonen, die Entnazifizierung und Entmilitarisierung nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands. Trotzdem blieb zunächst offen, wie groß genau der Einfluss der USA auf die westdeutsche Staatsgründung sein würde.
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