Produktbild: Authorship of Hebrews
Band 1

Authorship of Hebrews The Case for Paul

Aus der Reihe Topical Line Drives
1

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.09.2013

Verlag

Energion Publications

Seitenzahl

44

Maße (L/B/H)

23,5/15,7/0,7 cm

Gewicht

230 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-63199-427-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.09.2013

Verlag

Energion Publications

Seitenzahl

44

Maße (L/B/H)

23,5/15,7/0,7 cm

Gewicht

230 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-63199-427-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Schrieb der Apostel Paulus den Hebräerbrief?

Trauerpfützler am 04.05.2026

Bewertungsnummer: 3128755

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während die gängige Einleitungswissenschaft sich mittlerweile sicher zu sein scheint, dass der Hebräerbrief von einem uns unbekannten Autor stammt, sieht David Alan Black, Professor für Neues Testament und Griechisch am Southeastern Baptist Theological Seminary, die Sachlage anders. Er stellt die übliche Vorgehensweise, alle Anzeichen dafür anzuführen, dass der Hebräerbrief nicht von Paulus stammen könne, auf den Kopf (oder auf die Füße) und listet im ersten Teil des kleinen Büchleins alle Merkmale dafür auf, die eine Übereinstimmung zwischen Paulusbriefen und Hebräerbrief aufweisen und vergleicht deren Stil miteinander. Hierbei erstaunt die Zahl der Übereinstimmungen, Parallelen und Ähnlichkeiten: „Assuming the Pauline authorship of the Pastorals, the writer of the Pauline corpus has over 600 words in common withe Hebrews and about the same number not found elsewhere in the NT.“ Ein Beispiel: „Only the author of Hebrews (9:26; 10:10, 12) and Paul (Eph 5:2) call Christ's death a 'thusia’ and a ‘prosphora’.“ Der erste Teil schließt mit den zusammenfassenden Worten:„However, regardless of how far we are to think of a secretary composing the letter, what must be asserted is the demonstrable fact that the language of Hebrews and that of Paul are, ‘in many parts and in many ways,’ ‘sui generis’. This does not, of course, prove the Paulinity of Hebrews. It does, however, suggest that arguments fashioned to separate Hebrews from Paul on account of differences in literary style are based, not upon careful examination of the facts, but on first impressions.“ Der zweite Teil des Buches geht knapp auf Zeugnisse aus der Alten Kirche ein, die eine Abfassung des Hebräerbriefes durch Paulus bezeugen oder auch bestreiten. Im Osten wurde Paulus von Anfang an als Autor gesehen, wobei der Stil des Briefes – etwa durch Clemens von Alexandria – dadurch erklärt wurde, dass Paulus ihn auf Hebräisch abgefasst und Lukas ihn dann ins Griechische übertragen habe. In der Westkirche war der Hebräerbrief umstritten, unter anderem, weil er von den Montanisten benutzt wurde. Spätestens ab dem 4. Jahrhundert wurde der Brief an die Hebräer aber auch dort weitgehend als paulinisch akzeptiert. Black geht in einem Anhang noch etwas ausführlicher auf die Position des Origenes in dieser Frage ein. Etwas schade an der Darstellung ist, dass der griechische Text nicht mit griechischen Buchstaben wiedergegeben wird, sondern in lateinischer „Umschrift“. Doch da heute selbstverständlich angenommen wird, dass der Brief an die Hebräer nicht von Paulus stammen könne, liefert das knappe Buch von Black durchaus Stoff, um diese Position nochmals zu überdenken.

Schrieb der Apostel Paulus den Hebräerbrief?

Trauerpfützler am 04.05.2026
Bewertungsnummer: 3128755
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Während die gängige Einleitungswissenschaft sich mittlerweile sicher zu sein scheint, dass der Hebräerbrief von einem uns unbekannten Autor stammt, sieht David Alan Black, Professor für Neues Testament und Griechisch am Southeastern Baptist Theological Seminary, die Sachlage anders. Er stellt die übliche Vorgehensweise, alle Anzeichen dafür anzuführen, dass der Hebräerbrief nicht von Paulus stammen könne, auf den Kopf (oder auf die Füße) und listet im ersten Teil des kleinen Büchleins alle Merkmale dafür auf, die eine Übereinstimmung zwischen Paulusbriefen und Hebräerbrief aufweisen und vergleicht deren Stil miteinander. Hierbei erstaunt die Zahl der Übereinstimmungen, Parallelen und Ähnlichkeiten: „Assuming the Pauline authorship of the Pastorals, the writer of the Pauline corpus has over 600 words in common withe Hebrews and about the same number not found elsewhere in the NT.“ Ein Beispiel: „Only the author of Hebrews (9:26; 10:10, 12) and Paul (Eph 5:2) call Christ's death a 'thusia’ and a ‘prosphora’.“ Der erste Teil schließt mit den zusammenfassenden Worten:„However, regardless of how far we are to think of a secretary composing the letter, what must be asserted is the demonstrable fact that the language of Hebrews and that of Paul are, ‘in many parts and in many ways,’ ‘sui generis’. This does not, of course, prove the Paulinity of Hebrews. It does, however, suggest that arguments fashioned to separate Hebrews from Paul on account of differences in literary style are based, not upon careful examination of the facts, but on first impressions.“ Der zweite Teil des Buches geht knapp auf Zeugnisse aus der Alten Kirche ein, die eine Abfassung des Hebräerbriefes durch Paulus bezeugen oder auch bestreiten. Im Osten wurde Paulus von Anfang an als Autor gesehen, wobei der Stil des Briefes – etwa durch Clemens von Alexandria – dadurch erklärt wurde, dass Paulus ihn auf Hebräisch abgefasst und Lukas ihn dann ins Griechische übertragen habe. In der Westkirche war der Hebräerbrief umstritten, unter anderem, weil er von den Montanisten benutzt wurde. Spätestens ab dem 4. Jahrhundert wurde der Brief an die Hebräer aber auch dort weitgehend als paulinisch akzeptiert. Black geht in einem Anhang noch etwas ausführlicher auf die Position des Origenes in dieser Frage ein. Etwas schade an der Darstellung ist, dass der griechische Text nicht mit griechischen Buchstaben wiedergegeben wird, sondern in lateinischer „Umschrift“. Doch da heute selbstverständlich angenommen wird, dass der Brief an die Hebräer nicht von Paulus stammen könne, liefert das knappe Buch von Black durchaus Stoff, um diese Position nochmals zu überdenken.

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The Authorship of Hebrews

von David Alan Black

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