Krimiautorin Lea Schein reist mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber in das beschauliche Städtchen Hillesheim mitten in der Eifel. Dort blüht angeblich das Verbrechen. Selbstverständlich nur auf dem Papier. Inmitten der morbiden Atmosphäre eines Krimihotels soll sie mit ihren Lesungen den Wochenendgästen zu einem angenehmen Schauder verhelfen.
Aber nicht alle Anwesenden hat die spannende Kriminalliteratur hierhergelockt, wie Lea schon bald feststellen muss. Zum Entsetzen aller liegt plötzlich eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Es handelt sich keineswegs um eine makabre Inszenierung, denn die Leiche ist echt! Lea Schein ermittelt - und diesmal nicht auf dem Papier.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
dru07
aus Feldkirchen
4/5
10.09.2017
eBook (ePUB 3)
Mord bei Krimi Lesung
Lea Schein möchte endlich als Autorin durchstarten. Daher sagt sie gleich zu, als sie vom Krimihotel eine Anfrage bekommt. Mit viel Lampenfieber reist sie nach Hillesheim in die Eifel. Im Krimihotel soll sie als Autorin zum anfassen eine Lesung für Wochenendgäste geben. Die Mitglieder dieser Truppe könnten nicht unterschiedlicher sein. Nach einer missglückten Krimiführung durch Hillesheim, liegt plötzlich eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Lea Schein fängt zum ermitteln an.
Der Schreibstil von Ingrid Schmitz ist super gut und flüssig zu lesen. Mit Witz, Charme und viel Spannung hat sie mich an das Buch fesseln können. Die Idee, bei einem Krimiwochenende, ein oder mehrere Morde geschehen zu lassen fand ich gut. Ich habe bis zum Schluss mitgerätselt wer denn jetzt nun dafür verantwortlich ist. Das Buch war für mich so spannend, dass ich es sogar am selben Tag noch fertig gelesen habe. Werde das Buch weiterempfehlen.
Bewertung
aus Erfurt
4/5
29.08.2017
eBook (ePUB 3)
Krimiwochenende mit Leiche
Wer einen Krimi mit Spannung, Leiche, aber auch sehr witzigen Elementen sucht, die den Leser zum Schmunzeln bringen, der macht mit "Mord im Krimihotel" nichts falsch.
Schon die Protagonistin Lea Schein hat nicht nur einen einprägsamen Namen, sie ist auch eine Type für sich. Denn irgendwie scheint sie nichts auf der Reihe bzw. zu Ende zu bekommen, bis sie sich dazu entschließt, Autorin von Krimis zu werden. Aber das ist auch leichter gesagt als getan. So wirklich möchte sich der Erfolg nicht einstellen, aber dann wird sie plötzlich nach Hillesheim in das Krimihotel eingeladen, um vor ihren Fans zu lesen - und das, obwohl sie gerade mal eine Kurzgeschichte veröffentlicht hat.
Gut gefallen hat mir, dass man Lea mit all ihren Eigenheiten kennenlernt, bevor man in die Geschichte einsteigt. Auch dass der Leser nicht alles präsentiert bekommt, sondern auch etwas zwischen den Zeilen lesen muss, hat mich angesprochen. Toll ist vor allem auch der Realitätsbezug, denn das Krimihotel gibt es wirklich und man kann dort genau solche Wochenenden buchen, wie sie im Buch beschrieben werden - nur hoffentlich nicht 1:1.
Denn natürlich wird nicht nur in Krimi-Ideen von Lea Schein gemordet, sondern auch "in echt". Man darf sich also auf die ein oder andere Leiche freuen. Dabei steht der ernste Aspekt des Mordens nicht im Mittelpunkt. Ich hatte das Gefühl, immer wieder lachen zu müssen. Sei es, weil die Leiche aus heiterem Himmel auftaucht, aber auch, weil Lea so herrlich verplant und verpeilt ist. Man möchte ihr das ein oder andere Mal unter die Arme greifen, damit sie ihr Leben meistern kann.
Aber auch der Rest der Gäste ist wirklich eine Sache für sich: Durch die persönliche Vorstellung, die Lea von ihren Zuhörern einfordert, lernt auch der Leser die unterschiedlichen Teilnehmer des Krimiwochenendes mit ihren verschiedenen Charakteren kennen. Und da ist vom Nörgler, zur aufstrebenden Bloggerin oder der Justizvollzugsbeamtin wirklich alles dabei. Konfrontationen sind also vorprogrammiert. Für meinen Geschmack hätten manche Charaktere noch etwas mehr vertieft werden können, da sie meiner Meinung nach das Potential hätten. Zwei, drei Personen sind dann doch etwas oberflächlich geblieben, auch wenn das keine Auswirkungen auf die Handlung hatte.
Die Protagonistin Lea wiederum macht eine echt tolle Entwicklung durch und schafft es dann am Ende - obwohl sie ja eigentlich kein Profi ist - die Morde aufzuklären. Hier muss ich sagen, dass ich doch etwas überrascht war, denn natürlich habe ich Vermutungen angestellt, aber wie es letztendlich abgelaufen ist, habe ich auch erst am Ende erfahren (und mich dann geärgert, den ein oder anderen Hinweis überlesen zu haben...).
Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Teilweise sehr nüchtern, mit einer Prise schwarzen Humor. Etwas gewöhnungsbedürftig waren anfangs die Dialoge, die teilweise sehr "mündlich" geschrieben waren. Zum Beispiel wurde öfter mal das Subjekt im Satz weggelassen. Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt.
Nicht verstehen konnte ich allerdings die Entwicklung in Sachen Liebe, die Lea am Ende des Buches erlebt. Das war ein bisschen zu schnell und dünn für mich.
Insgesamt hatte ich aber wirklich sehr viel Spaß beim Lesen und ich habe richtig Lust bekommen, auch mal an so einem Wochenende mit "Autoren zum anfassen" mitzumachen. Vielleicht ja sogar bei Ingrid Schmitz :) Von mir gibt es 4 Sterne!
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
13.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Amüsanter, unterhaltsamer, spannender und turbulenter Krimi
Dieses Buch erschien 2017 in der Verlags- und Mediengesellschaft mbH und beinhaltet 269 Seiten.
"Ein Zimmer mit Leiche, bitte!"
Lea Schein, Krimiautorin, reist in das beschauliche Städtchen Hillesheim mitten in der Eifel und hat eine ordentliche Portion Lampenfieber. In dieser Stadt blüht angeblich das Verbrechen. Natürlich nur auf dem Papier. Lea Schein soll inmitten der morbiden Athmospäre eines Krimihotels mit ihren Lesungen den Wochenendgästen zu einem angenehmen Schauer verhelfen. Aber Lea muss schon bald feststellen, dass nicht alle Anwesenden die spannende Kriminalliteratur hierhergelockt. Plötzlich liegt zum Entsetzen aller eine Tote auf dem Hotelparkplatz. Dabei handelt es sich keineswegs um eine makabre Inszenierung, denn die Leiche ist echt! Und diesmal ermittelt Lea Schein nicht nur auf dem Papier.
Mit diesem Krimi ist es der Autorin Ingrid Schmitz echt gelungen, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen. Hier handelt es sich um einen gelungenen und sehr turbulenten Krimi, der mich echt sehr gut unterhalten und teilweise auch ziemlich amüsiert hat. Hier wäre ich nicht gern dabei gewesen, zumindest nicht zu der Zeit, wo Lea ermittelt hat. Dieses Krimihotel gibt es wirklich und schon die Namen der einzelnen Zimmer sind sehr gut ausgewählt und brachten mich zum Schmunzeln. Auch die Angestellten sind wohl zu sämtlichen Schandtaten bereit. Was hier alles passiert ist! Lest selbst und ihr werdet es nicht bereuen. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und war ständig mit Lea auf Ermittlertour, wäre aber auf keinen Fall auf dieses Ende gekommen. Vielleicht mache ich aber doch auch einmal Urlaub in diesem Krimihotel, aber bitte nicht mit echten Leichen?! Wer weiß?! Ich bin noch jetzt komplett begeistert und kann diese verrückte Geschichte allen Krimi-Fans weiterempfehlen. Tolle Lesestunden erwarten euch hier! Ich fand das Buch unterhaltsam, amüsant, spannend, fesselnd, eine wirklich tolle Lektüre! Danke für echt tolle Lesestunden!!!
Sarah
5/5
12.11.2017
Buch (Taschenbuch)
Das Krimihotel gibt es wirklich
Das Cover von dem Buch hat mir direkt sehr gut gefallen und auch die Schriftart des Titels hat mich irgendwie auf den Inhalt neugierig gemacht. Einen Eifelkrimi hab ich bisher noch nicht gelesen und war deshalb sehr neugierig. Sehr überrascht haben mich dann die letzten Seiten des Buches, in dem die Autorin geschrieben hat, dass es das Krimihotel mit den Lesungen tatsächlich gibt und man dort auch buchen kann. Ich finde so etwas immer total spannend, wenn man das was in dem Buch gelesen hat quasi auch in Echt und zum Anfassen erleben kann.
Zu Beginn des Buches hat man einen sehr guten Einstieg in den Inhalt und kann sich gut mit der Hauptperson identifizieren, da man sie gut vorgestellt bekommt und sie mir auch direkt sympathisch erschien. Sie ist junge bzw. neue Autorin und versucht ihre Bücher bei verschiedenen Verlagen unterzubringen, scheitert jedoch immer wieder. So wie es im wahren Leben vermutlich auch oft ist. Als sie dann eine Einladung des Krimihotels bekommt für ein Lesungswochenende ihrer Bücher (die sie noch gar nicht wirklich verfasst hat) nimmt das Schicksal seinen Lauf und es werden Leichen gefunden.
Das Buch lässt sich flüssig lesen und hat einen Spannungsbogen, den einen bis zum Schluss dabei behält, sodass man immer wissen möchte, wie es weiter geht. Das Ende hatte ich so überhaupt nicht erwartet, da man immer wieder andere Hinweise erhält und denkt, dass man die Personen im Buch gut kennt. Aber mir persönlich hat das Ende sehr gut gefallen und auch die Romantik ist nicht zu kurz gekommen, die ja irgendwie immer dazugehört.
Wer Krimis mag und auf Spannung in einer realen Umgebung steht, sollte dieses Buch auf jeden Fall gelesen haben.
Bewertung
4/5
01.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Eine gewiffte Autorin in doppelter Hinsicht!
Ein spannender Krimi an einem realen Settingsort! Man erfährt auch etwas über Hillesheim in der schönen Eifel, von der Umgebung, den Krimi-Attraktionsangeboten aus dem Ort sowie über das urige und einzigartige Krimihotel! All das ist doch eine Reise wert für alle Krimifans! ;-)
Ich würde mir weitere Kriminalfälle aus dem Krimihotel wünschen!
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