Produktbild: Bonjour tristesse

Bonjour tristesse Roman

Aus der Reihe Éditions Klett
6

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5656

Erscheinungsdatum

11.08.2017

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

185 (Printausgabe)

Dateigröße

1591 KB

Übersetzt von

Rainer Moritz

Sprache

Deutsch

EAN

9783843716741

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

5656

Erscheinungsdatum

11.08.2017

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

185 (Printausgabe)

Dateigröße

1591 KB

Übersetzt von

Rainer Moritz

Sprache

Deutsch

EAN

9783843716741

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  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    5/5

    23.03.2023

    Hörbuch (CD)

    Klassiker in toller Hörspielfassung

    Heute habe ich mal einen Klassiker für euch: „Bonjour tristesse“ von Françoise Sagan aus dem Jahr 1954 in einer neuen Hörspielfassung von Ulrich Lampen, die mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2023 als bestes Hörspiel ausgezeichnet worden ist. Die 17-jährige Cécile verbringt unbeschwerte Sommerferien mit ihrem Vater Raymond und seiner Freundin Elsa, bis dessen alte Freundin Anne auftaucht und sich zwischen den beiden etwas entwickelt. Cécile bewundert Anne, fürchtet sich allerdings auch vor ihr und der Beziehung zu ihrem Vater und beginnt zu intrigieren. Ich kann gut nachvollziehen, dass das Buch der damals erst 18-jährigen Autorin bei seiner Veröffentlichung 1954 für Furore sorgte. Die Gedanken Céciles, ihre Offenheit, ihre Direktheit und die Entwicklung der Geschichte, waren damals sicher nicht alltäglich und noch heute ist die Story interessant. Das Hörspiel schafft es gekonnt, die Stimmungen der Protagonistin zu transportieren. Man kann zu Beginn das titelgebende Gefühl „Bonjour tristesse“ ebenso wunderbar nachempfinden, wie später die Zwiegespaltenheit Céciles. Eine absolut gelungene Umsetzung eines modernen Klassikers, der an Brisanz keineswegs eingebüßt hat.

  • Bewertung

    5/5

    08.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Freundschaft zwischen einer...

    Die Freundschaft zwischen einer 104-jährigen Frau und einem 11-jährigen Jungen kann gut funktionieren - über den Tod des Kindes hinaus. Den Angehörigen schenkt sie neue Hoffnung.

  • Bewertung

    aus Königswusterhausen

    5/5

    17.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überragend - das ist Literatur!

    Vorweg: Der Klappentext dieser Ausgabe ist irreführend. Er beschreibt nicht den Inhalt des Buches, sondern den Erfolg der Autorin. Zum Inhalt: Die Ich-Erzählerin, Halbwaise und 17, verbringt einen faulen Sommer an der Cote d'Azur. Mit dabei ist auch die aktuelle Geliebte des Vaters. Die Ich-Erzählerin fühlt sich dieser Halbweltdame zwar intellektuelle überlegen, aber allen anderen unterlegen und schmiedet sich ihr eigenes Weltbild, in dem sie mit ihrem Vater eng verbunden ist. Diese Verbindung wird durch die Ankunft und bald darauf folgende Verlobung der älteren Anne, eine Pariser Intellektuelle, bedroht. So beginnt sie, Pläne zu schmieden, wie sie die Verbindung zerstören könnte. Immer, wenn Anne nett zu ihr ist, wünscht sie, "die Komödie" zu beenden, doch es gelingt ihr nicht. Die Dingen nehmen ihren Lauf, mit unvorhersehbaren Folgen. Beeindruckend treffsicher beschreibt F. S. Gefühle, durchschaut Figuren und schreibt all dies in einer wunderbar poetischen Sprache, dass man in einen großartigen Lesegenuss gerät. Auch werden die trägen Tage am Meer richtig lebendig. Ein wunderschönes Buch, das lange nachhallt. Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars über Netgalley.

  • Bewertung

    4/5

    26.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigensinnig und noch immer frisch

    Francois Sagan erfand 1954 mit Céline eine junge Frau und Jugendliche, die auch heute noch überzeugt. Als die strikte und elegante Anne mit ihrer mütterlichen Überzeugungskraft ins Leben des freigeistigen Vaters tritt, bleibt Céline nichts anderes übrig als sich zu fügen - oder etwa doch nicht? Über nur wenige Seiten hinweg entfaltet sich ein intrigisches Hin und Her, welches kein gutes Ende nehmen kann. In diesem Roman treffen Welten aufeinander. Jung und Alt, Mann und Frau, Traditon und Moderne - Eine Prämisse die seit Jahrhunderten für literarisches Material sorgt.

  • Bories vom Berg

    aus München

    4/5

    20.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Stilistin der Einsamkeit…

    Eine Stilistin der Einsamkeit Aus dem umfangreichen Œuvre der französischen Bestseller-Autorin Françoise Sagan ragt der Roman «Bonjour tristesse» besonders hervor. Ihr Erstling von 1954, den sie als siebzehnjährige Studentin in nur sieben Wochen geschrieben hat, ist nicht nur ihr erfolgreichstes, der Roman ist auch ihr bekanntestes Werk. In einer «Le Monde» Umfrage von 1999 nach dem besten Buch des Jahrhunderts liegt es auf Platz 41 der Bücher, die den 17.000 beteiligten Lesern im Gedächtnis haften geblieben sind. Man glaubt es kaum, dass dieser vielfach ausgezeichnete, millionenfach verkaufte, in viele Sprachen übersetzte und 1958 von Otto Preminger verfilmte Roman damals wegen seiner Unmoral heftiger Kritik ausgesetzt war, er verstieß gegen die drögen Moralvorstellungen konservativer Kreise in diesem katholisch geprägten Land. «Ich zögere, diesem fremden Gefühl, dessen sanfter Schmerz mich bedrückt, seinen schönen und ernsten Namen zu geben: Traurigkeit». Der erste Satz enthält auch hier, wenn man Edgar Allan Poe folgt, schon die Quintessenz der erzählten Geschichte. Dem sorglosen Leben der 17jährigen Cécile, die mit ihrem Vater und dessen junger Gespielin Elsa unbeschwerte Sommerferien an der Cote d’Azur verbringt, droht ein jähes Ende, als plötzlich Anne auftaucht, eine Freundin der vor fünfzehn Jahren verstorbenen Mutter, die erfolgreich ihren Vater bezirzt. Spontane Heiratspläne der beiden Vierzigjährigen verändern schlagartig das bisherige dolce far niente, entfremden sie ihrem eine neue Ehe bisher strikt ablehnendem Vater, beenden auch abrupt das vertrauensvoll kumpelhafte Einverständnis zwischen ihnen, - Cécile ist unendlich traurig. Aber sie ersinnt eine List, um die drohende Eheschließung zu verhindern, wobei die schmählich abservierte Elsa und der von Anne aus dem Haus verbannte, deutlich ältere Jurastudent Cyril, Céciles erste Liebe, bei dem sie gleich auch ihre Jungfräulichkeit verliert, die entscheidende Rolle übernehmen. Sie geben sich nämlich als verliebtes Paar aus, um Eifersucht und den Jagdinstinkt des casanovagleichen Vaters zu wecken. Der Frauenheld fällt auch prompt darauf herein und löst damit ungewollt ein dramatisches Finale aus. In Paris dann scheint das unbeschwerte Leben von Vater und Tochter weiterzugehen, alles ist wie früher, wären da nicht die nächtlichen Erinnerungen an diesen Sommer, bei denen etwas in Cécile aufsteigt, wie es im letzten Satz heißt, «das ich mit geschlossenen Augen empfange und bei seinem Namen nenne: Traurigkeit – komm, Traurigkeit». Ihr schlechtes Gewissen wird sie nun wohl ihr Leben lang begleiten, - vergleichbar perfide ist übrigens der intrigante jugendliche Held im deutlich amüsanteren Roman «Lob der Stiefmutter» von Mario Vargas Llosa mit gleicher Thematik. Es ist die federleichte Sprache, in der diese melancholische Geschichte erzählt wird, aus einer fast noch kindlich naiven Perspektive der völligen Sorglosigkeit heraus, die ich besonders beeindruckend fand. Das Einfühlungsvermögen der Autorin in ihre damals gleichaltrige Protagonistin ist jedenfalls erstaunlich. Françoise Sagan zeichnet in kurzen Sätzen mit einfachen Worten, darin Hemingway ähnelnd, treffsicher ein psychologisch glaubwürdiges Bild ihrer sympathischen Romanfigur, deren entwaffnende Naivität ihre rücksichtslos egoistischen Ziele derart übertüncht, dass man ihr alles verzeiht als Leser. Der existentialistische Roman ist Ausdruck eines Lebensgefühls, welches die als «Stilistin der Einsamkeit» apostrophierte Schriftstellerin wie kein anderer mehrfach in ihren Werken beschrieben hat. Ihre von keinen Geldsorgen geplagten Figuren gehören der «armen, abgestumpften Rasse der Genussmenschen» an, wie es im Roman heißt, die damals, anders als in der Spaßgesellschaft unserer Tage, noch nicht derart dominant war. Insoweit ist «Bonjour tristesse» auch das Zeitzeugnis einer vergangenen Epoche, der schmale Band gehört ohne Zweifel zu den immer noch lesenswerten Klassikern der Weltliteratur.

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