Glas, so klar wie Kristall - so etwas hat im Schwarzwald im 15. Jahrhundert noch niemand gesehen. Der junge Glasbläser Simon wird ausgesandt, das Geheimnis dieses Wunders zu lüften. Mit einem treuen Gefährten macht er sich auf die gewagte Reise über die Alpen nach Venedig. Auf der Insel Murano kommt er nicht nur der gesuchten Rezeptur näher, sondern auch der wunderschönen Marietta. Als diese in Lebensgefahr gerät, ist der Auftrag vergessen. Simon folgt ihr blindlings in die von den Osmanen belagerte Stadt Konstantinopel ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
aus Villach
5/5
15.02.2019
eBook (ePUB)
Spannend
Hat mir sehr gut gefallen. Über Freundschaft, Liebe, Treue, mit Humor und und Spannung sehr gelungener Roman.
Eliza
5/5
04.03.2018
eBook (ePUB)
Eine abenteuerliche Reise
Das Cover gefällt mir gut, es ist zwar recht klassisch für einen historischen Roman, dennoch passt es ausgezeichnet zu der Geschichte. Der Klappentext gibt eine gute Zusammenfassung, auch wenn er nur an der Oberfläche dieses Romans kratzt, so verrät er aber nicht zu viel und nimmt dem Leser somit nicht die Spannung. Vor Simon und seinen Begleitern liegt eine spannende, um nicht zu sagen abenteuerlicheund gefährliche Reise. Wir lernen wunderbare Schauplätze kennen, die uns als Leser in den Bann ziehen und uns gefangen nehmen.
Sehr gut an diesem Roman hat mir die Zeichnung der Figuren gefallen, nicht nur die Protagonisten sind nahezu perfekt ausgearbeitet, sondern auch sämtliche Nebenfiguren. Ein großes Kompliment an den Autor, so etwas hat man selten. Egal ob die Menschen uns bei der Alpenüberquerung begegnen, oder in Venedig oder Konstantinopel, sie sind so beschrieben, dass wir als Leser das Gefühl haben ihnen gegenüber zu stehen. Neben Ulf (Tumber) war Serena meine Lieblingsfigur. Sie zeichnet sich vor allen Dingen durch ihre Selbstständigkeit, aber auch durch ihre Menschlichkeit und Herzlichkeit aus. In diesem Roman geht es um das Geheimnis der Glasherstellung, aber auch um Liebe und Freundschaft, um Intrigen und Macht und nicht zuletzt um die Eroberung Konstantinopels. Der Roman wird chronologisch erzählt, Orts- und Zeitangaben erleichtern die Einordnung des Geschehens. Der Roman war für mich zu jeder Zeit logisch nachvollziehbar und verständlich, seine tiefere Botschaft ist bei mir angekommen und das Ende hat mich ein paar Tränen gekostet.
Der Schreibstil des Autors ist recht ungewöhnlich. Schnelle kurze und intensive Szenenwechsel haben mir ein intensives Erzählerlebnis garantiert. Ich weiß aber, dass einige mit diesem Stil innerhalb der Leserunde bei den Büchereulen nicht so gut klargekommen sind, deshalb kann ich nur empfehlen einen Blick in die Leseprobe oder in das Buch vor Ort zu werfen.
Ein Personenverzeichnis rundet den positiven Eindruck des Romans für mich ab. Eine Karte, wo man Simons und Ulfs Reise nachvollziehen kann, findet sich zumindest nicht im eBook, sie wäre das Sahnehäubchen gewesen. Ich kann diesen Roman nur allen Lesern und Leserinnen von historischen Romanen empfehlen, hier findet jeder etwas was ihn begeistert. Eine klare Leseempfehlung. Ob jung oder alt, an dieser spannenden Geschichte hat jeder Spaß.
Ein meiner Meinung nach wunderbar spannender historischer Roman, mein Lesehighlight im Monat Februar.
Bewertung
aus Eckernförde
5/5
22.02.2018
eBook (ePUB)
Spannend und fesselnd
Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe
Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach - so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden - und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel ...
Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe
Meine Meinung:
Ein toller Roman in meiner historischen Lieblingszeit,dem Mittelalter.Das tolle Cover und eine Leserunde verführten mich zum Lesen.
Die Geschichte ist gefüllt mit unendlicher Spannung bis zuletzt,bildhaft und wundervoll erzählt.Wir verfolgen die Hauptpersonen während einer langen Reise an dessen Ende sie uns unglaublich nah und vertraut sind.Simon und Ulf sind richtig Freunde von mir geworden, aber auch traurige Phasen erleben wir intensiv mit.Zudem erfahren wir noch sehr viel über das Hnadwerk des Glasbläsers,fand ich ganz toll
Die Hauptdarsteller sind mit viel Liebe und Gespür für die damalige Zeit erstellt und es geht um einfache Menschen wie eben den Glasbläser und seinen minderbegabten Freund Ulf,der für mich übrigens der heimliche Held dieser Geschichte ist.Und die Frau in dem Trio,Serena ist ebenso mutig wie die beiden Männer.Es gab eben zu jeder Zeit starke Frauen.Die drei ergänzen sich mit ihren Stärken und Schwächen so wunderbar
Das Buch hat auch was von einem Krimi mit drin,selbst ein Serienmörder fehlt hier nicht und der Krimistrang ist so gut geschrieben,das es auch hier immer wieder zu Überraschungen kommt
Das Buch ist einfach gut.Fesselnd,spannend und unglaublich unterhaltsam.Wer historische Romane und Krimis liebt,wird hier doppelt unterhalten
Großartig
begine
aus Lemwerder
5/5
05.02.2018
eBook (ePUB)
Eine Reise ins Mittelalter
Das Geheimnis des Glasbläsers von Ralf H. Dorweiler ist ein groß angelegter Historischer Roman aus dem Mittelalter. Er liest sich interessant, spannend und fesselnd. Mal eine historische Geschichte in der Männer die Protagonisten sind, außerdem sind sie keine Adlige, das gefällt mir.
Der junge Glasbläser Simon ist im Anfang ziemlich naiv und ein Träumer. Der Scherben Sammler Ulf ist ein großer Kerl, der etwas langsam im Denken ist.
Wir sind im Jahre 1452 in Hauenstein, als es für Simon heißt, Tod oder das Rezept von Kristallglas in Venedig stehlen. Und Ulf musste mit. Die beiden machen sich beladen mit Glaswaren und Ulfs Esel Lilly, auf die Reise. Der beschwerliche Weg über die Alpen ist detailliert beschrieben, mir wurde schon schwindelig beim Lesen.
Auch die Arbeit und das Leben der Glasbläser auf Murano ist facettenreich geschildert. Das es einige Spione gab, die Murano unsicher machten, ist mir bekannt. Denn wer will nicht schöne Kristallgläser besitzen. Der Hochadel ganz gewiss.
Den Mörder, mit diesem Täter, hätte ich jetzt nicht gebraucht, das Ganze war, für mich, schon aufregend genug. Trotzdem war es eine spannende Reise in die Vergangenheit. Die Personen sind meist liebevoll gestaltet. Der Autor versteht es, uns Leser zu fesseln. Es war für mich eine gute unterhaltsame Lektüre.
Für Fans vom Mittelalter, kann ich den Roman sehr empfehlen.
Siderea
4/5
29.01.2018
eBook (ePUB)
Glas, so klar wie fest gewordenes Gebirgswasser
Anno Domini 1452: König Friedrich, der in Kürze zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gekrönt werden wird, feiert in Rom seine Hochzeit mit Eleonore. Gesandte aus allen Teilen der christlichen Welt wurden ausgesandt, um den Frischvermählten Geschenke und Glückwünsche überbringen. Das aufsehenerregendste Präsent überreicht Emilio Nani, Mitglied des Großen Rats von Venedig: zwei Trinkpokale aus kristallklarem Glas, genannt "Cristallo". Dieses Geschenk ist eine Sensation, denn in Friedrichs Herrschaftsgebiet kennt man nur grünes Waldglas. Friedrich ist so fasziniert, dass er seinem Kanzler aufträgt, den Venezianern das Geheimnis dieses Wunders zu entreißen.
Etwas später in Hauenstein: Simon, ein talentierter Glasbläser mit dem Hang, sich selbst in die Bredouille zu bringen, ist beim Waldvogt in Ungnade gefallen. Da der Reichskanzler Riederer gerade nach dem besten Glasbläser des Reiches sucht, um ihn als Spion nach Venedig zu schicken, wird kurzerhand Simon diese "Ehre" zuteil. Nur mit Ulf, einem recht einfach gestrickten Handlanger aus der Glashütte, und Lilli, einer Eselin, macht er sich auf, das Geheimnis der Cristallo-Herstellung zu lüften.
Derzeit sind historische Romane, die im Mittelalter angesiedelt sind, gar nicht so leicht zu finden, und noch schwerer wird es dann, einen richtig guten zu erwischen. Umso glücklicher bin ich, dass mir dieses Buch aufgefallen ist, was natürlich zuallererst am stimmigen Cover liegt, das sofort mein Interesse geweckt hat. Aber auch der Inhalt überzeugt: Von der ersten Zeile an war ich gefesselt von dieser prallen und farbenfrohen Geschichte über die lange Reise, die Simon und Ulf vom tiefsten Schwarzwald über die Alpen ins ferne Venedig und sogar bis ins von den Türken belagerte Konstantinopel führt.
Die liebevoll gezeichneten Figuren habe ich gerne begleitet, und mir gefiel besonders, dass es sich eben nicht um Adlige und Ritter handelte, sondern um einfache Menschen, die zum Spielball der Reichen und Mächtigen werden. Simon, der zwar außerordentlich talentiert, aber dennoch nur ein junger Handwerker ist, und Ulf, der von den meisten als zurückgeblieben und dumm wahrgenommen wird, obwohl er manchmal überraschend kluge Äußerungen macht, werden vor eine unlösbare Aufgabe gestellt. Schon die weite Reise bis nach Venedig ist voller Gefahren, und die Betreiber der Glashütten auf der Insel Murano teilen ihre Geheimnisse natürlich nicht mit jedem dahergelaufenen Waldglasbläser, sondern hüten sie im Gegenteil wie ihren Augapfel. In Venedig macht Serena, die ein Freudenhaus ihr Eigen nennt, das Trio dann komplett. Obwohl alle drei sehr sympathisch sind, haben sie dennoch auch ihre Schwächen, was sie aber eben gerade authentisch wirken lässt.
Der einzige kleine Schwachpunkt des Buches ist die Krimihandlung um einen Serienmörder, der in Venedig sein Unwesen treibt. Leider kann ich das nicht vertiefen, ohne inhaltlich zu weit vorzugreifen, aber meiner Meinung nach hätte dieser Handlungsstrang noch Potential gehabt, das nicht ganz genutzt wurde.
Aber das Buch ist ja auch ein historischer Roman und kein historischer Krimi, und bringt als solcher auch alles mit, was ich als Leser erwarte: zum einen ein am Ende angehängtes "Dramatis personae", in dem die realen historischen Personen gekennzeichnet sind, und eine ausführliche Danksagung des Autors, die einen Einblick in die fundierte Recherche zu diesem Roman lieferte.
Insgesamt hat mich Ralf Dorweiler auf Anhieb überzeugt, denn "Das Geheimnis des Glasbläsers" ist ein richtig guter, fesselnder und vor allem unterhaltsamer Roman, der faszinierende Einblicke in die Glasherstellung gewährt, und den ich jedem Mittelalter-Fan ans Herz legen möchte.
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