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Produktbild: Wer zivilisierte die Alten Griechen?

Wer zivilisierte die Alten Griechen? Das Erbe der Alteuropäischen Hochkultur

1

28,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2017

Abbildungen

zahlreiche schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/3,8 cm

Gewicht

600 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-1065-6

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2017

Abbildungen

zahlreiche schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/3,8 cm

Gewicht

600 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-1065-6

Herstelleradresse

Marixverlag
Römerweg 10
65187 Wiesbaden
DE
[email protected]

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Eine faszinierende These!

S.A.W am 16.12.2018

Bewertungsnummer: 1156347

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dass die griechische Kultur durch Übernahme minoischer und nahöstlicher Komponenten entstand, ist wissenschaftlicher Konsense. Was aber war vorher? Hier bringt Haarmanns These von der Donaukultur Licht ins Dunkel: Der Ackerbau kam 6000 J v Chr. aus dem Nahen Osten nach Thessalien und wurde bald von allen Donauvölkern übernommen. Diese verbanden die neue Technik mit ihrer Religion der großen Mutter und entwickelten daraus eine gleichberechtigte, friedliche Zivilisation von Männern und Frauen. Sie erfanden um 5000 die Schrift und die Metallbearbeitung (Kupfer, Gold, Silber), lange vor den Sumerern. Auch der Schiffbau entwickelte sich auf der Donau und ihren zahlreichen Nebenflüssen, die als Verkehrsstraßen zwischen großen Handelsplätzen (bis zu 10.000 E, Vinca bei Belgrad) dienten. Marija Gimbutas hat die zahlreichen kultischen Tonfiguren (Mütter, Vogelfrauen, Schlangenmuster), die in diesem Raum weltweit am häufigsten anzutreffen sind, detailliert dokumentiert. Auch Wagen und Töpferrad waren schon bekannt. In der Südukraine stieß die Donaukultur auf die Kurgankultur, die das Pferd domestizierte und vor den Wagen spannte. Ab 3000 v Chr. brach die 1. Indogermanische Völkerwanderung in die Donaukultur ein, eroberte sie und verdrängte die Überlebenden auf die griechischen Inseln, wo sie auf Kreta im 2. Jt v Chr die minoische Kultur entwickelten, die alle matriarchalischen Symbole von der Donaukultur übernahm und deren Schrift zu Linear A weiterentwickelte. (Dies deckt sich mit der Universaltgeschichtstheorie von A. Toynbee, die besagt, dass jede Kultur nach ihrem Höhepunkt von einer Völkerwanderung kriegerischer Barbaren zerstört und abgelöst wird). Faszinierend an dieser These ist, dass die erste Zivilisation der Welt ohne patriarchalische Hierarchie und Macht auskam. Vielleicht wurde sie deshalb von den Historikern so lange übersehen, die Kultur traditionell mit Kampf, Eroberung und Sieg gleichsetzten. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Königin von Kreta: Stierspringer“

Eine faszinierende These!

S.A.W am 16.12.2018
Bewertungsnummer: 1156347
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dass die griechische Kultur durch Übernahme minoischer und nahöstlicher Komponenten entstand, ist wissenschaftlicher Konsense. Was aber war vorher? Hier bringt Haarmanns These von der Donaukultur Licht ins Dunkel: Der Ackerbau kam 6000 J v Chr. aus dem Nahen Osten nach Thessalien und wurde bald von allen Donauvölkern übernommen. Diese verbanden die neue Technik mit ihrer Religion der großen Mutter und entwickelten daraus eine gleichberechtigte, friedliche Zivilisation von Männern und Frauen. Sie erfanden um 5000 die Schrift und die Metallbearbeitung (Kupfer, Gold, Silber), lange vor den Sumerern. Auch der Schiffbau entwickelte sich auf der Donau und ihren zahlreichen Nebenflüssen, die als Verkehrsstraßen zwischen großen Handelsplätzen (bis zu 10.000 E, Vinca bei Belgrad) dienten. Marija Gimbutas hat die zahlreichen kultischen Tonfiguren (Mütter, Vogelfrauen, Schlangenmuster), die in diesem Raum weltweit am häufigsten anzutreffen sind, detailliert dokumentiert. Auch Wagen und Töpferrad waren schon bekannt. In der Südukraine stieß die Donaukultur auf die Kurgankultur, die das Pferd domestizierte und vor den Wagen spannte. Ab 3000 v Chr. brach die 1. Indogermanische Völkerwanderung in die Donaukultur ein, eroberte sie und verdrängte die Überlebenden auf die griechischen Inseln, wo sie auf Kreta im 2. Jt v Chr die minoische Kultur entwickelten, die alle matriarchalischen Symbole von der Donaukultur übernahm und deren Schrift zu Linear A weiterentwickelte. (Dies deckt sich mit der Universaltgeschichtstheorie von A. Toynbee, die besagt, dass jede Kultur nach ihrem Höhepunkt von einer Völkerwanderung kriegerischer Barbaren zerstört und abgelöst wird). Faszinierend an dieser These ist, dass die erste Zivilisation der Welt ohne patriarchalische Hierarchie und Macht auskam. Vielleicht wurde sie deshalb von den Historikern so lange übersehen, die Kultur traditionell mit Kampf, Eroberung und Sieg gleichsetzten. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Königin von Kreta: Stierspringer“

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Wer zivilisierte die Alten Griechen?

von Harald Haarmann

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