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Produktbild: Diktatoren als Türsteher Europas

Diktatoren als Türsteher Europas Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert

2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2017

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,7 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86153-959-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2017

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,7 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86153-959-9

Herstelleradresse

Christoph Links Verlag
Prinzenstraße 85 D
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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neue Gedanken zur Flüchtlingsp…

Juti aus HD am 09.04.2018

Bewertungsnummer: 2729818

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

neue Gedanken zur Flüchtlingspolitik „Von geschützten Grenzen und der Öffnung der Märkte träumt die EU. Von geschützten Märkten und offenen Grenzen träumt Afrika.“ so beginnt der allerletzte Abschnitt des Buches. In der Tat macht die EU alles, damit weniger Flüchtlinge in die EU kommen. Angefangen nach der Jahrtausendwende mit Spanien, das still und leise bilateral mit afrikanischen Staaten verhandelte, um den Zustrom auf die Kanarischen Inseln zu verhindern. Gaddafi wurde als Türsteher von Italien unterstützt. Heute, da es in Libyen keine Regierung gibt, die Kontrolle über das Land hat, werden Türsteher schon in der Sahara gesucht. Im Sudan wird mit einem Diktator verhandelt, der Menschenrechte nicht kennt. Niger mit der Sahara-Stadt Agadez, wo sich viele Flüchtlingsrouten treffen, bekommt biometrische Pässe und modernste Grenzschutzanlagen, obwohl die Kultur des Landes Migration als Wirtschaftsfaktor vorsieht. In vielen afrikanischen Ländern überweisen Arbeiter aus dem Ausland mehr Geld als das Land durch Entwicklungshilfe bekommt. Ein Sachbuch muss danach beurteilt werden, ob es neue Informationen enthält. Klares Ja. Ferner fehlt mir auch nichts. Merkels neue Afrika-Politik, der Deal mit der Türkei, die Arbeit von Frontex und den NGOs im Mittelmeer, Abschiebungen in Länder, die nicht die Heimatländer der Flüchtlinge sind, die Rolle Israels, die den Weg über den Sinai versperren und letztlich, wie oben erwähnt, der europäische Wunsch nach Freihandel, anstatt für Arbeitsplätze in Afrika zu sorgen. Und wie wäre es mit einem legalen Weg nach Europa? Das Sterben im Mittelmeer muss aufhören. 5 Sterne

neue Gedanken zur Flüchtlingsp…

Juti aus HD am 09.04.2018
Bewertungsnummer: 2729818
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

neue Gedanken zur Flüchtlingspolitik „Von geschützten Grenzen und der Öffnung der Märkte träumt die EU. Von geschützten Märkten und offenen Grenzen träumt Afrika.“ so beginnt der allerletzte Abschnitt des Buches. In der Tat macht die EU alles, damit weniger Flüchtlinge in die EU kommen. Angefangen nach der Jahrtausendwende mit Spanien, das still und leise bilateral mit afrikanischen Staaten verhandelte, um den Zustrom auf die Kanarischen Inseln zu verhindern. Gaddafi wurde als Türsteher von Italien unterstützt. Heute, da es in Libyen keine Regierung gibt, die Kontrolle über das Land hat, werden Türsteher schon in der Sahara gesucht. Im Sudan wird mit einem Diktator verhandelt, der Menschenrechte nicht kennt. Niger mit der Sahara-Stadt Agadez, wo sich viele Flüchtlingsrouten treffen, bekommt biometrische Pässe und modernste Grenzschutzanlagen, obwohl die Kultur des Landes Migration als Wirtschaftsfaktor vorsieht. In vielen afrikanischen Ländern überweisen Arbeiter aus dem Ausland mehr Geld als das Land durch Entwicklungshilfe bekommt. Ein Sachbuch muss danach beurteilt werden, ob es neue Informationen enthält. Klares Ja. Ferner fehlt mir auch nichts. Merkels neue Afrika-Politik, der Deal mit der Türkei, die Arbeit von Frontex und den NGOs im Mittelmeer, Abschiebungen in Länder, die nicht die Heimatländer der Flüchtlinge sind, die Rolle Israels, die den Weg über den Sinai versperren und letztlich, wie oben erwähnt, der europäische Wunsch nach Freihandel, anstatt für Arbeitsplätze in Afrika zu sorgen. Und wie wäre es mit einem legalen Weg nach Europa? Das Sterben im Mittelmeer muss aufhören. 5 Sterne

Gut recherchierte Hintergrundinformationen

Bewertung aus Dortmund am 13.01.2021

Bewertungsnummer: 1082849

Bewertet: eBook (ePUB)

Die EU-Kommission und die europäischen Staaten haben ein Ziel: Die Fluchtbewegung Richtung Europa zu stoppen. Unter der Überschrift der Bekämpfung der Fluchtursachen gehen sie dabei - oft von der Bevölkerung unbemerkt - rechtlich und moralisch bedenkliche Wege. Christian Jakob und Simone Schlindwein haben die Hintergründe der EU-Flüchtlingspolitik ebenso gründlich recherchiert wie die Absprachen mit afrikanischen Diktatoren. Dabei scheut Europa auch nicht die Zusammenarbeit mit dem Sudan und Eritrea. Die Autoren zeigen auf, wie Europa die Grenzen bereits in Afrika kontrolliert, wie mit EU-Geldern Migration verhindert werden soll - und welche Folgen dies auch für die Menschen hat, die gar nicht nach Europa wollen, sondern sich nur zwischen afrikanischen Staaten bewegen. Die teils sehr erschreckenden Puzzleteile haben sie zu einem sehr gut lesbaren Buch zusammen getragen, das einen neuen Blick auf die Flüchtlings- und Asylpolitik der EU wirft. Lesenswert für alle, die sich mit den Themen Flucht, Migration, Menschenrechte und/oder europäische Politik beschäftigen.

Gut recherchierte Hintergrundinformationen

Bewertung aus Dortmund am 13.01.2021
Bewertungsnummer: 1082849
Bewertet: eBook (ePUB)

Die EU-Kommission und die europäischen Staaten haben ein Ziel: Die Fluchtbewegung Richtung Europa zu stoppen. Unter der Überschrift der Bekämpfung der Fluchtursachen gehen sie dabei - oft von der Bevölkerung unbemerkt - rechtlich und moralisch bedenkliche Wege. Christian Jakob und Simone Schlindwein haben die Hintergründe der EU-Flüchtlingspolitik ebenso gründlich recherchiert wie die Absprachen mit afrikanischen Diktatoren. Dabei scheut Europa auch nicht die Zusammenarbeit mit dem Sudan und Eritrea. Die Autoren zeigen auf, wie Europa die Grenzen bereits in Afrika kontrolliert, wie mit EU-Geldern Migration verhindert werden soll - und welche Folgen dies auch für die Menschen hat, die gar nicht nach Europa wollen, sondern sich nur zwischen afrikanischen Staaten bewegen. Die teils sehr erschreckenden Puzzleteile haben sie zu einem sehr gut lesbaren Buch zusammen getragen, das einen neuen Blick auf die Flüchtlings- und Asylpolitik der EU wirft. Lesenswert für alle, die sich mit den Themen Flucht, Migration, Menschenrechte und/oder europäische Politik beschäftigen.

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von Christian Jakob, Simone Schlindwein

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