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Produktbild: Träumer - Als die Dichter die Macht übernahmen

Träumer - Als die Dichter die Macht übernahmen

3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.11.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/2,7 cm

Gewicht

401 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04714-1

Beschreibung

Rezension

»Eine Einladung in eine Zeit zu gehen, über die wir viel zu wenig wissen. Und eine wunderbare Fülle der Entdeckungen und des Wissenswerten über die Münchner Räterepublik.« ("SWR Lesenswert")
»Es ist vor allem die Art des Erzählens, die Weidermanns Buch so großartig macht. [...] So wird das Kleine im Großen sichtbar. All das verpackt Weidermann in eine herrliche, leichte, wunderbar verknappte Sprache, die all dem eine augenfällige Dichte und Intensität verleiht.« ("Westfälische Nachrichten")
»Weidermann treibt seine Erzählung mit flottem Tempo voran, ganz im Stil eines Reporters, der vor hundert Jahren zwar nicht dabei war, aber durch sein spannungsorientiertes Vorgehen zumindest den Eindruck wachhält, dass er dabei hätte gewesen sein können.« ("Nürnberger Nachrichten")
»Volker Weidermanns Buch ist eine fiebrige, fantastische Erzählung, in der sich die Stimmen überschlagen.« ("BR")
»Weidermanns multiperspektivische Darstellung ist wie geschaffen für eine so dichte, chaotische Zeit, in der sich die Ereignisse überschlugen und den Akteuren immer wieder die Kontrolle entglitt.« ("SWR 2 Buch der Woche")
»[...] ein verdammt gutes Buch, das uns aufs Sinn-, Hirn- und Augenfälligste deutlich macht, dass Literatur und Politik kein Gegensatzpaar sind, sondern zusammengehören, ob man es will oder nicht. Und dieses Buch ist selbst ein Traum, denn es ermutigt uns zu träumen, dass alles auch anders sein könnte, dass die Welt trotz aller Ernüchterung und Desillusionierung veränderbar bleibt und bleiben muss.« ("FAS")
»Er [Volker Weidermann] rafft, was es an Dokumenten, an Zeitzeugenberichten gibt, zusammen, wirbelt es in eine Chronologie und versucht sich einzufühlen in jene Tage im November. […] Genau in diesen subjektiven Wahrheiten entfaltet der Text seine Kraft. Man meint, man sei dabei, wenn Kurt Eisner feurige Reden hält, man meint, man schaue Thomas Mann beim Schreiben seines Tagebuchs über die Schulter […].« ("NDRkultur")
»Volker Weidermann hat mit Träumer eine elegante und mitreißende Erzählung über die Münchner Räterevolution 1918/19 geschrieben. [...] Träumer ist eine atemberaubende Verdichtung dieses utopischen und doch ganz realen Moments bayerischer Avantgarde-Geschichte [...].«
»eine Hommage an die von Humanismus und Demokratie durchdrungenen Ideen der damaligen Revolution« ("Literatur in Bayern")
»Das wird Furore machen.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.11.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/2,7 cm

Gewicht

401 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04714-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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Ein Literaturkritiker…

Juti aus HD am 01.05.2018

Bewertungsnummer: 2729823

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Literaturkritiker schreibt über eine Revolution der Dichter Wer kennt heute noch Kurt Eisner und Ernst Toller? Eisner rief nach dem Ersten Weltkrieg den Freistaat Baiern aus (bewusst mit i, da etwas neues beginnt, nachdem die Wittelsbacher das Land verlassen haben). Er stand der Regierung vor, obwohl seine Partei, die USPD nur 2,5% bei den späteren Wahlen bekommen hatte. Als er sich endlich zum Rücktritt entschlossen hatte, wurde er von einem Anhänger der Thule-Gesellschaft, aus der später die Nazis entstanden, erschossen. Toller übernahm, ja man könnte sagen die Macht ist ihm zugeflogen und er gründete die Münchner Räterepublik, die aber auch nur 4 Monate hielt, eben die Zeit der Träumer. Träumen konnten aber nicht alle, die Versorgung mit Lebensmittel wurden allmählich knapp. Als Freikorps aus Preußen und Bamberg die Stadt befreiten, wurden sie triumphal empfangen. Ein spannendes, mir vorher unbekanntes Thema, das der Autor immer wieder mit Zitaten von Schriftstellern jener Zeit vertieft. Ich stimme auch meinem Vorgänger zu: Thomas Mann kommt nicht gut weg. Abzüge in der Note muss ich dennoch vornehmen: Wiedemann ist offenbar nicht klar, dass er ein Sachbuch geschrieben hat. Für ein Sachbuch hätte ich mir ein Inhaltsverzeichnis gewünscht, also kein Buch, bei dem das 1.Kapitel auf Seite 133 endet. Weiter fehlt ein Personenregister, was bei der Vielzahl der genannten Dichter unerlässlich ist. Außerdem habe ich zwei oder drei Sätze auch nach mehrmaligem Lesen nicht verstanden (sollte ich das Buch nochmal lesen, streiche ich sie an). Ein Buch, das die politischen Ereignisse schildert und dann in einem neuen Kapitel die Reaktionen der Dichter anfügt, hätte ich gerne gelesen. So kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

Ein Literaturkritiker…

Juti aus HD am 01.05.2018
Bewertungsnummer: 2729823
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Literaturkritiker schreibt über eine Revolution der Dichter Wer kennt heute noch Kurt Eisner und Ernst Toller? Eisner rief nach dem Ersten Weltkrieg den Freistaat Baiern aus (bewusst mit i, da etwas neues beginnt, nachdem die Wittelsbacher das Land verlassen haben). Er stand der Regierung vor, obwohl seine Partei, die USPD nur 2,5% bei den späteren Wahlen bekommen hatte. Als er sich endlich zum Rücktritt entschlossen hatte, wurde er von einem Anhänger der Thule-Gesellschaft, aus der später die Nazis entstanden, erschossen. Toller übernahm, ja man könnte sagen die Macht ist ihm zugeflogen und er gründete die Münchner Räterepublik, die aber auch nur 4 Monate hielt, eben die Zeit der Träumer. Träumen konnten aber nicht alle, die Versorgung mit Lebensmittel wurden allmählich knapp. Als Freikorps aus Preußen und Bamberg die Stadt befreiten, wurden sie triumphal empfangen. Ein spannendes, mir vorher unbekanntes Thema, das der Autor immer wieder mit Zitaten von Schriftstellern jener Zeit vertieft. Ich stimme auch meinem Vorgänger zu: Thomas Mann kommt nicht gut weg. Abzüge in der Note muss ich dennoch vornehmen: Wiedemann ist offenbar nicht klar, dass er ein Sachbuch geschrieben hat. Für ein Sachbuch hätte ich mir ein Inhaltsverzeichnis gewünscht, also kein Buch, bei dem das 1.Kapitel auf Seite 133 endet. Weiter fehlt ein Personenregister, was bei der Vielzahl der genannten Dichter unerlässlich ist. Außerdem habe ich zwei oder drei Sätze auch nach mehrmaligem Lesen nicht verstanden (sollte ich das Buch nochmal lesen, streiche ich sie an). Ein Buch, das die politischen Ereignisse schildert und dann in einem neuen Kapitel die Reaktionen der Dichter anfügt, hätte ich gerne gelesen. So kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

Das kommt dabei raus, wenn…

Obelix aus Lutetia am 12.01.2018

Bewertungsnummer: 2989130

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das kommt dabei raus, wenn ein Literaturkritiker ein Geschichtsbuch schreibt, könnte man sagen: statt historischer Analyse ein vielstimmiger Zitaten-Chor von zeitgenössischen Autoren und Künstlern, die zur Zeit der Revolution in München waren oder sogar daran mitgewirkt haben, vom Autor schön lesbar zusammengefügt. Weitgehend ohne historische Einordnung und Kritik, die schlichte Erkenntnis vernachlässigend, dass nicht jeder Beteiligte in seinen Memoiren auch die Wahrheit sagt (lediglich Hitlers Darstellung aus "Mein Kampf" erfährt eine einordnende Korrektur). Für einen ersten Eindruck der Geschehnisse sicher nicht verkehrt, aber insgesamt doch mehr impressionistisch als wissenschaftlich. Als Erkenntnis bleibt vor allem, dass der Autor wohl Thomas Mann nicht besonders schätzt, da er eine Menge Tagebucheinträge und andere Selbstäusserungen im Buch unterbringt, die den Grossschriftsteller als Reaktionär, Antisemiten und Wendehals entlarven.

Das kommt dabei raus, wenn…

Obelix aus Lutetia am 12.01.2018
Bewertungsnummer: 2989130
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das kommt dabei raus, wenn ein Literaturkritiker ein Geschichtsbuch schreibt, könnte man sagen: statt historischer Analyse ein vielstimmiger Zitaten-Chor von zeitgenössischen Autoren und Künstlern, die zur Zeit der Revolution in München waren oder sogar daran mitgewirkt haben, vom Autor schön lesbar zusammengefügt. Weitgehend ohne historische Einordnung und Kritik, die schlichte Erkenntnis vernachlässigend, dass nicht jeder Beteiligte in seinen Memoiren auch die Wahrheit sagt (lediglich Hitlers Darstellung aus "Mein Kampf" erfährt eine einordnende Korrektur). Für einen ersten Eindruck der Geschehnisse sicher nicht verkehrt, aber insgesamt doch mehr impressionistisch als wissenschaftlich. Als Erkenntnis bleibt vor allem, dass der Autor wohl Thomas Mann nicht besonders schätzt, da er eine Menge Tagebucheinträge und andere Selbstäusserungen im Buch unterbringt, die den Grossschriftsteller als Reaktionär, Antisemiten und Wendehals entlarven.

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Träumer - Als die Dichter die Macht übernahmen

von Volker Weidermann

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