Detective Richard Vega fühlt sich wie in einem schlechten Traum, als nahe der südenglischen Kleinstadt Tunbridge Wells die Leiche eines 15-Jährigen gefunden wird. Denn vor sechs Jahren stand er an derselben Stelle schon einmal über die Leiche eines Teenagers gebeugt, der auf dieselbe Weise getötet wurde. Hat Vega damals den Falschen verhaftet? Hat er erneut Schuld auf sich geladen? Denn dies wäre nicht der einzige Tod, der auf seinem Gewissen lastet ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
SunshineSaar
5/5
18.01.2021
eBook (ePUB)
Sympathische Hauptfigur und spannender Fall
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn vom Klappentext her habe ich einen spannenden Kriminalfall erwartet. Und ich wurde auch positiv überrascht, denn das Buch hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen.
Die Story dreht sich um den Detective Richard Vega, der ein Deja-Vu erlebt, als ein 15-jähriger Junge in der Kleinstadt Tunbridge tot aufgefunden wird, denn vor einigen Jahren wurde genau an der gleichen Stelle die Leiche eines Teenagers gefunden. Und dieser wurde auf fast die gleiche Art und Weise getötet. Zusammen mit seiner Kollegin, mit der ihm mehr als nur der Beruf verbindet, versucht er den Fall zu lösen. Doch auch seine privaten Probleme machen ihm bald zu schaffen
Ich habe direkt in die Geschichte hinein gefunden. Der Schreibstil ist genau mein Fall. Schön bildhaft geschrieben, aber auch locker-leicht. Es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Spannung bleibt immer erhalten, denn man rätselt immer mit, wer nun den Teenager umgebracht hat bis zum doch überraschenden Ende, das die Story von einer ganz anderen Seite als erwartet zeigt.
Richtig gut gefallen hat mir die Hauptfigur Richard, der beruflich alles Mögliche versucht, den waren Mörder ausfindig zu machen, aber auch eine bewegende Vergangenheit hinter sich hat, sowie zurzeit privat einige Probleme mitbringt. Ich konnte mich mit seinem Handeln und Denken sehr gut identifizieren und ich hätte wirklich gern noch mehr von ihm und seinem Leben gelesen. Ich hoffe, dass es noch Fortsetzungen zu dem Buch geben wird, denn der Detektiv und seine Kollegin haben mich sehr gut unterhalten. Und auch der Fall war sehr spannend geschrieben.
Bewertung
5/5
21.02.2018
eBook (ePUB)
Ein toller Auftakt zu einer neuen...
Ein toller Auftakt zu einer neuen Reihe. Toll geschrieben und spannend bis zum Schluß.
Für alle Leser von Parsons, McBride und Rankin.
Mehr davon :-)
World of books and dreams
4/5
18.01.2021
eBook (ePUB)
Gutes Debüt
Als auf einem abgelegenen Parkplatz die Leiche des fünfzehnjährigen Deano Stowe gefunden wird, fühlt sich Detective Vega, als hätte jemand die Zeit zurückgedreht. Denn vor ziemlich genau sechs Jahren wurde schon einmal eine Leiche eines Jungen auf diesem Parkplatz gefunden. Auch dieser Junge wies ähnliche Verletzungen auf wie Deano. Ist Vega damals etwas entgangen und sitzt der Falsche in Haft? Vega beginnt zu ermitteln und deckt dabei ein Netz voller Intrigen und Lügen auf und schnell wird klar, dass da noch einiges mehr dahintersteckt, als man auch nur annahm.
Meine Meinung:
Bei diesem Buch war es tatsächlich als erstes der Klappentext, der mich neugierig machte und auch der Einstieg in dieses Krimidebüt gelang mir recht problemlos. Zweifelsfrei liegt das auch mit an dem sehr guten und flüssigen Schreibstil der Autorin Sarah Bailey, der es schon auf den ersten Seiten gelang, Spannung aufzubauen. Der Stil ist auf jeden Fall sehr leicht zu lesen und gut verständlich und schnell schwanden die Seiten beim Lesen.
Der Aufbau des Krimis hat mir hier ebenfalls sehr gut gefallen, während es gleich zu Beginn spannend wird, gibt es zwar auch zwischendurch ein paar ruhigere Momente und doch wollte ich permanent wissen, wie es weitergeht und wie alles zusammenhängt. Hier und da gibt es kleinere Längen, vor allem, wenn es um das Privatleben des Detective und seiner Vorgesetzten und deren komplizierte Beziehung zueinander geht und doch blieb es so interessant, das keine Langeweile aufkam. Gut gefallen hat mir der logische Aufbau der Ermittlungsarbeit, es kam mir weder überzogen vor noch wurde es mit zu vielen blutigen Details gespickt, so dass ich diesen Krimi auch Lesern empfehlen kann, die eher zart besaitet sind und trotzdem gerne spannende Lektüre lesen.
Der Fall, der auf den ersten Blick zwar berührend blieb, allein schon aufgrund des Alters des Opfers, entpuppte sich dann als wesentlich verzweigter und komplizierter und dabei ist es der Autorin sehr gut gelungen, hier auch auf den ein oder anderen gesellschaftlichen Misstand zu deuten.
Neben dem Fall und den klassischen Ermittlungsarbeiten spielt, wie schon erwähnt, auch die Beziehung zwischen Detective Vega und DI Rosen, seiner Vorgesetzten eine Rolle. Diese Beziehung ist durchaus kompliziert, allerdings bekommt man hier ein sehr klares Bild der handelnden Charaktere geliefert.
Vega ist ein Ermittler der besonderen Art, mit einer, für einen Detective sehr ungewöhnlichen Vergangenheit. Er war einst ein Priester und diente beim Militär als Seelsorger und gerade dieser soziale Aspekt lässt ihn einmal mehr menschlich wirken. Man spürte beim Lesen sehr gut, dass er ein gewisses Gespür für Menschen hat und diese ihm nicht egal sind, allerdings ist auch etwas passiert, was ihn von seinem Gottesglauben hat abweichen lassen. Doch was in seiner Vergangenheit wirklich geschehen ist, bleibt noch sehr vage, hier hält sich die Autorin auf jeden Fall noch Möglichkeiten für Fortsetzungen offen.
Neben ihm steht seine Vorgestzte DI Daria Rosen, die ich allerdings noch sehr wenig einschätzen kann. Sie bleibt für mich allerdings noch völlig undurchschaubar und so richtig einordnen kann ich sie noch nicht. Auf jeden Fall sind hier, auch in der Beziehung, noch einige Fragen offen und ich hoffe, dass sich in weiteren Bänden mehr Klarheit verschaffen lässt.
Neben diesen beiden Charakteren gibt es noch einige weitere Nebencharaktere, die hier sehr interessant dargestellt werden. Gerade diese unterstreichen aber durch ihre Vielschichtigkeit noch einmal mehr die Glaubhaftigkeit der Geschichte.
Mein Fazit:
Man spürt bei diesem Debüt, dass die Autorin durchaus über ein gutes Grundwissen verfügt, denn es blieb alles in einem gut durchdachten und logisch aufgebauten Level. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und auch wenn der Grundton eher ruhig bleibt, schafft sie es, die Spannung über weite Strecken aufrecht zu halten. Gerade zum Ende hin wird es immer spannender und je mehr Puzzleteile aufgedeckt werden, umso schrecklicher wird das Gesamtbild, das hier entworfen wurde. Ihre Charaktere wirken authentisch und vielschichtig und lassen auf eine interessante Fortsetzung hoffen. Von mir bekommt dieser Krimi eine Leseempfehlung für alle, die gerne spannende Bücher ohne bluttriefende Passagen mögen.
Mikka Liest
aus Hilter am Teutoburger Wald
4/5
18.01.2021
eBook (ePUB)
All die Verlorenen
Richard Vega ist ein Ermittler der etwas anderen Art: der ehemalige Militärpriester ist erst seit ein paar Jahren bei der Kripo, hat ein heroinabängiges Mädchen als Ziehtochter bei sich aufgenommen und führt eine quasi-Beziehung mit seiner Vorgesetzten. Zwar schleicht sich gegen Ende ein klitzekleines Krimi-Klischee ein…
Natürlich muss Vega an einem Punkt im Alleingang und gegen klar Anweisungen ermitteln, weil nur er den Fall klären kann!
…aber ansonsten ist er ein komplexer, interessanter Charakter.
Auch die anderen Charaktere fand ich überwiegend gut geschrieben und angenehm vielseitig; sogar die Widersacher und Kriminellen – ja, selbst der/die Mörder! – haben meist nachvollziehbare, wenn auch nicht unbedingt entschuldbare Motive.
Am schwersten tat ich mich mit Daria Rosen. Sie wird als starke Frau dargestellt – aber dann wiederum auch nicht, und überhaupt konnte ich ihr Handeln oft nicht nachvollziehen.
Obwohl mir das Buch an sich sehr gut gefiel, waren die vielen Passagen, in denen es um Darias Verhältnis zu Richard geht, für mich einfach zu zahlreich, und dabei entwickelte dieses zu wenig Dynamik, um interessant zu sein. In meinen Augen hätte das Buch diese fast-Liebesgeschichte nicht gebraucht. Sie ließ Daria in einem sehr schlechten Licht erscheinen: sie stößt Richard weg, lässt ihn aber nie wirklich gehen, kurz gesagt, sie lässt ihn am ausgestreckten Arm verhungern, und das war irgendwann nur noch ermüdend.
Dafür konnte mich mein Lieblingscharakter Zaid Khan wieder mit dem Buch versöhnen.
Den kann Richard am Anfang nicht ausstehen (er hält ihn für einen arroganten kleinen Schnösel), aber im Laufe des Buches zeigt Zaid nicht nur ungeahnte Talente, eine wache Intelligenz und die Fähigkeit, auch mal um die Ecke zu denken, sondern bringt auch Humor in die Geschichte. Außerdem fand ich die Freundschaft, die sich zwischen Richard und Zaid entwickelt (sehr wiederwillig von Richards Seite), um Längen interessanter als die ganze Geschichte mit Daria.
Richards Ziehtochter Cherry ist hingegen ein fast schon tragischer Charakter, der für mein Empfinden ein wenig zu kurz kam. Sie hätte Potential für mehr gehabt.
In diesem Buch geht es viel um zwischenmenschliche Dynamik in all ihren Spielarten.
Immer wieder spielen Machtstrukturen eine Rolle, ob nun innerhalb der Familie oder innerhalb einer kriminellen Organisation. Besonders die jugendlichen Charaktere werden auf ihre Art alle beeinflusst und verändert von diesen Strukturen, zum Teil mit tragischem Ausgang.
Genauso vielfältig sind die vielen Handlungsstränge, bei denen der Leser lange nicht weiß: was hängt zusammen, was ist eine falsche Fährte? Verschiedene Menschen haben hier große Schuld auf sich geladen, auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen.
Der Mord, mit dem die Geschichte anfängt, ist nur die Spitze des Eisbergs
Da spielen auf einmal auch Geschehnisse eine Rolle, die Missstände anprangern und zur Sozialkritik auffordern, dies aber nicht mit erhobenem Zeigefinger. Alles fügt sich nahtlos ein in die Ermittlungen, ohne dass es aufgesetzt wirkt, und macht trotz allem betroffen.
Mir hat diese Komplexität sehr gut gefallen; auch die letztendliche Auflösung fand ich schlüssig und dennoch konnte sie mich überraschen. Unser Krimi-Leserkreis war da allerdings gemischter Meinung: zwei der Teilnehmerinnen fanden die vielen Handlungsstränge etwas ermüdend – dennoch gefiel ihnen das Buch im Großen und Ganzen.
Auch angesprochen beim Treffen des Lesekreises wurden die Namen der Charakter. Diese werden nicht nur manchmal mit Vornamen, manchmal mit Nachnahmen genannt, sondern zum Teil auch mit mehreren Spitznamen. Mich persönlich hat es nicht gestört, ich möchte aber erwähnen, dass ein paar Teilnehmer es verwirrend fanden.
Der Schreibstil ist ansprechend, intelligent und eher ruhig, kann aber dennoch Spannung und Atmosphäre aufbauen.
Vieles bleibt noch offen, was die Vergangenheit der Charaktere betrifft: wie kam es zum Beispiel, dass Richard sein Leben als Militärpriester aufgab und zur Kriminalpolizei ging? Aber ich vermute, dass man darüber mehr in Folgebänden erfahren wird.
| FAZIT |
DS Richard Vega hat ein albtraumhaftes Déjà Vu: Vor einigen Jahren hat er den Mord an einem 12-jährigen Jungen aufgeklärt… Dachte er zumindest. Nun wird am damaligen Tatort jedoch erneut ein toter Jugendlicher gefunden – und die Art und Weise seines Todes scheint Täterwissen zu offenbaren.
Schnell zeigt sich jedoch, dass es hier um weit mehr geht als ‘nur’ um die Frage, wer die beiden Jungen umgebracht hat und warum. Es offenbart sich ein dichtes Geflecht an Motiven, kriminellen Machenschaften und zwischenmenschlichen Dramen, und die Autorin webt daraus eine gut konstruierte Handlung mit einigen falschen Fährten.Meiner Meinung nach ist das nicht nur originell, sondern auch wirklich spannend!
Einzige die romantischen Verwicklungen des Ermittlers fand ich eher langatmig und unnötig.
Bewertung
aus Münster
3/5
18.01.2021
eBook (ePUB)
Auftakt mit neuen Ermittler
In der Nähe der südenglischen Kleinstadt wird die Leiche eines 15 -jährigen gefunden. Sechs Jahre vorher wurde an der gleichen Stelle schon einmal die Leiche eines männlichen Teenager gefunden. Er wurde auf der gleichen Weise getötet.
Detective Richard Vega ermittelte damals und heute. Früher war Vega als Millitärgeistlicher in Nordirland tätig. Hier hat er etwas erlebt, dass er am Liebsten vergessen will. Holt ihn durch diese Ermittlung seine Vergangenheit wieder ein?
MEINE MEINUNG:
Die Namen der Toten ist der erste Band um den Ermittler Richard Vega.
Der Schreibstil ist gut und verständlich zu lesen. Schauplätze, Handlung und Personen konnte ich mir anschaulich vorstellen.
Die Geschichte ist interessant , den Handlungsstrang konnte ich gut folgen, manchen Episoden hätte man, nach meinem Geschmack, jedoch etwas straffen können. Die detailreiche Beschreibung und die Strukturierung des Krimis merkt man an, dass die Autorin Kriminilogie und Angewandte Psychologie studiert hat. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Platz für meine eigene Fantasie gewünscht.
Vom Ermittlungsteam wusste ich lange nicht wer mir am besten gefällt. Im Buch wird viel vom Privatleben Vega's und Rosen berichtet. Beide scheinen ein kompliziertes Leben zu führen. Außerdem haben beide auch neben der Arbeit mehr Kontakt zueinander. Das Alter der Opfer und die Ermittlung belasten Vega zunehmend. Dieses kommt in der Geschichte gut heraus. Vega ist vielschichtig, ein Ermittler mit Ecken und Kanten, nicht immer leicht zu durchschauen und hat noch eine Menge Potenzial nach oben und ich bin gespannt wie er sich in weiteren Fällen entwickelt. Daria Rosen bleibt für mich blass und ich kann sie nach dieser Folge noch nicht einschätzen. Weitere Personen werden gut charakterisiert und dargestellt. Ihre Anzahl war während des lesens überschaubar und ich bin zu keiner Zeit durcheinander geraten.
Blutrünstige Stellen werden anschaulich angerissen und hier lässt die Autorin mir meine Fantasy. Somit konnte ich sie mir vorstellen wie es für mich in der gegebenen Situation passen waren.
Die 462 Seiten sind in 48 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel besitzt eine Überschrift wie zum Beispiel Freitagnachmittag. Das hilft ungemein um den zeitlichen Rahmen einzugrenzen. Das zwischenzeitliche aus der Hand legen des Buches und danach wieder in die Handlung abzutauchen hat mich an manchen Stellen etwas Schwierigkeiten bereitet und ich musste dann ein kleines Stückchen zweimal lesen. Danach hatte ich keine Problem wieder hinein zu kommen.
Durch den Klappentext bin ich auf diesen Krimi aufmerksam geworden. Dabei hat mich gerade der Ausspruch "Er war ein Mann Gottes - Nun ist er ein Mann des Gesetzes ( Zitat aus dem Klappentext) neugierig gemacht.
Fazit:
" Die Namen der Toten " von Sarah Bailey wird durch den Pinguin Verlag veröffentlicht.
Der Auftakt um den Ermittler Richard Vega ist trotz einiger Schwächen gelungen und ich werde mit Sicherheit weitere Krimis der Autorin lesen. Sie scheint mit ihrem Auftakt ihre Leserschaft zu spalten und ich vergebe trotz alldem eine Leseempfehlung. Man sollte sich einfach seine eigene Meinung bilden.
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